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Über uns

Die Nachrichtenagentur afrika.info wurde vom promovierten Afrikanisten Martin Sturmer 2007 gegründet. Ziel: die Bereitstellung der besten Afrika-Informationen für Unternehmen und Medien. Heute betreut afrika.info Kunden aller Größenordnungen – vom Startup bis zum Weltkonzern. 

Die mangelhafte Informationslage zu Afrika hat Martin Sturmer bereits während seines Studiums der Afrikanistik und Kommunikationswissenschaften in Wien und Dar es Salaam beschäftigt. Als Dissertation verfasste er die erste Mediengeschichte Tansanias. Die englischsprachige Arbeit wurde 1998 veröffentlicht und gilt bis heute als Standardwerk in der Ausbildung von Journalist*innen in Tansania.

Am 5. Dezember 2007 erfolgte die Eintragung der Nachrichtenagentur afrika.info in Salzburg. Bereits zuvor hatte Martin Sturmer intensiv am Aufbau eines Netzwerks von afrikanischen Korrespondent*innen gearbeitet. Heute umfasst dieses Netzwerk über 150 Kontakte in fast allen afrikanischen Ländern.

Afrika-Experte Martin Sturmer in Nairobi (Kenia) Kapstadt (Südafrika) und Accra (Ghana).

Die hochkarätigen Informationen wurden zunehmend auch von Unternehmen nachgefragt. Um den steigenden Anforderungen besser gerecht werden zu können, absolvierte Sturmer den Universitätslehrgang „Master of International Business“ (MIB) in Salzburg, St. Gallen und London (2006-2008). Seine Masterthesis beschäftigte sich mit der Beurteilung von Länderrisiken in Afrika.

Im Jahr 2011 wurde afrika.info für die höchste österreichische Journalist*innen-Auszeichnung – den Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis – nominiert.

2013 hat Sturmer sein Buch Afrika! Plädoyer für eine differenzierte Berichterstattung veröffentlicht. Der darin vorgestellte Perspektivenwechsel – afrikanische Journalist*innen berichten selbst über den Kontinent – hat für großes Aufsehen in Fachkreisen und Medien gesorgt.

Seit einem Seminar bei Johan Galtung in Grenzach-Whylen im Jahr 2017 beschäftigt sich Martin Sturmer intensiv mit der südafrikanischen Lebensphilosophie Ubuntu und deren Potenzial für Führung und Konfliktlösung. Sturmer ist Mitglied der South African Ubuntu Foundation und des Ubuntu Global Networks.

Außerdem ist Martin Sturmer als Kommunikationsberater tätig. Nebenberuflich unterrichtet er an der Universität Salzburg sowie an der Fachhochschule Salzburg. Weitere Informationen finden Sie in der Wikipedia.


Bücher

  • Molzbichler, Daniela; Sturmer, Martin (2022): Ubuntu – Mandela für Führungskräfte. Wiesbaden: Springer Gabler.
  • Sturmer, Martin (2020): Corporate Infuencer. Mitarbeiter als Markenbotschafter. Wiesbaden: Springer Gabler.
  • Sturmer, Martin (2018): Profilierung. Mit intelligentem Marketing zum gefragten Experten. Wiesenbaden: Springer Gabler.
  • Sturmer, Martin (2013): Afrika! Plädoyer für eine differenzierte Berichterstattung. Konstanz: UVK.
  • Holzinger, Thomas; Sturmer, Martin (2012): Im Netz der Nachricht. Die Newsroom-Strategie als PR-Roman. Heidelberg – Dordrecht – London- New York: Springer.
  • Holzinger, Thomas; Sturmer, Martin (2010): Die Online-Redaktion. Handbuch für den Internetjournalismus. Heidelberg – Dordrecht – London – New York: Springer.
  • Sturmer, Martin (2005): Poseidons Erben. Salzburg-Krimi. Aspach: Edition Innsalz.
  • Sturmer, Martin (1998): The Media History of Tanzania. Ndanda: Ndanda Mission Press.
  • Sturmer, Martin (1995): Sprachpolitik und Pressegeschichte in Tansania. Wien: Afro-Pub.

Fachbeiträge

  • Sturmer, Martin (2022): Leading from Behind: Die Führungskunst von Nelson Mandela. In: IfM-Impulse, 21/2022, S. 27-32, Salzburg: IfM – Institut für Management.
  • Sturmer, Martin (2020): Viel Abgrund, wenig Zuversicht. Die Corona-Pandemie in Afrika im Spiegel der Medien. In: Indaba, 107/2020, S. 12-13, Wien: SADOCC, PDF.
  • Sturmer, Martin (2017): Mediengesetzgebung in Tansania in Geschichte und Gegenwart. In: Stichproben, 33/17, S. 25-52, Wien: Arbeitsgemeinschaft für Angewandte Afrikanistik, PDF.
  • Sturmer, Martin (2016): Von Lumumba bis Ebola. Standarderzählungen in der österreichischen Afrika-Berichterstattung (1960-2015). In: Medien und Zeit, 2/31, S. 18-31, Wien: Arbeitskreis für historische Kommunikationsforschung.
  • Sturmer, Martin (2014): Afrika! Plädoyer für eine differenzierte Berichterstattung. In: Tatah, Yeye (Hrsg.): Afrika 3.0. Mediale Abbilder und Zerrbilder eines Kontinents, S. 97-100, Berlin – Münster – Wien – Zürich – London: LIT Verlag.
  • Sturmer, Martin (2013): Afrika über Afrika. In: Message. Internationale Zeitschrift für Journalismus, 2/2013, S. 22-23, Hamburg: Gesellschaft für Medienkultur und Qualitätsjournalismus.
  • Sturmer, Martin (2011): Nicht nur die Hunger-Nummer. In: Journalisten-Werkstatt Medienethik, S. 8-9, Eugendorf: Medienfachverlag Oberauer.
  • Sturmer, Martin (2010): Erfolg in Rot-Weiß-Rot. In: Sieper, Hartmut (Hrsg.): Am Kap der guten Geschäfte, S. 221-228, München: Redline Verlag.
  • Sturmer, Martin (2001): Journalismus am Scheideweg. In: Indaba, 30/2001, S. 20-23, Wien: SADOCC.
  • Sturmer, Martin; Rioba, Ayub (2000): Watchdog in Chains. Media Regulations in Tanzania from their Colonial Beginnings to the Era of Democratisation. In: Brüne, Stefan (Hrsg.): Neue Medien und Öffentlichkeiten. Politik und Tele-Kommunikation in Afrika, Asien und Lateinamerika, Band 1, S. 241-274, Hamburg: Deutsches Übersee-Institut.