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	<title>Seychellen Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
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	<title>Seychellen Archive | afrika.info</title>
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		<title>Atempause für Impfungen nutzen </title>
		<link>https://afrika.info/atempause-fuer-impfungen-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 07:24:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Afrikanische Länder erleben alle sechs Monate eine Spitze an Corona-Infektionen. Das zeigt ein neuer Bericht des Tony Blair Institute for Global Change. Die Zeit dazwischen müsse besser genutzt werden, um sich auf neue Varianten vorzubereiten, fordern die Autoren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/atempause-fuer-impfungen-nutzen/">Atempause für Impfungen nutzen </a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Samira Sadeque | 16. März 2022</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York (IPS/afr). Afrikanische Länder erleben alle sechs Monate eine Spitze an Corona-Infektionen. Das zeigt ein neuer Bericht des Tony Blair Institute for Global Change. Die Zeit dazwischen müsse besser genutzt werden, um sich auf neue Varianten vorzubereiten, fordern die Autoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des panafrikanischen Gesundheitsdienstes<a href="https://africacdc.org/covid-19-vaccination/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Africa CDC</a> sind derzeit 12,95% der Menschen auf dem Kontinent zweimal gegen das Coronavirus geimpft. Während die Seychellen oder Mauritius sich einer Durchimpfungsrate von 80% nähern, liegen Burundi, die DR Kongo, der Tschad und die Westsahara deutlich unter einem Prozent. Eritrea hat bislang überhaupt keine Impfungen verabreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marvin Akuagwuagwu ist Datenanalyst am <a href="https://institute.global/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tony Blair Institute for Global Change</a>. Gemeinsam mit Adam Bradshaw hat er den Bericht <a href="https://institute.global/sites/default/files/articles/The-Window-of-Opportunity-to-Vaccinate-Africa.pd f" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Window of Opportunity to Vaccinate Africa</a> verfasst.&nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Interview mit der Nachrichtenagentur IPS erklärt Akuagwuagwu, dass die Länder mit der niedrigsten Impfrate bei einem neuerlichen Anstieg der Zahlen am stärksten gefährdet seien. Akuagwuagwu rät afrikanischen Regierungen, von Ruanda zu lernen. Der keine ostafrikanische Staat sei für ihn eine Erfolgsgeschichte &#8211; 61% der Bevölkerung sind zweifach geimpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbild Ruanda</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Ruanda hat seine Impf- und Testprogramme erheblich ausgeweitet, wodurch die Fallzahlen und die Auswirkungen von COVID-19 verringert worden sind“, sagt Akuagwuagwu. „Mit einer Impfrate von über 60 Prozent und einer Positivitätsrate von weniger als zehn Prozent ist Ruanda ein gutes Beispiel für andere afrikanische Länder &#8211;&nbsp; insbesondere für Länder in Subsahara-Afrika, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verfügbarkeit von Impfstoffen ist jedoch keine Frage der Versorgung, sondern das Ergebnis einer ungerechten Verteilung zugunsten der wohlhabenden Länder. Laut einem <a href="https://www.brookings.edu/blog/africa-in-focus/2022/01/24/vaccine-inequity-ensuring-africa-is-not-left-out/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht der Denkfabrik Brookings</a> hat Afrika sechs Prozent der global verfügbaren Impfstoffe erhalten, obwohl auf dem Kontinent 17% der Weltbevölkerung leben.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://afrika.info/corona/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="800" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/20220315-epidemiologische-kurve-afrika.png" alt="" class="wp-image-1759" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/20220315-epidemiologische-kurve-afrika.png 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/20220315-epidemiologische-kurve-afrika-300x240.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/20220315-epidemiologische-kurve-afrika-768x614.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/20220315-epidemiologische-kurve-afrika-640x512.png 640w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption>In der epidemiologischen Kurve sind die sechsmonatigen Abstände zwischen den vier Spitzen nachvollziehbar.</figcaption></figure>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1"><a class="wp-block-button__link" href="https://afrika.info/corona/" style="border-radius:15px">Corona in Afrika: Daten und Fakten</a></div>
</div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im IPS-Gespräch zieht Marvin Akuagwuagwu Lehren aus dem bisherigen Verlauf der Pandemie. Nachfolgend folgen Auszüge aus dem Interview:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>IPS:</strong> Sie haben erwähnt, dass Afrika ungefähr alle sechs Monate von einer neuen Welle getroffen wird. Wie wirkt sich das konkret auf den afrikanischen Kontinent aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marvin Akuagwuagwu:</strong> Wir haben einen Trend identifiziert, dass etwa alle sechs Monate eine COVID-19-Welle in Afrika auftritt. Dies war bei Beta, Delta und Omikron der Fall.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Omikron war wie eine Sturzflut – sie richtete schwere Schäden an, führte aber zum Glück nicht zu einem Massensterben. Allerdings haben wir beim nächsten Mal vielleicht nicht so viel Glück – die nächste Variante könnte schwerwiegender sein, insbesondere in Ländern mit niedrigem Schutzniveau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet, dass wir jetzt ein Zeitfenster haben, um Afrika gegen COVID-19 zu impfen, bevor die nächste Variante kommt. Wir müssen rasch Fortschritte erzielen, um das WHO-Ziel zu erreichen, 70% der Bevölkerung zu impfen. Das Tony Blair Insitute arbeitet mit einer Reihe von Ländern in ganz Afrika zusammen, um die Einführung von Impfstoffen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>IPS:</strong> Warum glauben Sie, dass Lockdowns vorsichtiger angegangen werden und „nicht immer die beste Vorgehensweise“ sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akuagwuagwu:</strong> Lockdowns sind effektiv, aber aufgrund ihrer negativen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen sind sie nicht immer die beste Vorgehensweise zur Bekämpfung von COVID-19.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich das Virus weiterentwickelt und wir mehr darüber erfahren, verabschieden sich afrikanische Länder allmählich von generellen Lockdowns. Wir haben jetzt eine Reihe von Instrumenten in der Toolbox, um COVID-19 zu bekämpfen, und ein Lockdown ist nur eine von vielen Optionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die Pandemie begann, war noch niemand COVID-19 ausgesetzt – jetzt wurden Milliarden von Menschen infiziert oder geimpft. Es ist nun also ein völlig anderes Spiel, und wir müssen uns daran anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>IPS:</strong> Wie wirkt sich die aktuelle Inflation auf die von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akuagwuagwu:</strong> Die aktuelle Inflation wirkt sich insofern auf die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen aus, da sie eine angemessene Finanzierung erfordern. Starker politischer Wille und das Engagement der Gemeinschaft sind jedoch Katalysatoren für die Verbesserung dieser Maßnahmen und die Eindämmung der durch die Pandemie verursachten gesundheitlichen und sozialen Ungleichheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>IPS:</strong> Eine Ihrer Empfehlungen lautet: „Erhöhte Tests und genomische Sequenzierung, um die Übertragung zu reduzieren.“ Wie viele Länder haben die wirtschaftliche Kapazität und das Personal, um dies zu gewährleisten? Wie realistisch ist also dieses Ziel?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akuagwuagwu:</strong> Wir wissen, dass dies eine erhebliche Herausforderung für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen darstellt, aber die Alternative ist weitaus schlimmer – schwere Krankheiten, Lockdowns und Todesfälle, die auch die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt betreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das führt uns zur einer globalen Zusammenarbeit – das Tony Blair Institute for Global Change arbeitet in Afrika daran, eine langfristige Widerstandsfähigkeit der Daten-, Impfstoff- und Testinfrastruktur aufzubauen und eine größere institutionelle Stärke zu schaffen, um zukünftigen COVID-19-Wellen standzuhalten. Wir unterstützen Regierungen beim Aufbau ihrer Kapazitäten und der Bereitstellung von Leistungen für ihre Bevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern eine&nbsp; globale Führung, um einen weltweiten Pandemieplan zu entwickeln, der den Globalen Süden dabei unterstützt, seine Bevölkerung zu impfen und die Testungen zu steigern. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> In Afrika sind erst 13% zweimal gegen das Coronavirus geimpft. (Foto: Shutterstock.com)</p>
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		<title>Corona in Afrika</title>
		<link>https://afrika.info/corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 14:19:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Daten zur Corona-Pandemie in Afrika - vom Auftreten des ersten Falls am 14. Februar 2020 in Ägypten bis zum Ende der Datenerfassung am 5. März 2023.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eae9e3"><strong>Datenerfassung beendet</strong><br><br>Nach über drei Jahren haben wir das Projekt am 5. März 2023 beendet. Hintergrund für die Entscheidung war, dass nach der Einstellung der Datenerfassung durch die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">John Hopkins University</a> (per 10. März 2023) und <a href="https://africacdc.org/covid-19/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa CDC</a> (per 1. Jänner 2023) keine ausreichende Grundlage mehr gegeben war.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://afrika.info/corona/chronik/">Chronik einer Ausbreitung: 14. Februar 2020 (erster Corona-Fall in Afrika) bis 5. März 2023</a></li>



<li><a href="https://afrika.info/corona/hintergrund/">Hintergrund zum Datenerfassungsprojekt von afrika.info</a></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Stand: 5. März 2023</h2>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>12.267.951</strong><br>(+5.319 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>257.774 Todesfälle</strong><br>(+16 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>11.893.778 genesene Personen</strong><br>(+11.288 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>116.399 aktive Fälle</strong><br>(-5.985 zur Vorwoche)</a></div>
</div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="epidemiologische-kurve">Epidemiologische Kurve</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die epidemiologische Kurve zeigt den täglichen Zuwachs an positiv getesteten Personen. Der Übersichtlichkeit halber werden die wöchentlichen Durchschnittswerte dargestellt.</p>



<iframe title="Epidemiologische Kurve für Afrika (Wochenschnitt)" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-nFw1H" src="https://datawrapper.dwcdn.net/nFw1H/91/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="800" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="7-tage-inzidenz-in-afrikanischen-staaten">7-Tage-Inzidenz in afrikanischen Staaten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den gesamten Kontinent derzeit <strong>0,37</strong> (+0,14 zur Vorwoche). Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Südafrika (5,73). Dahinter folgen Eswatini (5,71), Mauritius (2,73), Botswana (2,62) und Sambia (1,54). 19 afrikanische Staaten haben in der letzten Woche ihre Infektionszahlen nicht aktualisiert.</p>



<iframe title="Karte: Das Coronavirus in Afrika" aria-label="Karte" id="datawrapper-chart-y4fZm" src="https://datawrapper.dwcdn.net/y4fZm/421/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="538" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++){if(t[r].contentWindow===e.source)t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px"}}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="entwicklung-der-aktiven-corona-infektionen">Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen</h2>



<iframe title="Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen in Afrika" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-GZgId" src="https://datawrapper.dwcdn.net/GZgId/432/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="600" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="die-wichtigsten-zahlen-im-zeitlichen-verlauf">Die wichtigsten Zahlen im zeitlichen Verlauf</h2>



<iframe title="Tabelle: Coronavirus in Afrika" aria-label="Tabelle" id="datawrapper-chart-0hxhf" src="https://datawrapper.dwcdn.net/0hxhf/405/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="1634" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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			</item>
		<item>
		<title>Die wirtschaftlichen Folgen von Corona</title>
		<link>https://afrika.info/die-wirtschaftlichen-folgen-der-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DR Kongo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/die-wirtschaftlichen-folgen-der-corona-pandemie/">Die wirtschaftlichen Folgen von Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von&nbsp;Martin Sturmer&nbsp;| 18. Februar 2021</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberndorf bei Salzburg (afr). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten. Digitalisierung, Klimaresilienz und dem Binnenhandel kommen eine Schlüsselrolle zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht &#8222;<a href="https://www.un.org/development/desa/dpad/document_gem/global-economic-monitoring-unit/world-economic-situation-and-prospects-wesp-report/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">World Economic Situation and Prospects 2021</a>&#8220;&nbsp; des &#8222;Department of Economic and Social Affairs&#8220; der Vereinten Nationen (UN DESA) weist für Afrika im Jahr 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 3,4 Prozent aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Länder kämpfen angesichts der Corona-Pandemie mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Problemen. Niedrige Rohstoffpreise, der Zusammenbruch des Tourismus und geringere Rücküberweisungen haben den Volkswirtschaften im letzten Kalenderjahr schwer zugesetzt. Dazu kamen Einschränkungen aufgrund nationaler Lockdowns, um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sechs-lander-in-aktuer-schuldennot">Sechs Länder in aktuer &#8222;Schuldennot&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als einer der größten wirtschaftlichen Herausforderungen beschreibt der UN-Bericht den Anstieg der Staatsschulden. Im Schnitt ist die Schuldenquote im letzten Jahr um acht Prozent gewachsen. Die Demokratische Republik Kongo, die Seychellen, der Sudan und Sambia verzeichneten sogar eine Zuwachs jenseits der 20-Prozent-Marke. Sechs Länder sind akut in “Schuldennot” und haben Schwierigkeiten, die Kredite zu tilgen: Mosambik, Republik Kongo, São Tomé und Príncipe, Simbabwe, Somalia und Sudan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren des Reports betonen, dass die Schuldenkrise zu einer &#8222;brutalen weiteren Verschlechterung der bestehenden Bedingungen&#8220; führen werde. Sie verweisen auf notwendige fiskalische Anpassungen, welche die Aussichten weiter eintrüben würden. Die Warnung im Bericht ist deutlich: &#8222;Vor diesem Hintergrund könnten soziale Unruhen und politische Spannungen leicht eskalieren, die wiederum Instabilität, Gewalt, Binnenvertreibung, Migration und Ernährungsunsicherheit erhöhen könnten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres appellierte anlässlich der Präsentation des Berichts an die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft: &#8222;Wir sind mit der schlimmsten Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit 90 Jahren konfrontiert. Während wir um die wachsende Zahl der Todesopfer trauern, müssen wir uns daran erinnern, dass die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, unsere gemeinsame Zukunft bestimmen werden. Lassen Sie uns in eine integrative und nachhaltige Zukunft investieren, die von intelligenten Richtlinien, wirkungsvollen Investitionen und einem starken und effektiven multilateralen System angetrieben wird, das die Menschen in den Mittelpunkt aller sozioökonomischen Bemühungen stellt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="arbeitslosigkeit-klettert-auf-rekordniveau">Arbeitslosigkeit klettert auf Rekordniveau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jene afrikanische Volkswirtschaften, die von ihren Rohstoffen abhängig sind, spüren die Folge der Krise besonders stark. Der Verfall der Rohstoffpreise &#8211; vor allem beim Erdöl &#8211; machte Ländern wie Nigeria, Algerien oder Angola schwer zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Tourismusdestinationen wie z. B. Marokko oder Mauritius stiegen Arbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit stark an. Im Schnitt zeichnete der Tourismus in diesen Ländern für mehr als ein Viertel der Beschäftigten und rund 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zunahme der Arbeitslosigkeit sei vor allem in den Städten sichtbar geworden, so der UN-Bericht. In Südafrika lag die Arbeitslosigkeitsquote im dritten Quartal 2020 auf einem Rekordhoch von 30,9 Prozent. In Nigeria betrug die Arbeitslosenquote zur Jahresmitte 27,1 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-es-fur-einen-aufschwung-braucht">Was es für einen Aufschwung braucht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sorgen bereitet den Autoren auch die Inflationsrate, die in Afrika im Jahr 2020 auf 14,5% anstieg. Für 2021 wird mit einer leichten Entspannung gerechnet: Die Inflationsrate soll auf 9% absinken, das Wirtschaftswachstum 3,4 Prozent betragen. Diese Prognose beruht allerdings auf der Annahme, dass die Inlandsnachfrage, die Exporte und die Rohstoffpreise wieder anspringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika brauche eine nachhaltige Wiederbelebung des Wachstums, heißt es in den Empfehlungen des Berichts. Hamid Rashid, der als Direktor der Abteilung für globales Wirtschaftsmonitoring bei UN DESA hauptverantwortlich für die Studie ist, fordert: &#8222;Da Länder mit einer höheren Verschuldung aus der Krise hervorgehen werden, ist eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten erforderlich, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und die Produktivität zu steigern. Dies beinhaltet die Erschließung von Wachstumschancen und die Beschleunigung der Einführung von Technologien sowie die Überbrückung digitaler Ungleichheiten, die Verbesserung der Klimaresilienz und die Förderung der Mobilisierung von Einnahmen im Inland.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit für afrikanische Länder, der Verbreitung digitaler Technologien verstärktes Augenmerk einzuräumen und den Ausbau einer erschwinglichen digitalen Infrastruktur voranzutreiben. Auch die Umsetzung der&nbsp;<a href="https://afrika.info/afrika-ein-gemeinsamer-markt-fuer-54-staaten/">Afrikanischen Freihandelszone</a>&nbsp;(AfCFTA) sei ein wichtiger Schritt zur Förderung des innerafrikanischen Handels und damit der Ernährungssicherheit sowie der Produktivität. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Blick vom &#8222;Kenyatta International Conference Center&#8220; in Nairobi (Foto: Martin Sturmer/afr)</p>
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