Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: "Krankenhäuser sind eher für Frauen"

Männer fallen im Kampf gegen AIDS zurück

Von Miriam Gathigah | 19.12.2014

Nairobi. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass afrikanische Männer im Kampf gegen HIV/AIDS zurückfallen. Sie lassen sich weniger häufig testen als Frauen und nehmen seltener die lebensverlängernden Medikamente ein. Sie weisen ein geringeres Durchhaltevermögen bei der Behandlung auf und sterben somit häufiger an der Immunschwäche.

Südliches Afrika: Elefanten und Nashörner akut bedroht

Grenzüberschreitende Schutzprojekte sollen Wilderern das Handwerk legen

Von Mabvuto Banda | 20.11.2014

Lilongwe. "Wir sind unterbezahlt und haben keine Gewehre. Und in den meisten Fällen sind uns die Wilderer zahlenmäßig überlegen", sagt Stain Phiri, Wildhüter in dem etwa 400 Quadratkilometer großen Schutzgebiet Vwaza in Malawi.Seit einigen Jahren wird in Malawi und anderen Ländern des südlichen Afrikas verstärkt Jagd auf Elefanten und Nashörner gemacht.

Afrika: HIV-Prävention versagt bei jungen Frauen

Ungleichbehandlung, Gewalt und fehlende Aufklärung als Gründe

Von Miriam Gathigah | 14.11.2014

Nairobi. Im südlichen und östlichen Afrika haben die jahrelangen Kampagnen gegen HIV/AIDS junge Frauen nicht vor einer Infektion mit dem Virus schützen können. "Die Prävention schlägt bei jungen Frauen fehl", bestätigt Lillian Mworeko von der Hilfsorganisation 'International Community of Women Living with HIV in Eastern Africa' mit Sitz in Uganda.

Afrika: Keine Toleranz für Schwule und Lesben

Aktivisten berichten von brutalen Übergriffen

Von Joel Jaeger | 22.09.2014

New York. Die 18-jährige Gift Makau hatte an ihrem Wohnort in der südafrikanischen Nordwestprovinz Fußball gespielt und bei Wettkämpfen als Schiedsrichterin fungiert. Das sei nie ein Problem gewesen, meint ein Cousin. Am 15. August wurde sie von ihrer Mutter in einer Seitenstraße ermordet aufgefunden. Zuvor war die junge Frau vergewaltigt und gefoltert worden.

Afrika: Schrumpfende Parzellen gefährden Ernährungssicherheit

Erbrechtsbestimmungen und Land Grabbing führen zur Zerstückelung von Böden

Von Miriam Gathigah | 17.09.2014

Nairobi. Der Maisbauer Kiprui Kibet besitzt eine Farm im fruchtbaren Landkreis Uasin Gishu in Kenias Rift-Valley-Region. Doch die Aussicht, sich mit der Landwirtschaft ein sicheres Auskommen zu schaffen, ist gering. Das hat vor allem mit der Größe seiner Parzelle zu tun. "Einst stand mir eine Anbaufläche von 40 Hektar zur Verfügung. Jetzt sind es nur noch 0,8 Hektar", berichtet er.

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