Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Südsudan: Junge Mädchen als Sühneopfer

Töchter werden als 'Blutgeld' weggegeben

Von Miriam Gathigah | 22.07.2015

Torit. Im Südsudan hat die Geschlechterungleichheit viele Gesichter. So ist das Risiko für Mädchen, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben, nach Angaben des Kinderhilfswerks 'Plan International' drei Mal höher als die Chance, die achte Schulklasse zu erreichen. Viele machen bereits in jungen Jahren Bekanntschaft mit mindestens einer Form geschlechtsbedingter Gewalt.

Afrika: Genbaumwolle ist der falsche Weg

In vielen Staaten bröckelt der Widerstand gegen GMOs

Von Haidee Swanby* | 08.07.2015

Melville, Südafrika. Seit zwei Jahrzehnten wird Genbaumwolle weltweit kommerziell angebaut. Innerhalb Afrikas trifft dies bisher erst auf drei Länder – Burkina Faso, Südafrika und Sudan - zu. Afrikanische Regierungen sind genmanipulierten Organismen (GMOs) gegenüber kritisch eingestellt. Langsam aber sicher wird der Widerstand schwächer.

Sudan: Friedensmission im Kreuzfeuer der Kritik

Widersprüchliche Untersuchungsergebnisse über Massenvergewaltigungen in Darfur

Von Lyndal Rowlands | 25.02.2015

New York. Die Zukunft der Friedensmission in Darfur (UNAMID), einem gemeinsamen Aufgebot von Truppen der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union, könnte in einem erheblichen Maße davon abhängen, was sich genau in der Stadt Tabit im Norden der westsudanesischen Krisenregion Darfur zugetragen hat.

Afrika: Niedriger Ölpreis setzt der Wirtschaft zu

Preisverfall offenbart ökonomische Schwächen der Förderländer

Von Thalif Deen | 07.01.2015

New York. Der Niedergang der internationalen Erdölpreise gefährdet die fragilen Volkswirtschaften einer Reihe afrikanischer Staaten, deren Wachstum vom Öl abhängt. Dazu zählen Angola, Äquatorialguinea, Gabun, Nigeria und der Sudan sowie Ägypten, Algerien und Libyen. Diese Länder waren auf den Einkommensverlust nur mangelhaft vorbereitet.

Südsudan: AIDS-Kranke haben kaum Chance auf Therapie

Schwieriger Kampf gegen HIV im kriegsverwüsteten Land

Von Charlton Doki | 21.11.2014

Juba. Sabur Samson hat die Fahrt im 'Bodaboda', einem Motorradtaxi, zum HIV-Zentrum des Zivilkrankenhauses in Maridi im südsudanesischen Bundesstaat Western Equatoria umgerechnet sechs US-Dollar gekostet. Das heißt für die 27-Jährige, dass sie in den nächsten Tagen mit weniger Nahrungsmitteln auskommen muss.

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