Der Krieg im Sudan ist exakt 1000 Tage alt. Die Kampfhandlungen haben am 15. April 2023 begonnen, Frieden ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Die Gewalt eskaliert weiter, die Hungersnot nimmt nie dagewesene Ausmaße an. Und die Welt schaut weg.
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Bei den Wahlen in Tansania kam es zu schweren Unruhen mit hunderten Toten. Die Regierung verhängte von 29. Oktober bis 3. November nächtliche Ausgangssperren sowie einen totalen Internet Shutdown. Kizito Makoye erlebte den Ausnahmezustand in Dar es Salaam hautnah mit.
Die Söldner der Gruppe Wagner haben seit 2017 in fünf afrikanischen Ländern militärische Operationen durchgeführt. Das private russische Militärunternehmen verfolgt aber auch zunehmend politische und wirtschaftliche Interessen auf dem Kontinent.
Nach der militärischen Invasion Russlands in der Ukraine am 24. Februar hat die internationale Gemeinschaft mit einer Mischung aus Schock, Wut und Angst reagiert. Gleichzeitig wägte sie die Auswirkungen des Krieges auf die internationale Sicherheit ab.
Russland und die Ukraine sind die Kornkammer Ägyptens. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine versucht der nordafrikanische Staat, rasch neue Weizenlieferanten zu finden. Ein Anstieg der subventionierten Brotpreise wird befürchtet.
Die Kampagne "Silencing the Guns by 2020" der Afrikanischen Union (AU) will die Konflikte auf dem Kontinent beenden und dauerhaften Frieden ermöglichen. Das Vorhaben kommt einer Mammutaufgabe gleich: Pro Jahr verliert eine halbe Million Menschen auf dem Kontinent durch Waffengewalt das Leben.
An einem hellen, sonnigen Tag im Januar dieses Jahres übergab die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf ihr Amt an George Weah. Der Weltfußballer des Jahres 1995 war als Sieger aus der Stichwahl vom 26. Dezember 2017 hervorgegangen.
Vor exakt 50 Jahren - am 30. Mai 1967 - erklärte Biafra seine Unabhängigkeit von Nigeria. Die Bilder aus dem nachfolgenden Bürgerkrieg haben unsere Wahrnehmung von Afrika stärker beeinflusst als jedes andere Ereignis. Im Konflikt spielte die Propaganda von PR-Agenturen eine entscheidende Rolle.
Die Regierung von Mali und Tuareg-Rebellen von Azawad, einem Gebiet im Norden des westafrikanischen Landes, haben in Algier erneut Friedensgespräche geführt. Über die politischen Ziele der Tuareg-Rebellen sprach IPS exklusiv mit Moussa Ag Assarid, Sprecher der Nationalen Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA).
Im Delta des Flusses Pangani im Nordosten Tansanias ist die Gefahr von Wasserkonflikten latent vorhanden. Hier kommen sich Maasai-Hirten und Bauern ins Gehege, die auf das kostbare Nass dringend angewiesen sind. Doch Vieh- und Landwirtschaft sind Faktoren, die die klimabedingten Probleme weiter verschärfen.










