Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Somalia: Al-Shabaab kappt Zugang zum mobilen Internet

Provider mit vorgehaltener Waffe zur Service-Einstellung gezwungen

Von Ahmed Osman | 26.02.2014

Mogadischu. Osman Ali betreibt einen Elektronikladen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Die Geschäfte gehen schlecht, seitdem die Al-Shabaab das größte Telekommunikations-unternehmen im Lande gezwungen haben, ihre Kunden vom mobilen Internet abzuhängen. "Ich verstehe nicht, warum die Regierung nichts in dieser Sache unternimmt", kritisiert er.

Kenia: Geringer Schutz vor Cyber-Kriminalität

Hauptleidtragende sind die Frauen

Von David Njagi | 10.02.2014

Nairobi. Für eine gestandene Politikerin wie die Kenianerin Rachael Shebesh gibt es so gut wie nichts, was sie vom Kampf für die Rechte der Frau abhalten könnte. Doch immer wenn sie in Erwägung zieht, ihre Inhalte ins Netz zu stellen, beschleicht sie ein ungutes Gefühl. Denn wie den meisten Frauen ihres Landes sieht sie sich mit Cyber-Mobbing konfrontiert.

Afrika: Der verkannte Kontinent

Vizevorsitzender der AU-Kommission Erastus Mwencha im Interview

Von Jacey Fortin und Jason Warner | 07.02.2014

Addis Abeba. Die überwiegende Mehrheit der Afrikaner lebt in einem friedlichen Umfeld. Eine Realität, die nach Ansicht von Erastus Mwencha, dem Vizevorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union (AU), allzu oft übersehen wird. Afrika habe mehr zu bieten als Kriege und Konflikte, betonte er im IPS-Gespräch am Rande des 22. AU-Gipfels vom 21. bis 31. Januar in Addis Abeba.

Südafrika: Regierung wirbt für Genmais

Nutzen von biotechnologischer Landwirtschaft weiter umstritten

Von Busani Bafana | 03.02.2014

Masopane. Die südafrikanische Regierung hat im Jänner eine neue bioökonomische Wirtschaftsstrategie bekannt gegeben, die Ernährungssicherheit, eine bessere Gesundheitsversorgung, Arbeitsplätze und Umweltschutz gewährleisten soll. Geplant sind Programme, die u. a. die Vorteile genmanipulierter Organismen (GMOs) aufzeigen sollen.

Kenia: Chinesen beherrschen digitale Übertragungstechnik

Sorge um Pressefreiheit

Von Miriam Gathigah | 20.01.2014

Nairobi. In Kenia geht die Sorge um, dass die Umstellung von der analogen zur digitalen Fernsehtechnik ('digitale Migration') zur Unterdrückung der Pressefreiheit missbraucht werden könnte. Die Internationale Telekommunikationsbehörde hat dem ostafrikanischen Land für den Wechsel bis 2015 eine Frist gesetzt. Dann ist mit der analogen Signalübertragung Schluss.