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Von den Victoriafällen zum Indischen Ozean

Zwischen Wildnis, Schienen und Küste | 6. bis 17. Juli 2027

Diese außergewöhnliche Reise beginnt an den beeindruckenden Victoriafällen, einem der größten Naturwunder Afrikas. Als der schottische Missionar und Afrika-Forscher David Livingstone die Fälle 1855 erstmals erblickte, benannte er sie zu Ehren der britischen Königin Victoria. Die am Sambesi lebenden Lozi nennen sie jedoch bis heute „Donnernder Rauch“ („Mosi-oa-Tunya“) – ein Name, der die gewaltigen Wassermassen wohl noch treffender beschreibt.

Anschließend fliegen wir über Sambias Hauptstadt Lusaka in den Lower Zambezi National Park, einen der spektakulärsten Nationalparks des südlichen Afrikas. Drei Nächte im wunderschön direkt am Sambesi gelegenen Baines‘ River Camp versprechen unvergessliche Safari-Erlebnisse in einer der ursprünglichsten Wildnisregionen des Kontinents.

Nach einem Zwischenstopp in Kabwe erreichen wir den Bahnhof von Kapiri Mposhi, wo ein ganz besonderes Abenteuer beginnt. Mit der legendären Tanzania-Zambia Railway (TAZARA) legen wir 1.860 Kilometer bis nach Dar es Salaam zurück. Die Strecke führt über mehr als 300 Brücken und durch 22 Tunnel und zählt zu den eindrucksvollsten Bahnreisen Afrikas. Geduld gehört allerdings dazu: Die planmäßige Fahrzeit beträgt 42,5 Stunden, Verspätungen sind jedoch keine Seltenheit.

Den Abschluss der Reise bildet die tansanische Hafenmetropole Dar es Salaam. Vom Küstenviertel Masaki auf der Halbinsel Msasani aus entdecken wir das pulsierende wirtschaftliche Zentrum Tansanias, dessen Ballungsraum heute rund neun Millionen Einwohner*innen umfasst. Zwischen Palmen, Cafés und dem Indischen Ozean lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage in entspannter Atmosphäre Revue passieren.


Termin, Kosten und Leistungen

  • Termin: 6. bis 17. Juli 2027
  • Preis: auf Anfrage

Inkludierte Leistungen:

  • Übernachtungen im Doppelzimmer in sorgfältig ausgewählten Lodges
  • Alle Transfers und Eintrittsgebühren laut Programm
  • Professionelle Tourguides und Fahrer
  • Ausflüge: Viktoriafälle, Livingstone Island Lunch, Stadttour durch Dar es Salaam
  • Drei Inlandsflüge: Livingstone – Lusaka, Lusaka – Royal, Royal – Lusaka (Achtung: max. 15 Kilogramm pro Person in weichen Taschen plus fünf Kilogramm Handgepäck)
  • Reisebegleitung durch Martin Sturmer (afrika.info)

Nicht inkludiert: Internationale Flüge, Zugtickets TAZARA (dzt. 170 Euro pro Vier-Personen-Abteil, Nutzung auch für zwei Personen möglich), Versicherungen, Trinkgelder, Visa-Gebühren, persönliche Ausgaben

Reiseveranstalter: Pinto Africa (Diese Reise wurde inhaltlich von afrika.info mitgestaltet. Veranstalter und Vertragspartner ist ausschließlich der genannte Reiseveranstalter.)

Zu Verlängerungswünschen auf Unguja (Sansibar), Pemba oder Mafia beraten wir sehr gerne!


Reiseprogramm

(Stand: 7. Juli 2026, Änderungen vorbehalten)


Di., 06.07. bis Do., 08. 07. | Victoria Falls | Nkosi Guest Lodge (1)

Unsere Reise beginnt an den beeindruckenden Victoriafällen, einem der größten Naturwunder der Erde. Zwei Nächte verbringen wir in der charmanten Nkosi Guest Lodge, die den idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Region bildet.

Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns auf Livingstone Island: Beim Mittagessen direkt an der Kante der Victoriafälle genießen wir einen einzigartigen Blick auf die tosenden Wassermassen.

Von genau diesem Ort aus erblickte der schottische Missionar und Afrika-Forscher David Livingstone im Jahr 1855 als erster Europäer die Fälle und beschrieb sie als den „wunderbarsten Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe“.

„Donnernder Rauch“: die Victoriafälle (Foto: Shutterstock.com)

Do., 08. 07. bis Fr., 09. 07. | Lusaka | Wild Dogs Lodge (2)

Wir fliegen nach Lusaka, die lebendige Hauptstadt Sambias. Dort beziehen wir die Wild Dogs Lodge, die nur rund 20 Fahrminuten vom Kenneth Kaunda International Airport entfernt liegt und eine ruhige Oase am Stadtrand bietet.

Die liebevoll gestaltete Anlage verfügt über einen 18 Meter langen Außenpool, während die komfortablen Chalets von einem üppigen tropischen Garten umgeben sind – der ideale Ort, um in entspannter Atmosphäre neue Kraft für die kommenden Reiseerlebnisse zu sammeln.


Fr., 09. 07. bis Mo., 12. 07. | Lower Zambezi National Park | Baines‘ River Camp (3)

Mit einem Inlandsflug erreichen wir den Lower Zambezi National Park, einen der spektakulärsten Nationalparks Sambias. Auf einer Fläche von 4.092 km² erstreckt sich eine der ursprünglichsten Wildnisgebiete Afrikas.

Der Park ist besonders für seine großen Elefantenherden, die außergewöhnlich hohe Leopardendichte sowie zahlreiche Löwen, Büffel und Nilpferde bekannt.

Flusssafari im Zambezi (Foto: Baines‘ River Camp)

Das stilvolle Baines‘ River Camp liegt direkt am Ufer des Sambesi und bietet einen einzigartigen Blick auf den Fluss und die umliegende Wildnis.

Zu den Höhepunkten des Aufenthalts zählen Kanusafaris zwischen Elefanten und Flusspferden, geführte Buschwanderungen sowie Pirschfahrten auf der Suche nach den faszinierenden Wildtieren des Parks.


Mo., 12. 07. bis Di., 13. 07. | Kabwe | Kabwe Safari Lodge (4)

Nach einem kurzen Rückflug nach Lusaka fahren wir rund 140 Kilometer auf der Straße weiter nach Kabwe in Zentralsambia. Die Route führt durch das sambische Hochland mit seinen charakteristischen Miombo-Wäldern, weiten Feldern und kleinen Dörfern und vermittelt einen authentischen Eindruck vom ländlichen Sambia.

Die Kabwe Safari Lodge bietet den idealen Ort für eine entspannte Zwischenübernachtung. Am Pool lässt sich die Ruhe der gepflegten Anlage genießen. Am Abend erwartet uns ein Buffet mit traditionellen sambischen Spezialitäten.


Di., 13. 07., bis Fr., 15. 07. | Zugfahrt Kapiri Mposhi (5) – Dar es Salaam (6)

Mit der Abfahrt des Mukuba Express von in Kapiri Mposhi beginnt eine der eindrucksvollsten Bahnreisen Afrikas.

Das Besondere an der Fahrt mit der Tanzania-Zambia Railway (TAZARA) ist ihre entschleunigte Atmosphäre: Der Zug fährt gemächlich, hält immer wieder an kleinen Bahnhöfen und ermöglicht authentische Begegnungen mit den Menschen entlang der Strecke.

Die Abteile der 1. Klasse bieten Platz für vier Personen. Wer mehr Privatsphäre wünscht, kann das gesamte Abteil auch exklusiv zu zweit buchen.

Nach der Abfahrt führt die Strecke nordostwärts durch die weiten Miombo-Wälder Sambias, vorbei an kleinen Dörfern, offenen Savannen und endlosen Buschlandschaften. An den Stationen bieten Händler*innen frisches Obst, gegrillte Maiskolben oder regionale Spezialitäten an und verwandeln die Bahnsteige in lebendige Marktplätze.

Die TAZARA im Hochland von Tansania (Foto: Shutterstock.com)

Am Mittwoch überqueren wir die Grenze nach Tansania. Nun wandelt sich die Landschaft: Die Bahn schlängelt sich durch das kühle Hochland Südwesttansanias mit grünen Hügeln, kleinen Farmen, Pinienwäldern und weiten Tälern.

Über mehr als 300 Brücken und durch 22 Tunnel führt die Strecke weiter in Richtung Indischer Ozean. Zu den eindrucksvollsten Abschnitten zählt die Fahrt durch die Berge des Nyerere-Nationalparks.

Je näher wir der Küste kommen, desto wärmer und tropischer wird das Klima. Palmen, üppige Vegetation und immer dichter besiedelte Gebiete kündigen die Ankunft in Dar es Salaam an. Nach zwei Tagen gemächlicher Fahrt endet unsere Reise schließlich in der pulsierenden Hafenmetropole am Indischen Ozean – ein eindrucksvoller Kontrast zu den stillen Landschaften, die uns auf dem Weg hierher begleitet haben.


Fr., 15. 07., bis So., 17. 07. | Dar es Salaam | Hotel Slipway (6)

Karibu – Willkommen in Dar es Salaam!  Die tansanische Küstenmetropole am Indischen Ozean ist ein faszinierender Kosmos aus modernen Bauten und traditionellen Märkten.

Wir erkunden die Stadt vom Hotel Slipway auf der Halbinsel Msasani. Im Unterschied zum Stadtzentrum ist das Leben hier deutlich entspannter.  Innerhalb der Halbinsel liegt Masaki – das wohl bekannteste Ausgeh- und Restaurantviertel Dar es Salaams.

Skyline von Dar es Salaam (Foto: Shutterstock.com)

Das Hotel Slipway ist kein klassisches Hotel, sondern vielmehr ein Waterfront-Areal direkt am Meer. Gerade zum Sonnenuntergang entwickelt der Ort eine besondere Stimmung: Fischerboote kehren zurück, Segelboote liegen vor Anker und die Restaurants füllen sich langsam.

Am Samstag heißt es Abschied nehmen. Für manche führt der Weg zurück in die Heimat, für andere beginnt mit einem Badeaufenthalt auf Unguja (Sansibar), Mafia Island oder Pemba ein weiteres Kapitel dieser außergewöhnlichen Reise.

So oder so werden die Begegnungen, Landschaften und Erlebnisse Ostafrikas noch lange nachwirken.


Kontakt für Rückfragen

Dr. Martin Sturmer
Tel.: +43 699 11353399
E-Mail: martin.sturmer@afrika.info