Erinnerung, Widerstand, Perspektiven
Veranstaltungsreihe zum 50. Jahrestag des Soweto-Aufstands
Am 16. Juni 2026 jährt sich der Aufstand von Soweto zum 50. Mal. Die Proteste gegen das Apartheid-Regime wurden zu einem historischen Wendepunkt und beschleunigten dessen Zusammenbruch maßgeblich.
Die südafrikanische Polizei feuerte am 16. Juni 1976 auf Schüler*innen, die gegen die gegen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtssprache protestierten. Am Ende des Tages waren 176 Todesopfer zu beklagen.

Die Ereignisse von Soweto verliehen der internationalen Anti-Apartheid-Bewegung neue Dynamik und führten zu einer bis heute beispiellosen weltweiten Solidarisierung. Auch in Österreich formierte sich eine Anti-Apartheid-Bewegung, die Regionalgruppe in Salzburg spielte dabei eine wichtige Rolle.
Die Veranstaltungsreihe SOWETO 50 nimmt den Jahrestag zum Anlass, an die Errungenschaften dieser Bewegung zu erinnern und zugleich zu fragen, welche Lehren sich daraus für soziale Bewegungen und solidarisches Engagement im 21. Jahrhundert ziehen lassen.
Programm (9. bis 23. Juni 2026)

9. Juni 2026, 18:00 Uhr
Bilder des Widerstands
Ausstellungseröffnung und Gesprächsabend
Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

16. Juni 2026, 19:30 Uhr
Cry Freedom
Das bewegende Anti-Apartheid-Meisterwerk von Richard Attenborough
Das Kino, Giselakai 11, 5020 Salzburg

19. Juni 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr
Rebel Skills
Workshop mit dem Zentrum für Politische Schönheit
Kapitelsaal, 5020 Salzburg
Eine Veranstaltungsreihe von Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Friedensbüro Salzburg und afrika.info
In Kooperation mit Plattform für Menschenrechte Salzburg, SADOCC – Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika, Zeitgeschichte goes public (Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg), DAS KINO, Katholische Hochschulgemeinde Salzburg
Unterstützt vom Land Salzburg und KPÖ PLUS
Titelbild: Ausschnitt aus einem Plakat der Anti-Apartheid-Bewegung Salzburg

