Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Sambia: Die unbesungenen Heldinnen des Klimawandels

Konservierende Landwirtschaft sorgt für sichere Ernten und Einkommen

Von Friday Phiri | 26.04.2016

Pemba. Bei sengender Hitze begutachtet Ellen Kacha ihr Maisfeld, das sich von der letzten Trockenzeit langsam zu erholen beginnt. Hier im Süden Sambias sind Dürren in den letzten Jahren häufiger geworden und bedrohen immer mehr die Lebensgrundlagen von Bauern. Kacha ist erleichtert, dass sie frühzeitig auf konservierende Anbaumethoden umgestiegen ist.

Simbabwe: El Niño lässt die Wasserpegel sinken

Landwirtschaft und Energieversorgung leiden unter der Dürre

Von Andrew Mambondiyani | 24.03.2016

Mutare. Wo früher ein Stausee war, ist jetzt nur noch eine kleine schlammige Pfütze übrig, die mit einer dicken Algenschicht bedeckt ist. Der Mpudzi-Damm südlich der Stadt Mutare wird normerweise zur Bewässerung der umliegenden Dörfer genutzt. Jetzt – am Ende der Regenzeit – schwinden die Hoffnungen, dass sich der Wasserspiegel erholt.

Afrika: Die reale Armut geht zurück

Sambia, Ghana und Kap Verde verzeichnen die größten Fortschritte

Von Martin Sturmer | 25.01.2016

Salzburg. Afrikas Wirtschaft verzeichnet seit Jahren große Wachstumsraten. Erstmals scheint jetzt aber auch die breite Bevölkerung vom wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren: Eine neue Studie zeigt, dass die reale Armut in zwei Dritteln der untersuchten Länder zurückging. Der Fortschritt gelang vor allem in jenen Staaten, die zuvor in die Infrastruktur investiert hatten.

Sambia: Trockenfisch aus dem Solarzelt

Neue Konservierungsmethoden steigern die Profite

Von Friday Phiri | 18.11.2015

Mongu. Hadon Sichali verkauft seit über 20 Jahren Fisch. Doch erst jetzt erzielt der 55-Jährige aus Mongu im Westen Sambias ausreichende Einkünfte, um sich einen "Geschäftsmann" zu nennen. Seinen bescheidenen Wohlstand verdankt er einem international geförderten Projekt, das ihm neue Techniken zur Konservierung der Ware vermittelt hat.

Afrika: Mit sterilisierten Mücken gegen Malaria

Rasante Zunahme von Erkrankungen im ostafrikanischen Hochland

Von Mzizi Kabiba | 11.11.2015

Kampala. Tropenmediziner warnen vor einer Ausbreitung von Malaria in Teilen Subsahara-Afrikas. Klimawandel, landwirtschaftliche Praktiken und Migrationsbewegungen tragen dazu bei, dass die Krankheit bislang wenig betroffene Regionen erreicht. Insgesamt werden sich Ende des Jahres 214 Millionen Menschen mit Malaria infiziert haben. Fast 500.000 werden daran sterben.