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	<title>Niger Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
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	<title>Niger Archive | afrika.info</title>
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		<title>Africa Now! Afrikanische Stimmen auf Ö1</title>
		<link>https://afrika.info/africa-now/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 09:30:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Programmschwerpunkt „Africa Now!“ rückt Ö1 ab Ende Oktober die Vielfalt afrikanischer Gesellschaften in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Radio Afrika International setzt der Sender dabei auf Journalist*innen aus afrikanischen Ländern, die ihre Perspektiven einbringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/africa-now/">Africa Now! Afrikanische Stimmen auf Ö1</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dem Programmschwerpunkt „Africa Now!“ rückt Ö1 ab Ende Oktober die Vielfalt afrikanischer Gesellschaften in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Radio Afrika International setzt der Sender dabei auf Journalist*innen aus afrikanischen Ländern, die ihre Perspektiven einbringen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Martin Sturmer | 29. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberndorf bei Salzburg (afr) – Wer über afrikanische Länder berichtet, entscheidet auch darüber, welche Geschichten erzählt werden und wer dabei zu Wort kommt. In der <a href="https://afrika.info/leistungen/vortraege-und-keynotes/afrika-berichterstattung-vortrag/" data-type="page" data-id="7087">Afrika-Berichterstattung</a> dominieren häufig Konflikte, politische Krisen und humanitäre Katastrophen. Wirtschaftliche Innovationen, kulturelle Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen erhalten dagegen oft weniger Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radiosender Ö1 will diesen Blick mit seinem Programmschwerpunkt <a href="https://oe1.orf.at/africanow" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Africa Now!“</a> erweitern. Ab 30. Oktober stehen zahlreiche Sendungen im Zeichen afrikanischer Lebenswelten, Ideen und Zukunftsperspektiven. Das Programm entsteht in Zusammenarbeit mit <a href="https://radioafrika.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Radio Afrika International</a>, das sein journalistisches Netzwerk auf dem Kontinent einbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist dabei nicht nur die thematische Vielfalt, sondern vor allem der Zugang: Afrikanische Journalist*innen aus rund 20 Ländern berichten über Entwicklungen und Fragen, die ihre Gesellschaften beschäftigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Medienprofis aus Afrika</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit greift „Africa Now!“ eine grundlegende Frage der internationalen Berichterstattung auf: Wer bestimmt, welche Themen wichtig sind, und wessen Perspektiven prägen das öffentliche Bild?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ein differenziertes Verständnis afrikanischer Gesellschaften entsteht nicht allein dadurch, dass Medien häufiger über wirtschaftliche Erfolge oder kulturelle Leistungen berichten. Entscheidend ist ebenso, afrikanische Fachleute, Journalist*innen, Künstler*innen und gesellschaftliche Initiativen als eigenständige Stimmen wahrzunehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ansatz von „Africa Now!“ entspricht einem journalistischen Grundgedanken, den auch afrika.info seit seiner Gründung verfolgt: Afrikanische Gesellschaften sollen nicht auf Krisen und Defizite reduziert werden. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Interessen und Entwicklungen verdienen eine eigenständige und differenzierte Darstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür ist die Zusammenarbeit mit afrikanischen Journalist*innen dringend notwendig. Sie sind näher am Geschehen dran und haben einen anderen Blickwinkel auf die Ereignisse in ihren Ländern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ö1 stellt elf dieser Medienprofis auf seiner Website vor:</h3>



<ul class="wp-block-list liste-mit-abstand">
<li><strong>Miriam Angil aus Kenia</strong> ist Journalistin, Moderatorin und TV-Produzentin. Mit ihrer eigenen Produktionsplattform <a href="https://sajenproductions.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sajen Productions</a> möchte sie insbesondere Geschichten und Perspektiven sichtbar machen, die in der etablierten Berichterstattung wenig Beachtung finden.</li>



<li><strong>Alhassan Bala aus Nigeria</strong> beschäftigt sich unter anderem mit Desinformation und Medienkompetenz. Er gründete die Hausa-sprachige Faktencheck-Plattform <a href="https://alkalanci.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alkalanci</a>, die Falschinformationen und Propaganda in Nordnigeria und der Sahelzone untersucht.</li>



<li><strong>Patrick Wasso aus Burundi</strong> berichtet seit vielen Jahren über Politik, gesellschaftliche Entwicklungen und grenzüberschreitenden Handel in der Region der Großen Seen. Er ist freier Jouranlist für <a href="https://www.bbc.com/gahuza" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BBC Gahuza</a> und arbeitet unter anderem für Associated Press, France 24 und Radio France Internationale.</li>



<li><strong>Albert Oppong-Ansah aus Ghana</strong> ist auf Wissenschafts- und Umweltjournalismus spezialisiert. Seine Themen reichen vom Klimawandel über Luftverschmutzung bis zu erneuerbaren Energien. Dabei geht es ihm auch darum, politische Verantwortung sichtbar zu machen und gesellschaftliche Lösungsansätze aufzuzeigen.</li>



<li><strong>Eyasu Zekarias aus Äthiopien</strong> beschäftigt sich mit Wirtschafts- und Finanzthemen sowie Umweltpolitik. Als Journalist und Faktenchecker berichtet er über Entwicklungen in Äthiopien und den Nachbarländern.</li>



<li><strong>Henri Joël Abissi aus Benin</strong> arbeitet als Radioreporter und Videograf für den Fernsehsender <a href="https://www.youtube.com/channel/UCV2YGpOhPxNGSSw5KZ-F5wQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Canal 1 Culture</a>. Er widmet sich besonders dem kulturellen Erbe seines Landes, der ländlichen Entwicklung und lokalen Initiativen.</li>



<li><strong>Herminio José aus Mosambik</strong> lebt in Maputo und glaubt an Journalismus im Dienst der Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt seiner journalistischen Arbeit steht die Frage, wie sich politische Entscheidungen konkret auf den Alltag der Menschen auswirken.</li>



<li><strong>Jean Leonard Karuranga aus Ruanda</strong> arbeitet als Journalist, Medienproduzent und Videograf in Kigali. Darüber hinaus ist er als Videodokumentarist für das <a href="https://www.irdp.rw/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institute of Research and Dialogue for Peace</a> (IRDP) in Kigali tätig.</li>



<li><strong>Augustin Wamenya aus der DR Kongo</strong> berichtet aus Goma in der Provinz Nord-Kivu. Seine journalistischen Schwerpunkte sind die Konflikte in der Region der Großen Seen, Umweltfragen und Sport.</li>



<li><strong>Ignatius Bahizi aus Uganda</strong> verfügt über langjährige Erfahrung im Radiojournalismus. Er beschäftigt sich insbesondere mit internationalen Beziehungen sowie politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Ostafrika.</li>



<li><strong>Venuste Alexandre Nshimiyimana</strong>, geboren in <strong>Ruanda</strong>, ist Journalist und Medienunternehmer in Belgien. Er arbeitete mehr als zwei Jahrzehnte für den BBC World Service und mehrere Jahre für Voice of America. Sein besonderes Anliegen ist es, jenseits der täglichen Schlagzeilen die unterschiedlichen gesellschaftlichen Realitäten afrikanischer Länder sichtbar zu machen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Afrikanische Perspektiven in vielen Facetten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie vielfältig diese Perspektiven sein können, zeigt das Programm. Den Auftakt bildet am 30. Oktober die Ö1-Sendung „Im Gespräch“ mit dem Wasser- und Energieexperten Paul Yillia. Er berichtet über seine Rückkehr nach Sierra Leone und seine Arbeit mit der Organisation TENN, die sich unter anderem mit Solarenergie, Trinkwasser und Stromversorgung beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im „Radiokolleg“ stehen vom 2. bis 5. November lokale Initiativen im Mittelpunkt, die wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen aufgreifen, Geschlechtergerechtigkeit fördern und neue Handlungsmöglichkeiten schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Sendungen beschäftigen sich mit der Kulturszene in Senegal, der Gnawa-Musik aus Marokko oder zeitgenössischen afrikanischen Komponistinnen. Das Technologiemagazin „matrix“ untersucht am 6. November am Beispiel Ugandas die Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen und die Frage, wer Zugang zu sensiblen Daten der Bürgerinnen erhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt beschränkt sich damit nicht auf Erfolgsgeschichten. Auch politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Konflikte bleiben Teil der Berichterstattung. Sie werden jedoch um Perspektiven ergänzt, die im europäischen Medienalltag häufig zu kurz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird dieser Ansatz in der Ö1-Reihe „Gedanken für den Tag“. Vom 2. bis 7. November kommen Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern zu Wort und sprechen über ihren Alltag, ihre Hoffnungen und ihre Vorstellungen von gesellschaftlicher Veränderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit der Rolle der Medien in Mali und der Stellung von Journalistinnen in Burkina Faso, Niger und Mali. Weitere Themen sind Frauen in Wissenschaft und Entwicklung, religiöse und kulturelle Lebenswelten sowie politische und wirtschaftliche Veränderungen in der Demokratischen Republik Kongo. (Ende)</p>



<p class="afrika-hinweis wp-block-paragraph">Zum Programmschwerpunkt <a href="https://oe1.orf.at/africanow" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Africa Now!&#8220;</a> auf Ö1</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Shutterstock.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/africa-now/">Africa Now! Afrikanische Stimmen auf Ö1</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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		<title>Leben in der Zentralsahara</title>
		<link>https://afrika.info/veranstaltungen/tuareg-leben-in-der-zentralsahara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 13:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
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		<category><![CDATA[Anja Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Tuareg]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralsahara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den nachhaltigen Strategien der Tuareg beschäftigt sich der Vortrag von Anja Fischer am 21. November 2024 in Salzburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/veranstaltungen/tuareg-leben-in-der-zentralsahara/">Leben in der Zentralsahara</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Strategien von Tuareg-Nomad*innen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im nördlichen Afrika leben circa zwei Millionen <strong>Tuareg</strong> auf ungefähr zwei Millionen Quadratkilometer extrem trockener Wüstenlandschaft und über mehrere Staaten (Mali, Algerien, Niger, Libyen, Burkina Faso) verteilt. Ihr Lebensstil ist minimalistisch und nachhaltig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tuareg haben für einen solch extremen Lebensraum Strategien entwickelt, wie z. B. ein effektives Transport- bzw. Recycling-System. Ihre Raumnutzung ist streng reglementiert und gleichzeitig optimiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Vortrag wird <strong>Dr. Anja Fischer</strong> Einblicke in die nachhaltigen Strategien der Tuareg-Nomad*innen geben. Fischer unterrichtet am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Von 2002 bis 2012 lebte und forschte sie jeden Winter mehrere Monate bei Tuareg-Nomad*innen in der Zentralsahara. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2016 war Anja Fischer als Konsulentin für die UNHCR in Tuareg-Flüchtlingslagern in Burkina Faso tätig. 2022 kuratierte sie eine Tuareg-Ausstellung am Nationalmuseum von Katar.  Sie betreibt die Webseite <a href="http://imuhar.eu/site/de/home.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.imuhar.eu</a>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Termin:</strong> Donnerstag, 21. November 2024, 19:00 Uhr</li>



<li><strong>Ort:</strong> Afro-Asiatisches Institut, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg (EG); die Veranstaltung wird auch gestreamt: <a href="https://aai.plus/webinar" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://aai.plus/webinar</a></li>



<li><strong>In Kooperation mit:</strong> Afro-Asiatisches Institut Salzburg</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> © Anja Fischer</p>
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		<title>Afrikas Grüne Mauer wächst zu langsam</title>
		<link>https://afrika.info/afrikas-gruene-mauer-waechst-zu-langsam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 13:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 15 Jahren wurde die Great Green Wall Initiative gegründet. Geht es nach dem Willen der Initiator*innen, soll Afrikas Grüne Mauer nach ihrer geplanten Fertigstellung im Jahr 2030 als neues Weltwunder gelten. Die bislang erzielten Fortschritte sind aber zu gering, um den Plan einhalten zu können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/afrikas-gruene-mauer-waechst-zu-langsam/">Afrikas Grüne Mauer wächst zu langsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Martin Sturmer | 3. März 2022</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberndorf bei Salzburg (afr). Vor 15 Jahren wurde die Great Green Wall Initiative gegründet. Geht es nach dem Willen der Initiator*innen, soll Afrikas Grüne Mauer nach ihrer geplanten Fertigstellung im Jahr 2030 als neues Weltwunder gelten. Die bislang erzielten Fortschritte sind aber zu gering, um den Plan einhalten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Afrikas Grüne Mauer &#8211; das ist ein 15 Kilometer breiter Grüngürtel, der sich auf einer Länge von über 8.000 Kilometern vom Senegal im Westen bis nach Dschibuti im Osten erstrecken soll. Das Ziel der <a href="https://www.greatgreenwall.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Great Green Wall Initiative</a> (GGWI) lautet, die verwüsteten Landschaften Afrikas zu rekultivieren und das Leben von Millionen von Menschen zu verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="940" height="788" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/great-green-wall-path-and-countries-edit.png" alt="" class="wp-image-1646" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/great-green-wall-path-and-countries-edit.png 940w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/great-green-wall-path-and-countries-edit-300x251.png 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/great-green-wall-path-and-countries-edit-768x644.png 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2022/03/great-green-wall-path-and-countries-edit-640x537.png 640w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><figcaption>Verlauf von Afrikas Grüner Mauer: Die dunkelgrün eingefärbten Länder markieren die Gründungsmitglieder der GGWI, die Staaten in hellgrün sind seit dem Jahr 2010 dazugekommen. (Infografik: afrika.info, Canva)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der<a href="https://www.unccd.int/actions/great-green-wall-initiative" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung</a> (UNCCD) &#8211; einem Schlüsselpartner der GGWI &#8211; wird die enorme Aufpflanzung 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden und zehn Millionen grüne Arbeitsplätze schaffen. Im Endausbau soll die Great Green Wall mit einer Fläche von 100 Millionen Hektar an wiederhergestelltem Land dreimal so groß sein wie das Great-Barrier-Riff vor der Nordostküste Australiens. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die GGWI wurde Ende Jänner 2007 von der Afrikanischen Union ins Leben gerufen (<a href="https://au.int/sites/default/files/decisions/9556-assembly_en_29_30_january_2007_auc_the_african_union_eighth_ordinary_session.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Decision 137/VIII</a>). Laut aktuellem<a href="https://static1.squarespace.com/static/564a15a0e4b0773edf86e3b4/t/61405d535bb5817a154b1ea0/1631608150286/GGW+Factsheet+V2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Factsheet</a> der Initiative konnten in den letzten 15 Jahren 17,8 Millionen Hektar Land rekultiviert werden. Knapp 18 Prozent des Vorhabens seien also bereits umgesetzt, so die GGWI.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="irrefuhrende-zahlen">Irreführende Zahlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nick Pasiecznik (Stiftung Tropenbos International, Niederlande) und Chris Reij (World Resources Institute, Washington DC) zeigen sich in einem <a href="https://www.welthungerhilfe.de/welternaehrung/rubriken/entwicklungspolitik-agenda-2030/gruener-guertel-entlang-der-sahara/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag für das Fachjournal Welternährung</a> der Welthungerhilfe pessimistisch, dass das Projekt bis 2030 fertiggestellt werden kann. Die beiden Experten schreiben, dass in den beteiligten Staaten pro Jahr gemeinsam nur eine Million Hektar wieder begrünt wird. Bei diesem Tempo würde es also noch 82 Jahre dauern, bis Afrikas Grüne Mauer die geplante Dimension erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch der von der GGWI genannte Fortschritt ist irreführend. Die 17,8 Millionen Hektar beziehen sich nämlich nicht auf das eigentliche Kerngebiet sondern auf die gesamte GWWI-Region, die mittlerweile 21 Staaten umfasst. Als Kernzone wurden Trockengebiete in den elf Gründungsländern mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von maximal 400 Millimeter definiert. Ab dem Jahr 2010 wurde aber der Ansatz erweitert: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;weg vom Pflanzen eines Baumgürtels quer durch die Wüste – und hin zu einer geförderten Begrünung und der nachhaltigen Bodenbewirtschaftung in einem größeren Gebiet, das auch gemäßigt feuchte Regionen weiter südlich einschließt.&#8220;</p><cite>Nick Pasiecznik, Chris Reji in <a href="https://www.welthungerhilfe.de/welternaehrung/rubriken/entwicklungspolitik-agenda-2030/gruener-guertel-entlang-der-sahara/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welternährung</a></cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen beinhalten also auch Begrünungsmaßnahmen in jenen zehn Ländern, die nicht zur Kernzone zählen. Zieht man aber nur das ursprüngliche Vorhaben in Betracht, dann wurden laut <a href="https://catalogue.unccd.int/1551_GGW_Report_ENG_Final_040920.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statusbericht</a> der UNCCD bis 2019 lediglich 3,6 Millionen Hektar Land rekultiviert. Damit beträgt der eigentliche Fertigsstellunggrad bemessen am Zielwert von 100 Millionen Hektar nicht einmal vier Prozent.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="tabelle-rekultivierte-flache-in-den-elf-ggwi-grundungsstaaten">Tabelle: Rekultivierte Fläche in den elf GGWI-Gründungsstaaten</h3>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-table is-style-regular"><table><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Staat</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Interventionsfläche in Hektar</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Rekultivierte Fläche in Hektar</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Äthiopien</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">13.200.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2.006.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Burkina Faso</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">13.300.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">53.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Djibouti</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">340.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">130</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Eritrea</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">12.400.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">501.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Mali</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">44.400.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">6.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Mauretanien</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">1.650.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">3.400</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Niger</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">47.300.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">809.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Nigeria</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">17.400.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">3.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Senegal</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">800.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">119.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Sudan</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2.300.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">88.000</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Tschad</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">3.000.000</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">16.000</td></tr></tbody><tfoot><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Gesamt</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>156.090.000</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>3.604.530</strong></td></tr></tfoot></table><figcaption>Quelle: <a href="https://catalogue.unccd.int/1551_GGW_Report_ENG_Final_040920.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UNCCD</a></figcaption></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading" id="mehr-geld-fur-die-umsetzung">Mehr Geld für die Umsetzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Fertigstellung von Afrikas Grüner Mauer bis 2030 erfolgen soll, dann muss die Rekultivierung der Böden deutlich schneller erfolgen als derzeit. Um den Zeitplan zu halten, braucht es laut UNCCD jährlich 3,6 Milliarden US-Dollar bis 4,6 Milliarden US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Jänner 2021 wurden beim <a href="https://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2021/01/one-planet-summit-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">One Planet Summit</a> in Paris 14,3 Milliarden US-Dollar zugesagt. Diese Summe hat sich UNCCD-Angaben mittlerweile auf über 19 Milliarden US-Dollar erhöht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="The Great Green Wall | Offizieller Trailer OmU Deutsch HD | Jetzt im Kino | Earth Day" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gCl05qDDacc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Trailer von &#8222;The Great Green Wall&#8220; mit Inna Modja</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die UNCCD versucht indes auch, weltweit die Öffentlichkeit für Afrikas Grüne Mauer stärker zu sensibilisieren und weitere Unterstützung von öffentlichen und privaten Geldgeber*innen zu erhalten. Im Zentrum der Kampagne &#8222;Growing a World Wonder&#8220; steht der Film &#8222;The Great Green Wall&#8220;, der die malische Sängerin Inna Modja auf ihrer Reise durch den Sahel begleitet. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Afrikas Grüne Mauer schreitet voran &#8211; allerdings zu langsam, um die geplante Fertigstellung bis 2030 zu erreichen. (Foto: Great Green Wall Initiative)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/afrikas-gruene-mauer-waechst-zu-langsam/">Afrikas Grüne Mauer wächst zu langsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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		<title>Corona in Afrika</title>
		<link>https://afrika.info/corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 14:19:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Daten zur Corona-Pandemie in Afrika - vom Auftreten des ersten Falls am 14. Februar 2020 in Ägypten bis zum Ende der Datenerfassung am 5. März 2023.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/corona/">Corona in Afrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eae9e3"><strong>Datenerfassung beendet</strong><br><br>Nach über drei Jahren haben wir das Projekt am 5. März 2023 beendet. Hintergrund für die Entscheidung war, dass nach der Einstellung der Datenerfassung durch die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">John Hopkins University</a> (per 10. März 2023) und <a href="https://africacdc.org/covid-19/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa CDC</a> (per 1. Jänner 2023) keine ausreichende Grundlage mehr gegeben war.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://afrika.info/corona/chronik/">Chronik einer Ausbreitung: 14. Februar 2020 (erster Corona-Fall in Afrika) bis 5. März 2023</a></li>



<li><a href="https://afrika.info/corona/hintergrund/">Hintergrund zum Datenerfassungsprojekt von afrika.info</a></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Stand: 5. März 2023</h2>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>12.267.951</strong><br>(+5.319 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>257.774 Todesfälle</strong><br>(+16 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>11.893.778 genesene Personen</strong><br>(+11.288 zur Vorwoche)</a></div>



<div class="wp-block-button has-custom-font-size" style="font-size:18px"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-element-button" style="border-radius:15px"><strong>116.399 aktive Fälle</strong><br>(-5.985 zur Vorwoche)</a></div>
</div>



<div style="height:1px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="epidemiologische-kurve">Epidemiologische Kurve</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die epidemiologische Kurve zeigt den täglichen Zuwachs an positiv getesteten Personen. Der Übersichtlichkeit halber werden die wöchentlichen Durchschnittswerte dargestellt.</p>



<iframe title="Epidemiologische Kurve für Afrika (Wochenschnitt)" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-nFw1H" src="https://datawrapper.dwcdn.net/nFw1H/91/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="800" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="7-tage-inzidenz-in-afrikanischen-staaten">7-Tage-Inzidenz in afrikanischen Staaten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für den gesamten Kontinent derzeit <strong>0,37</strong> (+0,14 zur Vorwoche). Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Südafrika (5,73). Dahinter folgen Eswatini (5,71), Mauritius (2,73), Botswana (2,62) und Sambia (1,54). 19 afrikanische Staaten haben in der letzten Woche ihre Infektionszahlen nicht aktualisiert.</p>



<iframe title="Karte: Das Coronavirus in Afrika" aria-label="Karte" id="datawrapper-chart-y4fZm" src="https://datawrapper.dwcdn.net/y4fZm/421/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="538" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++){if(t[r].contentWindow===e.source)t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px"}}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="entwicklung-der-aktiven-corona-infektionen">Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen</h2>



<iframe title="Entwicklung der aktiven Corona-Infektionen in Afrika" aria-label="Interactive line chart" id="datawrapper-chart-GZgId" src="https://datawrapper.dwcdn.net/GZgId/432/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="600" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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<h2 class="wp-block-heading" id="die-wichtigsten-zahlen-im-zeitlichen-verlauf">Die wichtigsten Zahlen im zeitlichen Verlauf</h2>



<iframe title="Tabelle: Coronavirus in Afrika" aria-label="Tabelle" id="datawrapper-chart-0hxhf" src="https://datawrapper.dwcdn.net/0hxhf/405/" scrolling="no" frameborder="0" style="width: 0; min-width: 100% !important; border: none;" height="1634" data-external="1"></iframe><script type="text/javascript">!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r<t.length;r++)t[r].contentWindow===e.source&#038;&#038;(t[r].style.height=e.data["datawrapper-height"][a]+"px")}}))}();
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		<title>Niger: Salinen im Wüstengrab</title>
		<link>https://afrika.info/niger-salinen-im-wuestengrab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 08:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Desertifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ousseini Issa]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bewohner der Oasenstadt Bilma in der Wüste Ténéré im nördlichen Niger leben seit Jahrhunderten von der Salzproduktion. Doch die vorrückende Wüste könnte den traditionsreichen Bergbau regelrecht ersticken. "Wenn wir die Salzpfannen nicht schützen, werden sie unter den Sandmassen verschwinden", sagt Abdoulaye Soumana, der Umweltbeauftragte von Bilma.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Ousseini Issa | 23. Mai 2013</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bilma (IPS/afr). Die Bewohner der Oasenstadt Bilma in der Wüste Ténéré im nördlichen Niger leben seit Jahrhunderten von der Salzproduktion. Doch die vorrückende Wüste könnte den traditionsreichen Bergbau regelrecht ersticken. &#8222;Wenn wir die Salzpfannen nicht schützen, werden sie unter den Sandmassen verschwinden&#8220;, sagt Abdoulaye Soumana, der Umweltbeauftragte von Bilma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soumana zeigt auf die endlos scheinende Wüstenlandschaft, die die nahegelegenen Salinen von Kalala immer enger umgürtet. Die Wüste Ténéré ist Teil der Sahara und eine riesige Sandebene, die sich vom Nordosten des Niger bis in den Westen des Tschad ausdehnt. Soumana zufolge befindet sich unter der Wüste ein Hunderte von Hektar großes und salzhaltiges Lehmbett. &#8222;Einige Salzpfannen sind bereits unter den Sandmassen verschwunden, doch die Behörden sind sich des vollständigen Ausmaßes der Gefahr noch nicht bewusst&#8220;, meint er. &#8222;Ihnen geht es nur um das Geld, das sich mit dem Salzbergbau in Bilma verdienen lässt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="alle-familien-im-salzbergbau-tatig">Alle Familien im Salzbergbau tätig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Oasenstadt leben rund 6.000 Menschen. Es gibt keine Familie, die dort nicht eine kleine Salzmine betreibt, wie der Bürgermeister Abba Marouma Elhadj Laouel berichtet. &#8222;Salz ist die Haupteinnahmequelle für die Menschen hier&#8220;, bestätigt Boulama Laouel, der Vorsitzende der Bergarbeiterkooperative von Kalala. &#8222;Selbst wenn sich das Salz nur unter Schwierigkeiten verkaufen lässt, besitzt doch jede Familie ihre eigene Mine.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aus einer Studie Soumanas von 2011 hervorgeht, verdienen die Menschen in Bilma an dem Salzabbau pro Jahr 800 US-Dollar. In der nordnigrischen Stadt Siguidine bringen es die Bergleute sogar auf jährlich 1.842 Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die fünffache Mutter Fadji Boulama baut Salz ab. Sie kann sich kein anderes Leben vorstellen. &#8222;Der Salzbergbau ist eine jahrhundertealte Tätigkeit hier in Bilma&#8220;, berichtet sie. &#8222;Schon meine Großeltern waren Bergleute. Meine Eltern haben den Handel übernommen und später an mich übergeben. Er ist unsere Haupterwerbsquelle&#8220;, sagt sie gegenüber IPS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mann der 35-Jährigen arbeitet in Libyen. Drei der gemeinsamen Kinder im Altern von neun, zwölf und 14 Jahren helfen ihrer Mutter bei der Ausbeutung der Salzmine, wenn sie nicht in der Schule sind. &#8222;Mit dem Verkauf von Salz können wir die Haushaltskosten decken&#8220;, berichtet Boulama.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den örtlichen Minen werden zwei Salzsorten hergestellt – Küchensalz und Futtersalz für das Vieh. Die Menschen in Bilma bergen jährlich 12.000 Tonnen Küchen- und 20.700 Tonnen Futtersalz aus den Minen. &#8222;Bilmas Futtersalz enthält eine Vielzahl von Mineralien, die für die Gesundheit von Tieren und die Fleischqualität so wichtig sind&#8220;, betont Oumarou Issaka, ein Tierarzt aus der Hauptstadt Niamey.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fehlen-von-verbindungswegen">Fehlen von Verbindungswegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Menschen vor Ort klagen seit langem darüber, mit dem Salz nicht gut genug verdienen zu können, weil der Norden des Landes infrastrukturell nicht erschlossen wurde. &#8222;Dem Salzbergbau verdanken wir, dass wir genug zu essen haben und einige Ausgaben decken können&#8220;, berichtet Yagana Arifa, die eine Salzmine in der Nähe von Boulama besitzt. Doch ohne eine Straße, die die entlegene Region mit dem Rest des Landes verbinde, ließen sich keine besseren Preise erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Unsere Hauptkunden sind die Karawanenhändler&#8220;, erläutert Arifa. Sie zahlen derzeit 20 US-Cent für einen Zweikiloblock Salz. In Agadez, der wichtigsten Stadt im Norden, verkaufen sie ihn dann für mehr als 1,20 Dollar in den Süden des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Salifou Laouel, Bürgermeister der Ortschaft Fachi rund 240 Kilometer westlich von Bilma berichtet, haben die Salzbergleute in seinem Gebiet ähnliche Probleme. &#8222;Auch sie leiden unter den regionalen Infrastrukturengpässen, zumal die Nachfrage nach Futtersalz hoch ist&#8220;, erläutert er. &#8222;In Fachi bauen wir jährlich etwa 450 Tonnen ab. Die Einnahmen belaufen sich auf 138.000 Dollar.&#8220; (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Salzgewinnung in den Salinen von Bilma (Bild: Alessandro Vannucci,&nbsp;<a href="https://www.flickr.com/photos/ianna/280739665/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flickr</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">CC BY-NC 2.0</a>)</p>
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		<title>Hilfe für schrumpfenden Tschadsee</title>
		<link>https://afrika.info/hilfe-fuer-schrumpfenden-tschadsee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
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		<category><![CDATA[Tschadsee]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man sich dem Tschadsee von Gulfe, einem kleinen Ort im äußersten Norden Kameruns, aus nähert, bietet sich ein trostloses Bild: Heftige Winde fegen über Sanddünen, Pflanzen welken vor sich hin. Auf weiten Flächen mit karger Vegetation sind ab und zu ein verdorrter Baum und einige versengte Sträucher zu sehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Ngala Killian Chimtom | 19. Februar 2013</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gulfe, Kamerun (IPS/afr). Wenn man sich dem Tschadsee von Gulfe, einem kleinen Ort im äußersten Norden Kameruns, aus nähert, bietet sich ein trostloses Bild: Heftige Winde fegen über Sanddünen, Pflanzen welken vor sich hin. Auf weiten Flächen mit karger Vegetation sind ab und zu ein verdorrter Baum und einige versengte Sträucher zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tschadsee, der an die Länder Tschad, Kamerun, Niger und Nigeria grenzt, erstreckte sich früher über eine Fläche von rund 25.000 Quadratkilometern. In den vergangenen 50 Jahren ist er jedoch um 90 Prozent geschrumpft. Seine Gesamtoberfläche beträgt nur 2.500 Quadratkilometer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Infolge des spärlichen Regens bringen Chari und Logone – die beiden größten Flüsse, die in den See münden – von Jahr zu Jahr weniger Wasser. Hirten, Fischer und Bauern, denen der nährstoffreiche Boden über Generationen die Existenz gesichert hatte, können inzwischen nur noch mit Mühe überleben. Der große See trocknet vor ihren Augen aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Ufern des Sees holt Mahamat Aboubakar einen winzigen Katzenfisch aus seinem großen Netz. &#8222;Früher brauchte ich das Netz nur kurz auszuwerfen, um Tausende Fische aus dem Wasser zu ziehen. Heute dauert es dagegen einen ganzen Tag, bis ich einen bescheidenen Fang mache&#8220;, erzählt er. Mit den wenigen Fischen lassen sich umgerechnet höchstens zwei US-Dollar verdienen – einen weiteren Tagesverdienst hat Aboubakar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der See noch gesund und voller Leben war, verdiente der inzwischen 64-jährige Fischer bis zu 50 Dollar täglich. In Zukunft wird sein Fang wahrscheinlich noch kleiner ausfallen, was ihn weiter in die Armut treibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="eine-katastrophe">&#8222;Eine Katastrophe&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sanusi Imran Abdullahi spricht von einer &#8222;Katastrophe&#8220;. &#8222;Den Anwohnern, die in der Nähe des Sees wohnen, wird bereits ein hoher Tribut abverlangt&#8220;, sagt der Exekutivdirektor der regionalen Tschadsee-Kommission (LCBC), die von den Anrainerstaaten mit dem Ziel gegründet wurde, die Nutzung des Wassers und anderer natürlicher Rohstoffe des Tschadsees zu regeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Experten führen die Krise auf mehrere Faktoren zurück. &#8222;Wüstenbildung, der Klimawandel sowie die kontinuierliche Ableitung von Wasser der Zuflüsse sind als Ursachen zu sehen&#8220;, erklärt der Umweltwissenschaftler Paul Ghogomou von der Universität von Yaounde in Kamerun.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lake Chad 1963-2001" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/19nhbFGgExA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Die Wasseroberfläche des Tschadsees ist seit den 1960er Jahren um 95 Prozent geschrumpft.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tschadsee bezieht sein Wasser laut Ghogomou zu 90 Prozent aus dem Chari-Fluss, der von seinem Nebenfluss Logone gespeist wird. Der Chari werde jedoch ständig für Bewässerungsprojekte in der Umgebung angezapft. Für die fortschreitende Austrocknung des Tschadsees macht der Experte aber auch den Bau von Staudämmen an den Flüssen Jama&#8217;are und Hadejia im Nordosten Nigerias verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abdullahi zufolge bringt aber auch der zunehmende Wasserkonsum der Bevölkerung den See an seine Belastungsgrenze. &#8222;Vor 40 Jahren lebten nur etwa 17 Millionen Menschen im Umkreis des Sees. Inzwischen sind es dagegen etwa 30 Millionen. Die steigende Wassernachfrage der Bevölkerung, die zunehmende Zahl von Nutztieren und die hohe Verdunstung aufgrund des Klimawandels haben gemeinsam dazu geführt, dass sich der See immer weiter verkleinert&#8220;, sagt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bauern und Fischer versuchen so gut es geht mit der Situation umzugehen und sich auf die bevorstehende Krise vorzubereiten. Ahmadou Bello, ein Fischer in Gulfe, ist inzwischen Farmer geworden und baut unter anderem Bohnen, Mais, Reis und Paprika ohne Einsatz von Dünger an. Der schrumpfende See habe sehr fruchtbares Land zurückgelassen, sagt Bello. Sollte sich der Tschadsee jedoch weiter zurückziehen, gäbe es für die Landwirtschaft keine Zukunft.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="wasser-aus-dem-obangui-zur-rettung-des-sees">Wasser aus dem Obangui zur Rettung des Sees</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um nachhaltige Lösungen für die Krise umzusetzen, haben die LCBC-Staaten Kamerun, Niger, Nigeria und die Zentralafrikanische Republik einen ehrgeizigen Plan entwickelt. Sie wollen den See mit dem Wasser des Obangui, eines Nebenflusses des Kongo-Stroms, speisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Abdullahi beinhaltet das Projekt den Bau eines Rückhaltedamms in Palambo, das stromaufwärts hinter Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, liegt. Das Gebiet soll dann als Wassereinzugsgebiet dienen. Mit Hilfe von Pumpen soll das Wasser dann in den Fafa-Fluss strömen, einem Zufluss des Ouham, von wo es über einen Kanal in Kamerun in den Chari und später in den Tschadsee eingeleitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Viel Wasser aus dem Kongo-Fluss endet im Meer. Wir nehmen einen Teil, um 30 Millionen Menschen zu retten, die den See zum Überleben brauchen&#8220;, erklärt Abdullahi. Das Projekt soll zudem die Stromversorgung verbessern und dafür sorgen, dass die Flüsse für den Warenverkehr vom Osten in den Westen Afrikas schiffbar sind. Außerdem ist geplant, die Bewässerung der Gebiete und die Agro-Industrie zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Programm ist also nicht nur dazu gedacht, Wasser in den Tschadsee zu leiten&#8220;, sagt er. Die Menschen im Kongo-Becken sollen außerdem die Chance erhalten, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten auszubauen. Allerdings drohen finanzielle Engpässe die Umsetzung des Projekts zu verzögern. Laut Abdullahi belaufen sich die Projektkosten auf stolze 14,5 Milliarden Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierungschefs der Staaten in der Region zeigen zwar politischen Willen zur Unterstützung des Vorhabens. LCBC sucht aber vor allem Hilfe von der internationalen Staatengemeinschaft. &#8222;Wir werden in diesem Jahr eine internationale Geberkonferenz einberufen und sehen, was wir bekommen können. Davon ausgehend werden wir überschlagen, was die Mitgliedsstaaten beitragen können.&#8220; Abdullahi rechnet damit, dass das Projekt größtenteils vom Privatsektor finanziert wird, sofern den Geldgebern garantiert werde, dass sich ihre Investitionen später auszahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung des kanadischen Unternehmens &#8222;CIMA International&#8220;, das im Zusammenhang mit dem Wasserleitungsprojekt Machbarkeitsstudien durchführte, könnte der Tschadsee bereits im Jahr 2025 vollständig verschwunden sein, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Der Tschadsee &#8211; hier das Ufer bei Baga in Nigeria &#8211; ist in den letzten Jahren drastisch geschrumpft. Die Austrocknung des Sees treibt Fischer in die Armut. (Bild: Mustapha Muhammad/IPS)</p>
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