Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika/Nahost: Wasser als Waffe

Zunehmender Einsatz in Kriegen und Konflikten

Von Thalif Deen | 28.05.2014

New York. Die Bemühungen der Vereinten Nationen um den Zugang zu sauberem Wasser in den Entwicklungsländern werden durch ein immer weiter um sich greifendes Phänomen gefährdet: den Einsatz von Wasser als Waffe in Kriegen und Konflikten. Die jüngsten Beispiele dafür finden sich in Nahost und Afrika.

Kenia: Vermehrte Landwirtschaft in Wassereinzugsgebieten

Starke Bedrohung für den natürlichen Ressourcenreichtum

Von Miriam Gathigah | 02.05.2014

Nairobi. Peter Gichangi besitzt im Landkreis Nyeri in Kenias Zentralprovinz ein vier Hektar großes Grundstück, auf dem er Gemüse und Pfeilwurz anbaut. Wenn der nahe gelegene Fluss Nduyi über seine Ufer tritt, sind die Verluste vergleichsweise gering. "Sowohl die Ernten als auch die Einnahmen aus dem Verkauf sind in der Regel ausgezeichnet", freut er sich.

Ägypten: Streit mit Äthiopien um Riesendamm

Militäreinsatz nicht ausgeschlossen

Von Cam McGrath | 26.03.2014

Kairo. Als im Juni 2013 der damalige ägyptische Präsident Mohammed Mursi damit drohte, Äthiopien gegebenenfalls militärisch am Bau von Nil-Staudämmen zu hindern, taten viele Beobachter die Äußerung als Säbelrasseln ab. Doch inzwischen wächst die Sorge, dass es dem Land bitter ernst damit sein könnte, sollte Äthiopien seine Arbeiten am größten Wasserkraftwerk Afrikas fortsetzen.

Tansania: Starke Regenfälle in mehreren Landesteilen

Klimawandel erhöht Risiken für Epidemien

Von Kizito Makoye | 24.02.2014

Dar es Salaam. Anhaltende heftige Regenfälle in Tansania bringen die Bewohner tief gelegener Viertel der größten Stadt Dar es Salaam in erhöhte Gefahr, sich mit durch Wasser übertragenen Krankheitserregern zu infizieren. Durch die hohen Niederschlagsmengen breitet sich vor allem die Cholera stark aus. Die Regierung ist gefordert, das Trinkwassersystem zu verbessern.

Südafrika: Verschärfte Wasserkrise

Enorme Verluste durch kurzfristige Versorgungspläne

Von Melany Bendix | 19.02.2014

Kapstadt. Die Bemühungen der südafrikanischen Post-Apartheid-Regierungen, Millionen Menschen an das öffentliche Wassernetz anzuschließen, haben das Land offenbar an den Rand einer Wasserkrise gebracht. Bereits 2030 könnte dem Kapstaat das Wasser ausgehen, sollten umfangreiche Reparaturen der maroden Wasserinfrastruktur ausbleiben.