Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Senegal: Mit Familienplanung gegen Bevölkerungswachstum

Regierungsprogramm wirbt für Verhütungsmittel

Von Issa Sikiti da Silva | 29.01.2013

Dakar. "Verhütungsmittel verursachen Bauchweh, Bluthochdruck und chronische Kopfschmerzen", sagt eine 25-Jährige, die aus der ostsenegalesischen Provinz Tambacounda stammt. "Das habe ich von anderen Frauen gehört." Die fünffache Mutter hätte nach eigenen Angaben gern selbst verhütet. Ihr Ehemann drohte allerdings, sie zu töten.

Senegal: Großmütter gegen weibliche Beschneidung

Gesundheitsprojekt bewirkt Einstellungswechsel

Von Soumaila T. Diarra | 09.01.2013

Bamako. In Kael Bessel, einem Dorf im Süden Senegals, ist die Beschneidung weiblicher Genitalien kein Tabuthema mehr. Jung und Alt diskutieren offen über Pro und Kontra eines solchen Eingriffs. "Wir sind inzwischen der Ansicht, dass wir von der Praxis wegkommen müssen", meint die 60-Jährige Fatoumata Sabaly. "Sie kann schwere Blutungen auslösen und sogar zum Tod führen".

Afrika/Katar: Von Doha bis Dakar

Ernährungsunsicherheit ist die Norm

Von Matoe Phakathi | 11.12.2012

Doha. Katar gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Und doch hat der Golfstaat mit den armen afrikanischen Nationen eines gemeinsam: Nahrungsunsicherheit. Der Ölproduzent muss 90 Prozent aller Lebensmittel importieren. "Essen ist hier sehr teuer", sagt ein aus Ghana stammender Taxifahrer, der in der Hauptstadt Doha arbeitet. "Und ein Liter Benzin ist preiswerter als Wasser."

Senegal: Dörfer wollen Reis-Selbstversorger werden

Bewässerungsprojekt bringt Modernisierung der Anbautechniken

Von Souleymane Faye | 20.11.2012

Dakar. Im Boyard-Tal im südwestlichen Senegal treiben fünf Dörfer den Reisanbau voran. Ihr vordringliches Ziel: Sie wollen mittel- und langfristig auf Reisimporte verzichten. "Die Agrarproduktion weitet sich aus, seitdem wir zum Reisanbau zurückgekehrt sind", sagt die Bäuerin Marie Sagne stolz. Die Versalzung der Böden hatte viele Menschen veranlasst, die Reisproduktion aufzugeben.

Senegal: Gefährlicher Bauboom

Bei günstigen Häusern werden Vorschriften nicht kontrolliert

Von Issa Sikiti da Silva | 11.10.2012

Dakar. In Senegal boomt das Baugewerbe. Das Problem ist nur, dass die Häuser, die weniger als 60.000 US-Dollar kosten und somit keiner Baugenehmigung bedürfen, auch nicht von staatlicher Seite überprüft werden. In der Mehrheit stellen die Gebäude somit eine Sicherheitsgefahr für ihre Bewohner dar, wie jüngste Vorfälle zeigten.