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	<title>Marokko Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
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	<title>Marokko Archive | afrika.info</title>
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		<title>Spitzentechnologien treiben Afrikas Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In seinem Gastkommentar zeigt Claver Gatete, Exekutivsekretär der United Nations Economic Commission for Africa, warum ein Übergang zu innovationsgetriebenem Wachstum unerlässlich ist, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Claver Gatete | 21. April 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:700">Afrikas Wirtschaft ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten gewachsen – doch der tiefgreifende Strukturwandel ist bislang ausgeblieben. Angesichts globaler Umbrüche und technologischer Dynamiken steht der Kontinent nun vor einer entscheidenden Weichenstellung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:700">In seinem Gastkommentar zeigt <a href="https://www.uneca.org/executive-secretary" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Claver Gatete</a>, Exekutivsekretär der United Nations Economic Commission for Africa, warum ein Übergang zu innovationsgetriebenem Wachstum unerlässlich ist, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/04/claver-gatete-ips-busani-bafana-1200-800.jpg" alt="" class="wp-image-5575" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/04/claver-gatete-ips-busani-bafana-1200-800.jpg 1200w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/04/claver-gatete-ips-busani-bafana-1200-800-300x200.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/04/claver-gatete-ips-busani-bafana-1200-800-768x512.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/04/claver-gatete-ips-busani-bafana-1200-800-1024x683.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2026/04/claver-gatete-ips-busani-bafana-1200-800-639x426.jpg 639w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Claver Gatete, Exekutivsekretär der United Nations Economic Commission for Africa (Bild: Busani Bafana/IPS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Addis Abeba, 20. April (AR/IPS/afr) – Afrikas Wachstumsgeschichte der letzten zwei Jahrzehnte ist real, aber noch nicht transformativ.&nbsp; Auf dem gesamten Kontinent ist das BIP eher aufgrund einer höheren Zahl an Arbeitskräften, mehr Kapital und eines Rohstoff-Superzyklus gestiegen als durch echte Produktivitäts- und Innovationsgewinne. Zu wenige Arbeitskräfte sind aus der Subsistenzlandwirtschaft in produktivere Bereiche der verarbeitenden Industrie und moderne Dienstleistungen gewechselt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als das jüngste Africa Business Forum in Addis Abeba (16. bis 17. Februar 2026, Anm.) zu Ende ging, kristallisierte sich eine klare Botschaft heraus: Wenn Afrika in den kommenden zehn Jahren die Millionen hochwertiger Arbeitsplätze schaffen will, die seine jungen Menschen benötigen, muss es sich entschlossen von einem inputgetriebenen Wachstum abwenden und auf ein innovationsgetriebenes Wachstum setzen, das von Daten und Spitzentechnologien angetrieben wird.</p>



<h2 id="h-notwendiger-kurswechsel" class="wp-block-heading">Notwendiger Kurswechsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser <a href="https://www.uneca.org/stories/africa%E2%80%99s-economic-outlook-to-remain-solid-in-2026-despite-trade-uncertainty%2C-says-un-report" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaftsbericht für Afrika 2026</a> erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierungen erkennen, dass dieser Kurswechsel nicht mehr optional ist. Er ist der einzige glaubwürdige Weg zu einer widerstandsfähigen, inklusiven und nachhaltigen Entwicklung inmitten von Klimaschocks, verschärften Finanzierungsbedingungen, geopolitischen Herausforderungen und raschem technologischen Wandel.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukunftstechnologien – von künstlicher Intelligenz und fortschrittlicher Datenanalyse bis hin zum Internet der Dinge, Robotik und Lösungen für saubere Energie – gestalten bereits jetzt die Wertschöpfungsketten in Landwirtschaft, verarbeitendem Gewerbe, Dienstleistungssektor und öffentlicher Verwaltung neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage für afrikanische Entscheidungsträger und Branchenführer lautet nicht, ob diese Technologien den Arbeitsmarkt verändern werden, sondern ob der Kontinent diese Transformation selbst gestalten oder sich lediglich nach den Vorgaben anderer daran anpassen wird.</p>



<h2 id="h-qualifikationen-fur-die-zukunft" class="wp-block-heading">Qualifikationen für die Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitung auf die Berufe der Zukunft beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der Herausforderungen in puncto Qualifikation. Heute erreicht nur ein kleiner Teil der afrikanischen Kinder im Alter von zehn Jahren die Mindestanforderungen an Lesekompetenz; die Einschulungsquote in der technischen und beruflichen Bildung ist nach wie vor niedrig; und die Zahl der Studierenden an Hochschulen liegt weit hinter dem globalen Durchschnitt zurück. Dies ist ein Rezept für den Ausschluss aus einer technologieintensiven Weltwirtschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Länder benötigen umfassende nationale Qualifikationsvereinbarungen, die grundlegendes Lernen, MINT-Bildung und digitale Kompetenz in den Mittelpunkt der Wirtschaftsstrategie stellen und nicht nur als Zusatz betrachten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet Lehrplanreformen, die Problemlösung, Programmieren, Datenkompetenz und Kreativität in den Vordergrund stellen; eine groß angelegte Fortbildung der Lehrkräfte; sowie starke Partnerschaften zwischen Universitäten, Berufsbildungseinrichtungen und der Industrie, um sicherzustellen, dass die Ausbildung auf die tatsächliche Nachfrage des Arbeitsmarktes abgestimmt ist.</p>



<h2 id="h-erfolgsbeispiele-in-afrikanischen-landern" class="wp-block-heading">Erfolgsbeispiele in afrikanischen Ländern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfreulicherweise bewegen sich einige Länder bereits in diese Richtung.&nbsp; So schafft beispielsweise Kenias Ökosystem für digitale Innovation – von Mobile Money über plattformbasierte Logistik bis hin zum E-Commerce – neue Berufe in den Bereichen Fintech, digitales Marketing, Datendienste und Plattformmanagement, die vor einem Jahrzehnt kaum existierten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruanda hat sich als afrikanischer Teststandort für neue Technologien positioniert und investiert massiv in Breitband, digitale öffentliche Dienste und Programmierschulen, um Arbeitskräfte auszubilden, die für datengesteuerte und KI-gestützte Tätigkeiten bereit sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Ägypten, Marokko und Südafrika entstehen durch Wertschöpfungsketten in den Bereichen Automobilindustrie und erneuerbare Energien neue Aufgaben in der fortschrittlichen Fertigung, der Batterietechnologie sowie der Solar- und Windtechnik.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tanger, die Stadt, in der im vergangenen Monat die <a href="https://www.uneca.org/eca-events/cfm2026">UNECA-Konferenz der Minister für Finanzen und wirtschaftliche Entwicklung</a> stattfand, verfügt über einen Hafen für Spitzentechnologien auf Weltklasse-Niveau, der es mit vielen Industrieländern aufnehmen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Beispiele zeigen, dass Länder, wenn sie Bildung, Industriepolitik und digitale Strategie aufeinander abstimmen, beginnen können, ihre Arbeitsmärkte auf die Industrien der Zukunft auszurichten.</p>



<h2 id="h-umdenken-erforderlich" class="wp-block-heading">Umdenken erforderlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Qualifikationen allein reichen nicht aus, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Arbeitnehmer brauchen produktive Unternehmen, die sie einstellen, und Unternehmen benötigen ein förderliches Umfeld, um innovativ sein zu können. Aus diesem Grund betont der Bericht die Bedeutung einer Industrie- und Innovationspolitik, die Spitzentechnologien gezielt in die produktiven Sektoren Afrikas integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Landwirtschaft beispielsweise werden die Arbeitsplätze der Zukunft in den Bereichen klimafreundliche Landwirtschaft, Agrardaten-Dienstleistungen, präzise Verteilung von Betriebsmitteln und digitale Beratung liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieses Potenzial auszuschöpfen, sind Investitionen in Bewässerung, Breitbandnetze im ländlichen Raum, Datenplattformen sowie die Unterstützung von <a href="https://afrika.info/leistungen/innovation-scouting" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Startups</a> im Agrarsektor erforderlich, die Spitzentechnologie – von Sensoren über Satellitenbilder bis hin zu KI-basierten Beratungsdiensten – an die lokalen Gegebenheiten anpassen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im verarbeitenden Gewerbe können Regierungen Industrieparks und Sonderwirtschaftszonen nutzen, um Unternehmen anzuziehen, die Automatisierung, intelligente Logistik und fortschrittliche Werkstoffe einsetzen, und gleichzeitig Technologietransfer und die Entwicklung lokaler Zulieferer aushandeln, um qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.</p>



<h2 id="h-datenwirtschaft-als-wachstumsmotor" class="wp-block-heading">Datenwirtschaft als Wachstumsmotor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig muss Afrika Daten als strategischen Wirtschaftsfaktor betrachten und nicht als Nebensache. Daten bilden die Grundlage für Spitzentechnologien in allen Sektoren – doch ein Großteil der Daten des Kontinents wird im Ausland gespeichert und verarbeitet, sodass vor Ort nur ein begrenzter Wert generiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufbau einer Datenwirtschaft, die Arbeitsplätze schafft, bedeutet Investitionen in Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur, Hochleistungsrechner und sichere Konnektivität sowie die Entwicklung klarer Regeln für Datenverwaltung, Datenschutz, grenzüberschreitende Datenströme und Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bedeutet auch, lokale Unternehmen zu unterstützen, die entlang der Datenwertschöpfungskette tätig sind – von der Erfassung und Kennzeichnung bis hin zu Analysen und KI-Dienstleistungen – und junge Menschen mit den Fähigkeiten auszustatten, die sie benötigen, um als Dateningenieure, Analysten, Ethiker und Produktmanager zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Afrika weiterhin Rohdaten exportiert und gleichzeitig hochwertige digitale Dienstleistungen importiert, wird es seine traditionelle Rohstofffalle lediglich in digitaler Form reproduzieren.</p>



<h2 id="h-finanzierung-von-innovation" class="wp-block-heading">Finanzierung von Innovation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Finanzierungsmodell für Innovation und Arbeitsplätze muss sich ändern. Traditionelle Bankensysteme, die sich auf besicherte Kredite konzentrieren, sind für risikoreiche, von immateriellen Vermögenswerten getriebene Technologieunternehmen schlecht geeignet. Afrikanische Länder können beginnen, diese Lücke zu schließen, indem sie Blended-Finance-Fazilitäten, Innovationsanleihen, öffentliche Risikokapitalfonds und regionale Kreditlinien schaffen, die privates Kapital für Sektoren mit hoher Produktivität mobilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das öffentliche Beschaffungswesen kann hier ein wirkungsvoller Hebel sein: Durch die Gestaltung innovationsfreundlicher Ausschreibungen und die Reservierung von Platz für lokale Digital- und Technologieanbieter können Regierungen eine vorhersehbare Nachfrage schaffen, die Startups und KMU dabei hilft, zu wachsen und Personal einzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Länder experimentieren bereits mit Sandboxen und Innovationswettbewerben in den Bereichen Fintech, E-Health und Govtech. Das zeigt, wie Politik neue, Arbeitsplätze schaffende Ökosysteme ankurbeln kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All dies ist nicht ohne Risiko.</p>



<h2 id="h-zahlreiche-herausforderungen" class="wp-block-heading">Zahlreiche Herausforderungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zukunftstechnologien automatisieren bereits Routineaufgaben und gestalten Wertschöpfungsketten neu – auf eine Weise, die Arbeitsplätze verdrängen, soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten vergrößern und die digitale Kluft vertiefen kann. Insgesamt werden Arbeitsplätze nicht verschwinden, aber sie werden sich wandeln – und einige werden wegfallen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitung auf diesen Umbruch erfordert robuste Sozialschutzsysteme, aktive Arbeitsmarktpolitik und gezielte Unterstützung für Frauen und Jugendliche beim Zugang zu Ausbildung, Finanzierung und Technologie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem muss den Themen Cybersicherheit, Datenschutz und Plattformregulierung ernsthafte Aufmerksamkeit gewidmet werden, um ausbeuterische Praktiken zu verhindern, Rechte zu schützen und das Vertrauen in digitale Systeme aufrechtzuerhalten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Regulierung zu weit hinter der Innovation zurückbleibt, wird der Arbeitsmarkt die Anpassungskosten durch Informalität, Unterbeschäftigung und soziale Spannungen auffangen.</p>



<h2 id="h-afrikas-potenziale-im-globalen-kontext" class="wp-block-heading">Afrikas Potenziale im globalen Kontext</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika startet diese Reise mit erheblichen Vorteilen.&nbsp;Der Kontinent verfügt über die jüngste Bevölkerung der Welt, riesige Vorkommen an kritischen Mineralien, die für saubere Energie und die Technologieproduktion unerlässlich sind, sowie über einige der besten Solarressourcen des Planeten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorzüge können neue Wellen grüner Industrialisierung – in den Bereichen Batterien, Elektromobilität, grüner Wasserstoff, saubere Energie und digitale Infrastruktur – untermauern und vielfältige, zukunftsorientierte Arbeitsplätze in den Bereichen Ingenieurwesen, Bauwesen, Instandhaltung, Daten und Dienstleistungen schaffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch um dieses Potenzial in die Realität umzusetzen, müssen die Länder die Bequemlichkeit eines inputgetriebenen Wachstums hinter sich lassen und eine anspruchsvollere Agenda verfolgen: eine Agenda, die Kompetenzen, Innovationsökosysteme, Daten und Spitzentechnologien in den Mittelpunkt der Wirtschaftsstrategie stellt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der AfCFTA als unserem Marshall-Plan verfügen wir über die Regeln und die Plattform für eine kontinentale Skalierung, die zu gemeinsamem Wohlstand in Form von Arbeitsplätzen führt, die durch die Nutzung von Daten und Spitzentechnologien geschaffen werden.</p>



<h2 id="h-weichenstellung-fur-die-zukunft" class="wp-block-heading">Weichenstellung für die Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitsplätze der Zukunft werden heute gestaltet – durch die Art und Weise, wie Afrika seine Kinder ausbildet, seine Daten reguliert, seine Innovatoren finanziert und seine Infrastruktur plant.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn afrikanische Länder entschlossen und zielgerichtet handeln, können sie einen Arbeitsmarkt gestalten, der produktiver, inklusiver und widerstandsfähiger ist als der, den sie geerbt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sie zögern, läuft der Kontinent Gefahr, ein Konsument der Technologien anderer und ein Lieferant von billigen Arbeitskräften und Rohstoffen zu bleiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich ist die eigentliche Frage einfach: Wird Afrika Spitzentechnologien nutzen, um das Wirtschaftswachstum und den Strukturwandel zu beschleunigen, oder am Rande der Branchen bleiben, die das 21. Jahrhundert prägen?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl ist klar; das Zeitfenster ist eng; und die Zeit, Afrikas Arbeitskräfte auf die Spitzentechnologie-Wirtschaft vorzubereiten, ist jetzt. So können wir ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum auf dem Kontinent sicherstellen. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Student*innen der neuen Shanahan University Onitsha (SUO) im Bundesstaat Anambra, Nigeria (Foto: Goallord-Creativity, Shutterstock.com)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Afrika-Cup &#8211; das Finale</title>
		<link>https://afrika.info/veranstaltungen/afrika-cup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 17:02:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fußball verbindet – Menschen, Kulturen, Herzen. Erleben Sie das Finale des Africa Cup of Nations live in einem interkulturellen Umfeld.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-public-viewing-und-come-together">Public Viewing und Come Together</h2>



<pre class="wp-block-verse"><strong>Termin:</strong> 18. Jänner 2026, 19:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Afro-Asiatisches Institut, Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg<br><strong>Eintritt:</strong> frei</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fußball verbindet – Menschen, Kulturen, Herzen. Erleben Sie das Finale des <strong>Africa Cup of Nations</strong> live in einem interkulturellen Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können die Kicker der Côte d&#8217;Ivoire den Titel aus 2024 verteidigen? Oder holt die Heimmannschaft Marokko den begehrten Pokal? Oder sorgt gar ein krasser Außenseiter wie Simbabwe oder Botswana für eine Überraschung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 35. Africa Cup findet vom <strong>21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko</strong> statt. Das Land wird damit nach 1988 das zweite Mal Gastgeber des Turniers sein. Insgesamt werden von den 24 teilnehmenden Nationen 52 Spiele ausgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Finale wird am 18. Jänner 2026</strong> im neu errichteten Stade Moulay Abdallah in Rabat ausgetragen. Anpfiff: 20:00 Uhr</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-teilnehmende-nationalteams">Teilnehmende Nationalteams</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-regular has-regular-font-size"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe A</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe B</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe C</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4816" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Marokko.svg_.webp" alt="Marokko Flagge"> Marokko</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4824" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Aegypten.svg_.webp" alt="Ägypten Flagge"> Ägypten</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4828" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Nigeria.svg_.webp" alt="Nigeria Flagge"> Nigeria</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4817" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Mali.svg_.webp" alt="Mali Flagge"> Mali</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4825" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Suedafrika.svg_.webp" alt="Südafrika Flagge"> Südafrika</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4829" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Tunesien.svg_.webp" alt="Tunesien Flagge"> Tunesien</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4819" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Sambia.svg_.webp" alt="Sambia Flagge"> Sambia</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4826" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Angola.svg_.webp" alt="Angola Flagge"> Angola</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4830" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Uganda.svg_.webp" alt="Uganda Flagge"> Uganda</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="9" class="wp-image-4820" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Komoren.svg_.webp" alt="Komoren Flagge"> Komoren</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4827" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Simbabwe.svg_.webp" alt="Simbabwe Flagge"> Simbabwe</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4831" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Tansania.svg_.webp" alt="Tansania Flagge"> Tansania</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe D</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe E</th><th class="has-text-align-left" data-align="left">Gruppe F</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4832" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Senegal.svg_.webp" alt="Senegal Flagge"> Senegal</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4836" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Algerien.svg_.webp" alt="Algerien Flagge"> Algerien</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4840" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Cote-d-Ivoire.svg_.webp" alt="Côte d'Ivoire Flagge"> Côte d&#8217;Ivoire</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="11" class="wp-image-4833" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-DR-Kongo.svg_.webp" alt="DR Kongo Flagge"> DR Kongo</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4837" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Burkina-Faso.svg_.webp" alt="Burkina Faso Flagge"> Burkina Faso</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4841" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Kamerun.svg_.webp" alt="Kamerun Flagge"> Kamerun</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4834" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Benin.svg_.webp" alt="Benin Flagge"> Benin</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4838" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Aequatorialguinea.svg_.webp" alt="Äquatorialguinea Flagge"> Äquatorialguinea</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="11" class="wp-image-4842" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Gabun.svg_.webp" alt="Gabun Flagge"> Gabun</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4835" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Botswana.svg_.webp" alt="Botswana Flagge"> Botswana</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="8" class="wp-image-4839" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Sudan.svg_.webp" alt="Sudan Flagge"> Sudan</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><img loading="lazy" decoding="async" width="15" height="10" class="wp-image-4843" style="width: 15px;" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/10/Flagge-Mosambik.svg_.webp" alt="Mosambik Flagge"> Mosambik</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von Welthaus Graz in Kooperation mit afrika.info, Afrika Plattform Salzburg, Afro-Asiatisches Institut Graz, Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Katholische Hochschuljugend, Katholische Hochschulgemeinde und Fachbereich Weltkirche</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/veranstaltungen/afrika-cup/">Afrika-Cup &#8211; das Finale</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona in Afrika</title>
		<link>https://afrika.info/corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 14:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Daten zur Corona-Pandemie in Afrika - vom Auftreten des ersten Falls am 14. Februar 2020 in Ägypten bis zum Ende der Datenerfassung am 5. März 2023.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/corona/">Corona in Afrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eae9e3"><strong>Datenerfassung beendet</strong><br><br>Nach über drei Jahren haben wir das Projekt am 5. März 2023 beendet. Hintergrund für die Entscheidung war, dass nach der Einstellung der Datenerfassung durch die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">John Hopkins University</a> (per 10. März 2023) und <a href="https://africacdc.org/covid-19/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa CDC</a> (per 1. Jänner 2023) keine ausreichende Grundlage mehr gegeben war.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://afrika.info/corona/chronik/">Chronik einer Ausbreitung: 14. Februar 2020 (erster Corona-Fall in Afrika) bis 5. März 2023</a></li>



<li><a href="https://afrika.info/corona/hintergrund/">Hintergrund zum Datenerfassungsprojekt von afrika.info</a></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Stand: 5. März 2023</h2>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>12.267.951</strong><br>(+5.319 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>257.774 Todesfälle</strong><br>(+16 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>11.893.778 genesene Personen</strong><br>(+11.288 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>116.399 aktive Fälle</strong><br>(-5.985 zur Vorwoche)</a></div>
</div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="epidemiologische-kurve">Epidemiologische Kurve</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die epidemiologische Kurve zeigt den täglichen Zuwachs an positiv getesteten Personen. Der Übersichtlichkeit halber werden die wöchentlichen Durchschnittswerte dargestellt.</p>



<iframe title="Epidemiologische Kurve für Afrika (Wochenschnitt)" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-nFw1H" src="https://datawrapper.dwcdn.net/nFw1H/91/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="800" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
</script>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="7-tage-inzidenz-in-afrikanischen-staaten">7-Tage-Inzidenz in afrikanischen Staaten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den gesamten Kontinent derzeit <strong>0,37</strong> (+0,14 zur Vorwoche). Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Südafrika (5,73). Dahinter folgen Eswatini (5,71), Mauritius (2,73), Botswana (2,62) und Sambia (1,54). 19 afrikanische Staaten haben in der letzten Woche ihre Infektionszahlen nicht aktualisiert.</p>



<iframe title="Karte: Das Coronavirus in Afrika" aria-label="Karte" id="datawrapper-chart-y4fZm" src="https://datawrapper.dwcdn.net/y4fZm/421/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="538" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++){if(t[r].contentWindow===e.source)t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px"}}}))}();
</script>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="entwicklung-der-aktiven-corona-infektionen">Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen</h2>



<iframe title="Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen in Afrika" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-GZgId" src="https://datawrapper.dwcdn.net/GZgId/432/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="600" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
</script>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-wichtigsten-zahlen-im-zeitlichen-verlauf">Die wichtigsten Zahlen im zeitlichen Verlauf</h2>



<iframe title="Tabelle: Coronavirus in Afrika" aria-label="Tabelle" id="datawrapper-chart-0hxhf" src="https://datawrapper.dwcdn.net/0hxhf/405/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="1634" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
</script>
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		<item>
		<title>Die wirtschaftlichen Folgen von Corona</title>
		<link>https://afrika.info/die-wirtschaftlichen-folgen-der-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DR Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[Mosambik]]></category>
		<category><![CDATA[Republik Kongo]]></category>
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		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test.afrika.info/?p=657</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/die-wirtschaftlichen-folgen-der-corona-pandemie/">Die wirtschaftlichen Folgen von Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von&nbsp;Martin Sturmer&nbsp;| 18. Februar 2021</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberndorf bei Salzburg (afr). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Afrika sind enorm. In vielen Ländern steigen Arbeitslosigkeit, Armut und Staatsverschuldung. Experten fordern eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten. Digitalisierung, Klimaresilienz und dem Binnenhandel kommen eine Schlüsselrolle zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht &#8222;<a href="https://www.un.org/development/desa/dpad/document_gem/global-economic-monitoring-unit/world-economic-situation-and-prospects-wesp-report/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">World Economic Situation and Prospects 2021</a>&#8220;&nbsp; des &#8222;Department of Economic and Social Affairs&#8220; der Vereinten Nationen (UN DESA) weist für Afrika im Jahr 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 3,4 Prozent aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die afrikanischen Länder kämpfen angesichts der Corona-Pandemie mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Problemen. Niedrige Rohstoffpreise, der Zusammenbruch des Tourismus und geringere Rücküberweisungen haben den Volkswirtschaften im letzten Kalenderjahr schwer zugesetzt. Dazu kamen Einschränkungen aufgrund nationaler Lockdowns, um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sechs-lander-in-aktuer-schuldennot">Sechs Länder in aktuer &#8222;Schuldennot&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als einer der größten wirtschaftlichen Herausforderungen beschreibt der UN-Bericht den Anstieg der Staatsschulden. Im Schnitt ist die Schuldenquote im letzten Jahr um acht Prozent gewachsen. Die Demokratische Republik Kongo, die Seychellen, der Sudan und Sambia verzeichneten sogar eine Zuwachs jenseits der 20-Prozent-Marke. Sechs Länder sind akut in “Schuldennot” und haben Schwierigkeiten, die Kredite zu tilgen: Mosambik, Republik Kongo, São Tomé und Príncipe, Simbabwe, Somalia und Sudan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren des Reports betonen, dass die Schuldenkrise zu einer &#8222;brutalen weiteren Verschlechterung der bestehenden Bedingungen&#8220; führen werde. Sie verweisen auf notwendige fiskalische Anpassungen, welche die Aussichten weiter eintrüben würden. Die Warnung im Bericht ist deutlich: &#8222;Vor diesem Hintergrund könnten soziale Unruhen und politische Spannungen leicht eskalieren, die wiederum Instabilität, Gewalt, Binnenvertreibung, Migration und Ernährungsunsicherheit erhöhen könnten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">UN-Generalsekretär António Guterres appellierte anlässlich der Präsentation des Berichts an die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft: &#8222;Wir sind mit der schlimmsten Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit 90 Jahren konfrontiert. Während wir um die wachsende Zahl der Todesopfer trauern, müssen wir uns daran erinnern, dass die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, unsere gemeinsame Zukunft bestimmen werden. Lassen Sie uns in eine integrative und nachhaltige Zukunft investieren, die von intelligenten Richtlinien, wirkungsvollen Investitionen und einem starken und effektiven multilateralen System angetrieben wird, das die Menschen in den Mittelpunkt aller sozioökonomischen Bemühungen stellt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="arbeitslosigkeit-klettert-auf-rekordniveau">Arbeitslosigkeit klettert auf Rekordniveau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jene afrikanische Volkswirtschaften, die von ihren Rohstoffen abhängig sind, spüren die Folge der Krise besonders stark. Der Verfall der Rohstoffpreise &#8211; vor allem beim Erdöl &#8211; machte Ländern wie Nigeria, Algerien oder Angola schwer zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Tourismusdestinationen wie z. B. Marokko oder Mauritius stiegen Arbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit stark an. Im Schnitt zeichnete der Tourismus in diesen Ländern für mehr als ein Viertel der Beschäftigten und rund 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zunahme der Arbeitslosigkeit sei vor allem in den Städten sichtbar geworden, so der UN-Bericht. In Südafrika lag die Arbeitslosigkeitsquote im dritten Quartal 2020 auf einem Rekordhoch von 30,9 Prozent. In Nigeria betrug die Arbeitslosenquote zur Jahresmitte 27,1 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-es-fur-einen-aufschwung-braucht">Was es für einen Aufschwung braucht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sorgen bereitet den Autoren auch die Inflationsrate, die in Afrika im Jahr 2020 auf 14,5% anstieg. Für 2021 wird mit einer leichten Entspannung gerechnet: Die Inflationsrate soll auf 9% absinken, das Wirtschaftswachstum 3,4 Prozent betragen. Diese Prognose beruht allerdings auf der Annahme, dass die Inlandsnachfrage, die Exporte und die Rohstoffpreise wieder anspringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrika brauche eine nachhaltige Wiederbelebung des Wachstums, heißt es in den Empfehlungen des Berichts. Hamid Rashid, der als Direktor der Abteilung für globales Wirtschaftsmonitoring bei UN DESA hauptverantwortlich für die Studie ist, fordert: &#8222;Da Länder mit einer höheren Verschuldung aus der Krise hervorgehen werden, ist eine sorgfältige Neuausrichtung der politischen Prioritäten erforderlich, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und die Produktivität zu steigern. Dies beinhaltet die Erschließung von Wachstumschancen und die Beschleunigung der Einführung von Technologien sowie die Überbrückung digitaler Ungleichheiten, die Verbesserung der Klimaresilienz und die Förderung der Mobilisierung von Einnahmen im Inland.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit für afrikanische Länder, der Verbreitung digitaler Technologien verstärktes Augenmerk einzuräumen und den Ausbau einer erschwinglichen digitalen Infrastruktur voranzutreiben. Auch die Umsetzung der&nbsp;<a href="https://afrika.info/afrika-ein-gemeinsamer-markt-fuer-54-staaten/">Afrikanischen Freihandelszone</a>&nbsp;(AfCFTA) sei ein wichtiger Schritt zur Förderung des innerafrikanischen Handels und damit der Ernährungssicherheit sowie der Produktivität. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Blick vom &#8222;Kenyatta International Conference Center&#8220; in Nairobi (Foto: Martin Sturmer/afr)</p>
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		<title>Gigantisches Solarprojekt für die Sahelzone</title>
		<link>https://afrika.info/gigantisches-solarprojekt-fuer-die-sahelzone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 13:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Razeena Raheem]]></category>
		<category><![CDATA[Sahelzone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) möchte die sonnenreiche Sahelzone in ein riesiges Kraftwerk für Solarenergie verwandeln. Das ehrgeizige Projekt mit dem Titel "Desert to Power Initiative" soll die natürlichen Ressourcen des semiariden Gürtels zwischen Atlantik und Indischem Ozean erschließen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Razeena Raheem | 20. September 2019</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York (IPS/afr). Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) möchte die sonnenreiche Sahelzone in ein riesiges Kraftwerk für Solarenergie verwandeln. Das ehrgeizige Projekt mit dem Titel &#8222;Desert to Power Initiative&#8220; soll die natürlichen Ressourcen des semiariden Gürtels zwischen Atlantik und Indischem Ozean erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;Desert to Power Initiative&#8220; zielt darauf ab, bis ins Jahr 2025 zehn Gigawatt Solarenergie zu erzeugen. Damit soll Strom für rund 250 Millionen Menschen bereitgestellt werden. Bislang haben 64 Prozent der Bevölkerung in der Sahelzone überhaupt keinen Zugang zu Elektrizität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sahelzone erstreckt sich über 6.000 Kilometer &#8211; vom Senegal im Westen bis nach Eritrea im Osten. Der semiaride Gürtel mit einer Breite von bis zu 800 Kilometern grenzt an die Sahara im Norden und Trocken- und Feuchtsavannen im Süden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die AfDB stellt die unzureichende Stromversorgung in der Sahelzone ein erhebliches Hindernis für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung dar. Beim G5-Sahel-Gipfel in Ouagadougou am 13. September 2019 wies AfDB-Präsident Akinwumi Adesina auf das Paradoxon hin, dass eine der sonnenreichsten Regionen der Welt kaum elektrifiziert sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Zusammenarbeit und der grenzüberschreitende Handel mit Energie sind für eine langfristige Versorgungssicherheit angesichts der Herausforderungen des Klimawandels entscheidender denn je&#8220;, sagte Adesina anlässlich des Gipfels in der burkinischen Hauptstadt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="pilotprojekt-yeleen-in-burkina-faso">Pilotprojekt Yeleen in Burkina Faso</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der AfDB-Chef lobte die Initiativen des Gastlandes Burkina Faso und hob das Solarprojekt Yeleen als beispielgebend hervor. Das auf knapp sieben Jahre angelegte Pilotprojekt der &#8222;Desert to Power Initiative&#8220; will einen Stromzugang für mehr als 900.000 Menschen in ländlichen Regionen ermöglichen &#8211; das entspricht fast fünf Prozent der Gesamtbevölkerung von Burkina Faso. Die jährliche Einsparung von CO2-Emissionen soll 15.500 Tonnen betragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yeleen wird vor allem aus Mitteln des AfDB-Entwicklungsfonds, dem Green Climate Fund (GCF) und der Europäischen Union finanziert. Die Gesamtprojektkosten betragen rund 60 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Sahelzone und leidet besonders stark unter dem Klimawandel. Wetterextreme wie Hitzewellen mit Dürren und katastrophale Überschwemmungen wechseln sich immer häufiger ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer installierten Leistung von nur 285 Megawatt sind in Burkina Faso drei Millionen Haushalte ohne Strom. Laut AfDB kostet die Energiearmut in Afrika jährlich zwei bis vier Prozent der Wirtschaftsleistung des Kontinents.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Energie ist das Fundament des menschlichen Lebens &#8211; unser gesamtes System hängt davon ab. Für Afrika ist die Bereitstellung und Sicherung von nachhaltiger Energie derzeit das Rückgrat des Wirtschaftswachstums&#8220;, sagt Magdalena J. Seol von der &#8222;Desert to Power Initiative&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Initiative wird der Bevölkerung viele Vorteile bringen&#8220;, verspricht Seol. &#8222;Sie wird die Erschwinglichkeit von Elektrizität für Haushalte mit niedrigem Einkommen verbessern und es den Menschen ermöglichen, von unsicheren und gesundheitsgefährdenden Energiequellen wie Kerosin Abstand zu nehmen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="afrika-hat-riesenpotenzial-an-gruner-energie">Afrika hat Riesenpotenzial an grüner Energie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) betont, dass Afrika weltweit eine Pionierrolle bei der Erzeugung grüner Energie einnehmen könnte. Es existiert ein beinahe unbegrenztes Potenzial an Solarkapazität (10 TW), reichlich vorhandener Wasserkraft (350 GW), Windkraft (110 GW) und geothermischen Energiequellen (15 GW).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren sind auf dem Kontinent bereits Großprojekte zur Erzeugung von Solarenergie realisiert worden. Das Kraftwerk Ouarzazate in Marokko gilt als größter Solarkomplex der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlagen Noor I, II und III, die zwischen 2016 bis 2018 in Betrieb gegangen sind, verfügen über eine installierte Kapazität von 510 Megawatt. Allein im Jahr 2018 konnten 217.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Solarpark Noor IV befindet sich derzeit in Planung und soll zusätzliche 50 Megawatt liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Südafrika hat die AfDB und der von der Weltbank verwaltete &#8222;Climate Investment Funds&#8220; die Windfarm Sere 300 Kilometer nördlich von Kapstadt mitfinanziert. Aus 46 Turbinen werden 106 Megawatt für 124.000 Haushalte geliefert. Berechnet auf die Lebensdauer von 20 Jahren soll die CO2-Einsparung bei sechs Millionen Tonnen liegen. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Das Kraftwerk Ouarzazate in Marokko &#8211; im Bild die Anlage Noor III &#8211; gilt als der größte Solarkomplex der Welt. (Foto:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Marc_Lacoste">Marc Lacoste</a>&nbsp;&#8211;&nbsp;Eigenes Werk,&nbsp;<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>,&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74315666">Link</a>)</p>
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		<title>Frauen in der Politik auf dem Vormarsch</title>
		<link>https://afrika.info/frauen-in-der-politik-auf-dem-vormarsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 15:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dschibuti]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zipporah Musau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Afrika geht der Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter nur in kleinen Schritten voran. Die gute Nachricht aber ist, dass in vielen Ländern immer mehr Frauen in politische Führungspositionen gelangen. Das kleine Ruanda dient dabei als Vorbild.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von&nbsp;Zipporah Musau, Africa Renewal*&nbsp;| 21. Mai 2019</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York (AR/afr). In Afrika geht der Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter nur in kleinen Schritten voran. Die gute Nachricht aber ist, dass in vielen Ländern immer mehr Frauen in politische Führungspositionen gelangen. Das kleine Ruanda dient dabei als Vorbild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Stichtag 1. Jänner 2019 waren in den Ländern in Afrika südlich der Sahara 23,9 Prozent aller Parlamentssitze in der Hand von Frauen. Das geht aus einem&nbsp;<a href="https://www.ipu.org/resources/publications/infographics/2019-03/women-in-politics-2019" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht</a>&nbsp;der &#8222;Inter-Parliamentary Union hervor&#8220; (IPU).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings gibt es auf dem Kontinent erhebliche Unterschiede: Während die Abgeordnetenkammer von Ruanda mit einem Frauenanteil von 61,3 Prozent weltweit die Spitzenposition einnimmt, beträgt der Frauenanteil im Repräsentantenhaus von Nigeria nur 5,6 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den weltweiten Top-15 befinden noch zwei weitere afrikanische Staaten: Der Frauenanteil in den Nationalversammlungen von Südafrika und dem Senegal liegt bei 42,7 Prozent bzw. bei 41,6 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größten Fortschritte seit dem Jahrtausendwechsel wurden in Dschibuti erzielt: Im Jahr 2000 war keine einzige Frau im Parlament, heute beträgt der Frauenanteil 26,2 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ruanda-auch-bei-ministerinnen-spitze">Ruanda auch bei Ministerinnen Spitze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die IPU ermittelt auch den Anteil von Frauen in Ministerämtern. Hier liegt in Afrika erneut Ruanda mit 51,9 Prozent voran, gefolgt von Südafrika (48,8%) und Äthiopien (47,6%).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht beinhaltet ein weiteres bemerkenswertes Detail: Früher waren Ministerinnen vor allem für Ressorts wie Soziales, Kinder und Familie zuständig. Seit zwei Jahren hat sich das Bild erheblich gewandelt: Heute gibt es in Afrika 30 Prozent mehr Verteidigungsministerinnen, 52,9 Prozent mehr Finanzministerinnen und 13,6 Prozent mehr Außenministerinnen als noch im Jahr 2017.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben noch einen steilen Weg vor uns&#8220;, sagte Phumzile Mlambo-Ngcuka, Exekutivdirektorin von &#8222;<a href="http://www.unwomen.org/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UN Women</a>&#8222;, bei der Präsentation des Berichts. &#8222;Aber der wachsende Anteil weiblicher Minister ist ermutigend, insbesondere weil die Zahl der Länder mit ausgewogenen Kabinetten zunimmt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mlambo-Ngcuka forderte die Länder auf, mutige Schritte zu setzen, um die Vertretung von Frauen bei der Entscheidungsfindung dramatisch zu erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="schlusslicht-marokko">Schlusslicht Marokko</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den niedrigsten Frauenanteil in Afrika stellt die Regierung von Marokko (5,6%), wo es im 18-köpfigen Kabinett nur eine Ministerin gibt. Weitere Länder mit starken Aufholbedarf sind Nigeria (8%), Mauritius (8,7%) und Sudan (9,5%).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was machen die Vorreiter anders? Länder mit einem hohen Frauenanteil in der Politik haben in der Vergangenheit häufig Quotenregelungen erlassen. In Ruanda gibt es eine Verfassungsbestimmung, nach der 30 Prozent der Sitze im Zweikammer-Parlament für Frauen reserviert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Regelung hat Südafrika gefunden: Hier schreibt der &#8222;Municipal Structures Act&#8220; von 1998 den politischen Parteien vor, die Hälfte der Kandidaten auf ihren Listen mit Frauen zu besetzen. Obwohl eine Nichteinhaltung sanktionsfrei bleibt, vergibt der Afrikanische Nationalkongress (ANC) 50 Prozent seiner Parlamentssitze an Frauen. (Ende)</p>



<pre class="wp-block-verse">*Die Autorin ist Chefredakteurin bei unserem Partnermagazin <a href="https://www.un.org/africarenewal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa Renewal</a> der Vereinten Nationen. Der englischsprachige Originalbeitrag ist in der <a href="https://www.un.org/africarenewal/magazine/issue/april-2019-july-2019" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausgabe April-Juli 2019</a> erschienen.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> In den Regierungen afrikanischer Länder sind immer mehr Frauen vertreten. (Foto: Shutterstock.com)</p>
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		<title>Gründerinnen treten ins Rampenlicht</title>
		<link>https://afrika.info/gruenderinnen-treten-ins-rampenlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 13:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>
		<category><![CDATA[Finnbar Toesland]]></category>
		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oberflächlich betrachtet ist Afrika ein Kontinent der Unternehmerinnen. Im MasterCard Index of Female Entrepreneurship 2018 liegt Ghana weltweit an der Spitze: 46,4% aller Unternehmen des westafrikanischen Landes sind im Besitz von Frauen. Hinter Russland folgt Uganda mit 33,8% auf Rang drei.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von&nbsp;Finnbar Toesland, Africa Renewal*&nbsp;| 13. November 2018</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York (AR/afr). Oberflächlich betrachtet ist Afrika ein Kontinent der Unternehmerinnen. Im <a href="https://newsroom.mastercard.com/wp-content/uploads/2018/03/MIWE_2018_Final_Report.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MasterCard Index of Female Entrepreneurship 2018</a> liegt Ghana weltweit an der Spitze: 46,4% aller Unternehmen des westafrikanischen Landes sind im Besitz von Frauen. Hinter Russland folgt Uganda mit 33,8% auf Rang drei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wenn man ein wenig an der Oberfläche kratzt, stellt man unweigerlich fest: Die meisten dieser Firmen sind Ein-Personen-Unternehmen, die kaum Potenzial für Wachstum aufweisen. Vor allem in der boomenden Technologie-Branche gibt es nur wenige Gründerinnen: Wie eine Studie der niederländischen Organisation <a href="https://vc4a.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Venture Capital for Africa</a>&nbsp;im Jahr 2016 feststellte, steht nur in neun Prozent aller afrikanischen Startups eine Frau an der Spitze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eunice Baguma Ball, Gründerin des <a href="http://www.africatbn.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa Technology Business Networks</a>&nbsp;in London und Autorin des Buchs <a href="http://afrika.click/ball" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Founding Women</a>, sieht prinzipiell enorme Chancen für Unternehmerinnen in Afrikas wachsenden Innovations-Ökosystemen. Voraussetzung dafür seien allerdings maßgeschneiderte Förderungsinstrumente. &#8222;Afrikanische Unternehmerinnen, die bei der Gründung mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert sind, brauchen Unterstützung&#8220;, sagt Ball.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="traditionelle-rollenbilder">Traditionelle Rollenbilder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründe für den niedrigen Frauenanteil sind vielfältig, ein Hauptgrund sind aber sicherlich traditionelle Vorbehalte. Odunayo Eweniyi, Mitgründerin der Online-Spar-Plattform&nbsp;<a href="https://www.piggybank.ng/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">piggybank.ng</a>&nbsp;in Lagos, Nigeria, kennt die weitverbreitete Skepsis gegenüber Unternehmerinnen aus eigener Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Startups wagen häufig den Sprung in ein Geschäft, das als unsicher, risikoreich und schwierig gilt&#8220;, erzählt Eweniyi. &#8222;Von Kindesbeinen an werden Frauen darin bestärkt, dass Tätigkeiten mit diesen Voraussetzungen schlecht für sie sind. Sehr häufig wird Frauen schlicht untersagt, nach etwas Höherem zu streben. Die Folge davon ist, dass sie dazu neigen, sich in wenig risikoreichen Unternehmungen zu versuchen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Journalistin und Unternehmerin Rosemary Egbo ergänzt, dass die Vorurteile bis ins Bankenwesen reichen. &#8222;Finanzinstitute sind bei der Kreditvergabe an Unternehmerinnen nicht so schnell wie bei Unternehmern. Männer werden als bessere Risikomanager wahrgenommen, ihnen wird eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit zugestanden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass genau das Gegenteil der Fall ist, belegt eine Untersuchung der Risikokapitalfirma <a href="http://www.illuminate.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Illuminate Ventures</a>&nbsp;in Oakland, Kalifornien. Technologieunternehmen, die von Frauen geführt werden, haben einen um 35% höheren Return on Investment als jene von Männern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Eunice Baguma Ball sind Frauen die besseren Unternehmer: &#8222;Von der wirtschaftlichen Unterstützung von Frauen profitiert die gesamte Gesellschaft, da sie 90% ihres Verdienstes in ihre Familien und in die Gemeinschaft investieren. Bei Männern ist das nur bei 30 bis 40% der Fall.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="netzwerke-als-schlussel">Netzwerke als Schlüssel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Grund für den niedrigen Anteil von Startup-Unternehmerinnen ist, dass die mächtigen Netzwerke von Männern dominiert werden. Odunayo Eweniyi empfiehlt die Schaffung von Frauennetzwerken, in denen Unternehmerinnen vom Wissen und von den Erfahrungen anderer profitieren können. Für Eweniyi laufen viele Geschäftsanbahnungen unter Männern auf informeller Ebene, z. B. in Bars und Clubs. Reine Frauennetzwerke könnten hier ein Gegenstück bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Frauen zu gleichberechtigten Partnern in Wirtschaftswelt zu machen, braucht es viel Lobbying in eigener Sache. Ball hat mit ihrem Unternehmen ATBN die Initiative #HerFutureAfrica ins Leben gerufen, die von Frauen geführte Startups in Afrika vernetzen will. Außerdem unterstützt sie Jungunternehmerinnen mit dem Verkaufserlös ihres Buchs <a href="http://afrika.click/ball" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Founding Women</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="boomende-startup-szene">Boomende Startup-Szene</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren haben internationale Investoren die rasant wachsenden Startup-Ökosysteme in Afrika auf den Schirm. Kenia, Nigeria und Südafrika gelten dabei derzeit als die populärsten Märkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen Ländern in Nordafrika werden Gründungen von Frauen gezielt unterstützt. So gibt es in Marokko bereits Dutzende von Frauen geführte Tech-Startups. Als Vorzeigeunternehmen gilt z. B. die grenzüberschreitende Handelsplattform&nbsp;<a href="https://waystocap.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WaystoCap</a>&nbsp;aus Casablanca, die von Niama El Bassunie ins Leben gerufen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in Brüssel ansässige Gründerinnen-Initiative&nbsp;<a href="https://womenpreneur-initiative.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Womenpreneur</a>&nbsp;hat es zur Aufgabe gemacht, Startups von Frauen im Nahen Osten und in Nordafrika zu identifizieren und zu unterstützen. Eine Maßnahme dafür ist die Errichtung von Gründerzentren, in denen Unternehmerinnen mit finanziellen und technischen Dienstleistungen gefördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eunice Baguma Ball wünscht sich eine Art &#8222;Pipeline&#8220; für weibliche Talente, die über die Fähigkeiten und den Ehrgeiz verfügen, erfolgreiche Tech-Startups aufzubauen: &#8222;Und das erfordert in erster Linie eine Veränderung der alten Einstellung, dass Technologie oder &#8218;Big Business&#8217;nur für Männer sind.&#8220; (Ende)</p>



<pre class="wp-block-verse">*Finnbar Toesland ist Mitarbeiter unseres Partnermagazins <a href="https://www.un.org/africarenewal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa Renewal</a> der Vereinten Nationen. Der englischsprachige Originalbeitrag ist erstmals in Ausgabe <a href="https://www.un.org/africarenewal/magazine/issue/august-november-2018" target="_blank" rel="noreferrer noopener">August-November 2018</a> erschienen. Der erste Absatz wurde von der afrika.info-Redaktion um die aktuellen Zahlen aus dem <a href="https://newsroom.mastercard.com/wp-content/uploads/2018/03/MIWE_2018_Final_Report.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MasterCard Index of Female Entrepreneurship 2018</a> ergänzt.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Afrikanische Startup-Unternehmerinnen wollen traditionelle Rollenbilder aufbrechen und sich stärker vernetzen. (Foto: Shutterstock)</p>
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		<title>Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel</title>
		<link>https://afrika.info/erfolge-im-kampf-gegen-den-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 16:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
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		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Otieno]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test.afrika.info/?p=804</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kein anderer Kontinent ist so stark vom Klimawandel betroffen wie Afrika. Vor allem die landwirtschaftliche Produktion und damit die Ernährungssicherheit der Bevölkerung sind enorm unter Druck geraten. Die Verbreitung neuer Technologien macht aber Hoffnung. Einige Länder haben erstaunliche Erfolge vorzuweisen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/erfolge-im-kampf-gegen-den-klimawandel/">Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von&nbsp;Sam Otieno&nbsp;| 22. Mai 2018</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nairobi (IPS/afr). Kein anderer Kontinent ist so stark vom Klimawandel betroffen wie Afrika. Vor allem die landwirtschaftliche Produktion und damit die Ernährungssicherheit der Bevölkerung sind enorm unter Druck geraten. Die Verbreitung neuer Technologien macht aber Hoffnung. Einige Länder haben erstaunliche Erfolge vorzuweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<a href="https://www.ctc-n.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Climate Technology Centre and Network</a>&nbsp;(CTCN) der UNIDO und die internationale Forschungseinrichtung&nbsp;<a href="http://www.worldagroforestry.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">World Agroforestry Centre</a>&nbsp;(ICRAF) unterstützen afrikanische Länder dabei, fundierte Politik-, Technologie- und Investitionsentscheidungen im Kampf gegen den Klimawandel zu treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Biogas über Solaranlagen bis hin zu verbessertem Wasserschutz &#8211; auf dem Kontinent gibt es mittlerweile zahlreiche Erfolgsgeschichten zu vermelden. Die zukünftige Herausforderung besteht laut Experten eher darin, die positiven Erfahrungen aus Pilotprojekten breitenwirksam umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der Vereinten Nationen loben die Fortschritte, die afrikanische Länder erzielt haben. Trotz vergleichsweise niedriger Budgets werden enorme Anstrengungen unternommen, um den Kampf gegen den Klimawandel durch den Einsatz von neuen Technologien zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jukka Uosukainen, Direktor von CTCN, betont, dass Innovationen bereits jetzt die Geschicke der Menschen auf dem Kontinent verändern. So habe Mali beispielsweise in ländlichen Gebieten wie Koutiala im Süden des Landes durch die Veränderung von Anbautechniken die Menge der Wasserabflüsse je nach Bodentyp auf bis zu 50 Prozent reduzieren können. &#8222;Dies hat den Ernteertrag in einem Gebiet, das von einer schweren Dürre betroffen war, verbessert und die Qualität der Lebensgrundlagen aufgrund eines Anstiegs des Einkommens erhöht&#8220;, sagt Uosukainen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fortschritte-bei-erneuerbaren-energien">Fortschritte bei erneuerbaren Energien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien erzielen afrikanische Länder gewaltige Fortschritte. Laut der&nbsp;<a href="http://www.irena.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internationalen Agentur für erneuerbare Energien</a>&nbsp;(International Renewable Energy Agency, IRENA) könnte die installierte Kapazität erneuerbarer Energien in Afrika bis zum Jahr 2030 um 290 Prozent steigen. Zum Vergleich: Für Asien und Lateinamerika werden Steigerungsraten von 161 Prozent bzw. 43 Prozent prognostiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Senegal wurde massiv in die Anschaffung von Biogas-Fermentern investiert, um einen schnelleren Zugang zu sauberer Energie zu ermöglichen. In Mauritius werden Technologien zur Wärmerückgewinnung eingesetzt, die in Industrieanlagen die Abwärme von Gasen zur Erhitzung des Speisewassers nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marokko setzt zunehmend auf Photovoltaik. Das gigantische Solarkraftwerk Noor Ouarzazate IV umfasst 137 Quadratkilometer und erzeugt 582 Megawatt erneuerbare Energie für mehr als eine Million Menschen. Bis ins Jahr 2020 will Marokko den Anteil an erneuerbarer Energie auf beeindruckende 42 Prozent erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kenia wurden in&nbsp;<a href="https://afrika.info/kenia-strom-aus-dampf/">Olkaria</a>&nbsp;südlich von Naivasha Geothermieanlagen mit einer Leistung von 630 Megawatt in Betrieb genommen, die Strom für 500.000 Haushalte und 300.000 kleine und mittlere Unternehmen liefern. Laut Angaben von Analysten hat Kenia allein das Potenzial, aus seinen geothermischen Ressourcen bis zu 10.000 Megawatt Energie zu erzeugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="agroforstwirtschaft-auf-dem-vormarsch">Agroforstwirtschaft auf dem Vormarsch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">ICRAF-Generaldirektor Tony Simons sagt, dass die meisten afrikanischen Länder saubere Energietechnologien als Teil ihrer Umweltlösungen wählen. ICRAF unterstützt diese Bemühungen durch Projekte der Agroforstwirtschaft, die Elemente der Landwirtschaft mit jenen der Forstwirtschaft kombiniert. Dabei werden Bäume und landwirtschaftliche Nutzpflanzen auf einer Fläche integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorteile der Agroforstwirtschaft liegen auf der Hand: Boden- und Wassererosion werden vermindert. Der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid wird reduziert. Das Landschaftsbild wird aufgewertet, da es vielgestaltiger wirkt als eintönige Monokulturflächen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ostafrikanischen Ländern wurden im Rahmen des ICRAF-Projekts “Trees for Food Security” umfangreiche Forschungsarbeiten durchgeführt, um die idealen Baumarten für die Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität zu finden und gleichzeitig die Ernährungssicherheit der Bevölkerung zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="satelliten-uberwachen-weidegebiete">Satelliten überwachen Weidegebiete</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kenia hat unter dem Titel &#8222;Green Water&#8220; Projekte initiiert, welche die Wasserknappheit eindämmen und eine effizientere Nutzung ermöglichen sollen. Dadurch konnte n trockenen und halbtrockenen Gebieten eine regelmäßige Wasserversorgung zur Bewirtschaftung von Farmen geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein positiver Nebeneffekt von &#8222;Green Water&#8220; ist, dass die Konflikte um Wasser zurückgingen. In den trockenen Gebieten des Landes war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen um den Zugang zur lebensnotwendigen Ressource gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einen anderen Zugang setzt das &#8222;Kenya Livestock Insurance Program&#8220; (KLIP). Für die nördlichen Teile des Landes wurde ein satellitenbasiertes Versicherungsmodell ins Leben gerufen, um Bauern vor dem Verlust von Nutztieren zu schützen. Ein Satellit beobachtet laufend die Qualität der Weidegebiete. Im Ernstfall werden rechtzeitig Versicherungszahlungen getätigt, damit die Tiere der Landwirte nicht verenden. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> In Olkaria in Kenia wird seit 1981 Energie aus dem extrem heißen Wasserdampf aus der Erdkruste gewonnen. (Foto: Shutterstock.com)</p>
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