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The Chocolate War

Filmabend mit Schokoladenverkostung

Termin: 5. Dezember 2025, 18:30 Uhr
Ort: Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Imaculada (EG), Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg
Eintritt: frei

Der dänische Dokumentarfilm „The Chocolate War“ (2022) beleuchtet die dramatische Situation von Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Westafrika und zeigt auf, dass kakaoverarbeitende Unternehmen weiterhin von der Ausbeutung von Kindern profitieren.

Schon vor mehr als zwei Jahrzehnten haben die größten Schokoladenunternehmen mit Unterzeichnung des Harkin-Engel-Protokolls (2001) versprochen, die schlimmsten Formen von Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen Westafrikas zu beenden. Doch bis heute hat sich daran wenig geändert: Noch immer schuften rund 1,5 Millionen Kinder (Quelle: NORC) unter gefährlichen Bedingungen allein in Côte d’Ivoire und Ghana – den Hauptanbaugebieten für Kakao.

Der Dokumentarfilm begleitet den US-amerikanischen Menschenrechtsanwalt Terry Collingsworth über fünf Jahre hinweg in seinem beharrlichen Kampf gegen die bewusste Ausbeutung von Kindern auf ivorischen Kakaoplantagen. Als Vertreter von acht Betroffenen reist er wiederholt nach Westafrika, sammelt Beweise und bringt schließlich einen Fall bis vor den Obersten Gerichtshof der USA.

„The Chocolate War“ ist der dritte Film des dänischen Regisseurs Miki Mistrati, der sich seit Jahren mit den dunklen Seiten der Schokoladenindustrie auseinandersetzt. Schon 2010 deckte er in „The Dark Side of Chocolate“ die weitverbreitete Kinderarbeit auf westafrikanischen Kakaoplantagen auf.

Trailer zu „The Chocolate War“ von Miki Mistrati

Schokoladenverkostung mit fairer Alternative

Im Anschluss an den Film sind die Besucher*innen eingeladen, Schokoladen des deutsch-ghanaischen Unternehmens fairafric zu verkosten.

fairafric zählt zu den Vorreitern einer fairen Wertschöpfung: Das Unternehmen zahlt die höchsten Kakaoprämien in Westafrika und produziert seine Schokolade vollständig vor Ort in einer solarbetriebenen Fabrik in Suhum, Ghana.

Eine aktuelle Studie des Inkota-Netzwerks in Berlin (2025) bestätigt: fairafric ist die einzige Marke, die alle sechs geprüften Nachhaltigkeitskriterien vollständig erfüllt.

Ein Kooperation von Afro-Asiatisches Institut Salzburg, afrika.info, PLUS Green Campus Students Team, Katholische Hochschulgemeinde

Titelbild: Der ghanaische Kakaofarmer Nicholas Dwamena präsentiert stolz seine Ernte. Durch die Kooperation mit fairafric erzielt er ein besseres Einkommen. (Foto: Martin Sturmer/afrika.info)