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	<title>Namibia Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
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		<title>Schmerzhafte Erinnerungen an den Völkermord</title>
		<link>https://afrika.info/swakopmund-genocide-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 15:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Genozid]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Laidlaw Peringanda]]></category>
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		<category><![CDATA[Swakopmund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Taxifahrer hat noch nie von einem Genocide Museum in Swakopmund gehört. Und er tut sich schwer, die genannte Adresse im Stadtteil Matutura zu finden. Mehrmals ruft er beim Museumsbetreiber Laidlaw Peringanda an, um sich zum Ziel dirigieren zu lassen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Martin Sturmer | 25. Juli 2024</p>



<p class="wp-block-paragraph">Swakopmund (afr). Der Taxifahrer hat noch nie von einem Genocide Museum in Swakopmund gehört. Und er tut sich schwer, die genannte Adresse im Stadtteil Matutura zu finden. Mehrmals ruft er beim Museumsbetreiber Laidlaw Peringanda an, um sich zum Ziel dirigieren zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Swakopmund Genocide Museum liegt sechs Kilometer vom Zentrum entfernt. Die Küstenstadt am rauen Atlantik mit ihren 75.000 Einwohner*innen ist der deutscheste Ort in Namibia. Bismarck-Straße, Hansa Hotel oder das Woermann-Haus erinnern an die deutsche Kolonialherrschaft, deren Verbrechen die Regierungen in Windhoek und Berlin bis heute beschäftigten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die alte Landungsbrücke – Jetty genannt – kamen einst deutsche Soldaten ins Land. Von 1904 bis 1908 führte die Kolonialmacht einen erbarmungslosen Feldzug gegen Ovaherero und Nama, die sich gegen die Besatzer erhoben hatten. 65.000 von 80.000 Ovaherero und mindestens 10.000 von 20.000 Nama verloren ihr Leben. Der Vernichtungskrieg war der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Todesopfer waren aber nicht auf dem Schlachtfeld zu beklagen: Nach der Schlacht am Waterberg vom 11. August 1904 trieb die kaiserliche &#8222;Schutztruppe&#8220; unter dem Befehl von Lothar von Trotha die flüchtenden Ovaherero in die wasserlose Omaheke-Wüste. Der Großteil von ihnen verdurstete, auch weil deutsche Soldaten zuvor die Wasserstellen an der Wüstengrenze abgeriegelt hatten. Später wurden 15.000 Ovaherero und 2.000 Nama in Konzentrationslagern eingepfercht, fast 8.000 starben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dokumentation des Grauens</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück nach Matutura. Laidlaw Peringanda winkt dem Taxifahrer zu, nachdem er dessen Wagen erspäht hat. Nach einer herzlichen Begrüßung führt er die Besucher*innen in einen nur etwa zehn Quadratmeter großen Raum. Dort dokumentieren historische Fotografien den Schrecken der deutschen Kolonialzeit: Auf den Schwarz-Weiß-Bildern sind abgemagerte Männerkörper, Kinder in Ketten und Frauen bei schwerer Zwangsarbeit zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peringanda ist 49 Jahre alt und eigentlich Künstler. Er schildert, dass er das Swakopmund Genocide Museum im Jahr 2015 ins Leben gerufen hat, um die Erinnerung an den Völkermord wach zu halten. Zunächst war das Museum in einer kleinen Hütte untergebracht. 2019 wurde das Museum von der Stadtverwaltung offiziell registriert, seitdem steht es an seinem heutigen Platz in Matutura.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/laidlaw-peringanda-afrika.info-2-1200-800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3901" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/laidlaw-peringanda-afrika.info-2-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/laidlaw-peringanda-afrika.info-2-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/laidlaw-peringanda-afrika.info-2-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/laidlaw-peringanda-afrika.info-2-1200-800-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/laidlaw-peringanda-afrika.info-2-1200-800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Laidlaw Peringanda erläutert die historischen Fotografien im Swakopmund Genocide Museum. (Foto: afrika.info/Monika Sturmer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aktivist hat auch persönliche Motive für seine Arbeit. Väterlicherseits ist er mit dem berühmten Ovaherero-Anführer und Nationalhelden Hosea Kutako verwandt, nach dem der internationale Flughafen von Windhoek benannt ist. Peringanda erzählt, dass sein Urgroßvater wohlhabend war und 10.000 Rinder besaß. Nach dem Genozid sei dessen Farmland an deutsche Siedler gefallen. Besonders zu schaffen machte Peringanda aber das Schicksal seiner Urgroßmutter, von dem er im Alter von neun Jahren erfuhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sie war im Konzentrationslager von Swakopmund, wurde von deutschen Soldaten vergewaltigt und musste die Schädel einiger ihrer Familienangehörigen auskochen“, erzählt Peringanda. Die grauenhafte Prozedur sollte einer rassistisch motivierten Forschung in Deutschland dazu dienen, anhand von Kopfgrößen die angebliche Überlegenheit einer „weißen Rasse“ zu belegen. Allein 3.000 Schädel von Ovaherero wurden nach Deutschland verschifft, nur wenige wurden bis heute zurückgegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Namenlose Gräber im Wüstensand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laidlaw Peringanda kämpft leidenschaftlich um die Rückführung der menschlichen Überreste nach Namibia. Gleichzeitig kümmert er sich auch um die Erhaltung der letzten Ruhestätte jener Ovaherero und Nama, die im Konzentrationslager von Swakopmund umgekommen sind. Von den 5.000 Inhaftierten hat dort nur die Hälfte überlebt. Ihre Leichname wurden im Wüstensand nahe dem städtischen Friedhof verscharrt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/nama-overaherero-genocide-monument-afrika.info-1200-800-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3900" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/nama-overaherero-genocide-monument-afrika.info-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/nama-overaherero-genocide-monument-afrika.info-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/nama-overaherero-genocide-monument-afrika.info-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/nama-overaherero-genocide-monument-afrika.info-1200-800-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2024/07/nama-overaherero-genocide-monument-afrika.info-1200-800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Gedenkstein am Gräberfeld beim städtischen Friedhof von Swakopmund erinnert an den Völkermord an Ovaherero und Nama von 1904 bis 1908. (Foto: afrika.info/Martin Sturmer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kontrast dort könnte auch heute kaum größer sein: Während sich im europäischen Teil zahlreiche gepflegte Grabsteine und Soldatendenkmäler befinden, sind die Gräber der Ovaherero und Nama nur durch Sandhügel gekennzeichnet, die leicht aus dem Wüstenboden ragen. Bis vor wenigen Jahren fuhren hier noch Tourist*innen auf Quads herum. Heute ist die Gedenkstätt durch eine Mauer gesichert. Ein Gedenkstein erinnert an den Genozid.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Versöhnungsabkommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen in Namibia ließ lange Zeit auf sich warten. Erst im Mai 2021 entschuldigte sich die Bundesregierung offiziell für das in Deutsch-Südwestafrika begangene koloniale Unrecht und erkannte die Tötung und Misshandlung tausender Ovaherero und Nama als Völkermord an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davor hatten Regierungsdelegationen aus Namibia und Deutschland seit Ende 2015 ein Versöhnungsabkommen verhandelt. Die Vereinbarung sieht vor, dass Deutschland in den kommenden 30 Jahren 1,1 Milliarden Euro für Entwicklungs- und Versöhnungsprojekte an Gemeinschaften der Ovaherero und Nama zahlt. Eine Ratifizierung durch das namibische Parlament steht allerdings noch aus – auch weil es starke Kritik durch Opferverbände gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von uns bestimmten Vertreter wurden von den Verhandlungen bewusst ausgeschlossen“, sagt Peringanda, „außerdem wurde die Landfrage in dem Abkommen nicht berücksichtigt.“ Die Opferverbände fordern die Rückgabe des Landes ihrer Vorfahren. 70 Prozent oder 27,9 Millionen Hektar des kommerziellen Farmlands in Namibia sind heute noch im Besitz von Weißen – das hat die <a href="http://dna.nust.na/landconference/submissions_2018/NamibiaLandStatistics2018.pdf">staatliche Statistikbehörde</a> im Jahr 2018 erhoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peringanda erwartet sich von Berlin, dass sie das ursprüngliche Farmland der Ovaherero und Nama ihren heutigen Besitzern abkauft und zurückverteilt: „Unsere Regierung hat nicht das Geld dafür.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erinnerungsarbeit von Laidlaw Peringanda stößt nicht überall auf Verständnis. Ganz im Gegenteil: Ein Teil der deutschen Gemeinde von Swakopmund verhält sich ihm gegenüber sogar feindselig. „Ich habe mehrfach Morddrohungen erhalten“, erzählt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beeindrucken oder gar beirren lässt sich Periganda davon aber kaum. Stattdessen freut er sich darüber, dass sein Swakopmund Genocide Museum in internationalen Medien jede Menge Aufmerksamkeit bekommt. „Eines der kleinsten Museen Afrikas ist vielleicht das wichtigste“, titelte kürzlich die britische Wochenzeitung <a href="https://www.economist.com/culture/2024/03/21/one-of-the-smallest-museums-in-africa-might-be-its-most-important" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Economist</a>. Das hat offenbar auch die deutsche Regierung erkannt und die Finanzierung für den Ausbau des Museums angekündigt. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Laidlaw Peringanda vor dem Swakopmund Genocide Museum (Foto: afrika.info/Martin Sturmer)</p>
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		<title>Studienreisen</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 11:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
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		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einmal jährlich lädt afrika.info zu einer exklusiven Studienreise ein. Die Reiserouten und Programme werden mit großer Expertise und viel Liebe zum Detail konzipiert.</strong></p>



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<div class="wp-block-media-text is-vertically-aligned-top is-image-fill-element has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-1024x683.jpg" alt="Blick vom Tafelberg in auf Kapstadt, Südafrika" class="wp-image-2568 size-medium" style="object-position:50% 50%" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1-640x427.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/06/blick-vom-tafelberg-1200-800-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 id="h-ubuntu-auf-den-spuren-von-nelson-mandela" class="wp-block-heading">Ubuntu: Auf den Spuren von Nelson Mandela</h2>



<p class="has-black-color has-text-color wp-block-paragraph" style="font-size:16px">Von 2. bis 9. April 2023 fand unsere außergewöhnliche Ubuntu-Reise nach Südafrika statt. Stationen: Johannesburg, Mandelas Heimat am Eastern Cape und Kapstadt.</p>



<a class="afrika-service-button" href="/leistungen/studienreisen/ubuntu-reise/">
    Südafrika 2023 →
</a>



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			</item>
		<item>
		<title>Safari, Sand und Sterne</title>
		<link>https://afrika.info/leistungen/studienreisen/namibia-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2023 16:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Vlei]]></category>
		<category><![CDATA[Etosha-Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Hakos Astrofarm]]></category>
		<category><![CDATA[Ju/'Hoansi]]></category>
		<category><![CDATA[Kalahari]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
		<category><![CDATA[Sossusvlei]]></category>
		<category><![CDATA[Swakopmund]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://afrika.info/?page_id=2683</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Namibia-Reise von 4. bis 13. Juli 2024 führt Sie zum Stargazing auf die Hakos Astrofarm, zu den Ju/'Hoansi in die Kalahari und in den Etosha-Nationalpark.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 id="h-namibia-reise-von-4-bis-13-juli-2024" class="wp-block-heading">Namibia-Reise von 4. bis 13. Juli 2024</h3>



<p class="afrika-hinweis wp-block-paragraph">Unsere Namibia-Reise hat bereits stattgefunden. Gerne organisieren wir aber die Reise auch für Sie. Bei Interesse <a href="https://afrika.info/kontakt/" data-type="page" data-id="51">kontaktieren</a> Sie uns bitte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Namibia-Reise von 4. bis 13. Juli 2024 führt Sie zum Stargazing auf die Hakos Astrofarm, zu den Ju/’Hoansi in die Kalahari und in die fantastische Tierwelt im Etosha-Nationalpark. Eine Wanderung in das Sossusvlei und in das Dead Vlei sowie zwei Nächte in Swakopmund machen Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Namibia offenbart einen <strong>brillanten Nachthimmel</strong> und ist einer der besten Orte für den Blick ins All. Ausgangspunkt der Rundreise durch Zentral- und Nord-Namibia ist die Hakos Astrofarm &#8211; und das zum bestmöglichen Zeitpunkt. Zu <strong>Neumond</strong> am 5. Juli wird das Sternenzelt nicht durch das Mondlicht geblendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Amateur-Astronom*innen gibt es auf der Hakos Astrofarm Ausrüstung wie <strong>Teleskope</strong> und andere Instrumente zu mieten. Außerdem gehören zur Astrofarm drei eigene Sternwarten:  die&nbsp;<a href="http://www.hakos-astrofarm.com/de/vehrenberg-sternwarte/">Vehrenberg-Sternwarte</a>, die&nbsp;<a href="http://www.hakos-astrofarm.com/de/hakos-henning-sternwarte/">Henning-Sternwarte</a>&nbsp;und die&nbsp;<a href="http://www.hakos-astrofarm.com/de/felsen-sternwarte/">Felsen-Sternwarte</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei eindrucksvollen Nächten auf der Hakos Astrofarm geht es weiter in die<strong> </strong> <strong>Roten Dünen der Kalahari </strong>und zu einer <strong>Morgenwanderung mit den Ju/’Hoansi</strong>. Danach fahren wir durch die Naukluft-Berge in das <strong>Sossusvlei</strong> mit dem berühmten <strong>Dead Vlei</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Tage in der Küstenstadt<strong> Swakopmund</strong> am Atlantik laden zum Bummeln und Entspannen ein, bevor wir den finalen Höhepunkt der Reise ansteuern: den <strong>Etosha-Nationalpark</strong>, der als eines der besten Tierreservate in ganz Afrika gilt. Neben den “Big Four“ – Elefant, Nashorn, Löwe und Leopard &#8211; leben hier noch über 130 weitere Säugetierarten wie z. B. Giraffen und Zebras.</p>



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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
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<div class="wp-block-group has-background" style="background-color:#ffffff69"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-group has-white-background-color has-background"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 id="h-termin-leistungen-und-kosten" class="wp-block-heading">Termin, Leistungen und Kosten</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reisetermin: </strong>4. bis 13. Juli 2024 </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis:</strong> 3.860 Euro pro Person im DZ / 4.180 Euro pro Person im EZ</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkludierte Leistungen:</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>neun Übernachtungen in sorgfältig ausgewählten Gästehäusern, Lodges und Hotels </li>



<li>Busfahrten und einheimische Reiseführung</li>



<li>Reisebegleitung durch Martin Sturmer (afrika.info)</li>



<li>Transfer von und zum Flughafen</li>



<li>Stadtrundfahrt in Windhoek</li>



<li>Sternebeobachtung auf der Hakos Astrofarm</li>



<li>Sundowner-Fahrt in die Kalahari</li>



<li>Morgenwanderung mit den Ju/’Hoansi</li>



<li>Sossusvlei und Wanderung ins Dead Vlei</li>



<li>Flamingos in Walvis Bay</li>



<li>Stadtführung in Swakopmund</li>



<li>Safari im Etosha-Nationalpark</li>



<li>Omandumba Living Museum der Ju/&#8217;Hoansi</li>



<li>Besuch des Holzschnitzermarkts in Okahandji</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht inkludiert:</strong> Flüge nach Namibia und retour, Versicherung, weitere Ausgaben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reiseveranstalter: </strong><a href="https://pintoafrica.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pinto Africa</a>, Reutte, Österreich (Diese Reise wurde inhaltlich von afrika.info mitgestaltet. Veranstalter und Vertragspartner ist ausschließlich der genannte Reiseveranstalter.)</p>
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<h2 id="h-reiseprogramm" class="wp-block-heading">Reiseprogramm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">(Stand: 3. September 2023, Änderungen vorbehalten)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="876" height="661" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/namibia-reise-karte-2024.png" alt="" class="wp-image-2844" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/namibia-reise-karte-2024.png 876w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/namibia-reise-karte-2024-300x226.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/namibia-reise-karte-2024-768x580.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/namibia-reise-karte-2024-640x483.png 640w" sizes="auto, (max-width: 876px) 100vw, 876px" /></figure>



<h3 id="h-donnerstag-4-juli-2024-hakos-astrofarm-halbpension-1-180-km" class="wp-block-heading">Donnerstag, 4. Juli 2024 | Hakos Astrofarm | Halbpension (1) | 180 Km</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Individuelle Anreise nach Winkhoek. Sie werden am <strong>Hosea Kutako International Airport</strong> abgeholt und lernen die Hauptstadt auf einer <strong>Stadtrundfahrt</strong> kennen. Im Anschluss werden Sie zur Hakos Astrofarm gebracht. Am Abend steht dort eine spektakuläre Sundowner-Fahrt auf dem Programm.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/windhoek-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2861" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/windhoek-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/windhoek-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/windhoek-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/windhoek-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Namibias Haupstadt Windhoek mit der Christuskirche rechts im Bild</figcaption></figure>



<h3 id="h-freitag-5-juli-2024-hakos-astrofarm-halbpension-1" class="wp-block-heading">Freitag, 5. Juli 2024 | Hakos Astrofarm | Halbpension (1)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neumond! Genießen Sie den Tag zunächst zu Akklimatisierung in der herrlichen Gegend. Die Farm bietet einen wundervollen Blick auf die<strong> Hakos-Berge</strong> und in die <strong>Namib</strong>. Auf dem <a href="https://www.hakos-astrofarm.com/de/planetenweg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Planetenweg</a> bekommen Sie eine Vorstellung von den Dimensionen unseres Sonnensystems. Optional können Sie auch die Gegend auf zahlreichen <a href="https://www.hakos-astrofarm.com/de/aktivitaeten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wanderwegen oder einer Pirschfahrt</a> erkunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend widmen wir uns der <strong>Sternebeobachtung</strong>. Mit leistungsstarken Teleskopen bestaunen wir die Objekte am Südhimmel, wie die Ringe des Saturn oder die Monde des Gasplaneten Jupiter.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/stargazing-namibia-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2816" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/stargazing-namibia-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/stargazing-namibia-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/stargazing-namibia-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/stargazing-namibia-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stargazing zu Neumond in Namibia</figcaption></figure>



<h3 id="h-samstag-6-juli-2024-camelthorn-kalahari-lodge-halbpension-2-255-km" class="wp-block-heading">Samstag, 6. Juli 2024 | Camelthorn Kalahari Lodge | Halbpension (2) | 255 Km</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht es durch das Gebiet der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baster" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rehoboth Basters</a> in die <strong>Roten Dünen der Kalahari</strong> östlich von Mariental. Die Dornstrauchsavanne weist reiche Niederschläge auf und bietet eine enorme Pflanzenvielfalt. Genießen Sie die Sternenhimmel in der Camelthorn Kalahari Lodge.</p>



<h3 id="h-sonntag-7-juli-2024-agama-lodge-halbpension-3-299-km" class="wp-block-heading">Sonntag, 7. Juli 2024 | Agama Lodge | Halbpension (3) | 299 Km</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen wandern wir mit den<strong> Ju/’Hoansi</strong>, die Ihnen zeigen, wie man in der Kalahari überlebt. Ju/’Hoansi ist die Eigenbezeichnung für eine Untergruppe jener nomadischen Jägern und Sammler*innen, die gemeinhin als San bezeichnet werden. Die Sammelbezeichung San stellt allerdings eine abwertende Fremdbezeichnung durch die Khoikhoi dar, die Verwendung des Wortes als Oberbegriff ist daher problematisch.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/san-kalahari-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2817" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/san-kalahari-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/san-kalahari-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/san-kalahari-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/san-kalahari-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Jäger in der Kalahari</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist die <strong>egalitäre Gesellschaftsform</strong> &#8211; die <strong>Ju/&#8217;Hoansi</strong> kennen traditionell kein Privateigentum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag geht es weiter über die <strong>Naukluft-Berge</strong> in die Agama Lodge am Rande der <strong>Namib</strong>. Der Infinity Pool in der Anlage wird Sie begeistern.</p>



<h3 id="h-montag-8-juli-2024-agama-lodge-halbpension-3" class="wp-block-heading">Montag, 8. Juli 2024 | Agama Lodge | Halbpension (3)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es in das bizarr-schöne <strong>Sossusvlei</strong> mit einem der höchsten Dünensysteme der Welt. Die Big-Daddy-Düne ist bis zu 380 m hoch und Teil des UNESCO-Welterbes &#8222;Namib-Sandmeer&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/sossusvlei-big-daddy-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2860" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/sossusvlei-big-daddy-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/sossusvlei-big-daddy-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/sossusvlei-big-daddy-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/sossusvlei-big-daddy-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Big-Daddy-Düne im Sossusvlei</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Wanderung in das berühmte <strong>Dead Vlei</strong> bestaunen Sie das intensive Farbenspiel in der von Dünen umgegebenen Ton-Pfanne mit ihren abgestorbenen Kameldornbäumen (siehe Titelbild).</p>



<h3 id="h-dienstag-9-juli-2024-swakopmund-plaza-hotel-fruhstuck-4-295-km" class="wp-block-heading">Dienstag, 9. Juli 2024 | Swakopmund Plaza Hotel | Frühstück (4) | 295 Km</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg nach Swakopmund machen wir zunächst im Dorf <strong>Solitaire</strong> Halt &#8211; die dortige Bäckerei ist weitum für ihren Apfelkuchen bekannt. In <strong>Walvis Bay</strong> machen wir Stopp bei den Flamingos. In <strong>Swakopmund</strong> genießen Sie das Leben am Atlantik. Der Küstenort wurde 1892 gegründet und war der wichtigste Hafen während der deutschen Kolonialzeit. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/walvis-bay-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2862" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/walvis-bay-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/walvis-bay-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/walvis-bay-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/walvis-bay-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flamingos in Walvis Bay, 30 Kilometer südlich von Swakopmund</figcaption></figure>



<h3 id="h-mittwoch-10-juli-2024-swakopmund-plaza-hotel-fruhstuck-4" class="wp-block-heading">Mittwoch, 10. Juli 2024 | Swakopmund Plaza Hotel | Frühstück (4)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer entspannenden Nacht im <strong>Swakopmund Plaza Hotel</strong> erkunden wir die Stadt. Swakopmund ist bei Urlauber*innen sehr beliebt und lädt ein zu Shoppingspaziergängen, Flanieren am Meer oder einen Besuch der hervorragenden Fischrestaurants. Einen lohnenden Überblick über Swakopmund bietet der Damaraturm beim Woermannhaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am frühen Nachmittag besuchen wir das <a href="https://afrika.info/swakopmund-genocide-museum/">Swakopmund Genocide Museum</a> von Laidlaw Peringanda. Das kleine Museum beschäftigt sich dem deutschen Völkermord an Ovaherero und Nama in den Jahren 1904 bis 1908.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/swakopmund-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2863" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/swakopmund-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/swakopmund-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/swakopmund-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/swakopmund-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf Swakopmund mit dem Damaraturm rechts im Bild</figcaption></figure>



<h3 id="h-donnerstag-11-juli-2024-tohari-lodge-halbpension-5-474-km" class="wp-block-heading">Donnerstag, 11. Juli 2024 | Tohari Lodge | Halbpension (5, 474 Km)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute brechen wir in Richtung Etosha-Nationalpark auf. Auf dem Weg besuchen wir das <a href="https://www.omandumba.de/san" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Omandumba Living Museum der Ju/&#8217;Hoansi</a>. Im Anschluss daran fahren wir zur Tohari Lodge, die ca. 25 Kilometer vor dem Andersson Gate in den Etosha-Nationalpark liegt. Die Anlage gilt als grüne Oase in der Wüste.</p>



<h3 id="h-freitag-12-juli-2024-tohari-lodge-halbpension-5" class="wp-block-heading">Freitag, 12. Juli 2024 | Tohari Lodge | Halbpension (5)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ganztägige Safari im <strong>Etosha-Nationalpark</strong>. Der Nationalpark wurde bereits 1907 gegründet und ist einer der größten in ganz Afrika. Die Artenvielfalt ist überwältigend: Vier der “Big Five“ – Elefant, Nashorn, Löwe und Leopard sind im Park zu finden, lediglich der Büffel ist in Namibia nur noch in der Caprivi-Region zu finden. Dafür leben 130 weitere Säugtierarten im Etosha-Nationalpark, wie z. B. Giraffen, Zebras, Antilopen und Raubkatzen wie Hyänen und Geparde.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/loewe-etosha-nationalpark-canva-1000.jpg" alt="" class="wp-image-2821" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/loewe-etosha-nationalpark-canva-1000.jpg 1000w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/loewe-etosha-nationalpark-canva-1000-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/loewe-etosha-nationalpark-canva-1000-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2023/08/loewe-etosha-nationalpark-canva-1000-640x427.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abschießender Höhepunkt: die beeindruckende Tierwelt im Etosha-Nationalpark</figcaption></figure>



<h3 id="h-samstag-13-juli-2024-abreisetag-6-432-km" class="wp-block-heading">Samstag, 13. Juli 2024 | Abreisetag (6, 432 Km)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fahren zurück nach Windhoek, von wo Ihr Flug zurück in die Heimat geht. Auf dem Weg machen wir Stopp am bekannten <strong>Holzschnitzermarkt in Okahandja</strong>. Sie wollen noch mehr von Namibia sehen? Gerne informieren wir sie über Verlängerungsmöglichkeiten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 id="h-kontakt-fur-ruckfragen" class="wp-block-heading">Kontakt für Rückfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Martin Sturmer<br>Tel.:<a href="tel:+4369911353399">&nbsp;+43 699 11353399</a><br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:martin.sturmer@afrika.info">martin.sturmer@afrika.info</a><br></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corona in Afrika</title>
		<link>https://afrika.info/corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 14:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Daten zur Corona-Pandemie in Afrika - vom Auftreten des ersten Falls am 14. Februar 2020 in Ägypten bis zum Ende der Datenerfassung am 5. März 2023.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/corona/">Corona in Afrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eae9e3"><strong>Datenerfassung beendet</strong><br><br>Nach über drei Jahren haben wir das Projekt am 5. März 2023 beendet. Hintergrund für die Entscheidung war, dass nach der Einstellung der Datenerfassung durch die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">John Hopkins University</a> (per 10. März 2023) und <a href="https://africacdc.org/covid-19/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa CDC</a> (per 1. Jänner 2023) keine ausreichende Grundlage mehr gegeben war.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://afrika.info/corona/chronik/">Chronik einer Ausbreitung: 14. Februar 2020 (erster Corona-Fall in Afrika) bis 5. März 2023</a></li>



<li><a href="https://afrika.info/corona/hintergrund/">Hintergrund zum Datenerfassungsprojekt von afrika.info</a></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Stand: 5. März 2023</h2>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>12.267.951</strong><br>(+5.319 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>257.774 Todesfälle</strong><br>(+16 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>11.893.778 genesene Personen</strong><br>(+11.288 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>116.399 aktive Fälle</strong><br>(-5.985 zur Vorwoche)</a></div>
</div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="epidemiologische-kurve">Epidemiologische Kurve</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die epidemiologische Kurve zeigt den täglichen Zuwachs an positiv getesteten Personen. Der Übersichtlichkeit halber werden die wöchentlichen Durchschnittswerte dargestellt.</p>



<iframe title="Epidemiologische Kurve für Afrika (Wochenschnitt)" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-nFw1H" src="https://datawrapper.dwcdn.net/nFw1H/91/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="800" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="7-tage-inzidenz-in-afrikanischen-staaten">7-Tage-Inzidenz in afrikanischen Staaten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den gesamten Kontinent derzeit <strong>0,37</strong> (+0,14 zur Vorwoche). Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Südafrika (5,73). Dahinter folgen Eswatini (5,71), Mauritius (2,73), Botswana (2,62) und Sambia (1,54). 19 afrikanische Staaten haben in der letzten Woche ihre Infektionszahlen nicht aktualisiert.</p>



<iframe title="Karte: Das Coronavirus in Afrika" aria-label="Karte" id="datawrapper-chart-y4fZm" src="https://datawrapper.dwcdn.net/y4fZm/421/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="538" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++){if(t[r].contentWindow===e.source)t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px"}}}))}();
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<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="entwicklung-der-aktiven-corona-infektionen">Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen</h2>



<iframe title="Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen in Afrika" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-GZgId" src="https://datawrapper.dwcdn.net/GZgId/432/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="600" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="die-wichtigsten-zahlen-im-zeitlichen-verlauf">Die wichtigsten Zahlen im zeitlichen Verlauf</h2>



<iframe title="Tabelle: Coronavirus in Afrika" aria-label="Tabelle" id="datawrapper-chart-0hxhf" src="https://datawrapper.dwcdn.net/0hxhf/405/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="1634" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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		<item>
		<title>Landraub nach Kolonialherrenart</title>
		<link>https://afrika.info/landraub-nach-kolonialherrenart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 17:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Jeffrey Moyo]]></category>
		<category><![CDATA[Land Grabbing]]></category>
		<category><![CDATA[Landraub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Afrika nimmt die Zahl der Zwangsvertreibungen in Verbindung mit dem Phänomen des Land Grabbing zu. So muss eine wachsende Mehrheit von Menschen ihre Farmen verlassen, um einer Minderheit einflussreicher Politiker, Unternehmer und Konzerne Platz zu machen, die Böden und Immobilien verschachern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Jeffrey Moyo | 22. April 2015</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harare (IPS/afr). In Afrika nimmt die Zahl der Zwangsvertreibungen in Verbindung mit dem Phänomen des Land Grabbing zu. So muss eine wachsende Mehrheit von Menschen ihre Farmen verlassen, um einer Minderheit einflussreicher Politiker, Unternehmer und Konzerne Platz zu machen, die Böden und Immobilien verschachern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Bereits unsere Vorväter hatten den Landklau durch die Kolonialherren vor mehr als einem Jahrhundert erlebt&#8220;, meint dazu Claris Madhuku, Leiterin der simbabwischen Pro-Demokratie-Gruppe &#8222;Platform for Youth Development&#8220; (PYD). &#8222;Die Geschichte wiederholt sich, und diesmal sind es unsere eigenen politischen Entscheidungsträger und Geschäftsleute, die unser Land stehlen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Owen Dliwayo, Programmleiter von &#8222;Youth Dialogue Action Network&#8220;, einer weiteren lokalen Aktivistengruppe, macht vor allem multinationale Unternehmen für die in den meisten afrikanischen Ländern stattfindende Entwicklung verantwortlich. Als Beispiel führt er das Biotreibstoffprojekt im Bezirk Chipinge in der Provinz Manicaland im Südosten Simbabwes an. &#8222;Tausende Dorfbewohner mussten wegen einer riesigen Zuckerplantage verschwinden.&#8220; Laut PYD wurden 1.754 Haushalte für das 2008 angelaufene Projekt geopfert, für dessen Umsetzung mehr als 40.000 Hektar Land dem Zuckerrohranbau zugewiesen wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gescheiterte-landreform-in-simbabwe">Gescheiterte Landreform in Simbabwe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 15 Jahren hatte Simbabwe ein umstrittenes Landreformprojekt durchgeführt, das die kolonialen Landeigentumsverhältnisse zugunsten der schwarzen Bevölkerung verändern sollte. Doch Aktivisten zufolge hat es dem Land im südlichen Afrika geschadet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Zu behaupten, dass afrikanische Staaten wie Simbabwe das Landproblem gelöst haben, stimmt nicht&#8220;, sagt Terry Mutsvanga, ein preisgekrönter simbabwischer Menschenrechtsaktivist, im IPS-Gespräch. &#8222;Vielmehr wurde das, was den weißen Farmern weggenommen wurde, vor allem an die politischen Eliten verteilt. Der Landklau in Afrika trägt wie die Kolonialzeit zu einer Perpetuierung der wirtschaftlichen Ungleichheit bei.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">2010 hatte der simbabwische Online-Nachrichtendienst &#8222;ZimOnline&#8220; berichtet, dass 2.200 Angehörige der schwarzen simbabwischen Elite fast 40 Prozent der 14 Millionen Hektar Land kontrollieren, die man den weißen Farmern abgenommen hatte, die wiederum Flächen von einer Größe zwischen 250 und 4.000 Hektar bewirtschaftet hatten. Allein Simbabwes Präsident Robert Mugabe und seine Familie sollen 14 Farmen mit einer Gesamtgröße von mindestens 16.000 Hektar besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Ostafrika, das geht aus einem Vortrag des ugandischen Umweltexperten Joshua Zake zum Thema &#8218;Land Grabbing: Das stumme Leid für Kleinbauern in Uganda&#8216; aus dem Jahre 2011 hervor, sind es wenige reiche und einflussreiche Persönlichkeiten, die sich an Land, das traditionell von Armen genutzt wurde, bereichern. Zake ist bei &#8218;Environmental Alert&#8216; für das Umwelt- und Ressourcenprogramm zuständig und koordiniert die Arbeitsgruppe der Organisation für ugandische Wälder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie er berichtet, sind in Afrika und insbesondere in seinem Land der unterirdische Öl- und Mineralienreichtum die Triebfedern für den großflächigen Landraub. In Simbabwe wurden seit der Entdeckung von Diamanten im Jahr 2005 mehr als 800 Familien aus Chiadzwa in Manicaland vertrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="namibia-landraub-auch-in-den-stadten">Namibia: Landraub auch in den Städten </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Land Grabbing findet auch in den Städten statt. &#8222;Infolge der Landflucht besteht eine hohe Nachfrage nach Grundstücken für den Bau von Häusern und Wohneinheiten&#8220;, bestätigt Etuna Nujoma, ein Immobilienunternehmer mit Sitz in der namibischen Hauptstadt Windhuk. &#8222;Neben den Reichen und Mächtigen ziehen auch korrupte Politiker ihren Vorteil aus der hohen Immobiliennachfrage. Sie filetieren die städtischen Grundstücke und teilen sie untereinander auf, um sie dann zu exorbitanten Preisen und zu Lasten der Armen teuer weiterzuverkaufen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Jahr hatten Slumbewohner am Rande der namibischen Ferien- und Küstenstadt Swakopmund Gemeindeland besetzt, nachdem die Absicht korrupter Behördenvertreter, sich gegenseitig Land zuzuschanzen, bekannt geworden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Simbabwe vergeben Mitglieder der regierenden Zanu-PF-Partei Grundstücke an Personen, die zwischen 10 und 20 US-Dollar – je nach Lage – für ein 30 bis 50 Quadratmeter großes Grundstück zu zahlen bereit sind, wie Andrew Nyanyadzi von der Zanu-PF bestätigt. &#8222;Wir brauchen die Genehmigung der Lokalbehörden nicht. Weil es das Land ist, für das unsere Freiheitshelden gekämpft haben, steht es uns frei, es zu erschwinglichen Preisen an Parteianhänger zu verkaufen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Harare haben sich militante Gruppen, die der Zanu-PF nahestehen, städtische Grundstücke unter den Nagel gerissen. So berichtet Precious Shumba, Leiterin der Bürgergruppe &#8222;Harare Residents Trust&#8220;, dass sich die Polizei nicht traue, einzugreifen. In dem dicht besiedelten Stadtteil Hatcliffe hätten sich Wohnbaukooperativen im Besitz von Zanu-PF-Führern Land illegal angeeignet, obwohl es Personen und Organisationen in Simbabwe verboten sei, Land zu veräußern, das ihnen nicht gehöre.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="schlupflocher-fur-investoren-in-mosambik">Schlupflöcher für Investoren in Mosambik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Mosambik ist der Staat der einzige Landbesitzer. So ist es in der Landesverfassung festgeschrieben. Wohl erlaubt das Land- und Bodengesetz Privatpersonen die Nutzung von Grundstücken, doch Schlupflöcher führen dazu, dass die nationalen Landrechte privaten Interessen geopfert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So geht aus einer Untersuchung des Nationalen Bauernverbands aus dem letzten Jahr hervor, dass der Landklau in Mosambik ein Ausmaß erreicht habe, das an Kolonialzeiten erinnere. Unternehmen mit besten Verbindungen zu den Behörden haben sich demnach hunderttausende Hektar Farmland gesichert und die Kleinbauern vertrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Non-Profit-Organisation GRAIN berichtet, ist es für Bauern im Norden von Mosambik schwer, sich gegenüber dem Landhunger ausländischer Agrounternehmen zu behaupten. Mosambikanern werde weisgemacht, dass die Projekte der Entwicklung förderlich seien. Doch Caesar Guebuza und andere Bauern wissen aus Erfahrung, dass das nicht stimmt. &#8222;Agrarinvestitionen ausländischer Unternehmen nützen uns gar nichts, sondern bringen uns um unser Land&#8220;, sagt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftswissenschaftler machen vor allem den Staat dafür verantwortlich, dass ausländische Investoren inzwischen große Flächen an kommunalen Grundstücken besitzen. &#8222;Die Regierungen sind bekannt dafür, dass sie die Interessen ausländischer Unternehmen vertreten und diesen Land zuweisen, das nach geltendem Gewohnheitsrecht den lokalen Bauern gehört&#8220;, sagt der simbabwische Experte Kingston Nyakurukwa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hilfsorganisation &#8222;ActionAid Tanzania&#8220; hat unlängst gewarnt, dass die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika, die 7,57 Milliarden Euro in die Entwicklung der afrikanischen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit investieren will, dazu führen wird, dass Afrikaner um ihr hart verdientes Geld gebracht werden, da sie dann die Agrarerzeugnisse kaufen müssen. Zuckerrohrplantagen, Reisfelder und andere Agrarprojekte, die mit Geldern der Neuen Allianz finanziert würden, führten zur Vertreibung lokaler Kleinbauern. Der Traum vom großen Geld münde in die Landlosigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir hier in Tansania werden durch die Gelder der Investoren von unserem angestammten Land vertrieben. Wir haben keine Wahl, ob wir umziehen wollen oder nicht&#8220;, so Moses Malunguja, ein lokaler Bauer. &#8222;Wir werden zur Annahme von finanziellen Abfindungen oder Alternativland gezwungen.&#8220; (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Eine Tabakpflanzerin in der simbabwischen Provinz Mashonaland Central packt zusammen, nachdem sie einen Termin zur Räumung ihrer Farm erhalten hat. (Foto: Jeffrey Moyo/IPS)</p>
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		<item>
		<title>Drastische Zunahme an Krebserkrankungen</title>
		<link>https://afrika.info/drastische-zunahme-an-krebserkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 17:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Sambia]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jeffrey Moyo]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Im Schatten der derzeitigen Bemühungen, Ebola, Malaria und die medikamentenresistente Tuberkulose zu bekämpfen, gewinnt in Afrika eine weitere tödliche Krankheit an Boden: Krebs. Inzwischen greifen die bösartigen Tumore in der Region schneller um sich als HIV/AIDS. Doch gegen Krebs sind die Staaten weitgehend machtlos.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Jeffrey Moyo | 18. Februar 2015</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harare (IPS/afr). Im Schatten der derzeitigen Bemühungen, Ebola, Malaria und die medikamentenresistente Tuberkulose zu bekämpfen, gewinnt in Afrika eine weitere tödliche Krankheit an Boden: Krebs. Inzwischen greifen die bösartigen Tumore in der Region schneller um sich als HIV/AIDS. Doch gegen Krebs sind die Staaten weitgehend machtlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Weltkrebstag, der jedes Jahr auf den 4. Februar fällt, kommt und vergeht, beunruhigt die Verbreitung von Krebs in Afrika Gesundheitsorganisationen und -experten das ganze Jahr über. Einer weiteren schlimmen Gesundheitskrise sei der Kontinent nicht gewachsen, warnen Gesundheitsexperten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2020 rechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit mit 16 Millionen neuen Krebsfällen. Zu 70 Prozent werden die Entwicklungsländer betroffen sein, deren Chancen, die Krankheit wirksam zu bekämpfen, aufgrund unterschiedlicher Faktoren extrem gering sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="am-scheideweg">Am Scheideweg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Afrika ist mit den rasant zunehmenden Krebsfällen, die inzwischen mehr Menschen dahinraffen als HIV/AIDS, völlig überfordert, vor allem weil es an allen Ecken und Enden an Krebsspezialisten fehlt&#8220;, meint Menzisi Thabane, ein in der Eastern-Cape-Provinz Südafrikas praktizierender Onkologe. Die politischen Entscheidungsträger des Kontinents hätten es versäumt, dem Kampf gegen den Krebs mit seinen Millionen Todesopfern Priorität einzuräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten der mehr als 2.000 afrikanischen Sprachen verfügen über kein Wort für Krebs. In den Entwicklungs- und Industrieländern gelten die bösartigen Geschwulste vorrangig als Wohlstandsproblem, ausgelöst durch ungesunde Konsumgewohnheiten wie einem übermäßigen Fast-Food-, Tabak- und Alkoholkonsum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in einer Vielzahl von Fällen – vor allem in Afrika – stecken Infektionskrankheiten hinter den Krebserkrankungen. So führen Hepatitis B und C häufig zu Leberkrebs, humane Papillomviren (HPV) zu Gebärmutterhalskrebs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen die hohen Behandlungskosten. Die HPV-Impfungen, die in den meisten Subsahara-Ländern in drei Dosen über einen Zeitraum von sechs Monaten verabreicht werden, kosten 350 US-Dollar. In Simbabwe schlägt die Strahlentherapie mit 3.000 bis 4.000 Dollar zu Buche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aus einer 2011 veröffentlichten Studie hervorgeht, sind die Krebszahlen und die tödlich verlaufenden Krebserkrankungen in den reichen Ländern rückläufig. In Afrika und anderen Armenregionen sind sie hingegen drastisch gestiegen. 76 Prozent aller neuen Gebärmutterhalskrebserkrankungen werden in Entwicklungsländern diagnostiziert, 22 Prozent aller weltweiten Fälle in Afrika südlich der Sahara.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="kaum-onkologen">Kaum Onkologen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des simbabwischen Gesundheitsministeriums kommen auf 7.000 Krebspatienten gerade einmal vier Onkologen. &#8222;Der Mangel an Fachärzten verhindert eine umfassende Therapie der Patienten&#8220;, meint dazu Prosper Chonzi, Leiter der Gesundheitsdienste in der simbabwischen Hauptstadt Harare.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ähnlich gravierender Fachkräftemangel herrscht in Westafrika. Im letzten Jahr hatte &#8218;The Vanguard&#8216;, eine nigerianische Zeitung, berichtet, dass es in der 300 Millionen Einwohner zählenden Region gerade einmal 60 Onkologen gibt, von denen 20 im 160 Millionen Menschen zählenden Nigeria ihren Beruf ausüben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 24 Millionen Einwohner zählenden Ghana sind sieben Onkologen im Einsatz, in Burkina zwei und in Côte d’Ivoire gerade einmal einer. Im sechs Millionen Menschen zählenden Sierra Leone gibt es überhaupt keinen Facharzt zur Behandlung von Krebs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite des Kontinents, in Kenia, gehen jährlich 18.000 Todesfälle auf das Konto von Krebs. In 60 Prozent aller Fälle befanden sich die betroffenen Kenianer in ihrem produktivsten Lebensabschnitt. Bei Männern wird meist Prostata- oder Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, bei Frauen Brust- und Gebärmutterhalskrebs festgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="krebsgefahr-unterschatzt">Krebsgefahr unterschätzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Simbabwische Gesundheitsexperten führen die hohen Todesraten in Afrika vor allem auf eine unzureichende Aufklärung zurück. &#8222;Es gibt nur sehr wenige Menschen, die Krebs als wirkliche Gefahr für das Gesundheitssystem betrachten&#8220;, moniert Agnes Matutu von der Simbabwischen Krebsallianz, eine Organisation, die über die Krebsgefahren aufklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sambia werfen Gesundheitsaktivisten der Regierung vor, auf die Krebsgefahr nicht angemessen zu reagieren. &#8222;Die Menschen sterben in Massen an Krebs, während sich die Regierung ausschließlich dem Kampf gegen HIV/AIDS widmet&#8220;, so Kitana Phiri, die seit ihrem persönlichen Sieg über Gebärmutterhalskrebs an einer Aufklärungskampagne in der sambischen Hauptstadt Lusaka mitwirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Tansania rafft Krebs eine Vielzahl von Menschen dahin. So hatte im Januar 2014 das Ocean-Road-Krebsinstitut (ORCI), die einzige Krebsklinik im 45 Millionen Einwohner zählenden Land, in einem Bericht mitgeteilt, dass die Krebsrate des Landes bei 100 pro 100.000 Menschen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Namibia wiederum wurden bei Uran-Bergleuten extrem hohe Krebsraten festgestellt. Aus der Rössing-Uranmine von &#8222;Rio Tinto&#8220; werden Millionen Tonnen Gestein aus dem Boden geholt. &#8222;Die meisten Arbeiter berichteten, gar nicht gewusst zu haben, dass sie radioaktiven Strahlungen ausgesetzt waren&#8220;, fanden Wissenschaftler von &#8218;Earthlife Namibia&#8216; und dem Institut für Arbeitsressourcen und Forschung in einer gemeinsamen Studie heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die älteren Arbeiter kannten allesamt Kumpel, die an Krebs und anderen Krankheiten gestorben sind. Viele befinden sich inzwischen im Ruhestand oder sind bereits selbst an Krebs gestorben&#8220;, heißt es in der Untersuchung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Krebsepidemie wird weiter um sich greifen&#8220;, befürchtet Elize Jourbert vom Südafrikanischen Krebsverband (CANSA). &#8222;Allein in Südafrika wird jedes Jahr bei 100.000 Menschen Krebs diagnostiziert.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="private-brustkrebsvorsorge-in-ghana">Private Brustkrebsvorsorge in Ghana</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ellen Awuah-Darko, Gründerin der Jead-Stiftung für Brustkrebs, weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, in Afrika an Krebs zu erkranken. Nachdem bei ihr Brustkrebs festgestellt worden war, musste sie zigtausende Dollar aufbringen, bevor sie in den USA erfolgreich behandelt werden konnte. Das hat sie angetrieben, in ihrem eigenen Land nach Lösungen zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In Amerika musste ich erst einmal 70.000 Dollar hinlegen, bevor sich überhaupt jemand bereitfand, mit mir zu reden&#8220;, sagt sie. &#8222;Ich hatte Glück, weil mir mein Mann nach seinem Tod eine Erbschaft hinterlassen hatte. Doch schon damals drängte sich mir die Frage auf, warum nur ich eine Behandlung bekommen soll, meine anderen Landsleute nicht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen geht Awuah-Darko mit Gesundheitsexperten in die Gemeinden in Ghanas Eastern Region, um Frauen einfache Brustuntersuchungen – keine Mammografien oder Ultraschalluntersuchungen – anzubieten und ihnen zu zeigen, wie sie ihre Brust wirkungsvoll auf Knoten abtasten können. &#8222;Scham ist hier fehl am Platz&#8220;, sagt sie. &#8222;Ich will, dass alle Frauen begreifen, dass Früherkennung lebensrettend sein kann.&#8220; (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> In afrikanischen Staaten fehlen medizinische Fachkräfte, um dem rapiden Wachstum an Krebserkrankungen wirkungsvoll zu begegnen. (Foto: Jeffrey Moyo/IPS)</p>
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