In Afrika werden in den nächsten 30 Jahren elf neue Megacities - also Städte mit mindestens zehn Millionen Einwohnern - entstehen. Kairo in Ägypten, Kinshasa in der DR Kongo und Lagos in Nigeria zählen bereits heute zu diesem Kreis.
Veröffentliche Beiträge in “Südafrika”
Der 35-jährige Denford Muzvidziwa hat einen Universitätsabschluss in Sozialarbeit. Allerdings hat er in diesem Bereich nie ein Arbeitsstelle gefunden. Heute trägt Muzvidziwa einen blauen Overall und hält sich mit einem Gelegenheitsjob beim Bau des Highways zwischen Harare und Mutare über Wasser.
Der Universitätsprofessor Joe Eyango ist in Kamerun geboren und lehrt heute in den USA. Bei seinen häufigen Auslandsreisen wählt er seine Unterkünfte nach zwei Faktoren: Zur Bleibe muss ein bequemer Transport vom Flughafen möglich sein. Außerdem benötigt die Herberge einen verlässlichen Internetzugang.
Die aktuelle Ausgabe 2/2016 der kommunikationshistorischen Fachzeitschrift Medien und Zeit ist dem Thema "Afrikanisch-Europäische Medienbeziehungen" gewidmet. In meinem Beitrag setze ich mich mit der Entwicklung der Afrika-Berichterstattung in Österreich seit dem Ende der Kolonialzeit auseinander.
Der Solarstromanbieter M-KOPA Solar in Kenia hat im Jahr 2015 in zwei Finanzierungsrunden 28,7 Mio. Euro eingesammelt. An der Investitionssumme bemessen, war das Unternehmen das erfolgreichste Startup in Afrika im letzten Jahr. Ein neuer Bericht dokumentiert die zunehmende Attraktivität des Ökosystems und ortet in einigen Ländern sogar Goldgräberstimmung.
Angesichts einer zunehmenden Industrialisierung und Privatisierung von Land verliert Afrika nach Angaben des Online-Nachrichtendienstes "Environmental News Network" jedes Jahr 41.000 Quadratkilometer Wald. Das entspricht in etwa der Landesfläche der Schweiz. Mit kommerziellen Bambusplantagen soll der Verlust von Wäldern kompensiert werden.
Im Schatten der derzeitigen Bemühungen, Ebola, Malaria und die medikamentenresistente Tuberkulose zu bekämpfen, gewinnt in Afrika eine weitere tödliche Krankheit an Boden: Krebs. Inzwischen greifen die bösartigen Tumore in der Region schneller um sich als HIV/AIDS. Doch gegen Krebs sind die Staaten weitgehend machtlos.
Im südlichen und östlichen Afrika haben die jahrelangen Kampagnen gegen HIV/AIDS junge Frauen nicht vor einer Infektion mit dem Virus schützen können. "Die Prävention schlägt bei jungen Frauen fehl", bestätigt Lillian Mworeko von der Hilfsorganisation "International Community of Women Living with HIV in Eastern Africa" mit Sitz in Uganda.









