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	<title>Sambia Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 22 Aug 2026 10:51:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Neue Kichererbse trotzt der Dürre</title>
		<link>https://afrika.info/kichererbse-klimawandel-suedliches-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 17:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaangepasste Kichererbsensorten sollen Landwirten im südlichen Afrika helfen, trotz Dürren und steigender Düngemittelpreise stabile Erträge zu erzielen. Forscher*innen sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zu einer widerstandsfähigeren Landwirtschaft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimaangepasste Kichererbsensorten sollen Landwirten im südlichen Afrika helfen, trotz Dürren und steigender Düngemittelpreise stabile Erträge zu erzielen. Forscher*innen sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zu einer widerstandsfähigeren Landwirtschaft.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Ignatius Banda | 14. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Simbabwe (IPS/afr) – Landwirte in Sambia, Malawi und Mosambik profitieren von einer neuen Kichererbsensorte, die nach Angaben von Forscher*innen mit deutlich weniger Stickstoffdünger auskommt. Damit reagiert die Wissenschaft auf ein zentrales Problem vieler afrikanischer Bauern: Die Kosten für Düngemittel sind infolge globaler Handelsstörungen deutlich gestiegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Sorte zeichnet sich durch einen hohen Nährwert aus. Nach Einschätzung der Forscher*innen kann sie sowohl die Einkommen der Landwirte erhöhen als auch neue Exportmöglichkeiten eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren kämpfen viele Landwirte in Afrika mit niedrigen Erträgen und nährstoffarmen Nutzpflanzen. Die Folgen reichen bis zu Mangelernährung und Wachstumsstörungen, insbesondere bei Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Züchtungen gewinnen vor dem Hintergrund des Klimawandels zusätzlich an Bedeutung. Vor allem im Globalen Süden stellt sich zunehmend die Frage, wie sich die Nahrungsmittelproduktion an häufigere Dürren, steigende Temperaturen und unsichere Niederschlagsmuster anpassen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.icrisat.org/">International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics</a> (ICRISAT)&nbsp;treibt diese Bemühungen gemeinsam mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) voran. Finanziert wird das Projekt über den Benefit-sharing-Fonds (BSF) des <a href="https://www.publiceye.ch/de/archiv/biopiraterie/internationale-konventionen/saatgut-vertrag-fao" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internationalen Saatgut-Vertrags</a>. Ziel ist es, die Abhängigkeit von kostspieligen landwirtschaftlichen Betriebsmitteln zu verringern.</p>



<h2 id="h-landwirtschaft-vor-enormen-herausforderungen" class="wp-block-heading">Landwirtschaft vor enormen Herausforderungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des ICRISAT kommt die Initiative zu einem Zeitpunkt, an dem geopolitische Spannungen, Versorgungsengpässe bei Düngemitteln und steigende Produktionskosten die Landwirtschaft in den Trockengebieten des südlichen Afrikas zunehmend unter Druck setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen die Folgen gestörter globaler Lieferketten, die die Preise für Grundnahrungsmittel in vielen afrikanischen Ländern steigen ließen. Während Regierungen versuchen, die landwirtschaftliche Produktion und die Einkommen der Bauern zu stabilisieren, drängen internationale Finanzinstitutionen weiterhin auf den Abbau von Agrarsubventionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Angesichts weltweit weiter steigender Düngemittelpreise und landwirtschaftlicher Produktionskosten gewinnen widerstandsfähige Hülsenfrüchte wie Kichererbsen zunehmend an Bedeutung, um Landwirten in Malawi und im südlichen Afrika dabei zu helfen, ihre Produktivität aufrechtzuerhalten, die Ernährungssicherheit zu stärken und die Abhängigkeit von teuren landwirtschaftlichen Betriebsmitteln zu verringern“, sagt Himanshu Pathak, Generaldirektor des ICRISAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung des Forschungsinstituts zeigen die gleichzeitigen klimatischen und wirtschaftlichen Belastungen in mehreren Ländern des südlichen Afrikas, wie dringend die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft gestärkt werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Prognosen des <a href="https://fews.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Famine Early Warning Systems Network</a> (FEWS NET) unterstreichen den Handlungsbedarf. Demnach werden Länder wie Simbabwe in niederschlagsarmen Regionen bis Anfang 2027 mit Getreidedefiziten rechnen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forscher*innen verweisen zudem darauf, dass die Industrieländer zwar seit Jahren Unterstützung bei der Anpassung an den Klimawandel zusagen, die strukturellen Ursachen der Ernährungsunsicherheit in Afrika bislang jedoch nur unzureichend angegangen wurden.</p>



<h2 id="h-neue-kichererbse-punktet-in-allen-belangen" class="wp-block-heading">Neue Kichererbse punktet in allen Belangen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der jüngsten ICRISAT-Studie benötigt die neue Kichererbsensorte einen geringeren Einsatz an Stickstoffdünger. Damit wird sie zu einer attraktiven Option für Landwirte, die mit steigenden Produktionskosten und klimatischen Belastungen konfrontiert sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem sei die Kichererbse besonders gut an die semiariden Tropen angepasst &#8211; sie zeige eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit auch gegen Hitze und Dürre, so die Studie. Weitere Vorteile seien ihr hoher Nährstoffgehalt, die lange Haltbarkeit und ihre kulinarische Vielseitigkeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In vielen Trockengebieten sehen sich Landwirte mit steigenden Produktionskosten, sinkender Bodenfruchtbarkeit und zunehmend unvorhersehbaren Wetterverhältnissen konfrontiert“, erklärt der Agrarwissenschaftler James Mwololo, der das ICRISAT-Züchtungsprojekt für Hülsenfrüchte leitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Kichererbse entwickelt sich zu einer strategischen Kulturpflanze für die Trockenlandlandwirtschaft, da sie Landwirten einen tragfähigen Weg bietet, ihre Produktivität und ihr Einkommen unter zunehmend schwierigen Anbaubedingungen aufrechtzuerhalten“, fährt Mwololo fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Malawi liegen die Erträge derzeit bei etwas mehr als 800 Kilogramm pro Hektar. Verbesserte Sorten könnten jedoch Erträge von bis zu drei Tonnen pro Hektar erreichen, meint der Agrarexperte. „Durch einen besseren Zugang zu hochwertigem Saatgut wird sich die nationale Produktion gegenüber dem Ausgangswert von 2.570 Tonnen im Jahr 2022 voraussichtlich mehr als verdreifachen, während die Zahl der erreichten landwirtschaftlichen Haushalte bis 2027 von 22.000 auf über 66.000 steigen könnte“, so Mwololo.</p>



<h2 id="h-landwirte-hoffen-auf-bessere-einkommen" class="wp-block-heading">Landwirte hoffen auf bessere Einkommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Vertreter*innen des Agrarsektor begrüßen das Projekt. Sie sehen in der neuen Kichererbsensorte zusätzliche Marktchancen und erwarten höhere Einkommen für ländliche Haushalte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Partnerschaft mit ICRISAT geht über die traditionelle Entwicklung von verbessertem Saatgut hinaus“, sagte Gloria Pekani, Geschäftsführerin von Milele Agro-Processors in Malawi. „Es geht auch darum, bessere Marktchancen zu schaffen und die Lebensgrundlagen von Landwirten, Verarbeitern und Gemeinden zu sichern, die zunehmend auf widerstandsfähige Nutzpflanzen wie Kichererbsen angewiesen sind“, so Pekani.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Malawi gehört weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt und kämpft mit anhaltender Ernährungsunsicherheit. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an neue agrarwissenschaftliche Ansätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung an der neuen Kichererbsensorte soll künftig auch in anderen afrikanischen Ländern zur Stärkung der Ernährungssicherheit beitragen. Pilotprojekte laufen unter anderem in Mosambik, wo bewaffnete Konflikte die landwirtschaftliche Produktion in vielen Regionen zusätzlich erschweren. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Eine Farmerin in Äthiopien begutachtet eine Kichererbsen-Pflanze (Foto: Sunshine Seeds / Shutterstock.com)</p>
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		<title>Von den Victoriafällen zum Indischen Ozean</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/sambia-tansania-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Dar es Salaam]]></category>
		<category><![CDATA[Kapiri Mposhi]]></category>
		<category><![CDATA[Lower Zambezi National Park]]></category>
		<category><![CDATA[TAZARA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Wildnis, Schienen und Küste: Diese außergewönliche Reise führt von Sambia mit der TAZARA nach Dar es Salaam in Tansania.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-zwischen-wildnis-schienen-und-kuste-6-bis-17-juli-2027" class="wp-block-heading">Zwischen Wildnis, Schienen und Küste | 6. bis 17. Juli 2027</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese außergewöhnliche Reise beginnt an den beeindruckenden <strong>Victoriafällen</strong>, einem der größten Naturwunder Afrikas. Als der schottische Missionar und Afrika-Forscher <strong>David Livingstone</strong> die Fälle 1855 erstmals erblickte, benannte er sie zu Ehren der britischen Königin Victoria. Die am Sambesi lebenden Lozi nennen sie jedoch bis heute <strong>„Donnernder Rauch“</strong> („Mosi-oa-Tunya“) – ein Name, der die gewaltigen Wassermassen wohl noch treffender beschreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend fliegen wir über Sambias Hauptstadt <strong>Lusaka</strong> in den <strong>Lower Zambezi National Park</strong>, einen der spektakulärsten Nationalparks des südlichen Afrikas. Drei Nächte im wunderschön direkt am Sambesi gelegenen <strong>Baines&#8216; River Camp</strong> versprechen unvergessliche Safari-Erlebnisse in einer der ursprünglichsten Wildnisregionen des Kontinents.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Zwischenstopp in <strong>Kabwe</strong> erreichen wir den Bahnhof von <strong>Kapiri Mposhi</strong>, wo ein ganz besonderes Abenteuer beginnt. Mit der legendären <strong>Tanzania-Zambia Railway (TAZARA)</strong> legen wir 1.860 Kilometer bis nach <strong>Dar es Salaam</strong> zurück. Die Strecke führt über mehr als 300 Brücken und durch 22 Tunnel und zählt zu den eindrucksvollsten Bahnreisen Afrikas. Geduld gehört allerdings dazu: Die planmäßige Fahrzeit beträgt 46 Stunden, Verspätungen sind jedoch keine Seltenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss der Reise bildet die tansanische Hafenmetropole <strong>Dar es Salaam</strong>. Vom Küstenviertel <strong>Masaki</strong> auf der Halbinsel <strong>Msasani</strong> aus entdecken wir das pulsierende wirtschaftliche Zentrum Tansanias, dessen Ballungsraum heute rund neun Millionen Einwohner*innen umfasst. Zwischen Palmen, Cafés und dem Indischen Ozean lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage in entspannter Atmosphäre Revue passieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-termin-kosten-und-leistungen" class="wp-block-heading">Termin, Kosten und Leistungen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Termin:&nbsp;</strong>6. bis 17. Juli 2027</li>



<li><strong>Preis:</strong> auf Anfrage</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkludierte Leistungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übernachtungen im Doppelzimmer in sorgfältig ausgewählten Lodges</li>



<li>Verpflegung laut Programm (siehe Details bei den Unterkünften)</li>



<li>Alle Transfers und Eintrittsgebühren laut Programm</li>



<li>Professionelle Tourguides und Fahrer</li>



<li>Safari-Aktivitäten im Baines‘ River Camp: Game Drives morgens und abends, Walking Safaris, Bootsafaris, Kanufahrten, Fischen</li>



<li>Ausflüge: Viktoriafälle, Livingstone Island Lunch, Stadttour durch Dar es Salaam</li>



<li>Drei Inlandsflüge: Livingstone – Lusaka, Lusaka – Royal, Royal – Lusaka (Achtung: max. 15 Kilogramm pro Person in weichen Taschen plus fünf Kilogramm Handgepäck)</li>



<li>Reisebegleitung durch Martin Sturmer (afrika.info)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht inkludiert:</strong>&nbsp;Internationale Flüge, Zugtickets TAZARA (dzt. 170 Euro pro Vier-Personen-Abteil, Nutzung auch für zwei Personen möglich), Versicherungen, Trinkgelder, Visa-Gebühren, persönliche Ausgaben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reiseveranstalter:&nbsp;</strong><a href="https://pintoafrica.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinto Africa</a> (Diese Reise wurde inhaltlich von afrika.info mitgestaltet. Veranstalter und Vertragspartner ist ausschließlich der genannte Reiseveranstalter.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Verlängerungswünschen auf <strong>Unguja (Sansibar)</strong>, <strong>Pemba</strong> oder <strong>Mafia</strong> beraten wir sehr gerne!</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-reiseprogramm" class="wp-block-heading">Reiseprogramm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">(Stand: 5. August 2026, Änderungen vorbehalten)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="852" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027.png" alt="" class="wp-image-5861" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027.png 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-300x213.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-768x545.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-639x454.png 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-1024x727.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-di-06-07-bis-do-08-07-victoria-falls-nkosi-guest-lodge-1" class="wp-block-heading">Di., 06.07. bis Do., 08. 07. | Victoria Falls | <a href="https://www.thebayetecollection.com/nkosi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nkosi Guest Lodge</a> (1)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Reise beginnt an den beeindruckenden <strong>Victoriafällen</strong>, einem der größten Naturwunder der Erde. Zwei Nächte verbringen wir in der charmanten <strong>Nkosi Guest Lodge</strong>, die den idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Region bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns auf <strong>Livingstone Island</strong>: Beim Mittagessen direkt an der Kante der Victoriafälle genießen wir einen einzigartigen Blick auf die tosenden Wassermassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von genau diesem Ort aus erblickte der schottische Missionar und Afrika-Forscher David Livingstone im Jahr 1855 als erster Europäer die Fälle und beschrieb sie als den „wunderbarsten Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5863" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Donnernder Rauch&#8220;: die Victoriafälle (Foto: Shutterstock.com)</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-do-08-07-bis-fr-09-07-lusaka-wild-dogs-lodge-2" class="wp-block-heading">Do., 08. 07. bis Fr., 09. 07. |<a href="https://www.africaaminilife.com/original-maasailodge" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> </a>Lusaka | <a href="https://www.wilddogs-safaris.com/lodge.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wild Dogs Lodge</a> (2)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fliegen nach <strong>Lusaka</strong>, die lebendige Hauptstadt Sambias. Dort beziehen wir die <strong>Wild Dogs Lodge</strong>, die nur rund 20 Fahrminuten vom Kenneth Kaunda International Airport entfernt liegt und eine ruhige Oase am Stadtrand bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die liebevoll gestaltete Anlage verfügt über einen 18 Meter langen Außenpool, während die komfortablen Chalets von einem üppigen tropischen Garten umgeben sind – der ideale Ort, um in entspannter Atmosphäre neue Kraft für die kommenden Reiseerlebnisse zu sammeln.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-fr-09-07-bis-mo-12-07-lower-zambezi-national-park-baines-river-camp-3" class="wp-block-heading">Fr., 09. 07. bis Mo., 12. 07. | Lower Zambezi National Park | <a href="https://www.bainesrivercamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Baines&#8216; River Camp</a> (3)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Inlandsflug erreichen wir den <strong>Lower Zambezi National Park</strong>, einen der spektakulärsten Nationalparks Sambias. Auf einer Fläche von 4.092 km² erstreckt sich eine der ursprünglichsten Wildnisgebiete Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Park ist besonders für seine großen Elefantenherden, die außergewöhnlich hohe Leopardendichte sowie zahlreiche Löwen, Büffel und Nilpferde bekannt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800.jpg" alt="" class="wp-image-5864" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800.jpg 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flusssafari im Zambezi (Foto: Baines&#8216; River Camp)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das stilvolle <strong>Baines&#8216; River Camp</strong> liegt direkt am Ufer des Sambesi und bietet einen einzigartigen Blick auf den Fluss und die umliegende Wildnis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Höhepunkten des Aufenthalts zählen Kanusafaris zwischen Elefanten und Flusspferden, geführte Buschwanderungen sowie Pirschfahrten auf der Suche nach den faszinierenden Wildtieren des Parks.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-mo-12-07-bis-di-13-07-kabwe-kabwe-safari-lodge-4" class="wp-block-heading">Mo., 12. 07. bis Di., 13. 07. | Kabwe | <a href="https://kabwesafarilodge.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kabwe Safari Lodge</a> (4)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem kurzen Rückflug nach Lusaka fahren wir rund 140 Kilometer auf der Straße weiter nach <strong>Kabwe</strong> in Zentralsambia. Die Route führt durch das sambische Hochland mit seinen charakteristischen Miombo-Wäldern, weiten Feldern und kleinen Dörfern und vermittelt einen authentischen Eindruck vom ländlichen Sambia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kabwe Safari Lodge</strong> bietet den idealen Ort für eine entspannte Zwischenübernachtung. Am Pool lässt sich die Ruhe der gepflegten Anlage genießen. Am Abend erwartet uns ein Buffet mit traditionellen sambischen Spezialitäten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-di-13-07-bis-fr-15-07-zugfahrt-kapiri-mposhi-5-dar-es-salaam-6" class="wp-block-heading">Di., 13. 07., bis Fr., 15. 07. | Zugfahrt Kapiri Mposhi (5) – Dar es Salaam (6)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abfahrt des <strong>Mukuba Express</strong> von in Kapiri Mposhi beginnt eine der eindrucksvollsten Bahnreisen Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere an der Fahrt mit der <strong>Tanzania-Zambia Railway (TAZARA)</strong> ist ihre entschleunigte Atmosphäre: Der Zug fährt gemächlich, hält immer wieder an kleinen Bahnhöfen und ermöglicht authentische Begegnungen mit den Menschen entlang der Strecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Abteile der 1. Klasse</strong> bieten Platz für vier Personen. Wer mehr Privatsphäre wünscht, kann das gesamte Abteil auch exklusiv zu zweit buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Abfahrt führt die Strecke nordostwärts durch die weiten Miombo-Wälder Sambias, vorbei an kleinen Dörfern, offenen Savannen und endlosen Buschlandschaften. An den Stationen bieten <strong>Händler*innen</strong> frisches Obst, gegrillte Maiskolben oder regionale Spezialitäten an und verwandeln die Bahnsteige in lebendige Marktplätze.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5865" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die TAZARA im Hochland von Tansania (Foto: Shutterstock.com)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch überqueren wir die <strong>Grenze nach Tansania</strong>. Nun wandelt sich die Landschaft: Die Bahn schlängelt sich durch das kühle Hochland Südwesttansanias mit grünen Hügeln, kleinen Farmen, Pinienwäldern und weiten Tälern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über mehr als 300 Brücken und durch 22 Tunnel führt die Strecke weiter in Richtung Indischer Ozean. Zu den eindrucksvollsten Abschnitten zählt die Fahrt durch die Berge des <strong>Nyerere-Nationalparks</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je näher wir der Küste kommen, desto wärmer und tropischer wird das Klima. Palmen, üppige Vegetation und immer dichter besiedelte Gebiete kündigen die Ankunft in <strong>Dar es Salaam</strong> an. Nach zwei Tagen gemächlicher Fahrt endet unsere Reise schließlich in der pulsierenden Hafenmetropole am <strong>Indischen Ozean</strong> – ein eindrucksvoller Kontrast zu den stillen Landschaften, die uns auf dem Weg hierher begleitet haben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-fr-15-07-bis-so-17-07-dar-es-salaam-hotel-slipway-6" class="wp-block-heading">Fr., 15. 07., bis So., 17. 07. | Dar es Salaam | <a href="https://www.hotelslipway.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hotel Slipway</a> (6)</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Karibu – Willkommen in Dar es Salaam! </strong>&nbsp;Die tansanische Küstenmetropole am Indischen Ozean ist ein faszinierender Kosmos aus modernen Bauten und traditionellen Märkten.<br><br>Wir erkunden die Stadt vom Hotel Slipway auf der Halbinsel <strong>Msasani</strong>. Im Unterschied zum Stadtzentrum ist das Leben hier deutlich entspannter.&nbsp; Innerhalb der Halbinsel liegt <strong>Masaki</strong> – das wohl bekannteste Ausgeh- und Restaurantviertel Dar es Salaams.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800.jpg" alt="" class="wp-image-5866" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800.jpg 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skyline von Dar es Salaam (Foto: Shutterstock.com)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Hotel Slipway</strong> ist kein klassisches Hotel, sondern vielmehr ein Waterfront-Areal direkt am Meer. Gerade zum Sonnenuntergang entwickelt der Ort eine besondere Stimmung: Fischerboote kehren zurück, Segelboote liegen vor Anker und die Restaurants füllen sich langsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag heißt es Abschied nehmen. Für manche führt der Weg zurück in die Heimat, für andere beginnt mit einem Badeaufenthalt auf <strong>Unguja (Sansibar)</strong>, <strong>Mafia Island</strong> oder <strong>Pemba </strong>ein weiteres Kapitel dieser außergewöhnlichen Reise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So oder so werden die Begegnungen, Landschaften und Erlebnisse Ostafrikas noch lange nachwirken.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-kontakt-fur-ruckfragen" class="wp-block-heading">Kontakt für Rückfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Martin Sturmer<br>Tel.:<a href="tel:+4369911353399">&nbsp;+43 699 11353399</a><br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:martin.sturmer@afrika.info">martin.sturmer@afrika.info</a></p>
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			</item>
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		<title>Afrika-Cup &#8211; das Finale</title>
		<link>https://afrika.info/veranstaltungen/afrika-cup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fußball verbindet – Menschen, Kulturen, Herzen. Erleben Sie das Finale des Africa Cup of Nations live in einem interkulturellen Umfeld.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/veranstaltungen/afrika-cup/">Afrika-Cup &#8211; das Finale</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-public-viewing-und-come-together">Public Viewing und Come Together</h2>



<pre class="wp-block-verse"><strong>Termin:</strong> 18. Jänner 2026, 19:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Afro-Asiatisches Institut, Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg<br><strong>Eintritt:</strong> frei</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fußball verbindet – Menschen, Kulturen, Herzen. Erleben Sie das Finale des <strong>Africa Cup of Nations</strong> live in einem interkulturellen Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können die Kicker der Côte d&#8217;Ivoire den Titel aus 2024 verteidigen? Oder holt die Heimmannschaft Marokko den begehrten Pokal? Oder sorgt gar ein krasser Außenseiter wie Simbabwe oder Botswana für eine Überraschung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 35. Africa Cup findet vom <strong>21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko</strong> statt. Das Land wird damit nach 1988 das zweite Mal Gastgeber des Turniers sein. Insgesamt werden von den 24 teilnehmenden Nationen 52 Spiele ausgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Finale wird am 18. Jänner 2026</strong> im neu errichteten Stade Moulay Abdallah in Rabat ausgetragen. Anpfiff: 20:00 Uhr</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-teilnehmende-nationalteams">Teilnehmende Nationalteams</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-regular has-regular-font-size"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe A</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe B</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe C</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4816" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Marokko.svg_.webp" alt="Marokko Flagge"> Marokko</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4824" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Aegypten.svg_.webp" alt="Ägypten Flagge"> Ägypten</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4828" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Nigeria.svg_.webp" alt="Nigeria Flagge"> Nigeria</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4817" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Mali.svg_.webp" alt="Mali Flagge"> Mali</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4825" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Suedafrika.svg_.webp" alt="Südafrika Flagge"> Südafrika</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4829" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Tunesien.svg_.webp" alt="Tunesien Flagge"> Tunesien</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4819" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Sambia.svg_.webp" alt="Sambia Flagge"> Sambia</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4826" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Angola.svg_.webp" alt="Angola Flagge"> Angola</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4830" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Uganda.svg_.webp" alt="Uganda Flagge"> Uganda</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="9" class="wp-image-4820" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Komoren.svg_.webp" alt="Komoren Flagge"> Komoren</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4827" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Simbabwe.svg_.webp" alt="Simbabwe Flagge"> Simbabwe</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4831" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Tansania.svg_.webp" alt="Tansania Flagge"> Tansania</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe D</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe E</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe F</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4832" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Senegal.svg_.webp" alt="Senegal Flagge"> Senegal</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4836" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Algerien.svg_.webp" alt="Algerien Flagge"> Algerien</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4840" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Cote-d-Ivoire.svg_.webp" alt="Côte d'Ivoire Flagge"> Côte d&#8217;Ivoire</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="11" class="wp-image-4833" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-DR-Kongo.svg_.webp" alt="DR Kongo Flagge"> DR Kongo</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4837" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Burkina-Faso.svg_.webp" alt="Burkina Faso Flagge"> Burkina Faso</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4841" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Kamerun.svg_.webp" alt="Kamerun Flagge"> Kamerun</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4834" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Benin.svg_.webp" alt="Benin Flagge"> Benin</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4838" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Aequatorialguinea.svg_.webp" alt="Äquatorialguinea Flagge"> Äquatorialguinea</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="11" class="wp-image-4842" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Gabun.svg_.webp" alt="Gabun Flagge"> Gabun</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4835" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Botswana.svg_.webp" alt="Botswana Flagge"> Botswana</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4839" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Sudan.svg_.webp" alt="Sudan Flagge"> Sudan</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4843" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Mosambik.svg_.webp" alt="Mosambik Flagge"> Mosambik</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von Welthaus Graz in Kooperation mit afrika.info, Afrika Plattform Salzburg, Afro-Asiatisches Institut Graz, Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Katholische Hochschuljugend, Katholische Hochschulgemeinde und Fachbereich Weltkirche</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Victoriafälle: UNESCO-Welterbe unter Druck</title>
		<link>https://afrika.info/victoriafaelle-unesco-welterbe-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 13:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Victoriafälle]]></category>
		<category><![CDATA[Welterbe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe.“ Mit diesen Worten hielt der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone am 16. November 1855 seine erste Begegnung mit den mächtigen Wasserfällen des Sambesi fest.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 4. September 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Oberndorf bei Salzburg (afr/IPS). „Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe.“ Mit diesen Worten hielt der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone am 16. November 1855 seine erste Begegnung mit den mächtigen Wasserfällen des Sambesi fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Livingstone taufte sie zu Ehren der damaligen britischen Königin auf den Namen Victoriafälle. Treffender ist jedoch ihr traditioneller Name. In der Sprache der einheimischen Balozi heißen die Fälle “Mosi-oa-Tunya” – auf Deutsch: „Donnernder Rauch“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Victoriafälle sind mehr als 1.700 Meter breit und stürzen in einer schmalen Schlucht 110 Meter in die Tiefe. Dabei erzeugen die Wassermassen eine gewaltige Gischt, die besonders nach der Regenzeit in bis zu 300 Meter Höhe aufsteigt und weithin sichtbar ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wasserrisiken-bedrohen-welterbestatten">&#8222;Wasserrisiken&#8220; bedrohen Welterbestätten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings: Durch den Klimawandel verschiebt sich die Regenzeit von Oktober immer weiter nach hinten. In den trockenen Monaten bleibt von der Sturzflut manchmal nur noch ein Rinnsal übrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein aktueller <a href="https://www.wri.org/insights/water-risks-unesco-world-heritage-sites" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht</a> des World Resources Institute (WRI) zeigt: Die Dürren in der Region werden häufiger und dauern länger. Das WRI hat die sogenannten „Wasserrisiken“ von 1.172 UNESCO-Welterbestätten untersucht. Zu diesen Risiken zählen neben Dürren auch Grundwassermangel, Verschmutzungen und Überschwemmungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist ernüchternd: 73 Prozent der Welterbestätten sind von mindestens einem dieser Risiken betroffen. Beispiele sind der Yellowstone National Park, der 2022 nach einem Hochwasser geschlossen werden musste, oder das Taj Mahal, dessen Fundamente durch die Ableitung von Wasser instabil wurden – und eben auch die Victoriafälle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auswirkungen-auf-natur-und-menschen">Auswirkungen auf Natur und Menschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1989 gehören die Victoriafälle zum UNESCO-Welterbe. Doch die zunehmenden Dürren bedrohen Artenvielfalt, Landwirtschaft und Tourismus. Tausende Menschen in den Grenzstädten Livingstone (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe) leben vom Besuch der hunderttausenden Tourist*innen, die jedes Jahr zu den Wasserfällen reisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Victoria Falls war Gastgeberin der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten von 23. bis 31. Juli. Die Konvention besteht seit 1975 und gehört zu den ältesten internationalen Naturschutzabkommen. Revitalisierung von Feuchtgebieten und Aufforstung von Bruchwäldern könnten bedrohte Landschaften wiederherstellen – doch dafür braucht es politischen Willen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Engagierte Gemeinden finden Wege, lebenswichtige Landschaften wie Feuchtgebiete zu schützen und wiederherzustellen“, erklärt Samantha Kuzma, leitende Datenexpertin beim WRI. „Das Problem ist, dass diese Bemühungen nur Stückwerk sind. Weltweit fehlt der politische Wille, der für echte, dauerhafte Veränderungen nötig wäre.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-billionen-us-dollar-erforderlich">Billionen US-Dollar erforderlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://blogs.worldbank.org/en/water/closing-the--7-trillion-gap--three-lessons-on-financing-water-in" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbank</a> schätzt, dass bis 2030 rund sieben Billionen US-Dollar in die globale Wasserinfrastruktur investiert werden müssen, um jahrzehntelange Unterfinanzierung auszugleichen und die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen. Derzeit trägt der öffentliche Sektor fast 91 Prozent der jährlichen Ausgaben, der private Sektor weniger als zwei Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Untätigkeit kostspieliger ist als Handeln“, warnt Kuzma. Sie betont, dass die Welt den zentralen Wert des Wassers für Wirtschaft und Gesellschaft besser verstehen müsse. „Sein Wert ist unsichtbar, bis er gefährdet ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird das am Beispiel der UNESCO-Welterbestätten. „Ihr ökologischer und kultureller Wert ist unbezahlbar, und ganz pragmatisch betrachtet sind sie oft der Dreh- und Angelpunkt der lokalen Wirtschaft“, sagt Kuzma. „Jede Schließung oder Beschädigung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Gemeinden.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Die Victoriafälle in der Trockenzeit (Foto: HandmadePictures/Shutterstock.com)</p>
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		<title>Studienreisen</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 11:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal im Jahr führt afrika.info eine exklusive Studienreise durch. Die Routen und Besichtigungsprogramme werden mit viel Know-how und Liebe zum Detail zusammengestellt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einmal jährlich lädt afrika.info zu einer exklusiven Studienreise ein. Die Reiserouten und Programme werden mit großer Expertise und viel Liebe zum Detail konzipiert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet werden die Reisen vom promovierten Afrikanisten und Gründer von afrika.info, <a href="https://afrika.info/ueber-uns/" type="page" id="48">Martin Sturmer</a>. Seine langjährige Erfahrung auf dem afrikanischen Kontinent und seine enge Verbundenheit mit den Menschen vor Ort ermöglichen besondere Begegnungen und authentische Einblicke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gereist wird in einer kleinen Gruppe von maximal zwölf Personen. Eine sorgfältige Vorbereitung und außergewöhnliche Reiseprogramme schaffen intensive Erfahrungen und unvergessliche Afrika-Erlebnisse.</p>



<p class="afrika-ubuntu-werte wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> afrika.info gestaltet die Reisen mit, ist jedoch nicht Veranstalter oder Vermittler. Die jeweiligen Reiseveranstalter werden auf den entsprechenden Seiten genannt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-image-fill-element"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-1024x683.jpg" alt="TAZARA in Tansania - Bild: Shutterstock.com" class="wp-image-5865 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 id="h-von-den-victoriafallen-zum-indischen-ozean" class="wp-block-heading">Von den Victoriafällen zum Indischen Ozean</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Wildnis, Schienen und Küste: Diese außergewöhnliche Reise führt vom 6. bis 17. Juli 2027 von Sambia mit der legendären TAZARA nach Dar es Salaam in Tansania.</p>



<a class="afrika-service-button" href="/leistungen/studienreisen/sambia-tansania-reise">
    Sambia-Tansania 2027 →
</a>



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<h2 id="h-begegnungen-die-big-five-und-der-berg-gottes" class="wp-block-heading">Begegnungen, die Big Five und der Berg Gottes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Reise durch Nordtansania vom 23. Juli bis 1. August 2027 führt durch die Maasai-Steppe über den Tarangire-Nationalpark und den Ol Doinyo Lengai zum Ngorongoro Crater.</p>



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<h2 id="h-kaffee-kloster-und-kaiserstadte" class="wp-block-heading">Kaffee, Klöster und Kaiserstädte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erleben Sie ganze Vielfalt Äthiopiens zwischen 9. und 21. Februar 2026: Von den historischen Stätten im Norden zu den weltbekannten Kaffeeregionen im Süden des Landes.</p>



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    Äthiopien 2026 →
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<div class="wp-block-media-text is-image-fill-element"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667.jpg" alt="Victoriafälle" class="wp-image-3774 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 id="h-vic-falls-big-five-amp-great-zimbabwe" class="wp-block-heading">Vic Falls, Big Five &amp; Great Zimbabwe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Simbabwe-Reise von 15. bis 26. August 2025 bringt Sie zum Welterbe Groß-Simbabwe, in die Nationalparks Matobo und Hwange und natürlich zu den Victoriafällen.</p>



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    Simbabwe 2025 →
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<div class="wp-block-media-text is-vertically-aligned-top is-image-fill-element has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-1"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/dead-vlei-namibia-canva-1000.jpg" alt="Dead Vlei in Namibia - Bild: Canva" class="wp-image-2690 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/dead-vlei-namibia-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/dead-vlei-namibia-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/dead-vlei-namibia-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/dead-vlei-namibia-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 id="h-namibia-safari-sand-und-sterne" class="wp-block-heading">Namibia: Safari, Sand und Sterne</h2>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Unsere Namibia-Reise von 4. bis 13. Juli 2024 führt Sie zum Stargazing auf die Hakos Astrofarm, zu den Ju/’Hoansi in die Kalahari und in den Etosha-Nationalpark.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-vertically-aligned-top is-image-fill-element has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-1024x683.jpg" alt="Blick vom Tafelberg in auf Kapstadt, Südafrika" class="wp-image-2568 size-medium" style="object-position:50% 50%" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 id="h-ubuntu-auf-den-spuren-von-nelson-mandela" class="wp-block-heading">Ubuntu: Auf den Spuren von Nelson Mandela</h2>



<p class="has-black-color has-text-color wp-block-paragraph" style="font-size:16px">Von 2. bis 9. April 2023 fand unsere außergewöhnliche Ubuntu-Reise nach Südafrika statt. Stationen: Johannesburg, Mandelas Heimat am Eastern Cape und Kapstadt.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Fruchtfliegen vernichten halbe Mangoernte</title>
		<link>https://afrika.info/fruchtfliegen-vernichten-halbe-mangoernte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 12:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Malawi]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wilson Odhiambo]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://afrika.info/?p=2907</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Jahren konnte die simbabwische Landwirtin Eufria Nyadome mit dem Verkauf eines 20-Liter-Eimers frischer Mangos noch 60 US-Dollars verdienen. Heute erhält sie für dieselbe Menge nur mehr ein Drittel. Der Grund dafür sind invasive Fruchtfliegen, die in den Mangos brüten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana | 5. September 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo (IPS/afr). Vor wenigen Jahren konnte die simbabwische Landwirtin Eufria Nyadome mit dem Verkauf eines 20-Liter-Eimers frischer Mangos noch 60 US-Dollars verdienen. Heute erhält sie für dieselbe Menge nur mehr ein Drittel. Der Grund dafür sind invasive Fruchtfliegen, die in den Mangos brüten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mangofarm von Eufria Nyadome liegt im Dorf Mhondiwa im Bezirk Murehwa &#8211; knapp 90 Kilometer östlich der Hauptstadt Harare. Und obwohl ihre Farm einen guten Ertrag liefert, muss die Bäuerin die Früchte ihrer Arbeit kübelweise wegwerfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist die Orientalische Fruchtfliege (Bactrocera dorsalis), die sich in den letzten drei Jahrzehnten stark in afrikanischen Ländern ausgebreitet hat. Die invasive Art aus Südostasien bedroht mittlerweile die Existenz vieler Bauernfamilien.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orientalische Fruchtfliege legt ihre Eier bevorzugt auf Mangos, Papayas und Avocados ab. Durch den Fraß der Larven wird das Fruchtfleisch ungenießbar. Allein in Simbabwe fällt die Hälfte der jährlichen Mangoernte in Höhe von 400.000 dem invasiven Schädling zum Opfer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kampf gegen Fruchtfliegen-Plage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung im Kampf gegen die Fruchtfliege kommt aus  Kenia. Nyadome und 1.200 weitere Bauern und Bäuerinnen aus dem Bezirk Murehwa konnten an einem Programm des “International Centre of Insect Physiology and Ecology” (ICIPE) mit Sitz in Nairobi teilnehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <a href="http://www.icipe.org/research/plant-health/fruit-fly-ipm/projects/alien-invasive-fruit-flies-southern-africa" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alien Invasive Fruit Fly Project</a> hat das Forschungsinstitut ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Orientalischen Fruchtfliege in Ost- und Südafrika entwickelt, das gemeinsam mit Partnern in Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe ausgerollt wurde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine dieser Maßnahmen zielt auf die Abtötung von männlichen Insekten, die durch Köder in Insektizid-Fallen gelockt werden. Die beteiligten Farmer*innen erhalten spezielle Schulungen und eine Grundausstattung mit Ködern, Fallen und Biopestiziden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">“Wir haben gesehen, dass bei konsequenter Anwendung des Pakets die Schäden durch die Fruchtfliege erheblich reduziert und 70 Prozent der Mangoernte gerettet werden können”, sagt der zuständige Projektmanager Shepard Ndlela.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Invasive Arten: Bedrohung für Mensch und Umwelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orientalische Fruchtfliege in Simbabwe ist ein Beispiel dafür, wie die Ausbreitung von gebietsfremden Arten oder Neobiota zu einem ernsten Problem werden. In einem am 4. September 2023 veröffentlichten <a href="https://www.ipbes.net/IASmediarelease" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht </a>hat der Weltbiodiversitätsrat (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services, IPBES) 37.000 Neobiota gelistet, von denen 3.500 negative Auswirkungen auf die Natur und den Menschen haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Invasive gebietsfremde Arten stellen eine große Bedrohung für die biologische Vielfalt dar und können irreversible Schäden in der Natur verursachen &#8211; einschließlich lokaler und globaler Artensterben &#8211; und auch das menschliche Wohlergehen gefährden“, sagt die britische Ökologin Helen Roy. Gemeinsam mit dem chilenischen Forstwissenschaftler Aníbal Pauchard und dem kanadischen Sozialwissenschaftler Peter Stoett hat sie die Erstellung des Berichts koordiniert, an der 86 Expert*innen aus 49 Ländern beteiligt waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arten wie die Strandkrabbe, das Wandelröschen, der Nilbarsch, die Wasserhyazinthe oder der Herbst-Heerwurm sind in neue Lebensräume vorgedrungen und bedrohen dort die bestehenden Ökoysteme. Die globalen wirtschaftlichen Folgekosten der biologischen Invasion lagen im Jahr 2019 bei mehr als 423 Mrd. US-Dollar. Seit 1970 hat sich diese Zahl pro Dekade zumindest vervierfacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem von Regierungen unterschätzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grund für die Ausbreitung von Neobiota gelten wirtschaftliche und demografische Veränderungen, die zu einer ständigen Steigerung der Nutzung von Land- und Meeresflächen führen. Der Klimawandel verschärft die Situation, weil durch die sich ändernden Wetterbedingungen neue Habitate entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Jahr werden derzeit rund 200 invasive gebietsfremde Arten erfasst. “Wenn nichts unternommen wird, wird diese Zahlen dramatisch ansteigen und sich auf die Ernährungssicherheit und die menschliche Gesundheit auswirken”, meint der südafrikanische Wissenschaftler Sebataolo Rahlao, der am Bericht als Autor mitgewirkt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Regierungen unterschätzen aber offenbar das Problem. Weltweit verfügen nur 17 Prozent aller Staaten über Gesetze oder Vorschriften, die sich mit invasiven gebietsfremden Arten befassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die gute Nachricht ist aber, dass es für fast jeden Kontext und jede Situation Instrumente, Optionen und Maßnahmen gibt, die wirklich funktionieren“, erklärt&nbsp; Aníbal Pauchard. Als beste und kostengünstigste Option nennt er die Prävention, dahinter erst folgen Maßnahmen zur Ausrottung, Eindämmung und Kontrolle von Neobiota.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mangobäuerin Eufria Nyadome ist jedenfalls glücklich darüber, dass die Bekämpfung der Fruchtfliegen-Invasion in ihrem Heimatbezirk funktioniert: “Ich habe sehr viel gelernt über die Fruchtfliegen, die unsere Mangos attackieren. Und ich weiß nun, was ich tun kann, um die Vernichtung unserer Früchte zu vermeiden.” (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Eine Orientalische Fruchtfliege (Bactrocera dorsalis) legt ihre Eier auf die Schale einer Papaya. (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bactrocera_dorsalis.jpg?uselang=en#Licensing" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gemeinfrei, Agricultural Research Service, Scott Bauer</a>)</p>
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		<title>Corona in Afrika</title>
		<link>https://afrika.info/corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 14:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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		<category><![CDATA[Zentralafrikanische Republik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Daten zur Corona-Pandemie in Afrika - vom Auftreten des ersten Falls am 14. Februar 2020 in Ägypten bis zum Ende der Datenerfassung am 5. März 2023.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/corona/">Corona in Afrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eae9e3"><strong>Datenerfassung beendet</strong><br><br>Nach über drei Jahren haben wir das Projekt am 5. März 2023 beendet. Hintergrund für die Entscheidung war, dass nach der Einstellung der Datenerfassung durch die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">John Hopkins University</a> (per 10. März 2023) und <a href="https://africacdc.org/covid-19/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa CDC</a> (per 1. Jänner 2023) keine ausreichende Grundlage mehr gegeben war.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://afrika.info/corona/chronik/">Chronik einer Ausbreitung: 14. Februar 2020 (erster Corona-Fall in Afrika) bis 5. März 2023</a></li>



<li><a href="https://afrika.info/corona/hintergrund/">Hintergrund zum Datenerfassungsprojekt von afrika.info</a></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Stand: 5. März 2023</h2>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>12.267.951</strong><br>(+5.319 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>257.774 Todesfälle</strong><br>(+16 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>11.893.778 genesene Personen</strong><br>(+11.288 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>116.399 aktive Fälle</strong><br>(-5.985 zur Vorwoche)</a></div>
</div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="epidemiologische-kurve">Epidemiologische Kurve</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die epidemiologische Kurve zeigt den täglichen Zuwachs an positiv getesteten Personen. Der Übersichtlichkeit halber werden die wöchentlichen Durchschnittswerte dargestellt.</p>



<iframe title="Epidemiologische Kurve für Afrika (Wochenschnitt)" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-nFw1H" src="https://datawrapper.dwcdn.net/nFw1H/91/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="800" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
</script>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="7-tage-inzidenz-in-afrikanischen-staaten">7-Tage-Inzidenz in afrikanischen Staaten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den gesamten Kontinent derzeit <strong>0,37</strong> (+0,14 zur Vorwoche). Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Südafrika (5,73). Dahinter folgen Eswatini (5,71), Mauritius (2,73), Botswana (2,62) und Sambia (1,54). 19 afrikanische Staaten haben in der letzten Woche ihre Infektionszahlen nicht aktualisiert.</p>



<iframe title="Karte: Das Coronavirus in Afrika" aria-label="Karte" id="datawrapper-chart-y4fZm" src="https://datawrapper.dwcdn.net/y4fZm/421/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="538" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++){if(t[r].contentWindow===e.source)t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px"}}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="entwicklung-der-aktiven-corona-infektionen">Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen</h2>



<iframe title="Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen in Afrika" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-GZgId" src="https://datawrapper.dwcdn.net/GZgId/432/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="600" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="die-wichtigsten-zahlen-im-zeitlichen-verlauf">Die wichtigsten Zahlen im zeitlichen Verlauf</h2>



<iframe title="Tabelle: Coronavirus in Afrika" aria-label="Tabelle" id="datawrapper-chart-0hxhf" src="https://datawrapper.dwcdn.net/0hxhf/405/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="1634" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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		<title>Die wirtschaftlichen Folgen von Corona</title>
		<link>https://afrika.info/die-wirtschaftlichen-folgen-der-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DR Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von&nbsp;Martin Sturmer&nbsp;| 18. Februar 2021</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberndorf bei Salzburg (afr). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten. Digitalisierung, Klimaresilienz und dem Binnenhandel kommen eine Schlüsselrolle zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht &#8222;<a href="https://www.un.org/development/desa/dpad/document_gem/global-economic-monitoring-unit/world-economic-situation-and-prospects-wesp-report/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">World Economic Situation and Prospects 2021</a>&#8220;&nbsp; des &#8222;Department of Economic and Social Affairs&#8220; der Vereinten Nationen (UN DESA) weist für Afrika im Jahr 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 3,4 Prozent aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Länder kämpfen angesichts der Corona-Pandemie mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Problemen. Niedrige Rohstoffpreise, der Zusammenbruch des Tourismus und geringere Rücküberweisungen haben den Volkswirtschaften im letzten Kalenderjahr schwer zugesetzt. Dazu kamen Einschränkungen aufgrund nationaler Lockdowns, um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sechs-lander-in-aktuer-schuldennot">Sechs Länder in aktuer &#8222;Schuldennot&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als einer der größten wirtschaftlichen Herausforderungen beschreibt der UN-Bericht den Anstieg der Staatsschulden. Im Schnitt ist die Schuldenquote im letzten Jahr um acht Prozent gewachsen. Die Demokratische Republik Kongo, die Seychellen, der Sudan und Sambia verzeichneten sogar eine Zuwachs jenseits der 20-Prozent-Marke. Sechs Länder sind akut in “Schuldennot” und haben Schwierigkeiten, die Kredite zu tilgen: Mosambik, Republik Kongo, São Tomé und Príncipe, Simbabwe, Somalia und Sudan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren des Reports betonen, dass die Schuldenkrise zu einer &#8222;brutalen weiteren Verschlechterung der bestehenden Bedingungen&#8220; führen werde. Sie verweisen auf notwendige fiskalische Anpassungen, welche die Aussichten weiter eintrüben würden. Die Warnung im Bericht ist deutlich: &#8222;Vor diesem Hintergrund könnten soziale Unruhen und politische Spannungen leicht eskalieren, die wiederum Instabilität, Gewalt, Binnenvertreibung, Migration und Ernährungsunsicherheit erhöhen könnten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres appellierte anlässlich der Präsentation des Berichts an die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft: &#8222;Wir sind mit der schlimmsten Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit 90 Jahren konfrontiert. Während wir um die wachsende Zahl der Todesopfer trauern, müssen wir uns daran erinnern, dass die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, unsere gemeinsame Zukunft bestimmen werden. Lassen Sie uns in eine integrative und nachhaltige Zukunft investieren, die von intelligenten Richtlinien, wirkungsvollen Investitionen und einem starken und effektiven multilateralen System angetrieben wird, das die Menschen in den Mittelpunkt aller sozioökonomischen Bemühungen stellt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="arbeitslosigkeit-klettert-auf-rekordniveau">Arbeitslosigkeit klettert auf Rekordniveau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jene afrikanische Volkswirtschaften, die von ihren Rohstoffen abhängig sind, spüren die Folge der Krise besonders stark. Der Verfall der Rohstoffpreise &#8211; vor allem beim Erdöl &#8211; machte Ländern wie Nigeria, Algerien oder Angola schwer zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Tourismusdestinationen wie z. B. Marokko oder Mauritius stiegen Arbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit stark an. Im Schnitt zeichnete der Tourismus in diesen Ländern für mehr als ein Viertel der Beschäftigten und rund 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zunahme der Arbeitslosigkeit sei vor allem in den Städten sichtbar geworden, so der UN-Bericht. In Südafrika lag die Arbeitslosigkeitsquote im dritten Quartal 2020 auf einem Rekordhoch von 30,9 Prozent. In Nigeria betrug die Arbeitslosenquote zur Jahresmitte 27,1 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-es-fur-einen-aufschwung-braucht">Was es für einen Aufschwung braucht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sorgen bereitet den Autoren auch die Inflationsrate, die in Afrika im Jahr 2020 auf 14,5% anstieg. Für 2021 wird mit einer leichten Entspannung gerechnet: Die Inflationsrate soll auf 9% absinken, das Wirtschaftswachstum 3,4 Prozent betragen. Diese Prognose beruht allerdings auf der Annahme, dass die Inlandsnachfrage, die Exporte und die Rohstoffpreise wieder anspringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika brauche eine nachhaltige Wiederbelebung des Wachstums, heißt es in den Empfehlungen des Berichts. Hamid Rashid, der als Direktor der Abteilung für globales Wirtschaftsmonitoring bei UN DESA hauptverantwortlich für die Studie ist, fordert: &#8222;Da Länder mit einer höheren Verschuldung aus der Krise hervorgehen werden, ist eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten erforderlich, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und die Produktivität zu steigern. Dies beinhaltet die Erschließung von Wachstumschancen und die Beschleunigung der Einführung von Technologien sowie die Überbrückung digitaler Ungleichheiten, die Verbesserung der Klimaresilienz und die Förderung der Mobilisierung von Einnahmen im Inland.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit für afrikanische Länder, der Verbreitung digitaler Technologien verstärktes Augenmerk einzuräumen und den Ausbau einer erschwinglichen digitalen Infrastruktur voranzutreiben. Auch die Umsetzung der&nbsp;<a href="https://afrika.info/afrika-ein-gemeinsamer-markt-fuer-54-staaten/">Afrikanischen Freihandelszone</a>&nbsp;(AfCFTA) sei ein wichtiger Schritt zur Förderung des innerafrikanischen Handels und damit der Ernährungssicherheit sowie der Produktivität. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Blick vom &#8222;Kenyatta International Conference Center&#8220; in Nairobi (Foto: Martin Sturmer/afr)</p>
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		<title>Boom bei Infrastruktur-Projekten</title>
		<link>https://afrika.info/boom-bei-infrastruktur-projekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 16:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angola]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
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		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Jeffrey Moyo]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Der 35-jährige Denford Muzvidziwa hat einen Universitätsabschluss in Sozialarbeit. Allerdings hat er in diesem Bereich nie ein Arbeitsstelle gefunden. Heute trägt Muzvidziwa einen blauen Overall und hält sich mit einem Gelegenheitsjob beim Bau des Highways zwischen Harare und Mutare über Wasser.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Jeffrey Moyo | 17. April 2018</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harare (IDN/afr). Der 35-jährige Denford Muzvidziwa hat einen Universitätsabschluss in Sozialarbeit. Allerdings hat er in diesem Bereich nie ein Arbeitsstelle gefunden. Heute trägt Muzvidziwa einen blauen Overall und hält sich mit einem Gelegenheitsjob beim Bau des Highways zwischen Harare und Mutare über Wasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muzvidziwa ist aber dankbar, überhaupt Arbeit gefunden zu haben: &#8222;Ich bin glücklich darüber, dass die Regierung beschlossen hat, die Strecke auf die doppelte Länge auszubauen. Jetzt kann ich endlich Geld für meine Familie verdienen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Simbabwe wird derzeit die Straßenverbindung der Hauptstadt Harare mit der Städten Bulawayo im Südwesten und Mutare im Osten modernisiert. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem&nbsp;<a href="https://sustainabledevelopment.un.org/sdg9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9. Nachhaltigen Entwicklungsziel</a>&nbsp;der Vereinten Nationen, das u. a. den Aufbau einer belastbaren Infrastruktur vorsieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der simbabwische Energiesektor entwickelt sich rasant. Die Kapazität des Wasserkraftwerks an der Kariba-Talsperre wird um weitere 300 Megawatt aufgestockt. Die Investitionssumme für das Projekt liegt bei einer halben Milliarde US-Dollar. Unterstützung kommt vor allem von der chinesischen Staatsfirma Sinohydro, die für den Ausbau des Kraftwerks zuständig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Mai 2017 wurde der Tokwe-Mukorsi-Staudamm fertiggestellt. Die Staumauer ist mit einer Höhe von 89,2 Metern die größte im Landesinneren. Der neue Damm soll vor allem Wasser für die von Dürren geschüttelten südlichen Teile von Simbabwe liefern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fortschritt-erreicht-die-region">Fortschritt erreicht die Region</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht nur Simbabwe macht mit großen Infrastrukturprojekten von sich reden. Auch in Angola, Mosambik, Sambia und Südafrika wurden Großprojekte in Angriff genommen. So ist das Straßennetz im südlichen Afrika seit 2007 im Durchschnitt um 7.500 Kilometer pro Jahr gewachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungsexpertin Heather Maungwe aus Harare meint, dass die gesamte südafrikanische Region aus einem Dämmerzustand erwacht ist: &#8222;Die meisten Länder im südlichen Afrika sind wegen ihrer korrupten Regierungen unterentwickelt geblieben. Jetzt hat der Fortschritt die Region erreicht. Das Hauptaugenmerk muss zunächst der Infrastruktur gelten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Angola wird am Fluß Kwanza an einem der größten Dammprojekte in Afrika gebaut. Die Laúca-Talsperre ist 156 Meter hoch und mehr als 1,2 Kilometer breit. Die Kosten für den Mega-Damm liegen bei 5,4 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Errichtung des Baus ist das brasilianische Unternehmen Odebrecht beauftragt. Nach Angaben des Bauträgers soll die Produktionskapazität von 2.070 Megawatt ausreichen, um eine Stadt mit acht Millionen Einwohnern mit Strom zu versorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neuge Flughafen in der angolanischen Hauptstadt Luanda ist ein weiteres Mammutprojekt. Hier werden insgesamt 3,8 Milliarden US-Dollar investiert. Durch den neuen Flughafen soll sich das Aufkommen von derzeit drei Millionen Passagieren pro Jahr auf 15 Millionen verfünffachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch in Sambia macht die Entwicklung der Infrastruktur enorme Fortschritte. Im ganzen Land werden Häuser, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Bürogebäude. Außerdem werden die vier Flughäfen der &#8222;National Airports Corporation&#8220; (NAC) modernisiert, damit sie internationalen Standards genügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im September 2017 hat Sambia zudem den Startschuss für ein Straßenbauprojekt gegeben, das die Bergbaustädte der Copperbelt-Provinz mit den zentralen und südlichen Landesteilen verbinden soll. Das 1,2 Milliarden teure Unterfangen wird von China finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Sambias Präsident Edgar Lungu werden während der geplanten Bauzeit von vier Jahren mehr als 3.000 Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="regierungen-werden-ubers-ohr-gehauen">&#8222;Regierungen werden übers Ohr gehauen&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Entwicklungsexperten beäugen die Entwicklung allerdings mit großer Skepsis. &#8222;Die meisten Infrastrukturprojekte werden von wenig bekannten chinesischen Unternehmen durchgeführt&#8220;, meint etwa Edwin Mwansa aus der Hauptstadt Lusaka. &#8222;Sie arbeiten mit den schlecht ausgebildeten Arbeitskräften von einheimischen Subunternehmern, die aber hervorragende Verbindungen zu den einflussreichen Politikern haben. Die Regierungen der gesamten Region werden übers Ohr gehauen, weil es bei den Infrastrukturprojekten nur schäbige Jobs gibt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der teilweise heftigen Kritik drückt China auch in anderen Ländern ordentlich aufs Tempo. In Mosambik wird seit letztem Jahr an der längsten Hängebrücke in Afrika gebaut. Die Errichtung der&nbsp;<a href="https://afrika.info/mosambik-handel-und-landwirtschaft-unter-einem-hut/">Maputo-Katembe-Brücke</a>&nbsp;kostet 725 Millionen US-Dollar, die von der staatlichen China Exim Bank in Peking finanziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch afrikanische Investoren treten zunehmend auf den Plan. Mitte letzten Jahres gab die südafrikanische Firma &#8222;Capital Projects&#8220; bekannt, 780 Millionen US-Dollar in den Bau einer Autobahn zwischen der Provinz Inhambane in Mosambik und Südafrika investieren zu wollen. Dadurch soll die Zusammenarbeit der beiden Ländern in Tourismus und Handel verstärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsexperten meinen, dass es auch für europäische Investoren an der Zeit wäre, in der Region stärker aktiv zu werden. So glaubt der südafrikanische Ökonom Nkululeko Zwane, dass der Zug noch nicht abgefahren sei und der Infrastruktur-Boom noch einige Jahre glänzende Investitionsmöglichkeiten bieten werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arbeiter wie Denford Muzvidziwa hoffen indes, dass der Boom möglichst lange anhält. &#8222;In einer Zeit, in der unser Land seine Infrastruktur verbessert, kann ich durchatmen und mit Gelegenheitsjobs meine Familie ernähren.&#8220;</p>



<pre class="wp-block-verse"><a href="http://www.indepthnews.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IDN</a>&nbsp;ist die Flaggschiff-Agentur des&nbsp;<a href="http://www.international-press-syndicate.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">International Press Syndicate</a>.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Arbeiter auf einer Baustelle des Harare-Mutare-Highways (Foto: Jeffrey Moyo/IDN)</p>
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		<title>Drastische Zunahme an Krebserkrankungen</title>
		<link>https://afrika.info/drastische-zunahme-an-krebserkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 17:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jeffrey Moyo]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Im Schatten der derzeitigen Bemühungen, Ebola, Malaria und die medikamentenresistente Tuberkulose zu bekämpfen, gewinnt in Afrika eine weitere tödliche Krankheit an Boden: Krebs. Inzwischen greifen die bösartigen Tumore in der Region schneller um sich als HIV/AIDS. Doch gegen Krebs sind die Staaten weitgehend machtlos.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Jeffrey Moyo | 18. Februar 2015</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harare (IPS/afr). Im Schatten der derzeitigen Bemühungen, Ebola, Malaria und die medikamentenresistente Tuberkulose zu bekämpfen, gewinnt in Afrika eine weitere tödliche Krankheit an Boden: Krebs. Inzwischen greifen die bösartigen Tumore in der Region schneller um sich als HIV/AIDS. Doch gegen Krebs sind die Staaten weitgehend machtlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Weltkrebstag, der jedes Jahr auf den 4. Februar fällt, kommt und vergeht, beunruhigt die Verbreitung von Krebs in Afrika Gesundheitsorganisationen und -experten das ganze Jahr über. Einer weiteren schlimmen Gesundheitskrise sei der Kontinent nicht gewachsen, warnen Gesundheitsexperten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2020 rechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit mit 16 Millionen neuen Krebsfällen. Zu 70 Prozent werden die Entwicklungsländer betroffen sein, deren Chancen, die Krankheit wirksam zu bekämpfen, aufgrund unterschiedlicher Faktoren extrem gering sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="am-scheideweg">Am Scheideweg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Afrika ist mit den rasant zunehmenden Krebsfällen, die inzwischen mehr Menschen dahinraffen als HIV/AIDS, völlig überfordert, vor allem weil es an allen Ecken und Enden an Krebsspezialisten fehlt&#8220;, meint Menzisi Thabane, ein in der Eastern-Cape-Provinz Südafrikas praktizierender Onkologe. Die politischen Entscheidungsträger des Kontinents hätten es versäumt, dem Kampf gegen den Krebs mit seinen Millionen Todesopfern Priorität einzuräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten der mehr als 2.000 afrikanischen Sprachen verfügen über kein Wort für Krebs. In den Entwicklungs- und Industrieländern gelten die bösartigen Geschwulste vorrangig als Wohlstandsproblem, ausgelöst durch ungesunde Konsumgewohnheiten wie einem übermäßigen Fast-Food-, Tabak- und Alkoholkonsum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in einer Vielzahl von Fällen – vor allem in Afrika – stecken Infektionskrankheiten hinter den Krebserkrankungen. So führen Hepatitis B und C häufig zu Leberkrebs, humane Papillomviren (HPV) zu Gebärmutterhalskrebs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen die hohen Behandlungskosten. Die HPV-Impfungen, die in den meisten Subsahara-Ländern in drei Dosen über einen Zeitraum von sechs Monaten verabreicht werden, kosten 350 US-Dollar. In Simbabwe schlägt die Strahlentherapie mit 3.000 bis 4.000 Dollar zu Buche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aus einer 2011 veröffentlichten Studie hervorgeht, sind die Krebszahlen und die tödlich verlaufenden Krebserkrankungen in den reichen Ländern rückläufig. In Afrika und anderen Armenregionen sind sie hingegen drastisch gestiegen. 76 Prozent aller neuen Gebärmutterhalskrebserkrankungen werden in Entwicklungsländern diagnostiziert, 22 Prozent aller weltweiten Fälle in Afrika südlich der Sahara.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kaum-onkologen">Kaum Onkologen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des simbabwischen Gesundheitsministeriums kommen auf 7.000 Krebspatienten gerade einmal vier Onkologen. &#8222;Der Mangel an Fachärzten verhindert eine umfassende Therapie der Patienten&#8220;, meint dazu Prosper Chonzi, Leiter der Gesundheitsdienste in der simbabwischen Hauptstadt Harare.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ähnlich gravierender Fachkräftemangel herrscht in Westafrika. Im letzten Jahr hatte &#8218;The Vanguard&#8216;, eine nigerianische Zeitung, berichtet, dass es in der 300 Millionen Einwohner zählenden Region gerade einmal 60 Onkologen gibt, von denen 20 im 160 Millionen Menschen zählenden Nigeria ihren Beruf ausüben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 24 Millionen Einwohner zählenden Ghana sind sieben Onkologen im Einsatz, in Burkina zwei und in Côte d’Ivoire gerade einmal einer. Im sechs Millionen Menschen zählenden Sierra Leone gibt es überhaupt keinen Facharzt zur Behandlung von Krebs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite des Kontinents, in Kenia, gehen jährlich 18.000 Todesfälle auf das Konto von Krebs. In 60 Prozent aller Fälle befanden sich die betroffenen Kenianer in ihrem produktivsten Lebensabschnitt. Bei Männern wird meist Prostata- oder Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, bei Frauen Brust- und Gebärmutterhalskrebs festgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="krebsgefahr-unterschatzt">Krebsgefahr unterschätzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Simbabwische Gesundheitsexperten führen die hohen Todesraten in Afrika vor allem auf eine unzureichende Aufklärung zurück. &#8222;Es gibt nur sehr wenige Menschen, die Krebs als wirkliche Gefahr für das Gesundheitssystem betrachten&#8220;, moniert Agnes Matutu von der Simbabwischen Krebsallianz, eine Organisation, die über die Krebsgefahren aufklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sambia werfen Gesundheitsaktivisten der Regierung vor, auf die Krebsgefahr nicht angemessen zu reagieren. &#8222;Die Menschen sterben in Massen an Krebs, während sich die Regierung ausschließlich dem Kampf gegen HIV/AIDS widmet&#8220;, so Kitana Phiri, die seit ihrem persönlichen Sieg über Gebärmutterhalskrebs an einer Aufklärungskampagne in der sambischen Hauptstadt Lusaka mitwirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Tansania rafft Krebs eine Vielzahl von Menschen dahin. So hatte im Januar 2014 das Ocean-Road-Krebsinstitut (ORCI), die einzige Krebsklinik im 45 Millionen Einwohner zählenden Land, in einem Bericht mitgeteilt, dass die Krebsrate des Landes bei 100 pro 100.000 Menschen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Namibia wiederum wurden bei Uran-Bergleuten extrem hohe Krebsraten festgestellt. Aus der Rössing-Uranmine von &#8222;Rio Tinto&#8220; werden Millionen Tonnen Gestein aus dem Boden geholt. &#8222;Die meisten Arbeiter berichteten, gar nicht gewusst zu haben, dass sie radioaktiven Strahlungen ausgesetzt waren&#8220;, fanden Wissenschaftler von &#8218;Earthlife Namibia&#8216; und dem Institut für Arbeitsressourcen und Forschung in einer gemeinsamen Studie heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die älteren Arbeiter kannten allesamt Kumpel, die an Krebs und anderen Krankheiten gestorben sind. Viele befinden sich inzwischen im Ruhestand oder sind bereits selbst an Krebs gestorben&#8220;, heißt es in der Untersuchung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Krebsepidemie wird weiter um sich greifen&#8220;, befürchtet Elize Jourbert vom Südafrikanischen Krebsverband (CANSA). &#8222;Allein in Südafrika wird jedes Jahr bei 100.000 Menschen Krebs diagnostiziert.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="private-brustkrebsvorsorge-in-ghana">Private Brustkrebsvorsorge in Ghana</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ellen Awuah-Darko, Gründerin der Jead-Stiftung für Brustkrebs, weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, in Afrika an Krebs zu erkranken. Nachdem bei ihr Brustkrebs festgestellt worden war, musste sie zigtausende Dollar aufbringen, bevor sie in den USA erfolgreich behandelt werden konnte. Das hat sie angetrieben, in ihrem eigenen Land nach Lösungen zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In Amerika musste ich erst einmal 70.000 Dollar hinlegen, bevor sich überhaupt jemand bereitfand, mit mir zu reden&#8220;, sagt sie. &#8222;Ich hatte Glück, weil mir mein Mann nach seinem Tod eine Erbschaft hinterlassen hatte. Doch schon damals drängte sich mir die Frage auf, warum nur ich eine Behandlung bekommen soll, meine anderen Landsleute nicht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen geht Awuah-Darko mit Gesundheitsexperten in die Gemeinden in Ghanas Eastern Region, um Frauen einfache Brustuntersuchungen – keine Mammografien oder Ultraschalluntersuchungen – anzubieten und ihnen zu zeigen, wie sie ihre Brust wirkungsvoll auf Knoten abtasten können. &#8222;Scham ist hier fehl am Platz&#8220;, sagt sie. &#8222;Ich will, dass alle Frauen begreifen, dass Früherkennung lebensrettend sein kann.&#8220; (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> In afrikanischen Staaten fehlen medizinische Fachkräfte, um dem rapiden Wachstum an Krebserkrankungen wirkungsvoll zu begegnen. (Foto: Jeffrey Moyo/IPS)</p>
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