Mit einer von ihr initiierten Ratingagentur will die Afrikanische Union fairere Bewertungen afrikanischer Staaten und Unternehmen ermöglichen und deren Zugang zu Kapital erleichtern. Doch die neue Agentur muss ihre Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit erst beweisen.
Beiträge verschlagwortet als “Wirtschaft”
Der nigerianische Unternehmer Aliko Dangote plant in Kenia eine der größten Ölraffinerien der Welt. Kurz vor dem Spatenstich ziehen 133 Menschen aus dem Landkreis Lamu vor Gericht. Sie fürchten um Land, das ihre Familien seit Generationen nutzen.
Fremdenfeindlichkeit in Südafrika hat Zehntausende Migrantin*innen aus anderen afrikanischen Ländern zur Rückkehr in ihre Heimat gezwungen. Die Gewalt löst nicht nur eine humanitäre Krise aus, sondern gefährdet auch Entwicklungsziele und Afrikas Vision einer stärkeren regionalen Integration.
Gold und Gummi arabicum zählen zu den wichtigsten Exportgütern des Sudan. Ein neuer UN-Bericht zeigt jedoch, wie beide Rohstoffe zunehmend zur Finanzierung des Bürgerkriegs beitragen – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Über Jahrhunderte wurde Salz an Benins Küste mit Feuer und Mangrovenholz gewonnen. Heute setzen immer mehr Frauen auf Sonnenenergie. Ein internationales Projekt verbindet Tradition mit Nachhaltigkeit und stärkt Gesundheit, Umwelt und Einkommen.
In Ostafrika gehen die Bestände wandernder Süßwasserfische dramatisch zurück. Die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen ist gefährdet. Ursachen sind vor allem Staudämme, Überfischung und der Klimawandel.
Die elektrifizierte Tanzania Standard Gauge Railway gilt als Schlüsselprojekt für klimafreundliche Mobilität. Sie zeigt aber auch, wie verwundbar selbst moderne Infrastruktur gegenüber den Folgen des Klimawandels ist.
Der Krieg im Sudan ist exakt 1000 Tage alt. Die Kampfhandlungen haben am 15. April 2023 begonnen, Frieden ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Die Gewalt eskaliert weiter, die Hungersnot nimmt nie dagewesene Ausmaße an. Und die Welt schaut weg.
Bei den Wahlen in Tansania kam es zu schweren Unruhen mit hunderten Toten. Die Regierung verhängte von 29. Oktober bis 3. November nächtliche Ausgangssperren sowie einen totalen Internet Shutdown. Kizito Makoye erlebte den Ausnahmezustand in Dar es Salaam hautnah mit.
Auf Simbabwes Märkten boomt der Handel mit billiger Second-Hand-Kleidung aus dem Westen. Was für viele Käufer*innen überlebenswichtig ist, treibt die heimische Textilindustrie in die Krise – und lässt traditionsreiche Unternehmen untergehen.










