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Beiträge verschlagwortet als “Landwirtschaft”

Milchwirtschaft in Laikipia brummt

Daniel Mithamo (28) hat eigentlich mit dem Milchgeschäft keine guten Erfahrungen gemacht. Lange Zeit konnte nur ein Bruchteil der Milch gegen gutes Geld verkauft werden, der Rest musste zu Dumping-Preisen verschleudert werden. Grund für den enormen Preisdruck: Es gab keine Kühlanlagen, mit der die Milch konserviert werden konnte.

Mit Reis aus der Armut

Reis ist nach Mais der zweitwichtigste Kalorienlieferant für die Bevölkerung in Subsahara-Afrika. Für das "Africa Rice Center" in Cotonou im westafrikanischen Benin sind die Getreidekörner der Schlüssel in der Armutsbekämpfung. Allerdings wird derzeit in Afrika weit mehr Reis gegessen als angebaut. Durch die starke Urbanisierung wächst der Reiskonsum jährlich um sechs Prozent.

Avocados statt Mais

Maisanbau wird in Kenia immer mehr zu einem Verlustgeschäft. Klimawandel und Pflanzenkrankheiten haben die Erträge schrumpfen lassen. Viele Bauern sind daher dazu gezwungen, sich neue Einkommensquellen zu suchen. Ihre Hoffnung liegt dabei immer häufiger auf klimaresistenteren Pflanzen wie die Hass-Avocado.

Botswana: Wachstumsmotor Landwirtschaft

Beauty Manake zeigt ihr strahlendstes Lächeln. Die 31-Jährige aus Botswana züchtet auf eigenen Farmen Gemüse und Vieh und leitet eine Beratungsfirma für Agrarunternehmer. Dabei hatte sie gar nicht geplant, Bäuerin zu werden. Ihr Optimismus wird von der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA) geteilt, die den Agrarsektor als Wachstumsmotor des Kontinents sieht.

Ökodorf setzt auf Permakultur

Der Kameruner Joshua Konkankoh hat eine Vision. Er will beweisen, dass nachhaltige Anbaumethoden sehr wohl für Ernährungssicherheit sorgen können. Mit diesem Ziel vor Augen gab er seine Arbeitsstelle bei der Regierung auf, wurde Bauer und gründete "Better World Cameroon". Die Initiative errichtete in Ndanifor das erste Ökodorf Kameruns.

Bambusplantagen gegen Waldschwund

Angesichts einer zunehmenden Industrialisierung und Privatisierung von Land verliert Afrika nach Angaben des Online-Nachrichtendienstes "Environmental News Network" jedes Jahr 41.000 Quadratkilometer Wald. Das entspricht in etwa der Landesfläche der Schweiz. Mit kommerziellen Bambusplantagen soll der Verlust von Wäldern kompensiert werden.

Kenia: Wirtschaft boomt, doch Armut steigt

David Kamau hat schon einiges versucht, um sich mit der Landwirtschaft ein Auskommen zu schaffen. Als der Kleinbauer im Landkreis Nyeri in Zentralkenia nicht mehr genug mit dem Anbau von Mais verdiente, nahm er Möhren mit ins Sortiment. Doch noch immer erzielt er keine Gewinne. Kamau macht dafür die steigenden Produktionskosten verantwortlich.

Kenia: Stärkste Wirtschaft in Ostafrika

Der Kaffeebauer Gabriel Kimwaki aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia will das Handtuch werfen. "Von Mal zu Mal fallen meine Ernteeinnahmen magerer aus", klagt er. "Am besten steige ich aus." Mit seinem Frust steht er nicht allein da. Denn obwohl das ostafrikanische Land zu einem Land mittleren Einkommens aufgewertet wurde, lebt ein großer Teil der Bevölkerung weiter in Armut.