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	<title>KI Archive | afrika.info</title>
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	<description>Den Kontinent anders sehen</description>
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	<title>KI Archive | afrika.info</title>
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		<title>Kenia: KI schützt Nashornkälber vor Hyänen</title>
		<link>https://afrika.info/kenia-ki-schuetzt-nashornkaelber-vor-hyaenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 07:21:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Aberdare-Nationalpark in Kenia testen Tierschützer*innen ein neues System mit künstlicher Intelligenz (KI). Es soll Hyänen erkennen und vertreiben, um junge Spitzmaulnashörner besser zu schützen. Der Test ist Teil eines Projekts zur Wiederansiedlung der bedrohten Tiere.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/kenia-ki-schuetzt-nashornkaelber-vor-hyaenen/">Kenia: KI schützt Nashornkälber vor Hyänen</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Chemtai Kirui | 16. Juni 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aberdare-Nationalpark (IPS/afr). Im Aberdare-Nationalpark in Kenia testen Tierschützer*innen ein neues System mit künstlicher Intelligenz (KI). Es soll Hyänen erkennen und vertreiben, um junge Spitzmaulnashörner besser zu schützen. Der Test ist Teil eines Projekts zur Wiederansiedlung der bedrohten Tiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative wird von der Organisation <a href="https://www.rhinoark.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rhino Ark</a> gemeinsam mit dem <a href="https://www.kws.go.ke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kenya Wildlife Service</a> durchgeführt. Ziel ist es, im bewaldeten und gebirgigen Gebiet der Aberdares wieder eine stabile Population des Spitzmaulnashorns anzusiedeln. Die Region liegt etwa 194 Kilometer nördlich von Nairobi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Früher lebten viele Nashörner in den Aberdares, doch in den 1980er-Jahren wurden sie intensiv gewildert“, erklärt Christian Lambrechts, Geschäftsführer von Rhino Ark. „Wir konnten zwar eine Restpopulation retten, doch mittlerweile übersteigt ihr Bestand die Kapazität der vorhandenen Schutzgebiete. Wir müssen neue Lebensräume finden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen gibt es in Kenia wieder rund 1.000 Spitzmaulnashörner. Das wasserreiche Gebiet im Ostteil des Aberdare-Nationalparks gilt als vielversprechend für eine neue Ansiedlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovation aus Österreich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Bevor wir Tiere umsiedeln, müssen wir gewährleisten, dass sie dort sicher sind“, so Lambrechts. „Wir hatten einen Fall, in dem in den Aberdares ein Nashornkalb von Hyänen getötet wurde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem junge Nashörner unter zwei Jahren sind gefährdet. Das belegen auch Erfahrungen aus Tansania. Dort gaben 87,5 % der Ranger an, Angriffe von Hyänen auf Nashornkälber beobachtet zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb setzen die Tierschützer*innen auf ein neues System mit künstlicher Intelligenz. Dieses wurde vom österreichischen Unternehmen <a href="https://www.it-revolutions.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Salzgeber IT-Revolutions</a>  mit Sitz im niederösterreichischen Tulln entwickelt. Das System erkennt Tiere über Kameras und nutzt maschinelles Lernen zur Unterscheidung von Arten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es eine Hyäne regisriert, sendet es einen kurzen, hochfrequenten Ton aus. Dieser ist für Menschen und viele Tiere nicht hörbar, aber für Hyänen unangenehm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind noch in der Anfangsphase“, sagt Lambrechts. „Es ist ein Experiment.“ Das System lernt aber ständig dazu. Je mehr Tiere es erfasst, desto besser erkennt es sie – auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Pilotphase wird rund um die Uhr überwacht. Zwei Fragen stehen dabei im Fokus: Erkennt das System die Hyänen zuverlässig? Und: Werden sie durch den Ton wirklich vertrieben?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4467" srcset="https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1-1024x1024.jpg 1024w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1-300x300.jpg 300w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1-150x150.jpg 150w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1-768x768.jpg 768w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1-640x640.jpg 640w, https://afrika.info/wp-content/uploads/2025/06/rhino-ark-aberdare-nationalpark-ips-1200-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Rhino-Ark-Team installiert das KI-Überwachungssystem in Aberdare-Nationalpark. (Foto: Chemtai Kirui/IPS)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mögliche Risiken für das ökologische Gleichgewicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig warnen Fachleute vor möglichen Folgen für das Ökosystem. Paul Gacheru von der Naturschutzorganisation <a href="https://www.nature.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Nature Conservancy</a> sieht die Vorteile der Technologie in einem effektiveren und genaueren Monitoring von Wildtieren, er mahnt aber auch zur Vorsicht.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen die Auswirkungen auf andere Arten überwachen – insbesondere auf jene, die durch Abschreckung mit Ultraschall beeinträchtigt werden könnten&#8220;, meint Gacheru. &#8222;Das System muss sorgfältig geprüft werden, um zu verstehen, wie es das Verhalten der Raubtiere und das gesamte Ökosystem beeinflusst.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Bedenken hat Steve Itela von der <a href="https://www.conservationalliance.or.ke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Conservation Alliance of Kenya</a>. „Für schwer erfassbare Arten wie Spitzmaulnashörner bieten KI-Systeme die Chance, vom reaktiven zum proaktiven Schutz überzugehen“, sagt er. „Aber die Abschreckung von Raubtieren wie Hyänen könnte sie zu anderen Zielen drängen oder ihre Sozialstrukturen verändern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tierschutz wird zunehmend digital</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Kenia werden digitale Werkzeuge im Naturschutz immer häufiger eingesetzt. Sensoren, Drohnen und digitale Karten unterstützen den Schutz und die Überwachung von Wildtieren. Doch ein entscheidender Faktor ist und bleibt die Einbindung der Bevölkerung in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Gebieten wie den Aberdares, wo die Abholzung in der Vergangenheit zu einem erheblichen Verlust an Lebensraum geführt hat, ist das Engagement der Menschen vor Ort entscheidend. Daniel Kiarie Mwaura, Vorsitzender der <a href="https://nacofa.org/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Community Forest Associaton</a> (CFA) in Geta am Westrand des Aberdares-Nationalparks, sagt: „Unsere Eltern wussten es nicht besser. Wir waren von klein auf auf den Wald angewiesen, um Brennholz und Bauholz zu gewinnen – das war unsere Lebensweise.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Mwaura hat die jahrelange Zerstörung der Wälder der Region ihren Tribut gefordert: Flüsse sind ausgetrocknet, saisonale Brände haben sich verstärkt, die Konflikte zwischen Mensch und Tier haben sich verschärft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute pflanzt seine Gruppierung Bäume, betreibt Baumschulen, pflegt Elektrozäune und bringt ihr Wissen über das Verhalten der Wildtiere ein. Auch Jugendliche helfen mit. Sie arbeiten als sogenannte Community Ranger für das Kenya Wildlife Service. Sie gehena auf Patrouille, beobachten Tiere und melden Zwischenfälle. „Die lokale Bevölkerung trägt ihren Anteil dazu bei, dass das Gleichgewicht wiederhergestellt wird“, ist Mwaura überzeugt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ganzheitlicher Naturschutz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl viele Naturschutzprojekte in Kenia von Nichtregierungsorganisationen durchgeführt werden, spielt die Regierung eine entscheidende Rolle bei der Festlegung von Richtlinien, Vorschriften und Projektgenehmigungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">John Chumo, Conservation Secretary im State Department for Wilflife, erklärt, dass Kenia ein ganzheitliches Naturschutzmodell verfolge. Dieses bringe lokale Gemeinschaften, Naturschutz und Technologie zusammen, um die Tierwelt sowohl als nationales Erbe als auch als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung besteht unsere Aufgabe nun darin, die sozialen und ökologischen Risiken ständig zu bewerten“, so Chumo. Dabei müsse auch auf Herausforderungen wie Datenschutz und Akzeptanz geachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Chumo testet Kenia in den Aberdares auch virtuelle Zäune – also digitale Barrieren mit GPS und Sensoren. Die Partnerschaft mit Rhino Ark sei Teil der nationalen Strategie zur Wiederbelebung der Wildtierpopulationen und der Artenvielfalt und stehe die im Einklang mit dem <a href="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/world-must-act-faster-protect-30-planet-2030" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UN-Ziel</a>, bis 2030 30 % der Landes- und Meeresflächen der Welt zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Paradigmenwechsel im Nashornschutz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen für die Ansiedelung von Spitzmalnashörnern im Aberdare-Nationalpark sind bereits im Gange, der genaue Zeitplan steht allerdings noch nicht fest. Jedes Nashorn soll dann mit einem GPS-Halsband ausgestattet werden, um seine Bewegungen und sein Wohlbefinden zu überwachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist aber erst der nächste Schritt“, sagte Christian Lambrechts. „Im Moment konzentrieren wir uns darauf, den Lebensraum vorzubereiten – mit Nahrung, Wasser und vor allem Schutz vor Raubtieren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lambrechts betont, dass es beim Nashornschutz einen Paradigmenwechsel gebe – weg von der Reaktion auf Risiken, hin zur mehr Antizipation und Prävention von Gefahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es geht nicht mehr nur um Zäune und Patrouillen“, fügt er hinzu. „Es geht darum, traditionellen Naturschutz mit neuen Mitteln zu verbinden, um Nashörnern eine echte Chance zu geben – auch dort, wo Raubtiere zum Landschaftsbild gehören.“ (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Hyäne im Aberdare-Nationalpark (Foto: Shutterstock.com)</p>
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		<title>KI-Experte warnt vor digitaler Kolonialisierung</title>
		<link>https://afrika.info/ki-experte-warnt-vor-digitaler-kolonialisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 06:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Seydina Moussa Ndiaye]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der senegalesische Computerwissenschaftler Seydina Moussa Ndiaye ist eines von 39 Mitgliedern im neuen AI Advisory Body des UN-Generalsekretärs António Guterres. Im Gespräch mit UN News erläutert Ndiaye die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz für Afrika. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">23. Februar 2024</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York (AR/afr). Der senegalesische Computerwissenschaftler Seydina Moussa Ndiaye ist eines von 39 Mitgliedern im neuen<a href="https://www.un.org/en/ai-advisory-body" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> AI Advisory Body</a> von UN-Generalsekretärs António Guterres. Im Gespräch mit UN News erläutert Ndiaye die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz für Afrika. </p>



<p class="wp-block-paragraph">U. a. befürchtet Ndiaye eine digitale Kolonialisierung Afrikas durch Künstliche Intelligenz (KI). Er warnt davor, dass multinationale Unternehmen ihre Technologien durchsetzen könnten, ohne lokale Lösungen zu berücksichtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie könnte KI Afrika helfen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ndiaye:</strong> Es gibt mehrere afrikanische Länder, die nun beginnen, eine eigene Strategie für Künstliche Intelligenz zu entwickeln.&nbsp;Es braucht jedoch eine panafrikanische Strategie mit einer kontinentalen Vision der KI-Entwicklung. Diese Strategie wird bald veröffentlicht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer mehr junge Menschen, die <a href="https://afrika.info/leistungen/innovation-scouting/">Startups</a> gründen, interessieren sich für KI und haben einen echten Wissensdurst in diesem Bereich.&nbsp;Dieses wachsende Interesse kann mit internationaler Hilfe beschleunigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KI kann tatsächlich zur Lösung bestimmter Herausforderungen eingesetzt werden, etwa in der Landwirtschaft.&nbsp;Auch im Gesundheitsbereich könnte KI viele Probleme lösen, insbesondere den Mangel an Personal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das andere Element, das ebenfalls sehr wichtig ist, ist die Entwicklung der kulturellen Identität.&nbsp;Afrika wird häufig als Kontinent mit einer kulturellen Identität gesehen, die es nicht geschafft hat, sich weltweit durchzusetzen.&nbsp;Mit der Entwicklung der KI könnten wir diesen Kanal nutzen, dass afrikanische kulturelle Identitäten bekannter und mehr wertgeschätzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es schlechte Seiten der KI, die Afrika bedrohen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nidaye:</strong> Die größte Bedrohung ist die Kolonisierung.&nbsp;Es könnte sein, dass wir große multinationale Unternehmen im Bereich KI haben, die ihre Lösungen auf dem gesamten Kontinent durchsetzen und keinen Raum für die Entwicklung lokaler Lösungen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten der derzeit in Afrika generierten Daten gehören multinationalen Konzernen, deren Infrastruktur außerhalb des Kontinents entwickelt wird, wo auch die meisten afrikanischen KI-Experten tätig sind.&nbsp;Das bedeutet einen Verlust afrikanischer Talente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das andere Element, das wichtig ist zu berücksichtigen, ist der Kontext der vierten industriellen Revolution.&nbsp;Die Leistungsfähigkeit der KI könnte mit Fortschritten in der Biotechnologie oder Technologie kombiniert werden. Und Afrika könnte der Ort sein, an dem all diese neuen Lösungen tatsächlich getestet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn diese Entwicklungen nicht überwacht wird, könnte es zu Tests kommen, die an Menschen mit Chips oder sogar integrierten biotechnologischen Elementen durchgeführt werden.&nbsp;Das sind aber Technologien, die wir nicht wirklich gut beherrschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret formuliert: Wenn Sie diese Dinge nicht kontrollieren, kann es passieren, dass sie niemand bemerkt.&nbsp;Afrika könnte als Versuchskaninchen benutzt werden, um neue Lösungen zu testen. Und das könnte eine große Bedrohung für den Kontinent darstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glauben Sie, dass der AI Advisory Body der Vereinten Nationen eine Plattform sein wird, die es Ihnen ermöglicht, diese Probleme auf den Tisch zu bringen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nidaye:</strong> Ja, absolut.&nbsp;Wir haben mit unserer Arbeit begonnen, und sie ist wirklich sehr offen.&nbsp;Das sind hochrangige Leute, die internationale Themen gut verstehen. Es gibt keine Tabuthemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, dass die Stimme Afrikas in der Gruppe vertreten ist.&nbsp;Die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit wird dadurch gestärkt und ist nicht auf die Großmächte beschränkt.&nbsp;Auf internationaler Ebene bezieht es alle ein und hilft damit auch den&nbsp;am wenigsten entwickelten Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit besteht hier eine echte Lücke. Wenn diese nicht geschlossen wird, besteht die Gefahr, dass die Ungleichheiten zunehmen. (Ende)</p>



<pre class="wp-block-verse">*Der englischsprachige Originalbeitrag stammt von UN News und ist im Januar 2024 in unserem Partnermagazin <a href="https://www.un.org/africarenewal/magazine/january-2024/interview-ai-expert-warns-digital-colonization-africa" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Africa Renewal</a> der Vereinten Nationen erschienen.</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> Fotomontage, erzeugt mit Canva.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/ki-experte-warnt-vor-digitaler-kolonialisierung/">KI-Experte warnt vor digitaler Kolonialisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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