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	<title>Libyen Archive | afrika.info</title>
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	<description>Changing Perceptions</description>
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	<title>Libyen Archive | afrika.info</title>
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		<title>Leben in der Zentralsahara</title>
		<link>https://afrika.info/veranstaltungen/tuareg-leben-in-der-zentralsahara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 13:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Algerien]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Mali]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nomadismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tuareg]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralsahara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den nachhaltigen Strategien der Tuareg beschäftigt sich der Vortrag von Anja Fischer am 21. November 2024 in Salzburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://afrika.info/veranstaltungen/tuareg-leben-in-der-zentralsahara/">Leben in der Zentralsahara</a> erschien zuerst auf <a href="https://afrika.info">afrika.info</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Strategien von Tuareg-Nomad*innen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im nördlichen Afrika leben circa zwei Millionen <strong>Tuareg</strong> auf ungefähr zwei Millionen Quadratkilometer extrem trockener Wüstenlandschaft und über mehrere Staaten (Mali, Algerien, Niger, Libyen, Burkina Faso) verteilt. Ihr Lebensstil ist minimalistisch und nachhaltig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tuareg haben für einen solch extremen Lebensraum Strategien entwickelt, wie z. B. ein effektives Transport- bzw. Recycling-System. Ihre Raumnutzung ist streng reglementiert und gleichzeitig optimiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Vortrag wird <strong>Dr. Anja Fischer</strong> Einblicke in die nachhaltigen Strategien der Tuareg-Nomad*innen geben. Fischer unterrichtet am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Von 2002 bis 2012 lebte und forschte sie jeden Winter mehrere Monate bei Tuareg-Nomad*innen in der Zentralsahara. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2016 war Anja Fischer als Konsulentin für die UNHCR in Tuareg-Flüchtlingslagern in Burkina Faso tätig. 2022 kuratierte sie eine Tuareg-Ausstellung am Nationalmuseum von Katar.  Sie betreibt die Webseite <a href="http://imuhar.eu/site/de/home.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.imuhar.eu</a>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Termin:</strong> Donnerstag, 21. November 2024, 19:00 Uhr</li>



<li><strong>Ort:</strong> Afro-Asiatisches Institut, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg (EG); die Veranstaltung wird auch gestreamt: <a href="https://aai.plus/webinar" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://aai.plus/webinar</a></li>



<li><strong>In Kooperation mit:</strong> Afro-Asiatisches Institut Salzburg</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild:</strong> © Anja Fischer</p>
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		<item>
		<title>Gruppe Wagner weitet Aktivitäten in Afrika aus</title>
		<link>https://afrika.info/gruppe-wagner-weitet-aktivitaeten-in-afrika-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[afrika.info]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2023 07:39:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralafrikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Söldner der Gruppe Wagner haben seit 2017 in fünf afrikanischen Ländern militärische Operationen durchgeführt. Das private russische Militärunternehmen verfolgt aber auch zunehmend politische und wirtschaftliche Interessen auf dem Kontinent.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von Fawzia Moodley und Martin Sturmer | 30. Mai 2023</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johannesburg/Oberndorf bei Salzburg (IPS/afr). Die Söldner der Gruppe Wagner haben seit 2017 in fünf afrikanischen Ländern militärische Operationen durchgeführt. Das private russische Militärunternehmen verfolgt aber auch zunehmend politische und wirtschaftliche Interessen auf dem Kontinent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der US-Denkfabrik &#8222;<a href="https://russianpmcs.csis.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Center for Strategic &amp; International Studies</a>&#8220;  waren russische Privatarmeen in den letzten zehn Jahren in 18 afrikanischen Staaten aktiv. Die bekannteste unter ihnen ist die Gruppe Wagner, die seit der Invasion in der Ukraine für internationale Schlagzeilen sorgt. Der Einfluss des privaten Militärunternehmens in Afrika geht mittlerweile weit über Sicherheitsfragen hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die “Global Initiative Against Transnational Organized Crime” hat kürzlich die Studie “<a href="https://globalinitiative.net/wp-content/uploads/2023/02/J-Stanyard-T-Vircoulon-J-Rademeyer-The-Grey-Zone-Russias-military-mercenary-and-criminal-engagement-in-Africa-GITOC-February-2023.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Grey Zone: Russia&#8217;s Military, Mercenary and Criminal Engagement in Africa</a>” veröffentlicht. Der Bericht macht deutlich, dass die Gruppe Wagner bereits seit dem Jahr 2017 in Afrika aktiv ist. Seitdem hat das Militärunternehmen Truppen in fünf Länder entsandt: Libyen, Mali, Mosambik, Sudan und die Zentralafrikanische Republik.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Längst beschränkt sich aber die Gruppe Wagner nicht mehr auf militärische Interventionen. Die Studie zeigt, dass es zunehmend auch um politischen und wirtschaftlichen Einfluss geht. Im Interview mit der Nachrichtenagentur IPS sagt Julia Stanyard, Co-Autorin der Studie, dass die Gruppe Wagner mittlerweile ein Netzwerk an politisch einflussreichen Unternehmen, wie z. B. Bergbaufirmen, unterhalte: “Sie zielt offenbar auf instabile Regierungen ab, die in Bürgerkriege verwickelt sind, bildet Bündnisse mit der herrschenden Elite und bietet ihnen militärische Unterstützung und Waffen an.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wagner in der Zentralafrikanischen Republik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So geschehen in der Zentralafrikanischen Republik, wo sich die Regierung gegen mehrere Rebellenarmeen zur Wehr setzt. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt im März 2016 wandte sich Präsident Faustin-Archange Touadéra an Russland.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Treffen des russischen Außenministers Sergei Lawrow und Touadéra in Sotschi im Oktober 2017, wurden zunächst russische Militärausbilder entsandt und Waffen geliefert. Kurz darauf folgten die ersten Wagner-Truppen: Laut <a href="https://www.theguardian.com/world/2023/feb/02/wagner-mercenaries-sustain-losses-in-fight-for-central-african-republic-gold" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schätzungen des britischen Guardian</a> waren seit 2018 an die 1.000 Söldner der russischen Privatarmee in der Zentralafrikanischen Republik stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens seit der Präsidentschaftswahl im Dezember 2020 sichert die Gruppe Wagner Faustin-Archange Touadéra das politische Überleben. Gemeinsam mit Truppen der ruandischen Armee blockierten die Söldner zunächst den Vormarsch von Rebellen auf die Hauptstadt Bangui. Im Anschluss führten sie von Jänner bis März 2021 eine erfolgreiche Gegenoffensive durch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lukratives Geschäft mit Diamanten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenzug erhielt die Gruppe Wagner von der zentralafrikanischen Regierung Wirtschafts- und Bergbaukonzessionen. Ein Beispiel ist das 2019 gegründete Unternehmen Diamville, das im Diamantenhandel aktiv ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer <a href="https://drive.google.com/file/d/1RyxkBKTP7BEVEtoQ3LV0jzxzJFrelHbJ/view?usp=sharing" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Recherche</a> des Mediennetzwerks “European Investigative Collaborations” (EIC), der französischen Organisation “All Eyes on Wagner” und dem britischen “Dossier Center” zufolge, gehört Diamville der Gruppe Wagner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht belegt, dass der Handel mit Diamanten für die Gruppe Wegner ein lukratives Geschäft ist: Zwischen Oktober 2019 und Jänner 2022 wurden knapp 1.000 Karat exportiert &#8211; der Großteil davon ging nach Dubai. Der Wert der Diamanten liegt bei zwölf Millionen US-Dollar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gräueltaten an Zivilist*innen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von Menschenrechtsorganisationen werden der Gruppe Wagner zahlreiche Gräueltaten gegen Zivilist*innen vorgebrochen. Laut dem deutschen Nachrichtenmagazin “<a href="https://www.spiegel.de/ausland/wagner-gruppe-wie-die-russische-soeldnergruppen-mit-diamanten-aus-afrika-geschaefte-macht-a-18c4f0ea-d74d-43c4-a121-9132d6347f2a" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Spiegel</a>” überfielen die Söldner Dörfer, raubten, brandschatzten und mordeten. Mehr als 750 Zivilist*innen sollen ihnen bereits zum Opfer gefallen sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe Wagner mit Sitz in St. Petersburg wurde 2014 gegründet. Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin gilt als enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bis 2019 hat Prigoschin die Existenz der Privatarmee abgestritten. Erst 2022 räumte er ein, die Truppe gegründet zu haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben militärischen Einsätzen ist die Gruppe Wagner auch an russischen Desinformations- und Progagandakampagnen aktiv.&nbsp; Die NGO <a href="https://lens.civicus.org/russias-boots-on-the-ground-in-africa/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Civicus</a> mit Sitz in Johannesburg warnt auch davor, dass die Söldnerarmee Maßnahmen gegen die Zivilgesellschaft setzt. In der Zentralafrikanischen Republik lässt Präsident Touadéra kritische Stimmen unterdrücken. “Humanitäre Helfer und unabhängige Journalisten zählen zu den Opfern von Gewalt und Einschüchterung durch Wagner-Truppen”, berichtet die NGO. (Ende)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Titelbild: </strong>Angehörige der Gruppe Wagner schützen den Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik Faustin-Archange Touadéra (Foto: Clément Di Roma/VOA, gemeinfrei, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115316332" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>).</p>
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