Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Libyen: Ein afrikanischer Traum namens Lampedusa

Tripolis ist ein Transpitpunkt für Flüchtlinge

Von Karlos Zurutuza | 16.12.2013

Tripolis. Der Nigerianer Youssef hat die Sahara mit einer zusammengefalteten Europa-Landkarte durchquert. Von Libyen aus will er nach Europa aufbrechen. "Können Sie mir bitten zeigen, wo Lampedusa liegt?", fragt er in Tripolis. "Ich kann es auf der Karte nicht finden." Die kleine italienische Insel im Mittelmeer liegt 600 Kilometer von der libyschen Hauptstadt entfernt.

Afrika: Private Gelder für die Bauern

Länder sollen Nahrungsmittelselbstversorger werden

Von Busani Bafana | 18.09.2013

Maputo. Derzeit importiert Afrika jährlich Nahrungsmittel im Wert von fast 40 Milliarden US-Dollar. Experten raten den Staaten der Region zu Maßnahmen, die ihre Importabhängigkeit verringern und sie mittelfristig zu Selbstversorgern machen. Bislang haben allerdings nur wenige Länder die notwendigen Maßnahmen zur landwirtschaftlichen Entwicklung gesetzt.

Afrika: Reisproduktion seit Volksaufständen im Hoch

Durchschnittliche Erträge sind um ein Drittel gestiegen

Von Busani Bafana | 26.06.2013

Cotonou, Benin. Die Aufstände in zahlreichen afrikanischen Ländern, ausgelöst durch die hohen Reispreise in den Jahren 2007 und 2008, haben die Regierungen in der Region zur Durchführung ehrgeiziger Reisproduktionsprogramme gezwungen. Die Folge: Der Anbau und Verzehr des Getreides in Subsahara-Afrika nimmt rapide zu.

Simbabwe: "Landwirtschaft ein Spielball der Politik"

Experten fordern nachhaltige und gezielte Investitionen

Von Busani Bafana | 24.06.2013

Nkayi. In den letzten fünf Jahren hat der simbabwische Bauer Melusi Mhlanga fast 200 US-Dollar pro Saison in die Maisproduktion investiert. Doch der finanzielle Aufwand hat sich nicht gelohnt. Die Landwirtschaft - einst wichtigster Sektor des Staates - wird in seinen Augen von der Politik viel zu wenig unterstützt. 

Simbabwe: Kaum Schmerzlinderung für Krebskranke

Morphium für viele unbezahlbar

Von Busani Bafana | 22.01.2013

Bulawayo. Erst nach zwei Wochen hatte Gily Ncubes Tochter genug Hühner verkauft, um für umgerechnet 18 US-Dollar Morphiumtabletten zu kaufen, die ihre krebskranke Mutter alle vier Stunden gegen ihre starken Schmerzen einnehmen muss. In Simbabwe ist dieser Preis für 60 Tabletten mit je zehn Milligramm Morphin für die meisten Menschen viel zu hoch.

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