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	<title>Simbabwe Archive | afrika.info</title>
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	<description>Changing Perceptions</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 16:44:02 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Simbabwe Archive | afrika.info</title>
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	<item>
		<title>Der Klimawandel trifft den Kaffeeanbau</title>
		<link>https://afrika.info/der-klimawandel-trifft-den-kaffeeanbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Busani Bafana]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zunehmende Hitzewellen in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt setzen der Produktion massiv zu. Die Folgen sind geringere Ernten und steigende Verbraucherpreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Climate Central.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/der-klimawandel-trifft-den-kaffeeanbau/">Der Klimawandel trifft den Kaffeeanbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana | 3. März 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Simbabwe (IPS/afr) – Zunehmende Hitzewellen in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt setzen der Produktion massiv zu. Die Folgen sind geringere Ernten und steigende Verbraucherpreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von <a href="https://go.climatecentral.org/coffee_and_climate" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Climate Central</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Äthiopien und Indonesien – die fünf größten Kaffeeproduzenten – liefern zusammen 75 Prozent des weltweiten Kaffees. Laut der Klimaforschungsorganisation Climate Central mit Sitz in Princeton, USA verzeichneten diese Länder infolge des Klimawandels durchschnittlich 57 zusätzliche Hitzetage pro Jahr von über 30 Grad Celsius.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steigen die Temperaturen über diesen Schwellenwert, geraten Kaffeepflanzen unter Hitzestress. Das verringert die Erträge, beeinträchtigt die Qualität der Bohnen und erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten. Dies wirkt sich zwangsläufig auch auf die Kaffeepreise aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Hitzestress kann sowohl die Qualität als auch die Quantität der Ernten beeinträchtigen, was weniger Kaffee, höhere Preise und somit eine teurere Morgenroutine und Nachmittagsstärkung bedeutet&#8220;, sagt Shel Winkley, Meteorologe bei Climate Central. &#8222;Die Farmer tun ihr Bestes, um sich anzupassen: Sie pflanzen beispielsweise Schattenbäume, die die Kaffeepflanzen auf natürliche Weise kühlen, um die zukünftigen Ernten in unserer sich erwärmenden Welt zu schützen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lokalaugenschein-im-mutterland-des-kaffees">Lokalaugenschein im Mutterland des Kaffees</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Osten Afrikas leiden die Erträge unter der zunehmenden Erwärmung. Äthiopien ist das Mutterland des Kaffees und der fünftgrößte Produzent weltweit. Die Studie weist dort 34 zusätzliche kaffeeschädliche Hitzetage aus. Insgesamt steigt damit die Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius auf 108 pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dejene Dadi ist Generaldirektor der <a href="https://www.oromiacoffeeunion.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Oromia Coffee Farmers Cooperatives Union</a> (OCFCU), die mehr als 560.000 Kaffeefarmer vertritt. Er betont, dass der in Äthiopien angebaute Arabica-Kaffee empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung reagiert und ausreichend Schatten benötigt, um hohe Erträge zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Um die Kaffeeversorgung zu gewährleisten, müssen die Regierungen gegen den Klimawandel vorgehen“, sagt Dadi und fügt hinzu: „Sie müssen auch mit Kleinbauern und ihren Organisationen zusammenarbeiten und in sie investieren, damit wir die Lösungen, die wir zur Anpassung benötigen, ausweiten können.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kaum-unterstutzung-fur-klimaanpassung">Kaum Unterstützung für Klimaanpassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realität sieht jedoch anders aus: Obwohl kleinbäuerliche Betriebe rund 60 Prozent des weltweiten Kaffeeangebots erzeugen, erhielten sie laut einer <a href="https://www.eaffu.org/wp-content/uploads/2025/10/FINAL_Feeding_the_world_report_EN.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Untersuchung</a> von &#8222;Family Farmers for Climate Action&#8220; lediglich 0,36 Prozent der Finanzmittel, die 2021 für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels erforderlich gewesen wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sind die Kosten vergleichsweise gering: Die Anpassung einer ein Hektar großen Farm schlägt durchschnittlich mit 2,19 US-Dollar pro Tag zu Buche – weniger als der Preis für eine Tasse Kaffee in vielen Ländern.</p>



<iframe src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d5737248.385935499!2d34.39766850183878!3d8.13822210533611!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x17adb882f6e6a723%3A0xf45a83bb90208fd8!2sJimma%2C%20Ethiopia!5e0!3m2!1sen!2sde!4v1772529097652!5m2!1sen!2sde" width="100%" height="450" style="border:0;" allowfullscreen="" loading="lazy" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Die OCFCU setzt z. B. auf energieeffiziente Kochherde, die den Bedarf an Brennholz reduzieren und Waldgebiete schützen, die als natürlicher Schutz für den Kaffeeanbau dienen. Mehr als 19.000 effiziente Holzsparöfen wurden an Kaffeebauern in Jimma (siehe Karte) im Westen Äthiopiens ausgegeben und ersetzen dort traditionelle Feuerstellen. Nach Angaben der Union verringert das Projekt die Emissionen um 20.323 Tonnen Kohlendioxidäquivalente (CO₂e) pro Jahr und halbiert den Brennstoffbedarf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-massiver-ruckgang-von-anbauflachen-befurchtet">Massiver Rückgang von Anbauflächen befürchtet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Jahr exportierte Äthiopien 469.000 Tonnen Kaffee, davon rund 40 Prozent in die Europäische Union. Gemeinsam mit Uganda verantwortet das Land nach <a href="https://pulseofafrica.info/news/1141" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angaben</a> der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) rund 80 Prozent der afrikanischen Kaffeeexporte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit werden täglich schätzungsweise 2,2 Milliarden Tassen Kaffee konsumiert. Laut <a href="https://www.statista.com/chart/8602/top-coffee-drinking-nations/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statista</a> leben die stärksten Kaffeetrinker*innen in Nordeuropa: Die Niederlande liegen mit einem jährlichen Pro-Kopf-Konsum von über acht Kilogramm an erster Stelle, gefolgt von Finnland, Schweden und Norwegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon bald könnte aber der Kaffeegenuss deutlich teurer werden. Wenn keine wirksamen Anpassungsmaßnahmen ergriffen werden, könnten die weltweiten Anbauflächen bis 2050 um bis zu 50 Prozent schrumpfen, warnen die Wissenschaftler*innen von Climate Central. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Äthiopischer Rohkaffee (Foto: Monika Sturmer/afrika.info) </p>
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	</item>
		<item>
		<title>Chigubhu-Laterne: Licht aus der Flasche</title>
		<link>https://afrika.info/chigubhu-laterne-licht-aus-der-flasche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 17:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrizität]]></category>
		<category><![CDATA[Farai Shawn Matiashe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stromausfälle prägen den Alltag von Millionen Menschen in Simbabwe – und sie entscheiden darüber, ob Kinder lernen können oder nicht. Die zwölfjährige Monica Ben trotzt dieser Realität mit einer selbstgebauten Lampe aus Recyclingmaterial.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Farai Shawn Matiashe | 15. Dezember 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seke District, Simbabwe (IPS/afr). Wenn Monica Ben von der Schule nach Hause geht, nimmt sie nicht nur einen Stift und ihre Hefte mit, sondern auch ihre Chigubhu-Laterne. Mit ihr bringt sie Licht in den dunklen Raum, in dem sie ihre Hausaufgaben erledigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monica Ben ist zwölf Jahre alt und Schülerin an der Manyoshwa Primary School im Seke District, der südlich an die Hauptstadt Harare angrenzt. Ihre tragbare Lampe ist als Chigubhu-Laterne bekannt und wird aus Recyclingmaterialien hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kerzen sind teuer“, sagt Monica Ben. “Bevor ich eine Chigubhu-Laterne hatte, musste ich entweder früher in die Schule kommen, um meine Hausaufgaben zu machen, oder ich gab dem Lehrer gar nichts ab.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleine Farm ihrer Eltern ist schwer zugänglich und nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen. Monica Ben lädt die Lampe tagsüber in der Schule auf, die über eine Solaranlage verfügt. So ist gewährleistet, dass sie zuhause bis zu vier Stunden Licht hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-19-stunden-pro-tag-ohne-strom">19 Stunden pro Tag ohne Strom</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Chigubhu ist das Shona-Wort für Flasche. Der Name verrät bereits viel über das Produkt: Die Leuchtdioden werden in gebrauchten Plastikflaschen installiert. Erfunden wurde das einfache System von dem jungen Elektroingenieur Aluwaine Tanaka Manyonga. Seine Vision lautet: Licht für jede*n Schüler*in.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manyongas Ambitionen sind eng mit seiner eigenen Biografie verknüpft. Er studierte Elektrotechnik an der University of Zimbabwe in Harare – doch während seiner gesamten Studienzeit war er mit Stromausfällen konfrontiert, die bis zu 19 Stunden pro Tag andauern konnten. Lernen in den Abend- und Nachtstunden wurde dadurch nahezu unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich handelsübliche Solarlampen für viele Familien als unerschwinglich erwiesen, entwickelte Manyonga im Jahr 2018 die Chigubhu-Laterne. In Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), der australischen Botschaft in Harare und lokalen Unternehmen wurden bislang mehr als 1.500 Chigubhu-Laternen im ganzen Land verteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Godwin Kadiramwando ist seit 2021 Schulleiter der Manyoshwa Primary School. “Die Erfindung hilft ihnen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern”, bestätigt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kadiramwando berichtet, dass Manyonga bereits vor vier Jahren kostenlos eine Solaranlage an der Schule installiert habe. Wenig später erhielten die ersten Schüler*innen ihre eigenen Chigubhu-Laternen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kompetenztransfer-als-eigentliche-innovation">Kompetenztransfer als eigentliche Innovation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor zwei Jahren entschloss sich Manyonga, den Kindern beizubringen, wie sie die Laternen selbst herstellen können. Diesen Kompetenztransfer bezeichnet er als die eigentliche Innovation des Projekts. “In den Schulungen behandeln wir die Herstellung und die Reparatur der Laternen, aber auch Themen wie Abfallmanagement, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien“, erklärt der Erfinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monica Ben ist eine von über 100 Schüler*innen der Manyoshwa Primary School, die gelernt haben, wie man die Laternen produziert. Lächelnd beschreibt sie den Herstellungsprozess: „Ich halbiere zunächst eine alte Plastikflasche. Dann nehme ich ein Stück Pappe, markiere es mit einem Bleistift und schneide es zurecht. Schließlich installiere die Kabel für den Schalter und verschließe die Flasche.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile arbeitet Manyonga mit Schulen in ganz Simbabwe zusammen. Landesweit hat er bislang rund 5.000 Schüler*innen unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-extreme-stromknappheit">Extreme Stromknappheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einfache Lösungen wie die Chigubhu-Laternen sind in Simbabwe stark gefragt. Nur 44 Prozent der rund 17 Millionen Einwohner*innen des Landes haben Zugang zu Elektrizität. In ländlichen Regionen, in denen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leben, liegt der Stromzugang sogar bei lediglich 20 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch selbst Gemeinden, die an das nationale Stromnetz angeschlossen sind, müssen täglich mehr als zwölf Stunden Stromausfälle hinnehmen. Ursache dafür sind unter anderem die schwankenden Wasserstände der Kariba-Talsperre sowie veraltete Anlagen wie das Wärmekraftwerk Hwange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulleiter Godwin Kadiramwando ist daher überzeugt, dass Initiativen wie die Chigubhu-Laternen ein großes Potenzial zur Linderung der Stromknappheit haben. “Unsere Schüler*innen haben bereits begonnen, ihr Know-how an andere Schulen zu vermitteln”, sagt er und ergänzt: “Manche wollen später sogar ein Ingenieurstudium absolvieren.” (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Die zwölfjährige Schülerin Monica Ben mit Chigubhu-Laternen in der Manyoshwa Primary School. (Foto: Farai Shawn Matiashe/IPS)</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Simbabwe: Der hohe Preis der Altkleiderflut</title>
		<link>https://afrika.info/simbabwe-der-hohe-preis-der-altkleiderflut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 07:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Farai Shawn Matiashe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Second-Hand-Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Textilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Simbabwes Märkten boomt der Handel mit billiger Second-Hand-Kleidung aus dem Westen. Was für viele Käufer*innen überlebenswichtig ist, treibt die heimische Textilindustrie in die Krise – und lässt traditionsreiche Unternehmen untergehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/simbabwe-der-hohe-preis-der-altkleiderflut/">Simbabwe: Der hohe Preis der Altkleiderflut</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Farai Shawn Matiashe | 4. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mutare (IPS/afr). Auf dem beliebten Second-Hand-Markt in Sakubva, einem dicht besiedelten Vorort der Stadt Mutare im Osten von Simbabwe, betreibt Shamiso Marambanyika einen kleinen Laden. „Die kann ich dir für fünf Dollar geben“, sagt sie zu einem Mann, der sich für eine Jeans interessiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marambanyika ist 38 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. In ihrem Sortiment finden sich vor allem gebrauchte Markenstücke von Labels wie Marks &amp; Spencer oder Levi’s. Diese Kleidung wurde ursprünglich in westlichen Ländern entsorgt, nach Afrika verschifft und schließlich über Mutare nach Simbabwe geschmuggelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die illegal importierten Kleidungsstücke sind günstig – auf dem Markt in Sakubva bekommt man drei T-Shirts für nur einen US-Dollar. Doch der Preisvorteil hat eine Schattenseite: Die lokale Textilindustrie gerät zunehmend unter Druck, viele Traditionsunternehmen stehen vor dem Aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-traditionsunternehmen-am-ende-der-fall-truworths">Ein Traditionsunternehmen am Ende: der Fall Truworths</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist die Modekette Truworths Zimbabwe, gegründet 1957. In ihren besten Zeiten um die Jahrtausendwende betrieb das Unternehmen 101 Filialen im ganzen Land. Doch ab 2010 geriet Simbabwe in eine wirtschaftliche Schieflage: Währungschaos, eine hohe Verschuldung, Lieferengpässe und die zunehmende Second-Hand-Konkurrenz führten zum Niedergang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2024 waren nur noch 26 Filialen übrig. Schließlich folgte die Insolvenz. Im Spätherbst 2024 übernahm ein Konsortium die Firma zu einem symbolischen Kaufpreis von einem US-Dollar. Im Juli 2025 wurde Truworths Zimbabwe von der Börse genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschäftsführer Bekithemba Ndebele bestätigte gegenüber IPS, dass das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen verkauft werden musste, wollte aber keine weiteren Einzelheiten nennen. Bereits im Vorjahr hatte er in der Wochenzeitung &#8222;<a href="https://www.theindependent.co.zw/opinion/article/200019994/candid-comment-it-just-does-not-make-any-sense-at-all" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Zimbabwe Independent</a>&#8220; scharfe Kritik geübt: „Unser Land ist zu einer Mülldeponie für Altkleider geworden. Was Sie hier sehen, ist das Verschleudern von Second-Hand-Ware zu lächerlichen Preisen – oft unter den Herstellungskosten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uberleben-auf-dem-sakubva-markt">Überleben auf dem Sakubva-Markt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Markt in Sakubva gibt es über 1.000 Verkaufsstände, viele davon mit Second-Hand-Ware. Die hohe Nachfrage erklärt sich aus der weit verbreiteten Armut im Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Journalist und Menschenrechtler Rashweat Mukundu bringt das Dilemma auf den Punkt: „Viele Menschen haben keine andere Wahl, als Second-Hand-Kleidung zu kaufen, weil sie sich neue Kleidung aus dem regulären Einzelhandel einfach nicht leisten können.“ Im Laden kostet eine Jeans mindestens 20 US-Dollar.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Händlerin Shamiso Marambanyika stammt aus einem Dorf im Bezirk Buhera in der Provinz Manicaland im Osten Simbabwes. Nachdem sie vergeblich nach Arbeit gesucht hatte, begann sie 2023 mit dem Handel von Second-Hand-Kleidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle zwei Wochen kauft sie von einem Zwischenhändler aus Mosambik einen 45 Kilogramm schweren Ballen mit rund 100 gebrauchten Jeans aus westlichen Ländern – für etwa 115 US-Dollar. „Die Preise variieren je nach Qualität der Jeans“, erklärt sie. Nach Abzug der Standgebühren, die bei 22 US-Dollar im Monat liegen, bleiben ihr im Schnitt 55 US-Dollar Gewinn.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lokaler-designer-im-existenzkampf">Lokaler Designer im Existenzkampf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Modedesigner Anesu Mugabe, Geschäftsführer von Mugga Clothing in Harare, stellt Arbeitskleidung und moderne Streetwear her. Für lokale Produzent*innen sei es unmöglich, mit den Preisen der Second-Hand-Konkurrenz mitzuhalten, sagt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Man kann eine gebrauchte Jeans für zwei US-Dollar kaufen“, zürnt Mugabe. „Das hat bei uns zu erheblichen Umsatzrückgängen geführt. Viele Betriebe mussten ihre Produktion verkleinern oder ganz schließen.“ Sein Unternehmen habe sich als Überlebensstrategie auf Firmenbekleidung spezialisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-verbot-mit-folgen-aber-ohne-losung">Ein Verbot mit Folgen, aber ohne Lösung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die heimische Textilindustrie zu schützen, verhängte Simbabwe 2015 ein Importverbot für Second-Hand-Kleidung. Doch das Verbot ließ sich kaum durchsetzen und stieß auf Widerstand von Händler*innen, deren Einkommen davon abhingen. 2017 wurde es daher durch Importzölle ersetzt – ohne Erfolg: Der Schmuggel florierte weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 2025 untersagte die Regierung den Verkauf von Second-Hand-Waren auf Nachtmärkten und in zentralen Geschäftsbezirken von Städten wie Harare. Kommunalminister Daniel Garwe begründete den Schritt damit, dass der Handel mit Gebrauchtware steuerzahlende Unternehmen schädige. Das Verbot führte zu heftigen Protesten von Straßenhändler*innen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Shamiso Marambanyika verkauft auf dem Markt in Sakubva dennoch weiter. Von ihrem Einkommen bezahlt sie die Schulgebühren ihrer drei Kinder. Sollte die Regierung Strafen eintreiben, sieht sie keine Zukunft: „Dann werde ich das Geschäft schließen und in mein Dorf zurückkehren.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Auf dem Markt von Sakubva in Mutare gibt es westliche Second-Hand-Kleidung in Hülle und Fülle. (Foto: Farai Shawn Matiashe/IPS)</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Victoriafälle: UNESCO-Welterbe unter Druck</title>
		<link>https://afrika.info/victoriafaelle-unesco-welterbe-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 13:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Victoriafälle]]></category>
		<category><![CDATA[Welterbe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe.“ Mit diesen Worten hielt der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone am 16. November 1855 seine erste Begegnung mit den mächtigen Wasserfällen des Sambesi fest.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/victoriafaelle-unesco-welterbe-unter-druck/">Victoriafälle: UNESCO-Welterbe unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 4. September 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Oberndorf bei Salzburg (afr/IPS). „Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe.“ Mit diesen Worten hielt der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone am 16. November 1855 seine erste Begegnung mit den mächtigen Wasserfällen des Sambesi fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Livingstone taufte sie zu Ehren der damaligen britischen Königin auf den Namen Victoriafälle. Treffender ist jedoch ihr traditioneller Name. In der Sprache der einheimischen Balozi heißen die Fälle “Mosi-oa-Tunya” – auf Deutsch: „Donnernder Rauch“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Victoriafälle sind mehr als 1.700 Meter breit und stürzen in einer schmalen Schlucht 110 Meter in die Tiefe. Dabei erzeugen die Wassermassen eine gewaltige Gischt, die besonders nach der Regenzeit in bis zu 300 Meter Höhe aufsteigt und weithin sichtbar ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wasserrisiken-bedrohen-welterbestatten">&#8222;Wasserrisiken&#8220; bedrohen Welterbestätten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings: Durch den Klimawandel verschiebt sich die Regenzeit von Oktober immer weiter nach hinten. In den trockenen Monaten bleibt von der Sturzflut manchmal nur noch ein Rinnsal übrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein aktueller <a href="https://www.wri.org/insights/water-risks-unesco-world-heritage-sites" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht</a> des World Resources Institute (WRI) zeigt: Die Dürren in der Region werden häufiger und dauern länger. Das WRI hat die sogenannten „Wasserrisiken“ von 1.172 UNESCO-Welterbestätten untersucht. Zu diesen Risiken zählen neben Dürren auch Grundwassermangel, Verschmutzungen und Überschwemmungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist ernüchternd: 73 Prozent der Welterbestätten sind von mindestens einem dieser Risiken betroffen. Beispiele sind der Yellowstone National Park, der 2022 nach einem Hochwasser geschlossen werden musste, oder das Taj Mahal, dessen Fundamente durch die Ableitung von Wasser instabil wurden – und eben auch die Victoriafälle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auswirkungen-auf-natur-und-menschen">Auswirkungen auf Natur und Menschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1989 gehören die Victoriafälle zum UNESCO-Welterbe. Doch die zunehmenden Dürren bedrohen Artenvielfalt, Landwirtschaft und Tourismus. Tausende Menschen in den Grenzstädten Livingstone (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe) leben vom Besuch der hunderttausenden Tourist*innen, die jedes Jahr zu den Wasserfällen reisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Victoria Falls war Gastgeberin der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten von 23. bis 31. Juli. Die Konvention besteht seit 1975 und gehört zu den ältesten internationalen Naturschutzabkommen. Revitalisierung von Feuchtgebieten und Aufforstung von Bruchwäldern könnten bedrohte Landschaften wiederherstellen – doch dafür braucht es politischen Willen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Engagierte Gemeinden finden Wege, lebenswichtige Landschaften wie Feuchtgebiete zu schützen und wiederherzustellen“, erklärt Samantha Kuzma, leitende Datenexpertin beim WRI. „Das Problem ist, dass diese Bemühungen nur Stückwerk sind. Weltweit fehlt der politische Wille, der für echte, dauerhafte Veränderungen nötig wäre.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-billionen-us-dollar-erforderlich">Billionen US-Dollar erforderlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://blogs.worldbank.org/en/water/closing-the--7-trillion-gap--three-lessons-on-financing-water-in" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbank</a> schätzt, dass bis 2030 rund sieben Billionen US-Dollar in die globale Wasserinfrastruktur investiert werden müssen, um jahrzehntelange Unterfinanzierung auszugleichen und die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen. Derzeit trägt der öffentliche Sektor fast 91 Prozent der jährlichen Ausgaben, der private Sektor weniger als zwei Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Untätigkeit kostspieliger ist als Handeln“, warnt Kuzma. Sie betont, dass die Welt den zentralen Wert des Wassers für Wirtschaft und Gesellschaft besser verstehen müsse. „Sein Wert ist unsichtbar, bis er gefährdet ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird das am Beispiel der UNESCO-Welterbestätten. „Ihr ökologischer und kultureller Wert ist unbezahlbar, und ganz pragmatisch betrachtet sind sie oft der Dreh- und Angelpunkt der lokalen Wirtschaft“, sagt Kuzma. „Jede Schließung oder Beschädigung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Gemeinden.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Die Victoriafälle in der Trockenzeit (Foto: HandmadePictures/Shutterstock.com)</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Vic Falls, Big Five &#038; Great Zimbabwe</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/simbabwe-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 18:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[David Livingstone]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Great Zimbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Groß-Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Hwange-Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Matobo-Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Victoriafälle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://afrika.info/?page_id=3768</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Simbabwe-Reise von 15. bis 26. August 2025 bringt Sie nach Groß-Simbabwe, in die Nationalparks Matobo und Hwange und zu den Victoriafällen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-simbabwe-reise-von-15-bis-26-august-2025" class="wp-block-heading">Simbabwe-Reise von 15. bis 26. August 2025 </h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Simbabwe-Reise bringt Sie zum Welterbe Groß-Simbabwe, in außergewöhnliche Lodges in den Nationalparks Matobo und Hwange und natürlich zu den Victoriafällen.</strong></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background has-link-color has-text-align-center wp-element-button" href="mailto:martin.sturmer@afrika.info" style="border-radius:15px;background-color:#901939"><strong>Für unsere Simbabwe-Reise sind leider keine Buchungen mehr möglich. Gerne organisieren wir aber diese Reise für Sie. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte <u>martin.sturmer@afrika.info</u>.</strong></a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. November 1855 legte der schottische Missionar und Afrikaforscher <strong>David Livingstone </strong>mit dem Kanu auf jener Insel an, die direkt an der Kante der Victoriafälle liegt. Zu diesem Zeitpunkt war Livingstone bereits 14 Jahre lang im südlichen Afrika unterwegs gewesen. Er hatte viel von den beeindruckenden Schönheiten des Kontinents gesehen. Doch das Naturspektakel, das den mächtigen Sambesi in einem keinen 100 Meter breiten Spalt verschwinden ließ, stellte alles bisher Erlebte in den Schatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Weltbestseller <a href="https://www.missionaryetexts.org/pdf/Missionary_Travels_and_Researches_in_Sou.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Missionary Travels and Researches in South Africa</a> (Seite 557) schrieb Livingstone über die Victoriafälle:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h3 id="h-der-wunderbarste-anblick-den-ich-je-in-afrika-gesehen-hatte" class="wp-block-heading">&#8222;Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen hatte.&#8220; </h3>
<cite><br>David Livingstone, 1857</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel, von der David Livingstone das Naturschauspiel beobachtete, heißt heute Livingstone Island. Das untenstehende Foto zeigt die Insel direkt an der Kante der Wasserfälle.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667.jpg" alt="" class="wp-image-3774" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-640x427.jpg 640w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Victoriafälle mit Livingstone Island links im Bild (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Livingstone nannte die Wasserfälle zu Ehren der damaligen britischen Königin <strong>Victoria Falls</strong>. Bis heute wird der Missionar als Entdecker der Victoriafälle genannt. Die Existenz der Wasserfälle war in Afrika allerdings seit Jahrhunderten bekannt. Die Fälle wurden <strong>Mosi-oa-Tunya</strong> (Lozi für &#8222;donnernder Rauch&#8220;) oder<strong> Shongwe </strong>(Shona für &#8222;Regenbogen&#8220;) genannt. Man darf Livingstone allerdings zugute halten, dass er beide afrikanischen Namen in&nbsp;seinem Buch &#8222;Missionary Travels and Researches in South Africa&#8220; ( S. 557) aufzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Namen beschreiben das Naturschauspiel treffender als der heutige Name: Die Victoriafälle haben eine Breite von mehr als 1.700 Metern und reißen den Sambesi 110 Meter in die Tiefe. Dabei erzeugen sie eine atemberaubende Gischt. Der &#8222;donnernde Rauch&#8220; steigt in bis zu 300 Meter Höhe auf. Bei Sonneneinstrahlung entstehen häufig Regenbogen, in manchen Nächten können sogar spektakuläre <a href="https://reisen.afrika.info/mondregenbogen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mondregenbogen</a> beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch von <strong>Vic Falls</strong>, wie die Victoriafälle häufig umgangssprachlich genannt werden, bildet den Abschluss unserer Simbabwe-Reise, die zu außergewöhnlichen Highlights des Landes führen. Ein Besuch von<strong> Groß-Simbabwe</strong> steht dabei ebenso auf dem Programm wie beeindruckende Naturerlebnisse in den Nationalparks <strong>Matobo</strong> und <strong>Hwange</strong> sowie Nächtigungen in fantastischen Lodges.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 id="h-reiseprogramm" class="wp-block-heading">Reiseprogramm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">(Stand: 21. Juni 2024, Änderungen vorbehalten)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="608" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025.png" alt="" class="wp-image-3800" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025.png 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025-300x182.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025-768x467.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025-640x389.png 640w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h3 id="h-freitag-15-bis-sonntag-17-august-harare-armadale-boutique-lodge-inkl-fruhstuck-1" class="wp-block-heading">Freitag, 15., bis Sonntag, 17. August | Harare | Armadale Boutique Lodge inkl. Frühstück (1)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt unserer Simbabwe-Reise ist die Hauptstadt <strong>Harare</strong>, in der wir uns akklimatisieren und in Ruhe ankommen. Untergebracht sind wir der luxuriösen <a href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g293760-d2269209-Reviews-Armadale_Boutique_Lodge-Harare_Harare_Province.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Armadale Boutique Lodge</strong></a>, die im wohlhabenden Vorort <strong>Borrowdale</strong> liegt. Das Viertel wird auch gerne &#8222;Beverly Hills von Harare&#8220; genannt. Genießen Sie zu Beginn der Reise die wunderbare Parkanlage samt Pool.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3822" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sonnenuntergang in Harare (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Harere wurde am 12. September 1890 gegründet und hieß bis 1982 Salisbury. Heute ist Harare bekannt für den schönen botanischen Garten und beeindruckende Kunstgalerien, die Einblicke in die lokale Kunstszene geben. Auf einer geführten City Tour lernen Sie die Highlights der Metropole ganz entspannt kennen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 id="h-sonntag-17-august-bis-montag-18-august-masvingo-lodge-at-the-ancient-city-inkl-fruhstuck-2" class="wp-block-heading">Sonntag, 17. August, bis Montag, 18. August | Masvingo | Lodge at the Ancient City inkl. Frühstück (2)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es weiter in die Provinzhauptstadt <strong>Masvingo</strong>. Unsere <a href="https://lodgeattheancientcity.co.zw/"><strong>Lodge at the Ancient City</strong></a> liegt in unmittelbarer Nähe zum UNESCO-Welterbe <strong>Groß-Simbabwe</strong>. Das 722 Quadratmeter große Areal ist das Nationalheiligtum des Landes. Die Siedlung war die Hauptstadt des Munhumutapa-Reiches und hat während ihrer Blütezeit bis zu 18.000 Einwohner*innen beherbergt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg" alt="Luftaufnahme der Großen Einfriedung von Groß-Simbabwe - Bild: Shutterstock.com" class="wp-image-3769" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Luftaufnahme der „Großen Einfriedung“ (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die 255 Meter lange Mauer der &#8222;Großen Einfriedung&#8220; (&#8222;Great Enclosure&#8220;) wurden eine Million Granitsteine ohne Mörtel verbaut. Im Inneren der Einfriedung befindet sich der zehn Meter hohe &#8222;Konische Turm&#8220;, in dem lange Zeit eine Schatzkammer vermutet wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Groß-Simbabwe hat die Fantasie von Kolonialisten und Abenteurern ordentlich beflügelt. Manche glaubten hier sogar das<a href="https://reisen.afrika.info/gross-simbabwe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> </a>biblische Goldland <strong>Ophir</strong> gefunden zu haben &#8211; die reichlich eigenartige Geschichte können Sie in unserem <a href="https://reisen.afrika.info/gross-simbabwe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiseblog</a> nachlesen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-3869" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-1024x685.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-300x201.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-768x514.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-640x428.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der &#8222;Konische Turm&#8220; von Groß-Simbabwe misst im Durchmesser unten fünf Meter und oben zwei Meter. (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Traurig und skurril hingegen ist die Tatsache, dass Imperialisten wie<strong> Cecil Rhodes</strong> (1853-1902) zu widerlegen versuchten, dass Groß-Simbabwe von einer afrikanischen Gesellschaft errichtet worden wäre. Rhodes beauftragte Untersuchungen, die belegen sollten, dass die Anlage semitischen Ursprungs ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ian Smith</strong> (1919-2007), Premierminister der international isolierten Republik Rhodesien, unterzog von 1965 bis 1980 alle Bücher und Dokumente über Groß-Simbabwe der Zensur. Außerdem erteilte die Regierung ihren Mitarbeitenden eine Weisung: Keine offizielle Veröffentlichung dürfe demnach behaupten, dass Groß-Simbabwe eine afrikanische Schöpfung sei. (Quelle: Zeinbab Badawi, 2024, Eine afrikanische Geschichte Afrikas, S. 272)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 id="h-montag-18-august-bis-donnerstag-21-august-matobo-nationalpark-amalinda-lodge-inkl-vollpension-3" class="wp-block-heading">Montag, 18. August, bis Donnerstag, 21. August | Matobo-Nationalpark | Amalinda Lodge inkl. Vollpension (3)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Matobo-Nationalpark </strong>ist sowohl Simbabwes ältester als auch kleinster Nationalpark und beherbergt beeindruckende Felsformationen aus nahezu runden Granitblöcken. Auf dem Aussichtspunkt World&#8217;s View befindet sich das Grab von Cecil Rhodes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3819" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-1024x768.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-300x225.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-768x576.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-640x480.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fasnieriende Granitformation: Mother and Child Kopje im Matobo-Nationalpark (Foto: Amalinda Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beeindruckend sind die über 3.000 Fundstellen von Felszeichnungen. Die Matobo-Berge gelten deshalb als die <strong>größte Felsbild-Galerie</strong> der Welt und haben seit dem Jahr 2003 Welterbestatus. Die Felsbilder wurden auf ein Alter bis zu 13.000 Jahre datiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3820" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die größte Felsbildgalerie der Welt: Die Felszeichungen in den Matobo-Bergen sind bis zu 13.000 Jahre alt. (Foto: Amalinda Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die reizvolle Region kann aber auch mit einer hohen Artenvielfalt der Tierwelt überzeugen: Matobo beherbergt die größte Dichte an <strong>Leoparden</strong> in Simbabwe. Bekannt ist der Nationalpark auch für seine <strong>Breitmaulnashörner</strong> und <strong>Spitzmaulnashörner</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die<a href="https://www.amalindacollection.com/amalinda-lodge-page" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> <strong>Amalinda Lodge</strong></a> wird Sie begeistern: Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes, unverwechselbares Design, das sich an den Felsformationen orientiert. Genießen Sie die Freizeit im berühmten <strong>Granitpool</strong> dieser prächtigen Anlage.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3821" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-1024x768.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-300x225.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-768x576.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-640x480.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Entspannung pur garantiert der Granitpool in der fantastischen Amalinda Lodge. (Foto: Amalinda Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von Matobo aus können auch die Stadt <strong>Bulawayo</strong> und die <strong>Ruinen von Khami</strong> (UNESCO-Welterbe seit 1986) besichtigt werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 id="h-donnerstag-21-august-bis-sonntag-24-august-hwange-nationalpark-sable-valley-lodge-inkl-vollpension-4" class="wp-block-heading">Donnerstag, 21. August, bis Sonntag, 24. August | Hwange-Nationalpark | Sable Valley Lodge inkl. Vollpension (4)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als <strong>Queen Elizabeth II.</strong> und <strong>Prince Philip</strong> 1991 auf Safari im <strong>Hwange-Nationalpark</strong> waren, logierten sie in der außergewöhnlichen <strong><a href="https://www.amalindacollection.com/sable-valley-page" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sable Valley Lodge</a></strong>. Und das mit gutem Grund: Die geschmackvolle Anlage mit elf Rondavels (Rundhäuser) bietet einen beeindruckenden Ausblick auf das <strong>Dete Vlei</strong>, wo die Wildtiere zur Wassertränke kommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3823" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von der Sable Valley Lodge können Elefanten und andere Wildtiere an der Wasserstelle beobachtet werden. (Foto: Sable Valley Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der<strong> </strong>Hwange-Nationalpark<strong> </strong>ist mit 14.651 Quadratkilometer der größte Nationalpark in Simbabwe. Hier können die <strong>Big Five</strong> &#8211; Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard &#8211; in ihrem natürlichen Habitat beobachtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht nur das: Hwange ist Heimat einer der größte Elefantenpopulationen in ganz Afrika. Insgesamt wurden über 100 verschiedene Säugetiere und 420 Vogelarten im Nationalpark gezählt.</p>



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<h3 id="h-sonntag-24-august-bis-dienstag-26-august-victoria-falls-pioneers-lodge-inkl-fruhstuck-5" class="wp-block-heading">Sonntag, 24. August, bis Dienstag, 26. August | Victoria Falls | Pioneers Lodge inkl. Frühstück (5)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Höhepunkt unserer Simbabwe-Reise: die <strong>Victoriafälle</strong>. Die <strong><a href="https://www.pioneersvicfalls.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pioneers Lodge</a></strong> liegt nur 2,5 km von Fällen entfernt in einem ruhigen Vorort der Stadt Victoria Falls. Hier genießen wir die letzten Tage unserer Reise.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-3824" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-1024x686.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-300x201.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-768x515.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-640x429.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Victoriafälle bilden lassen den Sambesi in einer 100 Meter tiefen Schlucht verschwinden. (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



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<h2 id="h-termin-leistungen-und-kosten" class="wp-block-heading">Termin, Leistungen und Kosten</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reisetermin:&nbsp;</strong>15. bis 26. August 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis:</strong>&nbsp;5.860 Euro pro Person im DZ (EZ-Zuschlag: 775 Euro)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkludierte Leistungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>elf Übernachtungen in außergewöhnlichen Lodges und Hotels</li>



<li>Vollpension im Matobo-Nationalpark und im Hwange-Nationalpark</li>



<li>alle Busfahrten und einheimische Reiseführung</li>



<li>Reisebegleitung durch Martin Sturmer (afrika.info)</li>



<li>Transfer von und zum Flughafen</li>



<li>Stadtrundfahrt in Harare</li>



<li>Nationalparkgebühren</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht inkludiert:</strong>&nbsp;Flüge nach Simbabwe und retour, Versicherungen, weitere Ausgaben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von afrika.info beauftragter Reiseveranstalter:&nbsp;</strong><a href="https://pintoafrica.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinto Africa</a>, Reutte, Österreich</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 id="h-ruckfragen" class="wp-block-heading">Rückfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Martin Sturmer<br>Tel.:<a href="tel:+4369911353399">&nbsp;+43 699 11353399</a><br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:martin.sturmer@afrika.info">martin.sturmer@afrika.info</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/leistungen/studienreisen/simbabwe-reise/">Vic Falls, Big Five &amp; Great Zimbabwe</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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			<media:title type="html">Victoriafälle</media:title>
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			<media:description type="html">Luftaufnahme der Großen Einfriedung von Groß-Simbabwe - Bild: Shutterstock.com</media:description>
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			<media:title type="html">Blick auf die Victoriafälle in Simbabwe und Sambia</media:title>
			<media:description type="html">Blick vom Helikopter auf die Victoriafälle in Simbabwe und Sambia</media:description>
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		<item>
		<title>Mehr Schlangenbisse durch den Klimawandel</title>
		<link>https://afrika.info/mehr-schlangebisse-durch-den-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 12:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Ignatius Banda]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Im Februar registrierte das Gesundheitsministerium in Simbabwe 141 Schlangenbisse in nur einer Woche. Für Experten ist dafür der Klimawandel verantwortlich: Durch Extremwetter werden die Ökosysteme der Reptilien zunehmend unbewohnbar. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Ignatius Banda | 21. Mai 2024 </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo (afr/IPS). Im Februar registrierte das Gesundheitsministerium in Simbabwe 141 Schlangenbisse in nur einer Woche. Für Experten ist dafür der Klimawandel verantwortlich: Durch Extremwetter werden die Ökosysteme der Reptilien zunehmend unbewohnbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Jahresbeginn bis zum 18. Februar wurden vom Gesundheitsministerium landesweit 1.042 Schlangenbisse registriert, sieben Menschen verstarben. Alleine in der Woche vom 11. bis 18. Februar wurden 141 Bisse verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl an Schlangenbissen damit deutlich gestiegen: Denn im gesamten Jahr 2023 wurden lediglich 707 Bisse erfasst, drei davon endeten tödlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Simbabwe gibt es 80 Schlangenarten, 20 davon gelten als sehr gefährlich. Laut Tinasha Farawo, Sprecher der staatlichen Nationalpark- und Wildtierbehörde (Zimparks), sind aber sechs Arten für 75 Prozent der tödlichen Schlangenbisse verantwortlich: Diese sind die Schwarze Mamba, die Gebänderte Kobra, die Mosambik-Speikobra, die Puffotter, die Boomslang und die Östliche Gabunviper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlangen suchen Schutz in Häusern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gewöhnlich halten Schlangen in Simbabwe zwischen April und August ihre Winterruhe. In dieser Zeit ernähren sie sich von Körperfett und Wasser. Ab September verlassen sie ihre Unterschlüpfe und begeben sich auf die Suche nach Nahrung, um für die nächste Winterpause gut gerüstet zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Hauptgründe für Mensch-Tier-Konflikte sei der Verlust des Lebensraums, erklärt Tinasha Farawo in einer Analyse für <a href="https://www.sundaymail.co.zw/staying-safe-during-the-snake-season" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Sunday Mail</a>. “Eine direkte Folge davon ist, dass die Tiere &#8211; darunter auch Schlangen &#8211; auf der Suche nach Wasser und Futter in menschliche Behausungen vordringen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2023 wurde Simbabwe von einer extremen Hitze geplagt, Temperaturen deutlich über 40 Grad Celsius standen an der Tagesordnung. “Steigende Temperaturen wirken sich auf die Vegetation, die Nahrungsquellen, den Zugang zu Wasser und vieles mehr aus”, meint auch Washington Zhakata, Direktor für das Klimawandel-Management im Umweltministerium. “Ökosysteme werden für bestimmte Tiere nach und nach unbewohnbar. Dadurch werden Wildtiere gezwungen, auf der Suche nach Nahrung und lebenswerten Bedingungen außerhalb ihrer gewohnten Muster zu wandern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abfälle entsorgen, Türen geschlossen halten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den Städten wurden in den letzten Monaten deutlich mehr Schlangen als gewöhnlich beobachtet. Farawo rät besorgten Bürgern, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Denn Abfälle würden Ratten anziehen, die zur bevorzugten Beute von Schlangen zählen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem empfiehlt Farawo, vor allem während der Regenzeit die Türen geschlossen zu halten. Ansonsten könnten Schlangen auf der Suche nach warmen Plätzen und Nahrung unbemerkt ins Haus eindringen. Vor allem die Rückseite von Kühlschränken sei für Schlangen eine bevorzugte Wärmequelle, so Farawo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zunahme von Schlangenbissen bereitet vielen Menschen in Simbabwe Kopfzerbrechen. Eine Berufssparte freut sich aber über die Entwicklung: Schlangenfänger verzeichnen landesweit eine boomende Nachfrage. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Auf der Snakefarm im Nairobi National Museum können viele afrikanische Schlangenarten beobachtet werden. (Foto: Martin Sturmer/afrika.info)</p>
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		<item>
		<title>Tsotso-Öfen sollen Bäume retten</title>
		<link>https://afrika.info/tsotso-oefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 15:05:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Busani Bafana]]></category>
		<category><![CDATA[David Hancock]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Sturmer]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simbabwe hat die höchste Entwaldungsrate im südlichen Afrika. Vor allem in ländlichen Gebieten sind die Menschen auf Brennholz zur Energiegewinnung angewiesen. Die energieeffizienten Tsotso-Öfen sollen dabei helfen, der Abholzung entgegenzuwirken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 11. Januar 2024</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kezi, Oberndorf bei Salzburg (IPS/afr). Simbabwe hat die höchste Entwaldungsrate im südlichen Afrika. Vor allem in ländlichen Gebieten sind die Menschen auf Brennholz zur Energiegewinnung angewiesen. Die energieeffizienten Tsotso-Öfen sollen dabei helfen, der Abholzung entgegenzuwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bäuerin Sehlisiwe Sibanda aus dem Dorf Kezi im Süden von Simbabwe kocht bereits seit fünf Jahren mit einem Tsotso-Ofen. Und dieser hat ihr Leben verändert: Früher musste sie mit ihrem Schubkarren wöchentlich riesige Holzscheite aus einem nahegelegenen Wald holen. Heute reichen ihr kleine Äste und Zweige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil von Tsoto-Öfen steckt bereits&nbsp; im Namen: Das Wort &#8222;Tsotso&#8220; kommt aus dem Shona und bedeutet &#8222;Zweig”. Aufgrund ihrer Konstruktion sind Tsotso-Öfen effizienter als offene Feuerstellen. Eine isolierte Kammer und eine optimierte Luftzirkulation sorgen für hohe Hitze bei niedrigem Brennholzverbrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">“Der Ofen war mein Lebensretter”</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sibanda hat ihren Tsotso-Ofen selbst mit Lehmziegeln gebaut. Die beiden Kochplatten sind aus Eisenrädern gefertigt, die von einem alten Pflug stammen. Sibandas Tsotso-Ofen liefert genügend Energie, um Mahlzeiten für die fünfköpfige Familie zu kochen, Wasser zu erwärmen und die beliebten Scones zu backen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Ofen war mein Lebensretter”, erzählt Sibanda, “die Familie bekommt jetzt warme Mahlzeiten und hat jeden Tag heißes Badewasser.” Außerdem verdient sie sich durch den Verkauf von Scones an Schulen und an ihre Nachbarn ein gutes Zubrot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tsotso-Ofen wirkt sich auch positiv auf das Zusammenleben aus. Früher war Sibandas Haus durch die offene Feuerstelle stark verqualmt. Nun kann der Rauch durch ein Kaminrohr ins Freie entweichen. “Der Ofen hat uns zusammengebracht. Wenn ich nun koche oder backe, versammelt sich die ganze Familie in der Küche.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Enormer Waldschwund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sibandas Dorf ist nicht an das Stromnetz angeschlossen. Wie 98 Prozent der Menschen im ländlichen Simbabwe, sind die Bewohner*innen von Kezi auf Brennholz angewiesen. Die Folgen für den Waldbestand des Landes sind gravierend: Laut dem <a href="https://www.undp.org/zimbabwe/news/keeping-our-forests-alive-and-thriving" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen</a> (UNDP)  verliert Simbabwe pro Jahr 327.000 Hektar seiner Wälder &#8211; nirgendwo im südlichen Afrika ist die Entwaldung stärker.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Tsotso Stoves Helping To Save The Environment | Newsbite" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5Wrjk_3rKLU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Offene Feuerstellen im Haus gefährden außerdem die Gesundheit. Nach Angaben der <a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/household-air-pollution-and-health" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO) ist die Luftverschmutzung in Haushalten weltweit für 3,2 Millionen Todesfälle jährlich verantwortlich, darunter 237.000 Kinder unter fünf Jahren.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">2,1 Stunden pro Tag für’s Sammeln von Brennholz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sehilisiwe Sibanda ist von ihrem Tsotso-Ofen so angetan, dass sie nun andere Frauen im Ofenbau unterrichtet. Sibanda hat dazu ein Training bei der NGO “Hope for a Child in Christ” (HOCIC) besucht, die von Oxfam International unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lakiness Zimanyiwa von HOCIC weist darauf hin, dass durch die Öfen auch ein unnötiger Zeitverlust vermieden wird. Eine Studie der <a href="https://documents.worldbank.org/en/publication/documents-reports/documentdetail/164241468178757464/clean-and-improved-cooking-in-sub-saharan-africa-a-landscape-report" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbank</a> zeigt, dass Haushalte in Afrika pro Tag durchschnittlich 2,1 Stunden aufwenden müssen, um Brennholz zu sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Tsotso-Öfen verkürzen die Dauer, die Frauen zum Brennholzholen benötigen”, erklärt Zimanyiwa, “stattdessen können sie sich um andere wichtige Aufgaben kümmern, wie z. B. das eigene Einkommen durch den Verkauf von Scones zu verbessern.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfinder lebt heute in Österreich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erfinder des Tsotso-Ofens gilt David Hancock, der 1955 in Bulawayo geboren wurde und heute in Murau in der Steiermark lebt. Nach dreijähriger Entwicklungsarbeit am Development Technology Centre (DTC) der University of Zimbabwe präsentierte Hancock im Jahr 1987 seinen marktreifen Prototyp. Dieser war tragbar, aus Metall und Stahlblech gefertigt und hatte eine Isolierung mit dem Schichtsilikat Vermiculit zwischen der inneren und äußeren Wand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch betont Hancock aber, dass sein Tsotso-Ofen nur entfernt mit den aktuellen Modellen zu tun hat: “Der Name Tsotso wird heute für jede Art von energiesparenden Öfen verwendet.” Unverändert geblieben ist allerdings die Notwendigkeit für Holzsparöfen: Hancock erinnert daran, dass bereits in den 1980er-Jahren von einer Brennholzkrise im südlichen Afrika gesprochen wurde. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Sehlisiwe Sibanda mit Ästen und Zweigen, die sie für ihren Tsotso-Ofen verwendet. (Foto: Busani Bafana/IPS)</p>
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		<item>
		<title>Karriere in Afrikas einziger Frauenmine</title>
		<link>https://afrika.info/zimbaqua-karriere-in-afrikas-einziger-frauenmine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 06:38:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Africa Renewal]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mkhululi Chimoio]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem blauen Arbeitsanzug und mit einem sechs Kilogramm schweren Hammer betritt die 46-jährige Petiner Makupa das Betriebsgelände von Zimbaqua. Seit nunmehr vier Jahren schürft sie in Afrikas einziger Mine, in der ausschließlich Frauen arbeiten, nach Aquamarinen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Mkhululi Chimoio, Africa Renewal*  | 19. Oktober 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karoi (AR/afr). In einem blauen Arbeitsanzug und mit einem sechs Kilogramm schweren Hammer betritt die 46-jährige Petiner Makupa das Betriebsgelände von Zimbaqua. Seit nunmehr vier Jahren schürft sie in Afrikas einziger Mine, in der ausschließlich Frauen arbeiten, nach Aquamarinen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte ich Petiner Makupa überhaupt nicht vorstellen können, im Bergbau zu arbeiten. “Ich habe zunächst nicht daran geglaubt, dass ich den Job schaffen kann”, erzählt sie. Aber nachdem ihr Mann gesundheitliche Probleme bekommen hatte, war ihr keine andere Wahl geblieben. “Ich musste mich der Herausforderung stellen, damit ich unsere fünf Kinder versorgen und sie in der Schule halten kann”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ähnlich klingt die Geschichte von Sylvia Mugova (41). Sie stammt aus Masvingo im Südosten Simbabwes und hat ebenfalls fünf Kinder. „Ich bin verheiratet, aber mein Mann hat eine schlimme Phase durchgemacht, deshalb habe ich mich um die Familie gekümmert“, sagt Mugova. Und fügt nach einer kurzen Pause an: „Früher dachten wir Frauen, dass Bergbau nur etwas für Männer ist. Aber jetzt wissen wir, dass es nichts gibt, was Frauen nicht auch können.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einkommen für Frauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zimbaqua Mining Company wurde 2018 im Bezirk Karoi im Norden des Landes gegründet. Der Unternehmer Patrick Tendayi Zindoga aus Harare und sein dänischer Geschäftspartner Iver Rosenkrantz haben dort 50 Hektar Land erworben, um wirtschaftliche Perspektiven für Frauen in der Region zu schaffen. 2019 wurden die ersten Mitarbeiterinnen eingestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/10/zimbaqua04-768x1024.jpg" alt="In der Mine von Zimbaqua sind ausschließlich Frauen beschäftigt. (Foto: Zimbaqua)" class="wp-image-3032" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/10/zimbaqua04-768x1024.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/10/zimbaqua04-225x300.jpg 225w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/10/zimbaqua04-1152x1536.jpg 1152w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/10/zimbaqua04-640x853.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/10/zimbaqua04-rotated.jpg 1512w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der Mine von Zimbaqua sind ausschließlich Frauen beschäftigt. (Foto: Zimbaqua)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in vielen anderen ländlichen Gebieten in Simbabwe herrscht in Karoi eine hohe Arbeitslosigkeit. Für Frauen gibt es nur wenige Möglichkeiten, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Viele arbeiten auf den Feldern, auf denen Tabak und Mais angebaut werden. Andere haben bislang illegal nach Edelsteinen gegraben und mussten sich dabei manchmal sogar als Männer verkleiden, um Belästigungen zu entgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gründer Iver Rosenkrantz erinnert sich an die nicht ganz einfachen Anfangszeiten von Zimbaqua: “Alle waren davon überzeugt, dass wir scheitern würden. In ländlichen Regionen in Simbabwe wird von Frauen erwartet, dass sie zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern. Viele von ihnen stammen aus armen, rauen Verhältnissen. Jetzt haben sie ein stabiles Einkommen und sind super motiviert.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufstieg zur Managerin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zimbaqua beschäftigt 35 Frauen in allen Bereichen &#8211; von der Schürferin über die Baggerfahrerin und Sprengstoffexpertin bis hin zur Managerin. Eine der Frauen, die bei Zimbaqua Karriere gemacht hat, ist die 35-jährige Minenmanagerin Rumbidzai Gwinji. Nach einem Bachelor in Umweltschutz war die alleinerziehende Mutter als selbstständige Beraterin für Bergbauunternehmen im ganzen Land unterwegs. So lernte sie auch Zimbaqua kennen &#8211; und blieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In den meisten Bergbauunternehmen in Simbabwe haben Frauen selten eine Chance, eine offene Stelle zu bekommen“, erzählt Gwinji. „Wir sind anders und haben ein Umfeld geschaffen, das den Bedürfnissen von Frauen entgegenkommt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass Frauen genauso hart arbeiten und genauso gute Leistungen erbringen können wie ihre männlichen Kollegen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hellblauen Edelsteine sind weltweit begehrt. Für Aquamarine in bester Qualität &#8211; den sogenannten “Double Blue” &#8211; werden zwischen 500 und 1.000 US-Dollar pro Karat bezahlt. Diese sind aber auch im Bezirk Karoi selten. Zwar haben die Frauen bislang 60 Tonnen industriellen Aquamarin geschürft, davon hatten aber nur 14 Kilogramm Edelstein-Qualität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gefragte Edelsteine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch macht die wachsende Nachfrage Mut: Die Aquamarine von Zimbaqua sind zunehmend auch international gefragt. Die Edelsteine sind u. a. in noblen Schmuckläden in Metropolen wie London oder New York erhältlich. Auch der Wiener Juwelier Felix Köck-Marek bezieht für die Aquamarin-Kollektion von <a href="https://www.fenajewellery.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FENA Daily Jewellery</a> Edelsteine von Zimbaqua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Simbabwe sind rund zehn Prozent der insgesamt 535.000 Mitarbeitenden im Kleinbergwerken Frauen. Die Erfolge von Zimbaqua sind auch der Regierung in Harare nicht verborgen geblieben. Pfungwa Kunaka, Ständiger Sekretär in Simbabwes Bergbauministerium, lobt den Ansatz des Unternehmens: „Die Regierung steht voll und ganz hinter Zimbaqua und anderen Unternehmen im Bergbausektor, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Frauen sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.” (Ende)</p>



<pre class="wp-block-verse">Mkhululi Chimoio ist ein in Simbabwe geborener Investigativjournalist mit Wohnsitz in Südafrika. Der Beitrag stammt aus unserem Partnermagazin <a href="https://www.un.org/africarenewal/news/giving-hope-zimbabwean-women-miners" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa Renewal</a> der Vereinten Nationen und wurde von der afrika.info-Redaktion ergänzt.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Minenmanagerin Rumbidzai Gwinji hat bei Zimbaqua Karriere gemacht. (Foto: Zimbaqua)</p>
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		<title>Ökolandbau trotzt dem Klimawandel</title>
		<link>https://afrika.info/oekolandbau-trotzt-dem-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2023 14:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Farai Shawn Matiashe]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Nelson Mudzingwa (53) Anfang der 2000-er Jahre nach Mashava in die Provinz Masvingo kam, fand er ein vertrocknetes Stück Land vor. Mit ökologischer Landwirtschaft verwandelte er das Ödland in eine fruchtbare Oase.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Farai Shawn Matiashe | 21. September 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo (IPS/afr). Als Nelson Mudzingwa (53) Anfang der 2000er Jahre nach Mashava in die Provinz Masvingo kam, fand er ein vertrocknetes Stück Land vor. Mit ökologischer Landwirtschaft verwandelte er das Ödland in eine fruchtbare Oase. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nelson Mudzingwa erinnert sich gut an seine Ankunft vor mehr als 20 Jahren: Bäume waren in großem Stil gefällt worden, der nahegelegene Fluss war verschlammt, das Vieh verendete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist Mudzingwa stolz darauf, dass das Anbaugebiet Shashe als ein Vorzeigebeispiel für den Einsatz ökologischer Landwirtschaft gilt. Durch konsequente Aufforstung, Maßnahmen zur Wassereinsparung und den Anbau von traditionellen Getreidesorten hat er dazu beigetragen, das Brachland zum Blühen zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schule für ökologische Landwirtschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn ich auf den Feldern ernte, stelle ich sicher, dass ich Saatgut bereits für die nächste Saison beiseite lege“, erklärt Mudzingwa, der aus Chiwundura in der zentralen Provinz Midlands stammt. Gemeinsam mit anderen Bauernfamilien hat er die Shashe Agroecology School gegründet, um das Wissen über ökologischen Landbau weiterzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Shashe kommen mittlerweile Landwirt*innen aus ganz Simbabwe, um die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen zu können. Anhaltende Dürreperioden und sintflutartige Regenfälle vernichten die Ernten und damit die Lebensgrundlage vieler Simbabwer*innen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rekordernten mit Hirsesorten&nbsp;&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anbaugebiet von Shashe werden mittlerweile Rekordernten eingefahren: Hirsesorten wie Sorghum oder Rapoko haben sich als dürreresistent erwiesen. Die Gülle von Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen und Hühnern wird zu organischem Dünger verarbeitet. Außerdem gibt es in Shashe mehrere Fischteiche, in denen Welse und Brassen gezüchtet werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir füttern die Fische mit Hühnerkot und Würmern”, erklärt Madzwinga, “das Wasser aus den Fischteichen wird nach der Ernte auf die Felder geleitet, da es sehr nährstoffreich ist.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bäuerin Elizabeth Mpofu wurde im Zuge der Landreform unter Präsident Robert Mugabe Anfang der 2000er Jahre nach Mashava umgesiedelt. Die Witwe hat den traditionellen Regenfeldbau aufgegeben und versorgt ihre drei Kinder und ein Enkelkind mit ihrer Farm im ökologischen Anbaugebiet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Ernteüberschuss verkauft sie auf den Märkten von Mashava und Masvingo. “Die ökologische Landwirtschaft ist der richtige Weg”, sagt Mpofu überzeugt, “ich kann nun für mich und meine Familie sorgen.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Simbabwe lebt von kleinen Landwirtschaften</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mpofu und Mudwzinga werden u. a. von der Organisation <a href="https://www.vsointernational.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Voluntary Service Overseas </a>(VSO) unterstützt. “In Simbabwe tragen Kleinbauern in benachteiligten Gebieten zu mehr als 70 Prozent der Nahrungsmittelproduktion bei”, sagt VSO Regionalmanager Simba Guzha, “diese verfügen jedoch nicht über die Mittel, sich synthetische Düngemittel zu kaufen.”&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Guzha hat die Initiative zur Förderung des Ökolandbaus bislang rund 500 Bäuerinnen und Bauern erreicht. Die ökologische Landwirtschaft fördere den Anbau einheimischer Getreidesorten, sorge für eine gesunde Ernährung und binde gleichzeitig Kohlendioxid aus der Atmosphäre.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">“In Mashava sind die meisten Böden lehmige bis sandige Böden, die anfällig für Übersäuerung und Auswaschung sind und das Gedeihen von Pflanzen kaum unterstützen”, erklärt Guzha. “Der Einsatz organischer Düngemittel und Fruchtwechsel tragen zur Steigerung der mikrobiellen Aktivität bei und sorgen dafür, dass solche Böden auffrischen.”&nbsp; (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Die ökologische Landwirtschaft von Eizabeth Mpofu in Shashe (Foto: Farai Shawn Matiashe/IPS)</p>
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		<title>Fruchtfliegen vernichten halbe Mangoernte</title>
		<link>https://afrika.info/fruchtfliegen-vernichten-halbe-mangoernte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 12:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wilson Odhiambo]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Jahren konnte die simbabwische Landwirtin Eufria Nyadome mit dem Verkauf eines 20-Liter-Eimers frischer Mangos noch 60 US-Dollars verdienen. Heute erhält sie für dieselbe Menge nur mehr ein Drittel. Der Grund dafür sind invasive Fruchtfliegen, die in den Mangos brüten.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana | 5. September 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo (IPS/afr). Vor wenigen Jahren konnte die simbabwische Landwirtin Eufria Nyadome mit dem Verkauf eines 20-Liter-Eimers frischer Mangos noch 60 US-Dollars verdienen. Heute erhält sie für dieselbe Menge nur mehr ein Drittel. Der Grund dafür sind invasive Fruchtfliegen, die in den Mangos brüten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mangofarm von Eufria Nyadome liegt im Dorf Mhondiwa im Bezirk Murehwa &#8211; knapp 90 Kilometer östlich der Hauptstadt Harare. Und obwohl ihre Farm einen guten Ertrag liefert, muss die Bäuerin die Früchte ihrer Arbeit kübelweise wegwerfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist die Orientalische Fruchtfliege (Bactrocera dorsalis), die sich in den letzten drei Jahrzehnten stark in afrikanischen Ländern ausgebreitet hat. Die invasive Art aus Südostasien bedroht mittlerweile die Existenz vieler Bauernfamilien.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orientalische Fruchtfliege legt ihre Eier bevorzugt auf Mangos, Papayas und Avocados ab. Durch den Fraß der Larven wird das Fruchtfleisch ungenießbar. Allein in Simbabwe fällt die Hälfte der jährlichen Mangoernte in Höhe von 400.000 dem invasiven Schädling zum Opfer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kampf gegen Fruchtfliegen-Plage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung im Kampf gegen die Fruchtfliege kommt aus  Kenia. Nyadome und 1.200 weitere Bauern und Bäuerinnen aus dem Bezirk Murehwa konnten an einem Programm des “International Centre of Insect Physiology and Ecology” (ICIPE) mit Sitz in Nairobi teilnehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <a href="http://www.icipe.org/research/plant-health/fruit-fly-ipm/projects/alien-invasive-fruit-flies-southern-africa" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alien Invasive Fruit Fly Project</a> hat das Forschungsinstitut ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Orientalischen Fruchtfliege in Ost- und Südafrika entwickelt, das gemeinsam mit Partnern in Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe ausgerollt wurde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine dieser Maßnahmen zielt auf die Abtötung von männlichen Insekten, die durch Köder in Insektizid-Fallen gelockt werden. Die beteiligten Farmer*innen erhalten spezielle Schulungen und eine Grundausstattung mit Ködern, Fallen und Biopestiziden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">“Wir haben gesehen, dass bei konsequenter Anwendung des Pakets die Schäden durch die Fruchtfliege erheblich reduziert und 70 Prozent der Mangoernte gerettet werden können”, sagt der zuständige Projektmanager Shepard Ndlela.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Invasive Arten: Bedrohung für Mensch und Umwelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orientalische Fruchtfliege in Simbabwe ist ein Beispiel dafür, wie die Ausbreitung von gebietsfremden Arten oder Neobiota zu einem ernsten Problem werden. In einem am 4. September 2023 veröffentlichten <a href="https://www.ipbes.net/IASmediarelease" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht </a>hat der Weltbiodiversitätsrat (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services, IPBES) 37.000 Neobiota gelistet, von denen 3.500 negative Auswirkungen auf die Natur und den Menschen haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Invasive gebietsfremde Arten stellen eine große Bedrohung für die biologische Vielfalt dar und können irreversible Schäden in der Natur verursachen &#8211; einschließlich lokaler und globaler Artensterben &#8211; und auch das menschliche Wohlergehen gefährden“, sagt die britische Ökologin Helen Roy. Gemeinsam mit dem chilenischen Forstwissenschaftler Aníbal Pauchard und dem kanadischen Sozialwissenschaftler Peter Stoett hat sie die Erstellung des Berichts koordiniert, an der 86 Expert*innen aus 49 Ländern beteiligt waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arten wie die Strandkrabbe, das Wandelröschen, der Nilbarsch, die Wasserhyazinthe oder der Herbst-Heerwurm sind in neue Lebensräume vorgedrungen und bedrohen dort die bestehenden Ökoysteme. Die globalen wirtschaftlichen Folgekosten der biologischen Invasion lagen im Jahr 2019 bei mehr als 423 Mrd. US-Dollar. Seit 1970 hat sich diese Zahl pro Dekade zumindest vervierfacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem von Regierungen unterschätzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grund für die Ausbreitung von Neobiota gelten wirtschaftliche und demografische Veränderungen, die zu einer ständigen Steigerung der Nutzung von Land- und Meeresflächen führen. Der Klimawandel verschärft die Situation, weil durch die sich ändernden Wetterbedingungen neue Habitate entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Jahr werden derzeit rund 200 invasive gebietsfremde Arten erfasst. “Wenn nichts unternommen wird, wird diese Zahlen dramatisch ansteigen und sich auf die Ernährungssicherheit und die menschliche Gesundheit auswirken”, meint der südafrikanische Wissenschaftler Sebataolo Rahlao, der am Bericht als Autor mitgewirkt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Regierungen unterschätzen aber offenbar das Problem. Weltweit verfügen nur 17 Prozent aller Staaten über Gesetze oder Vorschriften, die sich mit invasiven gebietsfremden Arten befassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die gute Nachricht ist aber, dass es für fast jeden Kontext und jede Situation Instrumente, Optionen und Maßnahmen gibt, die wirklich funktionieren“, erklärt&nbsp; Aníbal Pauchard. Als beste und kostengünstigste Option nennt er die Prävention, dahinter erst folgen Maßnahmen zur Ausrottung, Eindämmung und Kontrolle von Neobiota.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mangobäuerin Eufria Nyadome ist jedenfalls glücklich darüber, dass die Bekämpfung der Fruchtfliegen-Invasion in ihrem Heimatbezirk funktioniert: “Ich habe sehr viel gelernt über die Fruchtfliegen, die unsere Mangos attackieren. Und ich weiß nun, was ich tun kann, um die Vernichtung unserer Früchte zu vermeiden.” (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Eine Orientalische Fruchtfliege (Bactrocera dorsalis) legt ihre Eier auf die Schale einer Papaya. (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bactrocera_dorsalis.jpg?uselang=en#Licensing" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gemeinfrei, Agricultural Research Service, Scott Bauer</a>)</p>
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