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SOWETO 50: Bilder des Widerstands

Ausstellung und Diskussion

  • Ausstellungseröffnung & Diskussion: Dienstag, 9. Juni, 18:00 Uhr
  • Ort: Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg
  • Mit: Walter Sauer (Wirtschafts- und Sozialhistoriker, Mitbegründer der österreichischen Anti-Apartheid-Bewegung), Anna Hable-Mayer (Anti-Apartheid-Aktivistin Salzburg) und Ruth Zehetner (Zeitzeugin aus Südafrika); Moderation: Johannes Dafinger (Fachbereich Geschichte, Universität Salzburg)

Die Ereignisse von Soweto waren der unmittelbare Auslöser für die Gründung der österreichischen Anti-Apartheid-Bewegung. Der Verein wurde am 20. Juli 1976 registriert, die konstituierende Sitzung fand am 4. Mai 1977 in Wien statt.

Die Katholische Hochschulgemeinde war die Keimzelle der Salzburger Anti-Apartheid-Bewegung, die in einem Gründungstreffen am 11. März 1981 in der KHG entstanden ist. Mit Boykottwochen, Mahnwachen und Informationsveranstaltungen protestierten die Salzburger Anti-Apartheid-Aktivist*innen gegen das südafrikanische Unrechtsregime, bis es zu Beginn der 1990er-Jahre zu Fall gebracht wurde.

In der Podiumsdiskussion diskutieren Aktivist*innen und Zeitzeug*innen über die damaligen Formen des Widerstands und erläutern, welche Lehren sich daraus für heutige Protestaktionen ziehen lassen. Die begleitende Ausstellung zeigt Plakate, Bilder und Videos von den Aktionen der Anti-Apartheid-Bewegung in Salzburg.


Eine Veranstaltung im Rahmen von SOWETO 50 von Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Friedensbüro Salzburg und afrika.info

In Kooperation mit Plattform für Menschenrechte Salzburg, SADOCC – Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika, Zeitgeschichte goes public (Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg), DAS KINO, Katholische Hochschulgemeinde Salzburg

Unterstützt vom Land Salzburg und KPÖ PLUS


Titelbild: Pressekonferenz der Anti-Apartheid-Bewegung anläßlich des Auftritts des
südafrikanischen Homelandführers Buthelezi beim Europäischen Forum Alpbach,
1988 – v. l. n. r.: Lothar Müller, Eva Enichlmayr, Theo Kneifel und Anton Pelinka (Foto: Anti-Apartheid-Bewegung Österreich)