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	<title>Religion Archive | afrika.info</title>
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		<title>Somaliland: &#8222;Bei uns sind Frauen Metzger&#8220;</title>
		<link>https://afrika.info/somaliland-bei-uns-sind-frauen-metzger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 15:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[James Jeffrey]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Bild, das man sich vielleicht so nicht erwarten würde. Mitten in der Hektik der Innenstadt von Hargeisa, der sonnenverwöhnten Hauptstadt von Somaliland, scherzen und streiten Frauen in traditionellen islamischen Gewändern wortreich mit Männern. Die Frauen in Somaliland sind weit davon entfernt, sich mit einer unterwürfigen Rolle zufriedenzugeben.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Von James Jeffrey | 14. Juni 2016</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hargeisa (IPS/afr). Es ist ein Bild, das man sich vielleicht so nicht erwarten würde. Mitten in der Hektik der Innenstadt von Hargeisa, der sonnenverwöhnten Hauptstadt von Somaliland, scherzen und streiten Frauen in traditionellen islamischen Gewändern wortreich mit Männern. Die Frauen in Somaliland sind weit davon entfernt, sich mit einer unterwürfigen Rolle zufriedenzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben in Somaliland ist stark vom Islam beeinflusst ist, die Scharia ist Teil der Verfassung. Dennoch trägt die offen zur Schau getragene Religiosität viele Züge einer liberalen Gesellschaft. Die Rolle von Frauen im Alltag passt in der Regel gar nicht zu den stereotypen Vorstellungen, die den Schleier als ein Zeichen von Unterwürfigkeit und Zwang betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Westen soll aufhören, sich damit zu quälen, was Frauen anziehen dürfen&#8220;, sagt Zainab. Die 29-jährige Zahnärztin erholt sich gerade von einem harten Arbeitstag in einem trendigen Café in Hargeisa. &#8222;Er sollte sich lieber damit beschäftigen, was Frauen für die Gemeinschaft und das Land beitragen können.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fehlende-anerkennung-fuhrt-zu-unternehmertum">Fehlende Anerkennung führt zu Unternehmertum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Republik Somaliland hat sich von Somalia losgesagt, als im Jahr 1991 der Bürgerkrieg eskalierte. Das ehemalige Protektorat Britisch-Somaliland war 1960 mit der Kolonie Italienisch-Somaliland zum Staat Somalia vereinigt worden. Nach der einseitig erklärten Unabhängigkeit wurde Somaliland international zwar als autonome Region anerkannt, nicht aber als eigener Staat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aus der fehlenden internationalen Akzeptanz entstandenen wirtschaftlichen Nachteile haben zu einem großen Ausmaß an Eingeninitiative geführt. Die Menschen legten selbst Hand an und begannen die vom Bürgerkrieg zerstörte Wirtschaft und Infrastruktur wieder aufzubauen. Selbständigkeit und Unternehmertum wurden zur Devise der Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute werden etliche Betriebe von Frauen geführt. &#8222;Bei uns sind Frauen Metzger – so etwas gibt es nicht überall&#8220;, meint Zainab. Für Außenstehende passen berufstätige Frauen nicht unbedingt ins Bild, da der Großteil von ihnen in der Öffentlichkeit die Haare mit dem traditionellen Kopftuch – dem Hidschāb – bedeckt. &#8222;Es geht darum, was in deinem Kopf ist, und nicht, was auf deinem Kopf ist&#8220;, kontert Zainab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="konservativer-islam-im-vorwartsgang">Konservativer Islam im Vorwärtsgang</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Somaliland wird der Koran im Hinblick auf die Verhüllung traditionell ausgelegt. &#8222;Jede Frau ist frei, ihrer Religion zu folgen&#8220;, sagte Kaltun Hassan Abdi, Kommissarin bei der Nationalen Wahlkommission. &#8222;Der Islam sagt aber, dass eine Frau ihren Körper bedecken soll. Das ist eine religiöse Verpflichtung, die Frauen betrachten es aber nicht als Diskriminierung oder gar Verletzung ihrer Rechte.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber Stimmen, welche die Zunahme von konservativen Strömungen im Islam beklagen. So ist die Musik, die früher schallend aus den Teestuben tönte, weitgehend verstummt. Die ehemals bunten Somali-Roben sind von den schwarzen Abayas verdrängt worden. Und Frauen mit Geschichtsschleier – dem Niqab – werden in den Straßen von Hargeisa immer häufiger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In den letzten 15 bis 18 Jahren haben wir eine dramatische Veränderung beobachten können&#8220;, bestätigt die Rechtsanwältin Rakiya Omaar. &#8222;Die Religion beeinflusst zunehmend unser Leben. Der Druck, wie eine gläubige Muslima zu leben, steigt. Dieser Druck kann subtil oder auch offenkundig sein – er wird von der Familie oder auch von der breiten Gesellschaft ausgeübt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rechtsanwältin bemängelt, dass Frauen nicht bereit sein würden, über diesen wachsenden Druck zu sprechen. Auch die Zahnärztin Zainab will von Einschränkungen nichts wissen: &#8222;Ich habe mich für das Tragen des Hidschāb entschieden, weil es Allahs Wille und außerdem Teil meiner Religion und meiner Identität ist. Es war meine eigene Wahl.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="nur-eine-frau-im-parlament">Nur eine Frau im Parlament</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In politischen Entscheidungsprozess bleiben Frauen aber bis heute weitgehend ausgeschlossen. Das Parlament von Somaliland hat zwei Kammern: Das 82-köpfige &#8218;House of Elders&#8216;, das sich aus traditionellen Führern zusammensetzt. Und das Repräsentantenhaus, das ebenfalls über 82 Sitze verfügt. Zum &#8218;House of Elders&#8216; sind überhaupt keine Frauen zugelassen. Im Repräsentantenhaus ist Baar Saed Farah die einzige Frau. Sie spricht sich klar für eine Frauenquote aus. &#8222;Ich glaube nicht, dass es ohne Quote mehr Frauen im Parlament geben wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Politikerin fordert, dass 30 der 82 Sitze Frauen vorbehalten sein sollten: &#8222;Im normalen Berufsalltag gibt es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Aber sobald es um politische Partizipation geht, wird es sehr schwierig. Unsere Kultur begünstigt Männer. Nicht einmal Frauen wählen Frauen, weil sie es gewohnt sind, dass Männer die Entscheidungen treffen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nafisa Yusuf Mohamed, Direktorin des auf die Unterstützung von Frauen spezialisierten Netzwerks NAGAAD in Hargeisa, gibt Baar Saed Farah nur teilweise Recht. Für sie haben Frauen im Geschäftsleben schon häufig mit Einschränkungen zu kämpfen. &#8222;Frauen arbeiten nur in kleinen Unternehmen – Sie werden hier nicht viele reiche Geschäftsfrauen finden&#8220;, meint die Aktivistin. &#8222;Derzeit gibt es aber nicht wirklich Alternativen. Die Situation kann sich nur ändern, wenn mehr Frauen Zugang zu höherer Bildung erhalten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Plus an Bildung würde sich auch auf die Religiosität junger Frauen auswirken, ist Nafisa Yusuf Mohamed überzeugt. Im Gegensatz zu früher würden Mädchen heuer den Koran besser verstehen und sich stärker dafür begeistern. Als Beispiel nennt sie ihre 17-jährige Tochter, die eine Koranschule besucht und freiwillig einen Gesichtsschleier trägt. Außerdem würde sie sich intensiv in sozialen Netzwerken mit dem Islam auseinandersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufschwung der Religiosität in Somaliland sei auch ein Resultat von überregionalen und internationalen Entwicklungen, meint die Rechtsanwältin Rakiya Omaar. &#8222;Das Bewusstsein steigt, dass die westliche Welt Muslimen zunehmend feindlich gegenüber steht.&#8220; Daher würden sich viele erst recht dem Islam zuwenden. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Die Zahnärztin Zainab behandelt eine Patientin in ihrer Ordination in Hargeisa. (Foto: James Jeffrey/IPS).</p>
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		<title>Vom Marabout zum Betteln gezwungen</title>
		<link>https://afrika.info/vom-marabout-zum-betteln-gezwungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guinea Bissau]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea Bisssau]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Koranschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Marc-André Boisvert]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Dakar ist der Anblick von kleinen Kindern, die zu allen Tages- und Nachtzeiten an den Straßenecken der senegalesischen Hauptstadt betteln, ein gewohnter Anblick. Die manchmal erst fünfjährigen Jungen in schmutziger zerrissener Kleidung, die Geld in Blechbüchsen sammeln, werden "Talibés" genannt und sind Schüler an islamischen Religionsschulen ("Daaras").</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Marc-André Boisvert | 28. Juni 2013</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dakar/Bissau (IPS/afr). In Dakar ist der Anblick von kleinen Kindern, die zu allen Tages- und Nachtzeiten an den Straßenecken der senegalesischen Hauptstadt betteln, ein gewohnter Anblick. Die manchmal erst fünfjährigen Jungen in schmutziger zerrissener Kleidung, die Geld in Blechbüchsen sammeln, werden &#8222;Talibés&#8220; genannt und sind Schüler an islamischen Religionsschulen (&#8222;Daaras&#8220;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von jeher wurden solche Kinder von ihren Lehrern zu benachbarten Häusern geschickt, um durch &#8222;Betteln Bescheidenheit zu lernen&#8220;. Den größten Teil des Tages verbrachten sie aber damit, mit ihren Lehrern, so genannten &#8222;Marabouts&#8220;, den Koran zu studieren. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Viele Talibés leiden darunter, dass die Lehrer sie ausbeuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etliche Daaras liegen in Yoff, einem armen Viertel in der Hauptstadt des westafrikanischen Staates. In einer dieser Schulen, die sich in einem unfertigen Gebäude befindet, schlafen etwa 20 Jungen auf dem nackten Betonboden. Um dies beobachten zu können, braucht man den Rohbau gar nicht erst zu betreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Talibé auf der Straße berichtet, er sei zwölf Jahre alt. Dabei sieht er erst aus wie sechs. Den ganzen Tag über wiederholt er den Spruch &#8222;Gib mir Almosen&#8220;. Später erzählt er, dass er umgerechnet einen US-Dollar mitbringen muss, um von seinem Marabout nicht mit einem Elektrokabel geschlagen zu werden. Aus dem Koran kann er nicht einen einzigen Satz aufsagen. In seiner Blechdose liegen Zuckerstücke und ein paar Münzen, die ihm Passanten gegeben haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Leute geben diesen Kindern etwas, ohne zu verstehen, was passiert&#8220;, erklärt Isabelle de Guillebon, die die Hilfsorganisation &#8222;Samusocial Sénégal&#8220; leitet. In ihrem Büro in Ouakam, einem boomenden Viertel der Mittelschicht in Dakar, sammeln sie und ihre Mitarbeiter Horrorgeschichten. Auf ihrem Schreibtisch liegt eine Eisenfessel, mit der Handgelenke von Kindern zusammengehalten wurden. Viele Talibés seien Opfer körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt, berichtet sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="neun-kinder-bei-brand-in-daara-umgekommen">Neun Kinder bei Brand in Daara umgekommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als neun Schüler am 3. März bei einem Brand in einer Daara im Viertel Medina starben, reagierten die Menschen in Senegal mit Empörung. Die Behörden schlossen die Schule und schickten die Kinder zu ihren Familien zurück. Zehn von ihnen stammten aus dem benachbarten Guinea-Bissau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war nicht das erste Mal, dass die Regierung einzugreifen versuchte. Mehrere Nichtregierungsorganisationen, vor allem &#8222;Human Rights Watch&#8220;, übten Druck auf die Behörden aus und wiesen darauf hin, dass die sich überkreuzenden Interessen von islamischen Institutionen und politischen Kräften zu Untätigkeit führten. 2005 setzte die Regierung strengere Gesetze gegen Betteln in Kraft und verschärfte die Strafen für Kindesmisshandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nach wie vor betteln etwa 8.000 Talibés in den Straßen von Dakar. Drei Monate nach der Tragödie von Medina erscheint eine Lösung des Problems in weiter Ferne. De Guillebon zweifelt daran, dass sich die Lage dieser Kinder bald verbessern wird. &#8222;Sie sind keine Talibés, sondern Straßenkinder&#8220;, erklärt sie. Ihrer Ansicht nach machen die Koranschüler nur einen Teil der etwa 10.000 bis 12.000 Straßenkinder in Dakar aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2003 ist Samusocial mit zwei mobilen Teams in der Hauptstadt unterwegs, um den Kindern zu helfen. &#8222;Sie haben miterlebt, wie ihre Familien zerbrochen sind&#8220;, sagt de Guillebon. &#8222;Viele kommen aus weit entfernten Regionen, sie stehen unter einem psychischen und sozialen Schock. Vom Mittelalter sind sie geradewegs ins 21. Jahrhundert gekommen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktorin der Hilfsorganisation betont, dass die Kinder psychologische Unterstützung bräuchten, um wieder mit ihren Familien zusammengeführt zu werden. &#8222;Wir brauchen Vermittlungshilfe, denn es gibt Gründe, weswegen sie hier sind. Und sie werden zurückkommen, wenn wir uns darum nicht kümmern.&#8220; Für de Guillebon liegt das Problem vor allem darin, dass Eltern ihre Kinder im Stich lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bissau, der Hauptstadt des Nachbarlandes Guinea-Bissau, leitet Laudolino Carlos Medina die Vereinigung der Kinderfreunde, die dabei hilft, dass die Jungen aus dem Senegal wieder zu ihren Familien zurückkehren. Die Organisation will sie davor bewahren, von Marabouts zum Betteln gezwungen zu werden. Medina bereitet sich gerade auf die Ankunft von zehn Jungen aus Dakar vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ungebildete-eltern-von-koranlehrern-getauscht">Ungebildete Eltern von Koranlehrern getäuscht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Viele Kinder werden nach Dakar gelockt. Die Marabouts besuchen die Dörfer und nutzen es aus, dass viele Menschen dort ungebildet sind und wenige Chancen im Leben haben.&#8220; Medina kennt inzwischen verschiedene Tricks, mit denen die Islamlehrer die Eltern davon überzeugen, ihnen die Kinder mitzugeben. &#8222;Sie bringen zwei oder drei Talibés mit, denen sie eine Koransure beigebracht haben. Die Eltern glauben dann, dass ihre Söhne viel lernen werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Guinea-Bissau lebt nach Erkenntnissen der Weltbank mehr als die Hälfte der rund 1,4 Millionen Einwohner unterhalb der Armutsgrenze. Etwa 50 Prozent aller Kinder gehen nicht zur Schule.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ousmane Baldé aus Guinea-Bissau fährt mehrmals im Monat nach Dakar. Die jeweils 17 stündigen Reisen unternimmt er, weil sein Neffe eine Daara in der Stadt besucht. &#8222;Bevor meine Schwesterden Jungen dorthin schickte, hatte ich ihr schon geschildert, was ich in Dakar gesehen hatte. Doch sie ist der Meinung, ihr Junge sei in guten Händen, egal was ich sage. Die Familie glaubt, dass er eine bessere Zukunft haben wird und dass sie nicht mehr für ihn verantwortlich sei.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Dakar sind viele Menschen von der Qualität der Islamschulen überzeugt. Er lasse zwei Söhne und eine Tochter in Daaras lernen, erzählt der senegalesische Taxifahrer Ousmane Ndiaye. &#8222;Sie müssen wie ich den Koran studieren. An Werktagen gehen sie aber auf eine staatliche Schule. Ich denke, dass traditionelle und moderne Schulen miteinander vereinbar sind. In den Daaras lernen die Kinder unsere islamischen Werte kennen.&#8220; (Ende)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/vom-marabout-zum-betteln-gezwungen/">Vom Marabout zum Betteln gezwungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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