Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Simbabwe: Kaum Schmerzlinderung für Krebskranke

Morphium für viele unbezahlbar

Von Busani Bafana | 22.01.2013

Bulawayo. Erst nach zwei Wochen hatte Gily Ncubes Tochter genug Hühner verkauft, um für umgerechnet 18 US-Dollar Morphiumtabletten zu kaufen, die ihre krebskranke Mutter alle vier Stunden gegen ihre starken Schmerzen einnehmen muss. In Simbabwe ist dieser Preis für 60 Tabletten mit je zehn Milligramm Morphin für die meisten Menschen viel zu hoch.

Simbabwe: Müllsammler als 'Klimabotschafter'

Anrüchige Arbeit erfährt Aufwertung

Von Stanley Kwenda | 09.08.2012

Harare. Für den seit 2010 arbeitslosen Bauarbeiter Tomson Chikowero aus Harare war das Sammeln von wiederverwertbaren Abfällen anfangs nur ein Broterwerb, für den er sich schämte. Niemand sollte davon erfahren. Deshalb klapperte er frühmorgens und nach Einbruch der Dunkelheit die Müllcontainer ab und verkaufte die gefundenen Plastikflaschen und Pappkartons.

Südliches Afrika: Lebensader in Gefahr

Wassernachschub für den Sambesi

Von Nebert Mulenga | 15.06.2012

Harare. Der Mosambikaner Jose Chiburre kann sich noch gut an die Zeit erinnern, als man im Incomati-Fluss noch schwimmen konnte. "Wir waren Kinder und lieferten uns Wettkämpfe", berichtet er. Das war in den 1970er Jahren, als der Fluss sogar in Trockenzeiten ganze 300 Meter breit war.

Simbabwe: 'Busch-Toiletten', Typhus und Cholera

Viele Menschen wissen nichts über Hygiene

Von Busani Bafana | 03.05.2012

Bulawayo. Mehr als 3.000 akute Fälle von Typhus seit März und 8.000 Cholerafälle allein im ersten Jahresquartal haben Simbabwes Wasserwirtschaftsminister Samuel Sipepa Nkomo alarmiert. Er räumte erhebliche Defizite im Wasser- und Sanitärbereich ein und kündigte Maßnahmen an, um die Lage "ein für alle Mal zu verbessern".

Simbabwe: Dürre dezimiert Mopane-Raupen

Wichtiger Nahrungszusatz verschwindet

Von Ignatius Banda | 02.04.2012

Plumtree. Job Mthombeni isst mit Vorliebe Mopane-Raupen. Schon als Kind kannte er den hohen Nährwert der proteinreichen Larve des Falters 'Gonimbrasia belina', der in seiner Heimatstadt Plumtree im Südwesten Simbabwes vorkommt. Doch die chronische Dürre im südlichen Afrika, die die Ernten dezimiert, bringt auch die Schmetterlingsraupe um ihre Lebensgrundlage.

18 9 10 11 12