Im Norden Kenias zwingt eine anhaltende Dürre Familien zu existenziellen Entscheidungen: Wasser oder Schule, Überleben oder Zukunft. Besonders Kinder zahlen den höchsten Preis – mit Hunger, Bildungsabbrüchen und wachsender Unsicherheit.
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Wenn die 63-jährige Charity Salima durch die Straßen von Lilongwe geht, rufen viele Mütter aufgeregt ihren Vornamen: “Charity! Charity!”. Die Frauen gehen mit ihren Babys auf die Hebamme zu und sagen: „Hier ist dein Enkelkind.“
Mehr als 15.000 Kinder verdienen an der kenianischen Südküste ihr Geld mit Prostitution. Viele werden von ihren Eltern dazu gewzungen. Zu den Kunden zählen vor allem Fischer aus Tansania, Bodaboda-Fahrer und Touristen. Tabus und Traditionen machen es Sozialarbeitern schwer, die sexuelle Ausbeutung zu bekämpfen und die Täter zu bestrafen.



