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	<title>Simbabwe Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
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		<title>Rinder schützen, Löwen retten</title>
		<link>https://afrika.info/loewenschutz-simbabwe-moreangels-mbizah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Löwen]]></category>
		<category><![CDATA[Löwenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch-Wildtier-Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Moreangels Mbizah]]></category>
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		<category><![CDATA[Whitley Award]]></category>
		<category><![CDATA[Wildlife Conservation Action]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Simbabwe versucht die Zoologin Moreangels Mbizah, Konflikte zwischen Menschen und Löwen zu entschärfen. Gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden setzt ihre Organisation auf bessere Viehgehege, Warnsysteme und lokale Wildtierschützer*innen. Von&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Simbabwe versucht die Zoologin Moreangels Mbizah, Konflikte zwischen Menschen und Löwen zu entschärfen. Gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden setzt ihre Organisation auf bessere Viehgehege, Warnsysteme und lokale Wildtierschützer*innen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana | 15. September 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Simbabwe (IPS/afr)&nbsp; – An einem Wintermorgen entkam ein 12-jähriger Löwe aus dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe und tötete einen 7-jährigen Jungen in einem Dorf, in das er sich verirrt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Junge, Elton, hätte in seinem Dorf außerhalb von Simbabwes größtem Nationalpark eigentlich in Sicherheit sein sollen, doch ein Wintermorgen machte dieser Sicherheit ein Ende. Der Löwe beendete sein Leben und stürzte eine trauernde Gemeinde mitten in eine umkämpfte Frontlinie: den Konflikt um Lebensraum zwischen Menschen und Wildtieren. Der Löwe wurde erlegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Tag hat sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt, und er ist einer der Gründe, die mich dazu bewogen haben, die ‚<a href="https://www.wildlifeconservationaction.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildlife Conservation Action</a>‘ zu gründen“, sagt die Zoologin Moreangels Mbizah. Sie erinnert sich noch gut daran, wie der Morgen im April 2014, an dem sie den von dem Löwen getöteten Elton fand, ihre Sichtweise auf das Zusammenleben von Wildtieren und Menschen veränderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mir wurde klar, dass der Schutz der Löwen im Park kaum etwas bedeutet, wenn wir nicht auch die Menschen schützen, die neben ihnen leben“, sagt Mbizah.</p>



<h2 id="h-menschen-und-wildtiere-konkurrieren-um-lebensraum" class="wp-block-heading">Menschen und Wildtiere konkurrieren um Lebensraum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Simbabwe kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren um Lebensraum und Ressourcen. Besonders betroffen sind Gemeinden in der Nähe oder innerhalb von Schutzgebieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des <a href="https://www.facebook.com/61573654902390/posts/ministry-leads-development-of-zimbabwes-first-national-human-wildlife-coexistenc/122200887110788496/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">simbabwischen Umweltministeriums</a> wurden 2024 landesweit 49 Menschen von Wildtieren getötet, 2025 waren es 53. Simbabwe arbeitet derzeit an einer nationalen Strategie für das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/loewen-simbabwe-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-1024x683.jpg" alt="Ein Löwenrudel mit einem erlegten Afrikanischen Büffel in Simbabwe" class="wp-image-6784" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/loewen-simbabwe-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/loewen-simbabwe-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/loewen-simbabwe-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/loewen-simbabwe-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/loewen-simbabwe-c-whitely-fund-for-nature-1200-800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Löwenrudel mit einem erlegten Afrikanischen Büffel in Simbabwe. (Foto: Moreangels Mbizah, mit freundlicher Genehmigung des Whitley Fund for Nature)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.zimparks.org.zw/climate-induced-pressure-drives-rise-in-human-wildlife-conflict/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nationalparkbehörde ZimParks</a> gibt an, dass in den vergangenen zehn Jahren mehr als 12.000 Konfliktfälle registriert wurden. Dabei kamen demnach 486 Menschen ums Leben und 554 wurden verletzt. Mehr als 4.000 Nutztiere gingen durch Angriffe von Wildtieren verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den besonders betroffenen Distrikten zählen Binga, Hwange, Chiredzi, Hurungwe, Mbire, Muzarabani, Nyaminyami, Chipinge, Gokwe North, Gokwe South, Tsholotsho, Bulilima und Kusile. Als Ursachen für die Konflikte gelten unter anderem die zunehmende Nutzung von Wildtierlebensräumen durch Menschen, der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und unzureichende Barrieren zwischen Siedlungen und Wildtieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wildlife Conservation Action (WCA) arbeitet in den Distrikten Nyaminyami und Binga, die Teil der grenzüberschreitenden Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA TFCA) sind. Die Organisation ist außerdem im Distrikt Mbire an der Grenze zu Mosambik und in der Nähe des Mana-Pools-Nationalparks tätig. Die Region gehört auch zum grenzüberschreitenden Schutzgebiet Zimbabwe-Mozambique-Zambia (ZIMOZA). Konflikte mit Elefanten und Löwen treten dort besonders häufig auf.</p>



<h2 id="h-ein-rind-ist-fast-drei-monatseinkommen-wert" class="wp-block-heading">Ein Rind ist fast drei Monatseinkommen wert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Mbire haben Bewohner*innen, die Nutztiere durch Löwen verloren, immer wieder Gegenmaßnahmen ergriffen. Dabei wurden auch Löwen getötet, um Menschen und Vieh zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verlust eines einzigen Rindes kann für eine Familie erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Nach Angaben Mbizahs liegt das durchschnittliche monatliche Haushaltseinkommen in Mbire bei 108 US-Dollar, während ein Rind rund 300 Dollar wert ist. Viele Familien halten Nutztiere als Einkommensquelle und zur Ernährung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Familie mit nur fünf Rindern kann der Schutz des Viehs deshalb zugleich zum Schutz der Löwen beitragen. Dieser Zusammenhang wurde für Mbizah zu einem Ausgangspunkt ihrer Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verlust einer einzigen Kuh durch einen Löwen bedeutet im Bezirk Mbire einen Verlust des Familieneinkommens von durchschnittlich drei Monaten. Im Allgemeinen verdienen die Menschen einen durchschnittlichen Monatslohn von 108 US-Dollar, und eine Kuh wird für durchschnittlich 300 US-Dollar verkauft, sagt Mbizah, die zu den wenigen afrikanischen Frauen gehört, die eine Naturschutzorganisation gegründet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Familien halten Vieh, um ihr Einkommen zu sichern und sich zu ernähren. Für einen Landwirt mit nur fünf Kühen bedeutet der Schutz der Tiere gleichzeitig auch den Schutz der Löwen – ein Paradoxon, das Mbizah zum Nachdenken brachte.</p>



<h2 id="h-einfache-losungen-mit-grosser-wirkung" class="wp-block-heading">Einfache Lösungen mit großer Wirkung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Doktorarbeit hatte Mbizah unter anderem den später international bekannt gewordenen Löwen Cecil beobachtet. Dessen Tötung durch einen US-amerikanischen Trophäenjäger im Jahr 2015 löste weltweit Kritik aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Wildlife Conservation Action setzt Mbizah heute auf lokale Verantwortung und vergleichsweise einfache technische Lösungen. Solarbetriebene „Lion Lights“, mobile Viehgehege und andere Maßnahmen sollen Nutztiere im Wert von insgesamt rund 2,3 Millionen US-Dollar geschützt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahmen zur Verringerung der Konflikte seien nicht tödlich und an die Folgen des Klimawandels angepasst, sagt Mbizah. Dazu gehören neben einem ganzheitlichen Management von Viehbeständen mobile Gehege, Bienenzucht, Chili-Anbau und nachhaltigere Landwirtschaft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/rinderschutz-c-whitely-fund-for-nature-1200-900-1024x768.jpg" alt="Ein sicheres Viehgehege schützt Rinder vor Löwenangriffen in Simbabwe." class="wp-image-6786" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/rinderschutz-c-whitely-fund-for-nature-1200-900-1024x768.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/rinderschutz-c-whitely-fund-for-nature-1200-900-300x225.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/rinderschutz-c-whitely-fund-for-nature-1200-900-640x480.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/rinderschutz-c-whitely-fund-for-nature-1200-900-768x576.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/rinderschutz-c-whitely-fund-for-nature-1200-900.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein sicheres Gehege schützt Rinder vor Löwenangriffen und trägt dazu bei, Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu vermeiden. (Foto: mit freundlicher Genehmigung des Whitley Fund for Nature)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Programm ist erfolgreich, weil wir eine Beziehung zu den Gemeinden aufgebaut haben und die Menschen als Hüter ihrer Umwelt einbeziehen“, sagt Mbizah. „Wir haben uns angesehen, wie die Menschen ihr Vieh seit Generationen in Gehegen halten und wie diese verbessert werden können, damit die Tiere nachts vor Löwenangriffen geschützt sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation unterstützt Viehhalter*innen beim Bau sicherer Gehege für Rinder und Ziegen. Nach Angaben von WCA haben diese Maßnahmen die Zahl der Angriffe auf Nutztiere reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Rolle spielen zudem die sogenannten Community Guardians. Mbizah bezeichnet sie als Fundament ihrer Organisation. Junge Frauen und Männer aus den jeweiligen Gemeinden werden darin ausgebildet, Löwen aufzuspüren, bevor es zu Angriffen kommt. Mithilfe technischer Geräte können sie Bewegungen von Löwen in der Nähe von Siedlungen erkennen und dabei helfen, die Tiere auf sichere Weise fernzuhalten.</p>



<h2 id="h-lowen-sind-nicht-bose" class="wp-block-heading">„Löwen sind nicht böse“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ruth Kamuchato aus dem Dorf Mapini im Distrikt Mbire hat schon als Kind erlebt, wie Löwen Nutztiere angriffen. Das habe sie dazu motiviert, sich als Community Guardian ausbilden zu lassen. Sie wollte verstehen, wie sich Löwen und Vieh gleichzeitig schützen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich arbeite gerne als Community Guardian, aber am Anfang fiel es mir schwer, mir vorzustellen, dass Menschen und Wildtiere nebeneinander leben können, weil Löwen gefährlich sind“, erzählt Kamuchato. „Wenn Löwen Nutztiere töten oder Menschen bedrohen, ist die erste Reaktion, dass die Tiere unsere Feinde sind. Aber nach meiner Ausbildung und durch die Arbeit im Naturschutz begann ich das größere Bild zu sehen: Löwen sind nicht böse – auch sie versuchen zu überleben.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/community-guardian-lion-light-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-1024x683-1.jpg" alt="Ein Community Guardian installiert ein Lion Light zum Schutz von Nutztieren vor Löwen." class="wp-image-6788" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/community-guardian-lion-light-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-1024x683-1.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/community-guardian-lion-light-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-300x200-1.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/community-guardian-lion-light-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-768x512-1.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/community-guardian-lion-light-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-639x426-1.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/community-guardian-lion-light-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Community Guardian installiert ein „Lion Light“. Die solarbetriebenen Lichter sollen Löwen von Viehgehegen fernhalten. (Foto: mit freundlicher Genehmigung des Whitley Fund for Nature)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der 31-jährige Knowledge Chiriga aus dem Dorf Nebiri im Distrikt Nyaminyami sieht im Schutz der Löwen einen Weg, die Konflikte in seiner Heimat zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin im Dorf Nebiri aufgewachsen, etwa sieben Kilometer vom Matusadona-Nationalpark entfernt, und habe seit meiner frühen Kindheit viele Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren erlebt“, meint Chiriga. Lange habe er nicht geglaubt, dass es ein Programm geben könnte, das den Gemeinden beim Umgang mit Löwen hilft. Als sich die Möglichkeit bot, sich bei Wildlife Conservation Action zum Community Guardian ausbilden zu lassen, habe er sie sofort genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Löwen sind Teil unseres Ökosystems und unseres Erbes. Sie zu schützen bedeutet nicht, die Gefahr zu ignorieren, sondern Wege zu finden, Menschen und Löwen zu schützen“, sagt Chiriga. „Heute bin ich stolz darauf, dass ich meiner Gemeinde helfen kann, sicherer zu leben. Mit besseren Schutzmaßnahmen können wir neben Löwen leben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 29-jährige Lweetelelo Mugande aus dem Dorf Chitongo im Distrikt Binga bestätigt, dass es zunächst schwierig war, Akzeptanz für ihre Arbeit zu finden. Manche Bewohner*innen hätten gefragt, warum Tiere geschützt werden sollten, die Menschen Schaden zufügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit der Zeit änderten sich die Einstellungen, weil wir bei Konflikten vor Ort waren, beim Aufbau mobiler Gehege halfen und erklärten, wie Naturschutz Arbeitsplätze und Unterstützung bringen kann“, erzählt Mugande. „Heute rufen uns viele Menschen an, wenn es ein Problem gibt. Sie sehen, dass wir aus demselben Dorf kommen, dass auch wir Vieh und Familien hier haben und gemeinsam nach Lösungen suchen. Das Vertrauen wächst, aber wir müssen noch viel Aufklärungsarbeit leisten.“</p>



<h2 id="h-whitley-award-fur-mbizah" class="wp-block-heading">Whitley Award für Mbizah</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im April 2026 wurde Mbizah für ihre Arbeit mit einem <a href="https://whitleyaward.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Whitley Award</a> ausgezeichnet. Der renommierte Naturschutzpreis, häufig auch als „Grüner Oscar“ bezeichnet, wird vom britischen Whitley Fund for Nature unter der Schirmherrschaft von Prinzessin Anne vergeben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/whitley-award-princess-anne-moreangels-mbiza-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-1024x683.jpg" alt="Prinzessin Anne überreicht Moreangels Mbizah den Whitley Award 2026" class="wp-image-6787" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/whitley-award-princess-anne-moreangels-mbiza-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/whitley-award-princess-anne-moreangels-mbiza-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/whitley-award-princess-anne-moreangels-mbiza-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/whitley-award-princess-anne-moreangels-mbiza-c-whitely-fund-for-nature-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/09/whitley-award-princess-anne-moreangels-mbiza-c-whitely-fund-for-nature-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prinzessin Anne, Schirmherrin des Whitley Fund for Nature, überreicht Moreangels Mbizah im April 2026 den Whitley Award. (Foto: mit freundlicher Genehmigung des Whitely Fund for Nature)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auszeichnung ermöglicht Mbizah, ihre Arbeit auf weitere Gebiete Simbabwes auszuweiten. „Die Menschen vor Ort haben eine kulturelle Verbindung zu den Wildtieren und respektieren sie, aber damit sind auch Risiken verbunden. Darin liegt die Herausforderung“, erklärt Mbizah. „Wenn wir diese Risiken reduzieren können, können die Menschen die Anwesenheit von Wildtieren auf ihrem gemeinschaftlich genutzten Land eher akzeptieren. Wo es Konflikte gibt, wollen die Menschen keine Löwen, weil diese Auswirkungen auf ihr Leben, ihre Lebensgrundlagen und ihr Vieh haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Löwenbestände in Afrika sind in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Die jüngste IUCN-Bewertung geht von einem Rückgang um rund 36 Prozent innerhalb von drei Löwengenerationen – etwa 21 Jahren – aus. Heute leben Schätzungen zufolge noch rund 20.000 bis 25.000 Löwen in Afrika.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig ist die Art aus mehr als 90 Prozent ihres historischen Verbreitungsgebiets verschwunden. Zu den wichtigsten Ursachen zählen der Verlust und die Zerschneidung von Lebensräumen, der Rückgang natürlicher Beutetiere sowie Konflikte mit Menschen, bei denen Löwen unter anderem nach Angriffen auf Nutztiere getötet werden.</p>



<h2 id="h-wer-menschen-schutzt-schutzt-auch-lowen" class="wp-block-heading">Wer Menschen schützt, schützt auch Löwen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mbizah wendet sich gegen die Vorstellung, Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung ließen sich voneinander trennen. Ihre Arbeit verbindet deshalb Artenschutz mit der Verbesserung der Lebensbedingungen in den Gemeinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir helfen den Gemeinden, Wildtiere zu schützen, indem wir ihre Lebensgrundlagen verbessern“, sagt sie. „Wenn es den Menschen gut geht, sind sie eher bereit, sich am Naturschutz zu beteiligen und die Wildtiere in ihrer Umgebung zu schützen. Wir können nicht einfach Arten schützen, ohne auch die Menschen zu schützen, die diese Arten schützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Mbizah liegt darin der Kern ihres Ansatzes: „Wer Leben und Lebensgrundlagen schützt, schützt letztlich auch die Löwen.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Die simbabwische Naturschützerin Moreangels Mbizah, Gründerin von Wildlife Conservation Action (Foto: mit freundlicher Genehmigung des Whitely Fund for Nature)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von den Victoriafällen zum Indischen Ozean</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/sambia-tansania-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:42:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Dar es Salaam]]></category>
		<category><![CDATA[Kapiri Mposhi]]></category>
		<category><![CDATA[Lower Zambezi National Park]]></category>
		<category><![CDATA[TAZARA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Wildnis, Schienen und Küste: Diese außergewönliche Reise führt von Sambia mit der TAZARA nach Dar es Salaam in Tansania.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-zwischen-wildnis-schienen-und-kuste-6-bis-17-juli-2027" class="wp-block-heading">Zwischen Wildnis, Schienen und Küste | 6. bis 17. Juli 2027</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese außergewöhnliche Reise beginnt an den beeindruckenden <strong>Victoriafällen</strong>, einem der größten Naturwunder Afrikas. Als der schottische Missionar und Afrika-Forscher <strong>David Livingstone</strong> die Fälle 1855 erstmals erblickte, benannte er sie zu Ehren der britischen Königin Victoria. Die am Sambesi lebenden Lozi nennen sie jedoch bis heute <strong>„Donnernder Rauch“</strong> („Mosi-oa-Tunya“) – ein Name, der die gewaltigen Wassermassen wohl noch treffender beschreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend fliegen wir über Sambias Hauptstadt <strong>Lusaka</strong> in den <strong>Lower Zambezi National Park</strong>, einen der spektakulärsten Nationalparks des südlichen Afrikas. Drei Nächte im wunderschön direkt am Sambesi gelegenen <strong>Baines&#8216; River Camp</strong> versprechen unvergessliche Safari-Erlebnisse in einer der ursprünglichsten Wildnisregionen des Kontinents.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Zwischenstopp in <strong>Kabwe</strong> erreichen wir den Bahnhof von <strong>Kapiri Mposhi</strong>, wo ein ganz besonderes Abenteuer beginnt. Mit der legendären <strong>Tanzania-Zambia Railway (TAZARA)</strong> legen wir 1.860 Kilometer bis nach <strong>Dar es Salaam</strong> zurück. Die Strecke führt über mehr als 300 Brücken und durch 22 Tunnel und zählt zu den eindrucksvollsten Bahnreisen Afrikas. Geduld gehört allerdings dazu: Die planmäßige Fahrzeit beträgt 46 Stunden, Verspätungen sind jedoch keine Seltenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss der Reise bildet die tansanische Hafenmetropole <strong>Dar es Salaam</strong>. Vom Küstenviertel <strong>Masaki</strong> auf der Halbinsel <strong>Msasani</strong> aus entdecken wir das pulsierende wirtschaftliche Zentrum Tansanias, dessen Ballungsraum heute rund neun Millionen Einwohner*innen umfasst. Zwischen Palmen, Cafés und dem Indischen Ozean lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage in entspannter Atmosphäre Revue passieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-termin-kosten-und-leistungen" class="wp-block-heading">Termin, Kosten und Leistungen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Termin:&nbsp;</strong>6. bis 17. Juli 2027</li>



<li><strong>Preis:</strong> auf Anfrage</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkludierte Leistungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übernachtungen im Doppelzimmer in sorgfältig ausgewählten Lodges</li>



<li>Verpflegung laut Programm (siehe Details bei den Unterkünften)</li>



<li>Alle Transfers und Eintrittsgebühren laut Programm</li>



<li>Professionelle Tourguides und Fahrer</li>



<li>Safari-Aktivitäten im Baines‘ River Camp: Game Drives morgens und abends, Walking Safaris, Bootsafaris, Kanufahrten, Fischen</li>



<li>Ausflüge: Viktoriafälle, Livingstone Island Lunch, Stadttour durch Dar es Salaam</li>



<li>Drei Inlandsflüge: Livingstone – Lusaka, Lusaka – Royal, Royal – Lusaka (Achtung: max. 15 Kilogramm pro Person in weichen Taschen plus fünf Kilogramm Handgepäck)</li>



<li>Reisebegleitung durch Martin Sturmer (afrika.info)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht inkludiert:</strong>&nbsp;Internationale Flüge, Zugtickets TAZARA (dzt. 170 Euro pro Vier-Personen-Abteil, Nutzung auch für zwei Personen möglich), Versicherungen, Trinkgelder, Visa-Gebühren, persönliche Ausgaben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reiseveranstalter:&nbsp;</strong><a href="https://pintoafrica.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinto Africa</a> (Diese Reise wurde inhaltlich von afrika.info mitgestaltet. Veranstalter und Vertragspartner ist ausschließlich der genannte Reiseveranstalter.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Verlängerungswünschen auf <strong>Unguja (Sansibar)</strong>, <strong>Pemba</strong> oder <strong>Mafia</strong> beraten wir sehr gerne!</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-reiseprogramm" class="wp-block-heading">Reiseprogramm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">(Stand: 5. August 2026, Änderungen vorbehalten)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="852" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027.png" alt="" class="wp-image-5861" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027.png 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-300x213.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-768x545.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-639x454.png 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/karte-studienreise-sambia-tansania-2027-1024x727.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-di-06-07-bis-do-08-07-victoria-falls-nkosi-guest-lodge-1" class="wp-block-heading">Di., 06.07. bis Do., 08. 07. | Victoria Falls | <a href="https://www.thebayetecollection.com/nkosi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nkosi Guest Lodge</a> (1)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Reise beginnt an den beeindruckenden <strong>Victoriafällen</strong>, einem der größten Naturwunder der Erde. Zwei Nächte verbringen wir in der charmanten <strong>Nkosi Guest Lodge</strong>, die den idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Region bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns auf <strong>Livingstone Island</strong>: Beim Mittagessen direkt an der Kante der Victoriafälle genießen wir einen einzigartigen Blick auf die tosenden Wassermassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von genau diesem Ort aus erblickte der schottische Missionar und Afrika-Forscher David Livingstone im Jahr 1855 als erster Europäer die Fälle und beschrieb sie als den „wunderbarsten Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5863" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/victoria-faelle-shutterstock-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Donnernder Rauch&#8220;: die Victoriafälle (Foto: Shutterstock.com)</figcaption></figure>



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<h2 id="h-do-08-07-bis-fr-09-07-lusaka-wild-dogs-lodge-2" class="wp-block-heading">Do., 08. 07. bis Fr., 09. 07. |<a href="https://www.africaaminilife.com/original-maasailodge" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> </a>Lusaka | <a href="https://www.wilddogs-safaris.com/lodge.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wild Dogs Lodge</a> (2)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fliegen nach <strong>Lusaka</strong>, die lebendige Hauptstadt Sambias. Dort beziehen wir die <strong>Wild Dogs Lodge</strong>, die nur rund 20 Fahrminuten vom Kenneth Kaunda International Airport entfernt liegt und eine ruhige Oase am Stadtrand bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die liebevoll gestaltete Anlage verfügt über einen 18 Meter langen Außenpool, während die komfortablen Chalets von einem üppigen tropischen Garten umgeben sind – der ideale Ort, um in entspannter Atmosphäre neue Kraft für die kommenden Reiseerlebnisse zu sammeln.</p>



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<h2 id="h-fr-09-07-bis-mo-12-07-lower-zambezi-national-park-baines-river-camp-3" class="wp-block-heading">Fr., 09. 07. bis Mo., 12. 07. | Lower Zambezi National Park | <a href="https://www.bainesrivercamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Baines&#8216; River Camp</a> (3)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Inlandsflug erreichen wir den <strong>Lower Zambezi National Park</strong>, einen der spektakulärsten Nationalparks Sambias. Auf einer Fläche von 4.092 km² erstreckt sich eine der ursprünglichsten Wildnisgebiete Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Park ist besonders für seine großen Elefantenherden, die außergewöhnlich hohe Leopardendichte sowie zahlreiche Löwen, Büffel und Nilpferde bekannt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800.jpg" alt="" class="wp-image-5864" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800.jpg 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/flusssafari-baines-river-camp-1200-800-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flusssafari im Zambezi (Foto: Baines&#8216; River Camp)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das stilvolle <strong>Baines&#8216; River Camp</strong> liegt direkt am Ufer des Sambesi und bietet einen einzigartigen Blick auf den Fluss und die umliegende Wildnis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Höhepunkten des Aufenthalts zählen Kanusafaris zwischen Elefanten und Flusspferden, geführte Buschwanderungen sowie Pirschfahrten auf der Suche nach den faszinierenden Wildtieren des Parks.</p>



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<h2 id="h-mo-12-07-bis-di-13-07-kabwe-kabwe-safari-lodge-4" class="wp-block-heading">Mo., 12. 07. bis Di., 13. 07. | Kabwe | <a href="https://kabwesafarilodge.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kabwe Safari Lodge</a> (4)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem kurzen Rückflug nach Lusaka fahren wir rund 140 Kilometer auf der Straße weiter nach <strong>Kabwe</strong> in Zentralsambia. Die Route führt durch das sambische Hochland mit seinen charakteristischen Miombo-Wäldern, weiten Feldern und kleinen Dörfern und vermittelt einen authentischen Eindruck vom ländlichen Sambia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kabwe Safari Lodge</strong> bietet den idealen Ort für eine entspannte Zwischenübernachtung. Am Pool lässt sich die Ruhe der gepflegten Anlage genießen. Am Abend erwartet uns ein Buffet mit traditionellen sambischen Spezialitäten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-di-13-07-bis-fr-15-07-zugfahrt-kapiri-mposhi-5-dar-es-salaam-6" class="wp-block-heading">Di., 13. 07., bis Fr., 15. 07. | Zugfahrt Kapiri Mposhi (5) – Dar es Salaam (6)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abfahrt des <strong>Mukuba Express</strong> von in Kapiri Mposhi beginnt eine der eindrucksvollsten Bahnreisen Afrikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere an der Fahrt mit der <strong>Tanzania-Zambia Railway (TAZARA)</strong> ist ihre entschleunigte Atmosphäre: Der Zug fährt gemächlich, hält immer wieder an kleinen Bahnhöfen und ermöglicht authentische Begegnungen mit den Menschen entlang der Strecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Abteile der 1. Klasse</strong> bieten Platz für vier Personen. Wer mehr Privatsphäre wünscht, kann das gesamte Abteil auch exklusiv zu zweit buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Abfahrt führt die Strecke nordostwärts durch die weiten Miombo-Wälder Sambias, vorbei an kleinen Dörfern, offenen Savannen und endlosen Buschlandschaften. An den Stationen bieten <strong>Händler*innen</strong> frisches Obst, gegrillte Maiskolben oder regionale Spezialitäten an und verwandeln die Bahnsteige in lebendige Marktplätze.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5865" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/tazara-shutterstock-2-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die TAZARA im Hochland von Tansania (Foto: Shutterstock.com)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch überqueren wir die <strong>Grenze nach Tansania</strong>. Nun wandelt sich die Landschaft: Die Bahn schlängelt sich durch das kühle Hochland Südwesttansanias mit grünen Hügeln, kleinen Farmen, Pinienwäldern und weiten Tälern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über mehr als 300 Brücken und durch 22 Tunnel führt die Strecke weiter in Richtung Indischer Ozean. Zu den eindrucksvollsten Abschnitten zählt die Fahrt durch die Berge des <strong>Nyerere-Nationalparks</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je näher wir der Küste kommen, desto wärmer und tropischer wird das Klima. Palmen, üppige Vegetation und immer dichter besiedelte Gebiete kündigen die Ankunft in <strong>Dar es Salaam</strong> an. Nach zwei Tagen gemächlicher Fahrt endet unsere Reise schließlich in der pulsierenden Hafenmetropole am <strong>Indischen Ozean</strong> – ein eindrucksvoller Kontrast zu den stillen Landschaften, die uns auf dem Weg hierher begleitet haben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background" style="background-color:#eae9e3;color:#eae9e3"/>



<h2 id="h-fr-15-07-bis-so-17-07-dar-es-salaam-hotel-slipway-6" class="wp-block-heading">Fr., 15. 07., bis So., 17. 07. | Dar es Salaam | <a href="https://www.hotelslipway.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hotel Slipway</a> (6)</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Karibu – Willkommen in Dar es Salaam! </strong>&nbsp;Die tansanische Küstenmetropole am Indischen Ozean ist ein faszinierender Kosmos aus modernen Bauten und traditionellen Märkten.<br><br>Wir erkunden die Stadt vom Hotel Slipway auf der Halbinsel <strong>Msasani</strong>. Im Unterschied zum Stadtzentrum ist das Leben hier deutlich entspannter.&nbsp; Innerhalb der Halbinsel liegt <strong>Masaki</strong> – das wohl bekannteste Ausgeh- und Restaurantviertel Dar es Salaams.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800.jpg" alt="" class="wp-image-5866" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800.jpg 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-639x426.jpg 639w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/07/dar-es-salaam-skyline-shutterstock-1200-800-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skyline von Dar es Salaam (Foto: Shutterstock.com)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Hotel Slipway</strong> ist kein klassisches Hotel, sondern vielmehr ein Waterfront-Areal direkt am Meer. Gerade zum Sonnenuntergang entwickelt der Ort eine besondere Stimmung: Fischerboote kehren zurück, Segelboote liegen vor Anker und die Restaurants füllen sich langsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag heißt es Abschied nehmen. Für manche führt der Weg zurück in die Heimat, für andere beginnt mit einem Badeaufenthalt auf <strong>Unguja (Sansibar)</strong>, <strong>Mafia Island</strong> oder <strong>Pemba </strong>ein weiteres Kapitel dieser außergewöhnlichen Reise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So oder so werden die Begegnungen, Landschaften und Erlebnisse Ostafrikas noch lange nachwirken.</p>



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<h2 id="h-kontakt-fur-ruckfragen" class="wp-block-heading">Kontakt für Rückfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Martin Sturmer<br>Tel.:<a href="tel:+4369911353399">&nbsp;+43 699 11353399</a><br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:martin.sturmer@afrika.info">martin.sturmer@afrika.info</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/leistungen/studienreisen/sambia-tansania-reise/">Von den Victoriafällen zum Indischen Ozean</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Klimawandel trifft den Kaffeeanbau</title>
		<link>https://afrika.info/der-klimawandel-trifft-den-kaffeeanbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Busani Bafana]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://afrika.info/?p=5381</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zunehmende Hitzewellen in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt setzen der Produktion massiv zu. Die Folgen sind geringere Ernten und steigende Verbraucherpreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Climate Central.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana | 3. März 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Simbabwe (IPS/afr) – Zunehmende Hitzewellen in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt setzen der Produktion massiv zu. Die Folgen sind geringere Ernten und steigende Verbraucherpreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von <a href="https://go.climatecentral.org/coffee_and_climate" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Climate Central</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Äthiopien und Indonesien – die fünf größten Kaffeeproduzenten – liefern zusammen 75 Prozent des weltweiten Kaffees. Laut der Klimaforschungsorganisation Climate Central mit Sitz in Princeton, USA verzeichneten diese Länder infolge des Klimawandels durchschnittlich 57 zusätzliche Hitzetage pro Jahr von über 30 Grad Celsius.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steigen die Temperaturen über diesen Schwellenwert, geraten Kaffeepflanzen unter Hitzestress. Das verringert die Erträge, beeinträchtigt die Qualität der Bohnen und erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten. Dies wirkt sich zwangsläufig auch auf die Kaffeepreise aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Hitzestress kann sowohl die Qualität als auch die Quantität der Ernten beeinträchtigen, was weniger Kaffee, höhere Preise und somit eine teurere Morgenroutine und Nachmittagsstärkung bedeutet&#8220;, sagt Shel Winkley, Meteorologe bei Climate Central. &#8222;Die Farmer tun ihr Bestes, um sich anzupassen: Sie pflanzen beispielsweise Schattenbäume, die die Kaffeepflanzen auf natürliche Weise kühlen, um die zukünftigen Ernten in unserer sich erwärmenden Welt zu schützen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lokalaugenschein-im-mutterland-des-kaffees">Lokalaugenschein im Mutterland des Kaffees</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Osten Afrikas leiden die Erträge unter der zunehmenden Erwärmung. Äthiopien ist das Mutterland des Kaffees und der fünftgrößte Produzent weltweit. Die Studie weist dort 34 zusätzliche kaffeeschädliche Hitzetage aus. Insgesamt steigt damit die Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius auf 108 pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dejene Dadi ist Generaldirektor der <a href="https://www.oromiacoffeeunion.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Oromia Coffee Farmers Cooperatives Union</a> (OCFCU), die mehr als 560.000 Kaffeefarmer vertritt. Er betont, dass der in Äthiopien angebaute Arabica-Kaffee empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung reagiert und ausreichend Schatten benötigt, um hohe Erträge zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Um die Kaffeeversorgung zu gewährleisten, müssen die Regierungen gegen den Klimawandel vorgehen“, sagt Dadi und fügt hinzu: „Sie müssen auch mit Kleinbauern und ihren Organisationen zusammenarbeiten und in sie investieren, damit wir die Lösungen, die wir zur Anpassung benötigen, ausweiten können.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kaum-unterstutzung-fur-klimaanpassung">Kaum Unterstützung für Klimaanpassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realität sieht jedoch anders aus: Obwohl kleinbäuerliche Betriebe rund 60 Prozent des weltweiten Kaffeeangebots erzeugen, erhielten sie laut einer <a href="https://www.eaffu.org/wp-content/uploads/2025/10/FINAL_Feeding_the_world_report_EN.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Untersuchung</a> von &#8222;Family Farmers for Climate Action&#8220; lediglich 0,36 Prozent der Finanzmittel, die 2021 für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels erforderlich gewesen wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sind die Kosten vergleichsweise gering: Die Anpassung einer ein Hektar großen Farm schlägt durchschnittlich mit 2,19 US-Dollar pro Tag zu Buche – weniger als der Preis für eine Tasse Kaffee in vielen Ländern.</p>



<iframe src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d5737248.385935499!2d34.39766850183878!3d8.13822210533611!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x17adb882f6e6a723%3A0xf45a83bb90208fd8!2sJimma%2C%20Ethiopia!5e0!3m2!1sen!2sde!4v1772529097652!5m2!1sen!2sde" width="100%" height="450" style="border:0;" allowfullscreen="" loading="lazy" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Die OCFCU setzt z. B. auf energieeffiziente Kochherde, die den Bedarf an Brennholz reduzieren und Waldgebiete schützen, die als natürlicher Schutz für den Kaffeeanbau dienen. Mehr als 19.000 effiziente Holzsparöfen wurden an Kaffeebauern in Jimma (siehe Karte) im Westen Äthiopiens ausgegeben und ersetzen dort traditionelle Feuerstellen. Nach Angaben der Union verringert das Projekt die Emissionen um 20.323 Tonnen Kohlendioxidäquivalente (CO₂e) pro Jahr und halbiert den Brennstoffbedarf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-massiver-ruckgang-von-anbauflachen-befurchtet">Massiver Rückgang von Anbauflächen befürchtet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Jahr exportierte Äthiopien 469.000 Tonnen Kaffee, davon rund 40 Prozent in die Europäische Union. Gemeinsam mit Uganda verantwortet das Land nach <a href="https://pulseofafrica.info/news/1141" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angaben</a> der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) rund 80 Prozent der afrikanischen Kaffeeexporte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit werden täglich schätzungsweise 2,2 Milliarden Tassen Kaffee konsumiert. Laut <a href="https://www.statista.com/chart/8602/top-coffee-drinking-nations/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statista</a> leben die stärksten Kaffeetrinker*innen in Nordeuropa: Die Niederlande liegen mit einem jährlichen Pro-Kopf-Konsum von über acht Kilogramm an erster Stelle, gefolgt von Finnland, Schweden und Norwegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon bald könnte aber der Kaffeegenuss deutlich teurer werden. Wenn keine wirksamen Anpassungsmaßnahmen ergriffen werden, könnten die weltweiten Anbauflächen bis 2050 um bis zu 50 Prozent schrumpfen, warnen die Wissenschaftler*innen von Climate Central. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Äthiopischer Rohkaffee (Foto: Monika Sturmer/afrika.info) </p>
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		<item>
		<title>Chigubhu-Laterne: Licht aus der Flasche</title>
		<link>https://afrika.info/chigubhu-laterne-licht-aus-der-flasche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 17:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrizität]]></category>
		<category><![CDATA[Farai Shawn Matiashe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://afrika.info/?p=5082</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stromausfälle prägen den Alltag von Millionen Menschen in Simbabwe – und sie entscheiden darüber, ob Kinder lernen können oder nicht. Die zwölfjährige Monica Ben trotzt dieser Realität mit einer selbstgebauten Lampe aus Recyclingmaterial.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Farai Shawn Matiashe | 15. Dezember 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seke District, Simbabwe (IPS/afr). Wenn Monica Ben von der Schule nach Hause geht, nimmt sie nicht nur einen Stift und ihre Hefte mit, sondern auch ihre Chigubhu-Laterne. Mit ihr bringt sie Licht in den dunklen Raum, in dem sie ihre Hausaufgaben erledigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monica Ben ist zwölf Jahre alt und Schülerin an der Manyoshwa Primary School im Seke District, der südlich an die Hauptstadt Harare angrenzt. Ihre tragbare Lampe ist als Chigubhu-Laterne bekannt und wird aus Recyclingmaterialien hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kerzen sind teuer“, sagt Monica Ben. “Bevor ich eine Chigubhu-Laterne hatte, musste ich entweder früher in die Schule kommen, um meine Hausaufgaben zu machen, oder ich gab dem Lehrer gar nichts ab.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleine Farm ihrer Eltern ist schwer zugänglich und nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen. Monica Ben lädt die Lampe tagsüber in der Schule auf, die über eine Solaranlage verfügt. So ist gewährleistet, dass sie zuhause bis zu vier Stunden Licht hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-19-stunden-pro-tag-ohne-strom">19 Stunden pro Tag ohne Strom</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Chigubhu ist das Shona-Wort für Flasche. Der Name verrät bereits viel über das Produkt: Die Leuchtdioden werden in gebrauchten Plastikflaschen installiert. Erfunden wurde das einfache System von dem jungen Elektroingenieur Aluwaine Tanaka Manyonga. Seine Vision lautet: Licht für jede*n Schüler*in.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manyongas Ambitionen sind eng mit seiner eigenen Biografie verknüpft. Er studierte Elektrotechnik an der University of Zimbabwe in Harare – doch während seiner gesamten Studienzeit war er mit Stromausfällen konfrontiert, die bis zu 19 Stunden pro Tag andauern konnten. Lernen in den Abend- und Nachtstunden wurde dadurch nahezu unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich handelsübliche Solarlampen für viele Familien als unerschwinglich erwiesen, entwickelte Manyonga im Jahr 2018 die Chigubhu-Laterne. In Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), der australischen Botschaft in Harare und lokalen Unternehmen wurden bislang mehr als 1.500 Chigubhu-Laternen im ganzen Land verteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Godwin Kadiramwando ist seit 2021 Schulleiter der Manyoshwa Primary School. “Die Erfindung hilft ihnen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern”, bestätigt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kadiramwando berichtet, dass Manyonga bereits vor vier Jahren kostenlos eine Solaranlage an der Schule installiert habe. Wenig später erhielten die ersten Schüler*innen ihre eigenen Chigubhu-Laternen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kompetenztransfer-als-eigentliche-innovation">Kompetenztransfer als eigentliche Innovation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor zwei Jahren entschloss sich Manyonga, den Kindern beizubringen, wie sie die Laternen selbst herstellen können. Diesen Kompetenztransfer bezeichnet er als die eigentliche Innovation des Projekts. “In den Schulungen behandeln wir die Herstellung und die Reparatur der Laternen, aber auch Themen wie Abfallmanagement, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien“, erklärt der Erfinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monica Ben ist eine von über 100 Schüler*innen der Manyoshwa Primary School, die gelernt haben, wie man die Laternen produziert. Lächelnd beschreibt sie den Herstellungsprozess: „Ich halbiere zunächst eine alte Plastikflasche. Dann nehme ich ein Stück Pappe, markiere es mit einem Bleistift und schneide es zurecht. Schließlich installiere die Kabel für den Schalter und verschließe die Flasche.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile arbeitet Manyonga mit Schulen in ganz Simbabwe zusammen. Landesweit hat er bislang rund 5.000 Schüler*innen unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-extreme-stromknappheit">Extreme Stromknappheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einfache Lösungen wie die Chigubhu-Laternen sind in Simbabwe stark gefragt. Nur 44 Prozent der rund 17 Millionen Einwohner*innen des Landes haben Zugang zu Elektrizität. In ländlichen Regionen, in denen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leben, liegt der Stromzugang sogar bei lediglich 20 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch selbst Gemeinden, die an das nationale Stromnetz angeschlossen sind, müssen täglich mehr als zwölf Stunden Stromausfälle hinnehmen. Ursache dafür sind unter anderem die schwankenden Wasserstände der Kariba-Talsperre sowie veraltete Anlagen wie das Wärmekraftwerk Hwange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulleiter Godwin Kadiramwando ist daher überzeugt, dass Initiativen wie die Chigubhu-Laternen ein großes Potenzial zur Linderung der Stromknappheit haben. “Unsere Schüler*innen haben bereits begonnen, ihr Know-how an andere Schulen zu vermitteln”, sagt er und ergänzt: “Manche wollen später sogar ein Ingenieurstudium absolvieren.” (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Die zwölfjährige Schülerin Monica Ben mit Chigubhu-Laternen in der Manyoshwa Primary School. (Foto: Farai Shawn Matiashe/IPS)</p>
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		<title>Simbabwe: Der hohe Preis der Altkleiderflut</title>
		<link>https://afrika.info/simbabwe-der-hohe-preis-der-altkleiderflut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 07:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Farai Shawn Matiashe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Second-Hand-Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Textilindustrie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Simbabwes Märkten boomt der Handel mit billiger Second-Hand-Kleidung aus dem Westen. Was für viele Käufer*innen überlebenswichtig ist, treibt die heimische Textilindustrie in die Krise – und lässt traditionsreiche Unternehmen untergehen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Farai Shawn Matiashe | 4. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mutare (IPS/afr). Auf dem beliebten Second-Hand-Markt in Sakubva, einem dicht besiedelten Vorort der Stadt Mutare im Osten von Simbabwe, betreibt Shamiso Marambanyika einen kleinen Laden. „Die kann ich dir für fünf Dollar geben“, sagt sie zu einem Mann, der sich für eine Jeans interessiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marambanyika ist 38 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. In ihrem Sortiment finden sich vor allem gebrauchte Markenstücke von Labels wie Marks &amp; Spencer oder Levi’s. Diese Kleidung wurde ursprünglich in westlichen Ländern entsorgt, nach Afrika verschifft und schließlich über Mutare nach Simbabwe geschmuggelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die illegal importierten Kleidungsstücke sind günstig – auf dem Markt in Sakubva bekommt man drei T-Shirts für nur einen US-Dollar. Doch der Preisvorteil hat eine Schattenseite: Die lokale Textilindustrie gerät zunehmend unter Druck, viele Traditionsunternehmen stehen vor dem Aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-traditionsunternehmen-am-ende-der-fall-truworths">Ein Traditionsunternehmen am Ende: der Fall Truworths</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist die Modekette Truworths Zimbabwe, gegründet 1957. In ihren besten Zeiten um die Jahrtausendwende betrieb das Unternehmen 101 Filialen im ganzen Land. Doch ab 2010 geriet Simbabwe in eine wirtschaftliche Schieflage: Währungschaos, eine hohe Verschuldung, Lieferengpässe und die zunehmende Second-Hand-Konkurrenz führten zum Niedergang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2024 waren nur noch 26 Filialen übrig. Schließlich folgte die Insolvenz. Im Spätherbst 2024 übernahm ein Konsortium die Firma zu einem symbolischen Kaufpreis von einem US-Dollar. Im Juli 2025 wurde Truworths Zimbabwe von der Börse genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschäftsführer Bekithemba Ndebele bestätigte gegenüber IPS, dass das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen verkauft werden musste, wollte aber keine weiteren Einzelheiten nennen. Bereits im Vorjahr hatte er in der Wochenzeitung &#8222;<a href="https://www.theindependent.co.zw/opinion/article/200019994/candid-comment-it-just-does-not-make-any-sense-at-all" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Zimbabwe Independent</a>&#8220; scharfe Kritik geübt: „Unser Land ist zu einer Mülldeponie für Altkleider geworden. Was Sie hier sehen, ist das Verschleudern von Second-Hand-Ware zu lächerlichen Preisen – oft unter den Herstellungskosten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-uberleben-auf-dem-sakubva-markt">Überleben auf dem Sakubva-Markt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Markt in Sakubva gibt es über 1.000 Verkaufsstände, viele davon mit Second-Hand-Ware. Die hohe Nachfrage erklärt sich aus der weit verbreiteten Armut im Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Journalist und Menschenrechtler Rashweat Mukundu bringt das Dilemma auf den Punkt: „Viele Menschen haben keine andere Wahl, als Second-Hand-Kleidung zu kaufen, weil sie sich neue Kleidung aus dem regulären Einzelhandel einfach nicht leisten können.“ Im Laden kostet eine Jeans mindestens 20 US-Dollar.</p>



<iframe src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d4265797.225078744!2d30.490831097504053!3d-20.756385913503216!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x192cea695e55d54f%3A0xcc229bd0b89d0f3!2sMutare%2C%20Zimbabwe!5e0!3m2!1sen!2sat!4v1762242353153!5m2!1sen!2sat" width="100%" height="500" style="border:0;" allowfullscreen="" loading="lazy" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Händlerin Shamiso Marambanyika stammt aus einem Dorf im Bezirk Buhera in der Provinz Manicaland im Osten Simbabwes. Nachdem sie vergeblich nach Arbeit gesucht hatte, begann sie 2023 mit dem Handel von Second-Hand-Kleidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle zwei Wochen kauft sie von einem Zwischenhändler aus Mosambik einen 45 Kilogramm schweren Ballen mit rund 100 gebrauchten Jeans aus westlichen Ländern – für etwa 115 US-Dollar. „Die Preise variieren je nach Qualität der Jeans“, erklärt sie. Nach Abzug der Standgebühren, die bei 22 US-Dollar im Monat liegen, bleiben ihr im Schnitt 55 US-Dollar Gewinn.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lokaler-designer-im-existenzkampf">Lokaler Designer im Existenzkampf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Modedesigner Anesu Mugabe, Geschäftsführer von Mugga Clothing in Harare, stellt Arbeitskleidung und moderne Streetwear her. Für lokale Produzent*innen sei es unmöglich, mit den Preisen der Second-Hand-Konkurrenz mitzuhalten, sagt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Man kann eine gebrauchte Jeans für zwei US-Dollar kaufen“, zürnt Mugabe. „Das hat bei uns zu erheblichen Umsatzrückgängen geführt. Viele Betriebe mussten ihre Produktion verkleinern oder ganz schließen.“ Sein Unternehmen habe sich als Überlebensstrategie auf Firmenbekleidung spezialisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-verbot-mit-folgen-aber-ohne-losung">Ein Verbot mit Folgen, aber ohne Lösung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die heimische Textilindustrie zu schützen, verhängte Simbabwe 2015 ein Importverbot für Second-Hand-Kleidung. Doch das Verbot ließ sich kaum durchsetzen und stieß auf Widerstand von Händler*innen, deren Einkommen davon abhingen. 2017 wurde es daher durch Importzölle ersetzt – ohne Erfolg: Der Schmuggel florierte weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 2025 untersagte die Regierung den Verkauf von Second-Hand-Waren auf Nachtmärkten und in zentralen Geschäftsbezirken von Städten wie Harare. Kommunalminister Daniel Garwe begründete den Schritt damit, dass der Handel mit Gebrauchtware steuerzahlende Unternehmen schädige. Das Verbot führte zu heftigen Protesten von Straßenhändler*innen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Shamiso Marambanyika verkauft auf dem Markt in Sakubva dennoch weiter. Von ihrem Einkommen bezahlt sie die Schulgebühren ihrer drei Kinder. Sollte die Regierung Strafen eintreiben, sieht sie keine Zukunft: „Dann werde ich das Geschäft schließen und in mein Dorf zurückkehren.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Auf dem Markt von Sakubva in Mutare gibt es westliche Second-Hand-Kleidung in Hülle und Fülle. (Foto: Farai Shawn Matiashe/IPS)</p>
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		<title>Afrika-Cup &#8211; das Finale</title>
		<link>https://afrika.info/veranstaltungen/afrika-cup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:02:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fußball verbindet – Menschen, Kulturen, Herzen. Erleben Sie das Finale des Africa Cup of Nations live in einem interkulturellen Umfeld.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-public-viewing-und-come-together">Public Viewing und Come Together</h2>



<pre class="wp-block-verse"><strong>Termin:</strong> 18. Jänner 2026, 19:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Afro-Asiatisches Institut, Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg<br><strong>Eintritt:</strong> frei</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fußball verbindet – Menschen, Kulturen, Herzen. Erleben Sie das Finale des <strong>Africa Cup of Nations</strong> live in einem interkulturellen Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können die Kicker der Côte d&#8217;Ivoire den Titel aus 2024 verteidigen? Oder holt die Heimmannschaft Marokko den begehrten Pokal? Oder sorgt gar ein krasser Außenseiter wie Simbabwe oder Botswana für eine Überraschung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 35. Africa Cup findet vom <strong>21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko</strong> statt. Das Land wird damit nach 1988 das zweite Mal Gastgeber des Turniers sein. Insgesamt werden von den 24 teilnehmenden Nationen 52 Spiele ausgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Finale wird am 18. Jänner 2026</strong> im neu errichteten Stade Moulay Abdallah in Rabat ausgetragen. Anpfiff: 20:00 Uhr</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-teilnehmende-nationalteams">Teilnehmende Nationalteams</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-regular has-regular-font-size"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe A</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe B</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe C</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4816" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Marokko.svg_.webp" alt="Marokko Flagge"> Marokko</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4824" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Aegypten.svg_.webp" alt="Ägypten Flagge"> Ägypten</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4828" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Nigeria.svg_.webp" alt="Nigeria Flagge"> Nigeria</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4817" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Mali.svg_.webp" alt="Mali Flagge"> Mali</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4825" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Suedafrika.svg_.webp" alt="Südafrika Flagge"> Südafrika</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4829" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Tunesien.svg_.webp" alt="Tunesien Flagge"> Tunesien</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4819" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Sambia.svg_.webp" alt="Sambia Flagge"> Sambia</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4826" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Angola.svg_.webp" alt="Angola Flagge"> Angola</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4830" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Uganda.svg_.webp" alt="Uganda Flagge"> Uganda</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="9" class="wp-image-4820" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Komoren.svg_.webp" alt="Komoren Flagge"> Komoren</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4827" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Simbabwe.svg_.webp" alt="Simbabwe Flagge"> Simbabwe</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4831" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Tansania.svg_.webp" alt="Tansania Flagge"> Tansania</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe D</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe E</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe F</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4832" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Senegal.svg_.webp" alt="Senegal Flagge"> Senegal</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4836" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Algerien.svg_.webp" alt="Algerien Flagge"> Algerien</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4840" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Cote-d-Ivoire.svg_.webp" alt="Côte d'Ivoire Flagge"> Côte d&#8217;Ivoire</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="11" class="wp-image-4833" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-DR-Kongo.svg_.webp" alt="DR Kongo Flagge"> DR Kongo</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4837" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Burkina-Faso.svg_.webp" alt="Burkina Faso Flagge"> Burkina Faso</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4841" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Kamerun.svg_.webp" alt="Kamerun Flagge"> Kamerun</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4834" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Benin.svg_.webp" alt="Benin Flagge"> Benin</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4838" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Aequatorialguinea.svg_.webp" alt="Äquatorialguinea Flagge"> Äquatorialguinea</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="11" class="wp-image-4842" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Gabun.svg_.webp" alt="Gabun Flagge"> Gabun</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4835" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Botswana.svg_.webp" alt="Botswana Flagge"> Botswana</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4839" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Sudan.svg_.webp" alt="Sudan Flagge"> Sudan</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4843" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Mosambik.svg_.webp" alt="Mosambik Flagge"> Mosambik</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von Welthaus Graz in Kooperation mit afrika.info, Afrika Plattform Salzburg, Afro-Asiatisches Institut Graz, Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Katholische Hochschuljugend, Katholische Hochschulgemeinde und Fachbereich Weltkirche</p>
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		<title>Victoriafälle: UNESCO-Welterbe unter Druck</title>
		<link>https://afrika.info/victoriafaelle-unesco-welterbe-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 13:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sambia]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe.“ Mit diesen Worten hielt der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone am 16. November 1855 seine erste Begegnung mit den mächtigen Wasserfällen des Sambesi fest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 4. September 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo, Oberndorf bei Salzburg (afr/IPS). „Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen habe.“ Mit diesen Worten hielt der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone am 16. November 1855 seine erste Begegnung mit den mächtigen Wasserfällen des Sambesi fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Livingstone taufte sie zu Ehren der damaligen britischen Königin auf den Namen Victoriafälle. Treffender ist jedoch ihr traditioneller Name. In der Sprache der einheimischen Balozi heißen die Fälle “Mosi-oa-Tunya” – auf Deutsch: „Donnernder Rauch“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Victoriafälle sind mehr als 1.700 Meter breit und stürzen in einer schmalen Schlucht 110 Meter in die Tiefe. Dabei erzeugen die Wassermassen eine gewaltige Gischt, die besonders nach der Regenzeit in bis zu 300 Meter Höhe aufsteigt und weithin sichtbar ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wasserrisiken-bedrohen-welterbestatten">&#8222;Wasserrisiken&#8220; bedrohen Welterbestätten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings: Durch den Klimawandel verschiebt sich die Regenzeit von Oktober immer weiter nach hinten. In den trockenen Monaten bleibt von der Sturzflut manchmal nur noch ein Rinnsal übrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein aktueller <a href="https://www.wri.org/insights/water-risks-unesco-world-heritage-sites" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht</a> des World Resources Institute (WRI) zeigt: Die Dürren in der Region werden häufiger und dauern länger. Das WRI hat die sogenannten „Wasserrisiken“ von 1.172 UNESCO-Welterbestätten untersucht. Zu diesen Risiken zählen neben Dürren auch Grundwassermangel, Verschmutzungen und Überschwemmungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist ernüchternd: 73 Prozent der Welterbestätten sind von mindestens einem dieser Risiken betroffen. Beispiele sind der Yellowstone National Park, der 2022 nach einem Hochwasser geschlossen werden musste, oder das Taj Mahal, dessen Fundamente durch die Ableitung von Wasser instabil wurden – und eben auch die Victoriafälle.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auswirkungen-auf-natur-und-menschen">Auswirkungen auf Natur und Menschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1989 gehören die Victoriafälle zum UNESCO-Welterbe. Doch die zunehmenden Dürren bedrohen Artenvielfalt, Landwirtschaft und Tourismus. Tausende Menschen in den Grenzstädten Livingstone (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe) leben vom Besuch der hunderttausenden Tourist*innen, die jedes Jahr zu den Wasserfällen reisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Victoria Falls war Gastgeberin der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Ramsar-Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten von 23. bis 31. Juli. Die Konvention besteht seit 1975 und gehört zu den ältesten internationalen Naturschutzabkommen. Revitalisierung von Feuchtgebieten und Aufforstung von Bruchwäldern könnten bedrohte Landschaften wiederherstellen – doch dafür braucht es politischen Willen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Engagierte Gemeinden finden Wege, lebenswichtige Landschaften wie Feuchtgebiete zu schützen und wiederherzustellen“, erklärt Samantha Kuzma, leitende Datenexpertin beim WRI. „Das Problem ist, dass diese Bemühungen nur Stückwerk sind. Weltweit fehlt der politische Wille, der für echte, dauerhafte Veränderungen nötig wäre.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-billionen-us-dollar-erforderlich">Billionen US-Dollar erforderlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://blogs.worldbank.org/en/water/closing-the--7-trillion-gap--three-lessons-on-financing-water-in" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbank</a> schätzt, dass bis 2030 rund sieben Billionen US-Dollar in die globale Wasserinfrastruktur investiert werden müssen, um jahrzehntelange Unterfinanzierung auszugleichen und die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen. Derzeit trägt der öffentliche Sektor fast 91 Prozent der jährlichen Ausgaben, der private Sektor weniger als zwei Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Untätigkeit kostspieliger ist als Handeln“, warnt Kuzma. Sie betont, dass die Welt den zentralen Wert des Wassers für Wirtschaft und Gesellschaft besser verstehen müsse. „Sein Wert ist unsichtbar, bis er gefährdet ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird das am Beispiel der UNESCO-Welterbestätten. „Ihr ökologischer und kultureller Wert ist unbezahlbar, und ganz pragmatisch betrachtet sind sie oft der Dreh- und Angelpunkt der lokalen Wirtschaft“, sagt Kuzma. „Jede Schließung oder Beschädigung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Gemeinden.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Die Victoriafälle in der Trockenzeit (Foto: HandmadePictures/Shutterstock.com)</p>
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		<item>
		<title>Vic Falls, Big Five &#038; Great Zimbabwe</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/simbabwe-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 18:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[David Livingstone]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Great Zimbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Groß-Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Hwange-Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Matobo-Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Victoriafälle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://afrika.info/?page_id=3768</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Simbabwe-Reise von 15. bis 26. August 2025 bringt Sie nach Groß-Simbabwe, in die Nationalparks Matobo und Hwange und zu den Victoriafällen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="h-simbabwe-reise-von-15-bis-26-august-2025" class="wp-block-heading">Simbabwe-Reise von 15. bis 26. August 2025 </h2>



<p class="afrika-hinweis wp-block-paragraph">Die Reise hat bereits stattgefunden. Gerne organisieren wir aber die Reise für Sie. Bei Interesse <a href="https://afrika.info/kontakt/" data-type="page" data-id="51">kontaktieren</a> Sie uns bitte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Simbabwe-Reise bringt Sie zum Welterbe Groß-Simbabwe, in außergewöhnliche Lodges in den Nationalparks Matobo und Hwange und natürlich zu den Victoriafällen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. November 1855 legte der schottische Missionar und Afrikaforscher <strong>David Livingstone </strong>mit dem Kanu auf jener Insel an, die direkt an der Kante der Victoriafälle liegt. Zu diesem Zeitpunkt war Livingstone bereits 14 Jahre lang im südlichen Afrika unterwegs gewesen. Er hatte viel von den beeindruckenden Schönheiten des Kontinents gesehen. Doch das Naturspektakel, das den mächtigen Sambesi in einem keinen 100 Meter breiten Spalt verschwinden ließ, stellte alles bisher Erlebte in den Schatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Weltbestseller <a href="https://www.missionaryetexts.org/pdf/Missionary_Travels_and_Researches_in_Sou.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Missionary Travels and Researches in South Africa</a> (Seite 557) schrieb Livingstone über die Victoriafälle:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h3 id="h-der-wunderbarste-anblick-den-ich-je-in-afrika-gesehen-hatte" class="wp-block-heading">&#8222;Der wunderbarste Anblick, den ich je in Afrika gesehen hatte.&#8220; </h3>
<cite><br>David Livingstone, 1857</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Insel, von der David Livingstone das Naturschauspiel beobachtete, heißt heute Livingstone Island. Das untenstehende Foto zeigt die Insel direkt an der Kante der Wasserfälle.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667.jpg" alt="" class="wp-image-3774" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/livingstone-island-victoria-falls-shutterstock-1000-667-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Victoriafälle mit Livingstone Island links im Bild (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Livingstone nannte die Wasserfälle zu Ehren der damaligen britischen Königin <strong>Victoria Falls</strong>. Bis heute wird der Missionar als Entdecker der Victoriafälle genannt. Die Existenz der Wasserfälle war in Afrika allerdings seit Jahrhunderten bekannt. Die Fälle wurden <strong>Mosi-oa-Tunya</strong> (Lozi für &#8222;donnernder Rauch&#8220;) oder<strong> Shongwe </strong>(Shona für &#8222;Regenbogen&#8220;) genannt. Man darf Livingstone allerdings zugute halten, dass er beide afrikanischen Namen in&nbsp;seinem Buch &#8222;Missionary Travels and Researches in South Africa&#8220; ( S. 557) aufzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Namen beschreiben das Naturschauspiel treffender als der heutige Name: Die Victoriafälle haben eine Breite von mehr als 1.700 Metern und reißen den Sambesi 110 Meter in die Tiefe. Dabei erzeugen sie eine atemberaubende Gischt. Der &#8222;donnernde Rauch&#8220; steigt in bis zu 300 Meter Höhe auf. Bei Sonneneinstrahlung entstehen häufig Regenbogen, in manchen Nächten können sogar spektakuläre <a href="https://reisen.afrika.info/mondregenbogen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mondregenbogen</a> beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch von <strong>Vic Falls</strong>, wie die Victoriafälle häufig umgangssprachlich genannt werden, bildet den Abschluss unserer Simbabwe-Reise, die zu außergewöhnlichen Highlights des Landes führen. Ein Besuch von<strong> Groß-Simbabwe</strong> steht dabei ebenso auf dem Programm wie beeindruckende Naturerlebnisse in den Nationalparks <strong>Matobo</strong> und <strong>Hwange</strong> sowie Nächtigungen in fantastischen Lodges.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 id="h-reiseprogramm" class="wp-block-heading">Reiseprogramm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">(Stand: 21. Juni 2024, Änderungen vorbehalten)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="608" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025.png" alt="" class="wp-image-3800" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025.png 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025-300x182.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025-768x467.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/karte-simbabwe-studienreise-2025-640x389.png 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h3 id="h-freitag-15-bis-sonntag-17-august-harare-armadale-boutique-lodge-inkl-fruhstuck-1" class="wp-block-heading">Freitag, 15., bis Sonntag, 17. August | Harare | Armadale Boutique Lodge inkl. Frühstück (1)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt unserer Simbabwe-Reise ist die Hauptstadt <strong>Harare</strong>, in der wir uns akklimatisieren und in Ruhe ankommen. Untergebracht sind wir der luxuriösen <a href="https://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g293760-d2269209-Reviews-Armadale_Boutique_Lodge-Harare_Harare_Province.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Armadale Boutique Lodge</strong></a>, die im wohlhabenden Vorort <strong>Borrowdale</strong> liegt. Das Viertel wird auch gerne &#8222;Beverly Hills von Harare&#8220; genannt. Genießen Sie zu Beginn der Reise die wunderbare Parkanlage samt Pool.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3822" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sonnenuntergang-harare-shutterstock-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sonnenuntergang in Harare (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Harere wurde am 12. September 1890 gegründet und hieß bis 1982 Salisbury. Heute ist Harare bekannt für den schönen botanischen Garten und beeindruckende Kunstgalerien, die Einblicke in die lokale Kunstszene geben. Auf einer geführten City Tour lernen Sie die Highlights der Metropole ganz entspannt kennen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 id="h-sonntag-17-august-bis-montag-18-august-masvingo-lodge-at-the-ancient-city-inkl-fruhstuck-2" class="wp-block-heading">Sonntag, 17. August, bis Montag, 18. August | Masvingo | Lodge at the Ancient City inkl. Frühstück (2)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es weiter in die Provinzhauptstadt <strong>Masvingo</strong>. Unsere <a href="https://lodgeattheancientcity.co.zw/"><strong>Lodge at the Ancient City</strong></a> liegt in unmittelbarer Nähe zum UNESCO-Welterbe <strong>Groß-Simbabwe</strong>. Das 722 Quadratmeter große Areal ist das Nationalheiligtum des Landes. Die Siedlung war die Hauptstadt des Munhumutapa-Reiches und hat während ihrer Blütezeit bis zu 18.000 Einwohner*innen beherbergt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg" alt="Luftaufnahme der Großen Einfriedung von Groß-Simbabwe - Bild: Shutterstock.com" class="wp-image-3769" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/aerial-view-great-zimbabwe-shutterstock-1200-800.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Luftaufnahme der „Großen Einfriedung“ (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die 255 Meter lange Mauer der &#8222;Großen Einfriedung&#8220; (&#8222;Great Enclosure&#8220;) wurden eine Million Granitsteine ohne Mörtel verbaut. Im Inneren der Einfriedung befindet sich der zehn Meter hohe &#8222;Konische Turm&#8220;, in dem lange Zeit eine Schatzkammer vermutet wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Groß-Simbabwe hat die Fantasie von Kolonialisten und Abenteurern ordentlich beflügelt. Manche glaubten hier sogar das<a href="https://reisen.afrika.info/gross-simbabwe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> </a>biblische Goldland <strong>Ophir</strong> gefunden zu haben &#8211; die reichlich eigenartige Geschichte können Sie in unserem <a href="https://reisen.afrika.info/gross-simbabwe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiseblog</a> nachlesen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-3869" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-1024x685.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-300x201.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-768x514.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200-640x428.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/gross-simbabwe-shutterstock-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der &#8222;Konische Turm&#8220; von Groß-Simbabwe misst im Durchmesser unten fünf Meter und oben zwei Meter. (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Traurig und skurril hingegen ist die Tatsache, dass Imperialisten wie<strong> Cecil Rhodes</strong> (1853-1902) zu widerlegen versuchten, dass Groß-Simbabwe von einer afrikanischen Gesellschaft errichtet worden wäre. Rhodes beauftragte Untersuchungen, die belegen sollten, dass die Anlage semitischen Ursprungs ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ian Smith</strong> (1919-2007), Premierminister der international isolierten Republik Rhodesien, unterzog von 1965 bis 1980 alle Bücher und Dokumente über Groß-Simbabwe der Zensur. Außerdem erteilte die Regierung ihren Mitarbeitenden eine Weisung: Keine offizielle Veröffentlichung dürfe demnach behaupten, dass Groß-Simbabwe eine afrikanische Schöpfung sei. (Quelle: Zeinbab Badawi, 2024, Eine afrikanische Geschichte Afrikas, S. 272)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 id="h-montag-18-august-bis-donnerstag-21-august-matobo-nationalpark-amalinda-lodge-inkl-vollpension-3" class="wp-block-heading">Montag, 18. August, bis Donnerstag, 21. August | Matobo-Nationalpark | Amalinda Lodge inkl. Vollpension (3)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Matobo-Nationalpark </strong>ist sowohl Simbabwes ältester als auch kleinster Nationalpark und beherbergt beeindruckende Felsformationen aus nahezu runden Granitblöcken. Auf dem Aussichtspunkt World&#8217;s View befindet sich das Grab von Cecil Rhodes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3819" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-1024x768.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-300x225.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-768x576.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200-640x480.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/mother-and-child-rock-formation-matopos_1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fasnieriende Granitformation: Mother and Child Kopje im Matobo-Nationalpark (Foto: Amalinda Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beeindruckend sind die über 3.000 Fundstellen von Felszeichnungen. Die Matobo-Berge gelten deshalb als die <strong>größte Felsbild-Galerie</strong> der Welt und haben seit dem Jahr 2003 Welterbestatus. Die Felsbilder wurden auf ein Alter bis zu 13.000 Jahre datiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3820" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/felsbildgalerie-matobo-nationalpark-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die größte Felsbildgalerie der Welt: Die Felszeichungen in den Matobo-Bergen sind bis zu 13.000 Jahre alt. (Foto: Amalinda Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die reizvolle Region kann aber auch mit einer hohen Artenvielfalt der Tierwelt überzeugen: Matobo beherbergt die größte Dichte an <strong>Leoparden</strong> in Simbabwe. Bekannt ist der Nationalpark auch für seine <strong>Breitmaulnashörner</strong> und <strong>Spitzmaulnashörner</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die<a href="https://www.amalindacollection.com/amalinda-lodge-page" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> <strong>Amalinda Lodge</strong></a> wird Sie begeistern: Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes, unverwechselbares Design, das sich an den Felsformationen orientiert. Genießen Sie die Freizeit im berühmten <strong>Granitpool</strong> dieser prächtigen Anlage.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3821" style="width:717px;height:auto" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-1024x768.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-300x225.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-768x576.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200-640x480.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/amalinda-pool-matopos-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Entspannung pur garantiert der Granitpool in der fantastischen Amalinda Lodge. (Foto: Amalinda Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von Matobo aus können auch die Stadt <strong>Bulawayo</strong> und die <strong>Ruinen von Khami</strong> (UNESCO-Welterbe seit 1986) besichtigt werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 id="h-donnerstag-21-august-bis-sonntag-24-august-hwange-nationalpark-sable-valley-lodge-inkl-vollpension-4" class="wp-block-heading">Donnerstag, 21. August, bis Sonntag, 24. August | Hwange-Nationalpark | Sable Valley Lodge inkl. Vollpension (4)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als <strong>Queen Elizabeth II.</strong> und <strong>Prince Philip</strong> 1991 auf Safari im <strong>Hwange-Nationalpark</strong> waren, logierten sie in der außergewöhnlichen <strong><a href="https://www.amalindacollection.com/sable-valley-page" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sable Valley Lodge</a></strong>. Und das mit gutem Grund: Die geschmackvolle Anlage mit elf Rondavels (Rundhäuser) bietet einen beeindruckenden Ausblick auf das <strong>Dete Vlei</strong>, wo die Wildtiere zur Wassertränke kommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3823" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/sable-valley-elefanten-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von der Sable Valley Lodge können Elefanten und andere Wildtiere an der Wasserstelle beobachtet werden. (Foto: Sable Valley Lodge)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der<strong> </strong>Hwange-Nationalpark<strong> </strong>ist mit 14.651 Quadratkilometer der größte Nationalpark in Simbabwe. Hier können die <strong>Big Five</strong> &#8211; Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard &#8211; in ihrem natürlichen Habitat beobachtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht nur das: Hwange ist Heimat einer der größte Elefantenpopulationen in ganz Afrika. Insgesamt wurden über 100 verschiedene Säugetiere und 420 Vogelarten im Nationalpark gezählt.</p>



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<h3 id="h-sonntag-24-august-bis-dienstag-26-august-victoria-falls-pioneers-lodge-inkl-fruhstuck-5" class="wp-block-heading">Sonntag, 24. August, bis Dienstag, 26. August | Victoria Falls | Pioneers Lodge inkl. Frühstück (5)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Höhepunkt unserer Simbabwe-Reise: die <strong>Victoriafälle</strong>. Die <strong><a href="https://www.pioneersvicfalls.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pioneers Lodge</a></strong> liegt nur 2,5 km von Fällen entfernt in einem ruhigen Vorort der Stadt Victoria Falls. Hier genießen wir die letzten Tage unserer Reise.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-1024x686.jpg" alt="" class="wp-image-3824" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-1024x686.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-300x201.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-768x515.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200-640x429.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/06/victoriafaelle-simbabwe-sambia-shutterstock-1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Victoriafälle bilden lassen den Sambesi in einer 100 Meter tiefen Schlucht verschwinden. (Foto: Shutterstock)</figcaption></figure>



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<h2 id="h-termin-leistungen-und-kosten" class="wp-block-heading">Termin, Leistungen und Kosten</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reisetermin:&nbsp;</strong>15. bis 26. August 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis:</strong>&nbsp;5.860 Euro pro Person im DZ (EZ-Zuschlag: 775 Euro)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkludierte Leistungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>elf Übernachtungen in außergewöhnlichen Lodges und Hotels</li>



<li>Vollpension im Matobo-Nationalpark und im Hwange-Nationalpark</li>



<li>alle Busfahrten und einheimische Reiseführung</li>



<li>Reisebegleitung durch Martin Sturmer (afrika.info)</li>



<li>Transfer von und zum Flughafen</li>



<li>Stadtrundfahrt in Harare</li>



<li>Nationalparkgebühren</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht inkludiert:</strong>&nbsp;Flüge nach Simbabwe und retour, Versicherungen, weitere Ausgaben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>VoReiseveranstalter:&nbsp;</strong><a href="https://pintoafrica.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinto Africa</a>, Reutte, Österreich (Diese Reise wurde inhaltlich von afrika.info mitgestaltet. Veranstalter und Vertragspartner ist ausschließlich der genannte Reiseveranstalter.)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 id="h-ruckfragen" class="wp-block-heading">Rückfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Martin Sturmer<br>Tel.:<a href="tel:+4369911353399">&nbsp;+43 699 11353399</a><br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:martin.sturmer@afrika.info">martin.sturmer@afrika.info</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/leistungen/studienreisen/simbabwe-reise/">Vic Falls, Big Five &amp; Great Zimbabwe</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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		<title>Mehr Schlangenbisse durch den Klimawandel</title>
		<link>https://afrika.info/mehr-schlangebisse-durch-den-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 12:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Ignatius Banda]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Im Februar registrierte das Gesundheitsministerium in Simbabwe 141 Schlangenbisse in nur einer Woche. Für Experten ist dafür der Klimawandel verantwortlich: Durch Extremwetter werden die Ökosysteme der Reptilien zunehmend unbewohnbar. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Ignatius Banda | 21. Mai 2024 </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulawayo (afr/IPS). Im Februar registrierte das Gesundheitsministerium in Simbabwe 141 Schlangenbisse in nur einer Woche. Für Experten ist dafür der Klimawandel verantwortlich: Durch Extremwetter werden die Ökosysteme der Reptilien zunehmend unbewohnbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Jahresbeginn bis zum 18. Februar wurden vom Gesundheitsministerium landesweit 1.042 Schlangenbisse registriert, sieben Menschen verstarben. Alleine in der Woche vom 11. bis 18. Februar wurden 141 Bisse verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl an Schlangenbissen damit deutlich gestiegen: Denn im gesamten Jahr 2023 wurden lediglich 707 Bisse erfasst, drei davon endeten tödlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Simbabwe gibt es 80 Schlangenarten, 20 davon gelten als sehr gefährlich. Laut Tinasha Farawo, Sprecher der staatlichen Nationalpark- und Wildtierbehörde (Zimparks), sind aber sechs Arten für 75 Prozent der tödlichen Schlangenbisse verantwortlich: Diese sind die Schwarze Mamba, die Gebänderte Kobra, die Mosambik-Speikobra, die Puffotter, die Boomslang und die Östliche Gabunviper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlangen suchen Schutz in Häusern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gewöhnlich halten Schlangen in Simbabwe zwischen April und August ihre Winterruhe. In dieser Zeit ernähren sie sich von Körperfett und Wasser. Ab September verlassen sie ihre Unterschlüpfe und begeben sich auf die Suche nach Nahrung, um für die nächste Winterpause gut gerüstet zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Hauptgründe für Mensch-Tier-Konflikte sei der Verlust des Lebensraums, erklärt Tinasha Farawo in einer Analyse für <a href="https://www.sundaymail.co.zw/staying-safe-during-the-snake-season" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Sunday Mail</a>. “Eine direkte Folge davon ist, dass die Tiere &#8211; darunter auch Schlangen &#8211; auf der Suche nach Wasser und Futter in menschliche Behausungen vordringen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2023 wurde Simbabwe von einer extremen Hitze geplagt, Temperaturen deutlich über 40 Grad Celsius standen an der Tagesordnung. “Steigende Temperaturen wirken sich auf die Vegetation, die Nahrungsquellen, den Zugang zu Wasser und vieles mehr aus”, meint auch Washington Zhakata, Direktor für das Klimawandel-Management im Umweltministerium. “Ökosysteme werden für bestimmte Tiere nach und nach unbewohnbar. Dadurch werden Wildtiere gezwungen, auf der Suche nach Nahrung und lebenswerten Bedingungen außerhalb ihrer gewohnten Muster zu wandern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abfälle entsorgen, Türen geschlossen halten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den Städten wurden in den letzten Monaten deutlich mehr Schlangen als gewöhnlich beobachtet. Farawo rät besorgten Bürgern, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Denn Abfälle würden Ratten anziehen, die zur bevorzugten Beute von Schlangen zählen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem empfiehlt Farawo, vor allem während der Regenzeit die Türen geschlossen zu halten. Ansonsten könnten Schlangen auf der Suche nach warmen Plätzen und Nahrung unbemerkt ins Haus eindringen. Vor allem die Rückseite von Kühlschränken sei für Schlangen eine bevorzugte Wärmequelle, so Farawo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zunahme von Schlangenbissen bereitet vielen Menschen in Simbabwe Kopfzerbrechen. Eine Berufssparte freut sich aber über die Entwicklung: Schlangenfänger verzeichnen landesweit eine boomende Nachfrage. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Auf der Snakefarm im Nairobi National Museum können viele afrikanische Schlangenarten beobachtet werden. (Foto: Martin Sturmer/afrika.info)</p>
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		<title>Tsotso-Öfen sollen Bäume retten</title>
		<link>https://afrika.info/tsotso-oefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 15:05:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Busani Bafana]]></category>
		<category><![CDATA[David Hancock]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simbabwe hat die höchste Entwaldungsrate im südlichen Afrika. Vor allem in ländlichen Gebieten sind die Menschen auf Brennholz zur Energiegewinnung angewiesen. Die energieeffizienten Tsotso-Öfen sollen dabei helfen, der Abholzung entgegenzuwirken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 11. Januar 2024</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kezi, Oberndorf bei Salzburg (IPS/afr). Simbabwe hat die höchste Entwaldungsrate im südlichen Afrika. Vor allem in ländlichen Gebieten sind die Menschen auf Brennholz zur Energiegewinnung angewiesen. Die energieeffizienten Tsotso-Öfen sollen dabei helfen, der Abholzung entgegenzuwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bäuerin Sehlisiwe Sibanda aus dem Dorf Kezi im Süden von Simbabwe kocht bereits seit fünf Jahren mit einem Tsotso-Ofen. Und dieser hat ihr Leben verändert: Früher musste sie mit ihrem Schubkarren wöchentlich riesige Holzscheite aus einem nahegelegenen Wald holen. Heute reichen ihr kleine Äste und Zweige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil von Tsoto-Öfen steckt bereits&nbsp; im Namen: Das Wort &#8222;Tsotso&#8220; kommt aus dem Shona und bedeutet &#8222;Zweig”. Aufgrund ihrer Konstruktion sind Tsotso-Öfen effizienter als offene Feuerstellen. Eine isolierte Kammer und eine optimierte Luftzirkulation sorgen für hohe Hitze bei niedrigem Brennholzverbrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">“Der Ofen war mein Lebensretter”</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sibanda hat ihren Tsotso-Ofen selbst mit Lehmziegeln gebaut. Die beiden Kochplatten sind aus Eisenrädern gefertigt, die von einem alten Pflug stammen. Sibandas Tsotso-Ofen liefert genügend Energie, um Mahlzeiten für die fünfköpfige Familie zu kochen, Wasser zu erwärmen und die beliebten Scones zu backen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Ofen war mein Lebensretter”, erzählt Sibanda, “die Familie bekommt jetzt warme Mahlzeiten und hat jeden Tag heißes Badewasser.” Außerdem verdient sie sich durch den Verkauf von Scones an Schulen und an ihre Nachbarn ein gutes Zubrot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tsotso-Ofen wirkt sich auch positiv auf das Zusammenleben aus. Früher war Sibandas Haus durch die offene Feuerstelle stark verqualmt. Nun kann der Rauch durch ein Kaminrohr ins Freie entweichen. “Der Ofen hat uns zusammengebracht. Wenn ich nun koche oder backe, versammelt sich die ganze Familie in der Küche.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Enormer Waldschwund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sibandas Dorf ist nicht an das Stromnetz angeschlossen. Wie 98 Prozent der Menschen im ländlichen Simbabwe, sind die Bewohner*innen von Kezi auf Brennholz angewiesen. Die Folgen für den Waldbestand des Landes sind gravierend: Laut dem <a href="https://www.undp.org/zimbabwe/news/keeping-our-forests-alive-and-thriving" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen</a> (UNDP)  verliert Simbabwe pro Jahr 327.000 Hektar seiner Wälder &#8211; nirgendwo im südlichen Afrika ist die Entwaldung stärker.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Tsotso Stoves Helping To Save The Environment | Newsbite" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5Wrjk_3rKLU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Offene Feuerstellen im Haus gefährden außerdem die Gesundheit. Nach Angaben der <a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/household-air-pollution-and-health" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltgesundheitsorganisation</a> (WHO) ist die Luftverschmutzung in Haushalten weltweit für 3,2 Millionen Todesfälle jährlich verantwortlich, darunter 237.000 Kinder unter fünf Jahren.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">2,1 Stunden pro Tag für’s Sammeln von Brennholz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sehilisiwe Sibanda ist von ihrem Tsotso-Ofen so angetan, dass sie nun andere Frauen im Ofenbau unterrichtet. Sibanda hat dazu ein Training bei der NGO “Hope for a Child in Christ” (HOCIC) besucht, die von Oxfam International unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lakiness Zimanyiwa von HOCIC weist darauf hin, dass durch die Öfen auch ein unnötiger Zeitverlust vermieden wird. Eine Studie der <a href="https://documents.worldbank.org/en/publication/documents-reports/documentdetail/164241468178757464/clean-and-improved-cooking-in-sub-saharan-africa-a-landscape-report" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbank</a> zeigt, dass Haushalte in Afrika pro Tag durchschnittlich 2,1 Stunden aufwenden müssen, um Brennholz zu sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Tsotso-Öfen verkürzen die Dauer, die Frauen zum Brennholzholen benötigen”, erklärt Zimanyiwa, “stattdessen können sie sich um andere wichtige Aufgaben kümmern, wie z. B. das eigene Einkommen durch den Verkauf von Scones zu verbessern.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfinder lebt heute in Österreich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erfinder des Tsotso-Ofens gilt David Hancock, der 1955 in Bulawayo geboren wurde und heute in Murau in der Steiermark lebt. Nach dreijähriger Entwicklungsarbeit am Development Technology Centre (DTC) der University of Zimbabwe präsentierte Hancock im Jahr 1987 seinen marktreifen Prototyp. Dieser war tragbar, aus Metall und Stahlblech gefertigt und hatte eine Isolierung mit dem Schichtsilikat Vermiculit zwischen der inneren und äußeren Wand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch betont Hancock aber, dass sein Tsotso-Ofen nur entfernt mit den aktuellen Modellen zu tun hat: “Der Name Tsotso wird heute für jede Art von energiesparenden Öfen verwendet.” Unverändert geblieben ist allerdings die Notwendigkeit für Holzsparöfen: Hancock erinnert daran, dass bereits in den 1980er-Jahren von einer Brennholzkrise im südlichen Afrika gesprochen wurde. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Sehlisiwe Sibanda mit Ästen und Zweigen, die sie für ihren Tsotso-Ofen verwendet. (Foto: Busani Bafana/IPS)</p>
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