Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Tansania: Maasai werden aus ihren Dörfern vertrieben

185 Gehöfte niedergebrannt, 6.800 Menschen obdachlos

Von Baher Kamal und Martin Sturmer | 31.08.2017

Rom/Salzburg (IPS/afr) - Laut Informationen der Menschenrechtsorganisation 'International Work Group for Indigenous Affairs' (IWGIA) mit Sitz in Kopenhagen wurden im August Angehörige der Maasai samt ihren Viehbeständen aus dem Schutzgebiet 'Loliondo Game Controlled Area' vertrieben.

Kenia: Kinderprostitution wirft Schatten auf Urlaubsparadies

Viele Mädchen werden von ihren Eltern zur Sexarbeit gezwungen

Von Diana Wanyonyi | 07.12.2016

Kwale County (IPS/afr). Mehr als 15.000 Kinder verdienen an der kenianischen Südküste ihr Geld mit Prostitution. Viele werden von ihren Eltern dazu gewzungen. Zu den Kunden zählen vor allem Fischer aus Tansania, Bodaboda-Fahrer und Touristen. Tabus und Traditionen machen es Sozialarbeitern schwer, die sexuelle Ausbeutung zu bekämpfen und die Täter zu bestrafen.

Kenia: Wirtschaftlich auf einem guten Weg

Terroranschläge, Arbeitslosigkeit und Klimawandel verlangsamen aber das Wachstum

Von Miriam Gathigah | 17.11.2014

Nairobi. Jedes Jahr im Dezember besteigen Lucy Mwende und ihre beiden Kinder den Nachtbus, um sich zu Kenias weißen Sandstränden am Indischen Ozean transportieren zu lassen. Doch diesmal bleibt die Familie zu Hause in der Hauptstadt Nairobi. "Denn überall dort, wo viele Menschen sind, könnten Terroranschläge stattfinden", begründet Mwende die Entscheidung.

Kamerun: Tourismus versinkt im Meer

Klimawandel macht auch der Landwirtschaft zu schaffen

Von Monde Kingsley Nfor | 06.08.2014

Kribi. Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste pro Woche ein. "Jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.

Côte d'Ivoire: Ökotourismus soll letzte Regenwälder retten

Anbau von Kakao und Kaffee bedrohen Flora und Fauna

Von Marc-André Boisvert | 19.05.2014

Taï-Nationalpark. Jonas Sanhin Touan hat einen Traum. In Gouleako, einem von vielen Dörfern im Umfeld des Taï-Nationalparks in Côte d’Ivoire, sitzt er unter einem Vordach und wartet auf Kundschaft. Er hofft, dass er irgendwann einmal mehr Touristen bewirten wird als das halbe Dutzend, das sich in der Ortschaft eingefunden hat.

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