Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Tansania: Terror durch Anti-Wilderei-Kommandos

Untersuchungsausschuss bringt Gräueltaten der 'Operation Tokomeza' ans Licht

Von Kizito Makoye | 10.01.2014

Dar es Salaam. Ali Nyenge wird nie vergessen, wie er eines Nachts im Oktober in seinem Heim in Iputi, einer Stadt im Bezirk Ulanga, einer Anti-Wilderer-Einheit in die Hände fiel. Die Eindringlinge zwangen den Hausherrn dazu, sich nackt auszuziehen, übergossen ihn mit Salzwasser und verprügelten ihn mit einem Rohrstock – vor den Augen seines elfjährigen Sohnes.

Tansania/Sambia: TAZARA aus der Spur

Grenzüberschreitende Eisenbahn sucht Investoren

Von Amy Fallon | 18.12.2013

Dar es Salaam. Manche sagen, der Weg ist das Ziel. Wer in Dar es Salaam auf den Zug der Tansanisch-Sambischen Eisenbahnbehörde (TAZARA) aufspringt, um von der tansanischen Metropole ins 1.860 Kilometer entfernte Kapiri Mposhi in Sambias Zentralprovinz zu reisen, sollte vor allem über zwei Eigenschaften verfügen: Humor und Geduld.

Tansania: Brackwasser aus dem Brunnen

Quellen der Küstengebiete zunehmend versalzen

Von Kizito Makoye | 06.11.2013

Pangani. In der Küstenstadt Pangani im Nordosten Tansanias steigt der Salzgehalt im Trinkwasser. Hier, 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Dar es Salaam, hat der klimabedingte Anstieg des Meeresspiegels dafür gesorgt, dass das Wasser des Indischen Ozeans in die wichtigsten Trinkwasserquellen vordringen kann.

Tansania: Wasserkonflikte voraus

Klimawandel und Übernutzung setzen Pangani-Delta zu

Von Kizito Makoye | 24.10.2013

Pangani. Im Delta des Flusses Pangani im Nordosten Tansanias ist die Gefahr von Wasserkonflikten latent vorhanden. Hier kommen sich Maasai-Hirten und Bauern ins Gehege, die auf das kostbare Nass dringend angewiesen sind. Doch Vieh- und Landwirtschaft sind Faktoren, die die klimabedingten Probleme weiter verschärfen.

Ruanda: Gemischte Bilanz für UN-Tribunal

Mandat des Gerichts in Arusha läuft Ende 2014 aus

Von Ephrem Rugiririza | 04.09.2013

Arusha. Mehrfach ist das Mandat verlängert worden – Ende 2014 soll nun endgültig Schluss sein. Dann läuft das Mandat des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda (ICTR) aus. Die Bilanz über die Arbeit des Tribunals mit Sitz im tansanischen Arusha, die Ereignisse während des Völkermords von 1994 in Ruanda aufzuklären und strafrechtlich aufzuarbeiten, ist gemischt.

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