Stromausfälle prägen den Alltag von Millionen Menschen in Simbabwe – und sie entscheiden darüber, ob Kinder lernen können oder nicht. Die zwölfjährige Monica Ben trotzt dieser Realität mit einer selbstgebauten Lampe aus Recyclingmaterial.
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Auf Simbabwes Märkten boomt der Handel mit billiger Second-Hand-Kleidung aus dem Westen. Was für viele Käufer*innen überlebenswichtig ist, treibt die heimische Textilindustrie in die Krise – und lässt traditionsreiche Unternehmen untergehen.
In der tansanischen Bergbauindustrie sehen sich Frauen mit Diskriminierung, Landrechtsproblemen und mangelnder Finanzierung konfrontiert. In einem von Männern dominierten Sektor kämpfen sie um Anerkennung und ihre Existenzgrundlage kämpfen.
Schweren Herzens verabschiedete sich Louis mit elf Jahren von seinem Elternhaus und zog zu seinem Onkel nach Parakou. In der drittgrößten Stadt des Landes bekam Louis eine bessere Schulbildung. Doch bei der Arbeitssuche hat ihm das nicht genützt.
Bukes Saliu macht sich jeden Morgen zeitig auf den Weg, um dem starken Frühverkehr in Lagos zu entgehen. Ihr Ziel ist ein Lagergebäude in der nigerianischen Küstenmetropole, wo sie als Gabelstaplerfahrerin arbeitet.
Fischzüchterinnen im Bezirk Bugiri am Nordufer des Victoriasees haben sich erfolgreich gesellschaftlichen Konventionen widersetzt: In der traditionell von Männer dominierten Branche verdienen bereits 1.400 Frauen den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien.
Im Dezember 2022 ging ein Videoclip viral, der zwei ältere Frauen zeigt, wie sie ein Grab mit Erde auffüllen. Die beiden Schwestern sind von einer aufgebrachten Menschenmenge umringt. Ein Mann schlägt eine der beiden Frauen, so dass sie ins offene Grab fällt.
In Südafrika boomt der illegale Bergbau. Reiche Auftraggeber rekrutieren arme Arbeiter, die in stillgelegten südafrikanischen Minen nach Bodenschätzen schürfen. Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal, Rivalität schürt Fremdenhass und Gewalt.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten.
In der Nähe von Mpigi, einer Kleinstadt ca. 40 Kilometer westlich der ugandischen Hauptstadt Kampala, steht ein ganz spezielles Dorf: Die Häuser wurden aus Plastikflaschen errichtet. Die umweltfreundliche Idee gewinnt immer mehr Anhänger.










