Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Zeitungsleser in Stonetown, Sansibar

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Malawi: Internet über freie TV-Frequenzen

Weltweit einzigartiges Projekt will die Landbevölkerung ins Netz bringen

Von Charity Chimungu Phiri | 16.11.2016

Blantyre (IPS/afr). Noch in diesem Monat sollen viele Malawier in ländlichen Gebieten einen raschen Zugang zum Internet bekommen. Das ist zumindest die Vision des Kommunikationsdienstleister C3. Das Unternehmen will dafür auf ungenutzte TV-Frequenzen (TV White Spaces, TVWS) zurückgreifen. Malawi ist der erste Staat der Welt, der TVWS landesweit ausrollt.

Kenia: Chinesen beherrschen digitale Übertragungstechnik

Sorge um Pressefreiheit

Von Miriam Gathigah | 20.01.2014

Nairobi. In Kenia geht die Sorge um, dass die Umstellung von der analogen zur digitalen Fernsehtechnik ('digitale Migration') zur Unterdrückung der Pressefreiheit missbraucht werden könnte. Die Internationale Telekommunikationsbehörde hat dem ostafrikanischen Land für den Wechsel bis 2015 eine Frist gesetzt. Dann ist mit der analogen Signalübertragung Schluss.

Afrika: Mit asiatischer Hilfe ins Internet

Ein Kontinent rüstet für die digitale Zukunft

Von Kalinga Seneviratne | 13.12.2013

Bangkok. Von rund einer Milliarde Einwohnern Afrikas sind zwar erst 16 Prozent online, doch die Nutzung von Computern und Mobiltelefonen nimmt rapide zu. Daher versucht der Kontinent, mit Hilfe der neuen Wirtschaftsmächte Asiens in die digitale Zukunft durchzustarten. Dahinter stehen auch Geschäftsinteressen asiatischer Elektronik-Riesen.

Swasiland: Misstrauensvotum löst Verfassungskrise aus

König Mswati III. gerät immer stärker unter Druck

Von Mantoe Phakathi | 17.10.2012

Mbabane. In Swasiland gerät König Mswati III. in den Sog der Verfassungskrise, die durch die Weigerung des Kabinetts ausgelöst wurde, nach einem Misstrauensvotum des Unterhauses das Feld zu räumen. Politischen Analysten zufolge wird sich der Monarch entscheiden müssen, ob er den Interessen des Volkes oder seiner handverlesenen Minister dienen will.