Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Ruanda: Popcorn für sozialen Frieden

Starthilfe für junge Arbeitslose als Form der Konfliktprävention

Von Amy Fallon | 23.05.2014

Kigali. Mit einer Popcorn-Maschine gutes Geld verdienen? Wohl kaum. Doch in Ruanda, 20 Jahre nach dem Völkermord, sind Beschäftigungsmöglichkeiten wichtige Voraussetzungen für Stabilität, Reintegration und einen nachhaltigen Frieden. Eine lokale Menschenrechtsorganisation holt junge Arbeitslose von der Straße und bietet ihnen Fortbildungsprogramme und Starthilfen an.

Ruanda: Akteurinnen der Versöhnung

Immer mehr Frauen übernehmen politische Verantwortung

Von Fabíola Ortiz | 09.04.2014

Kigali. Als die ruandische Parlamentsabgeordnete Veneranda Nyirahirwa ein Mädchen war, durfte sie als Mitglied der Volksgruppe der Tutsi nicht die weiterführende Schule besuchen. Nach dem Völkermord an ihrer ethnischen Gemeinschaft im Frühjahr 1994 war alles anders. Sie machte als 23-Jährige von ihrem neuen Recht auf eine höhere Schulbildung Gebrauch.

Ruanda: Wirtschaftswachstum durch Versöhnung

Armutsbekämpfungsprogramme für Völkermordopfer und -täter

Von Aimable Twahirwa | 04.04.2014

Kigali. Vor 20 Jahren hatte der Hutu Sylidio Gashirabake als Täter am Völkermord in Ruanda teilgenommen. Fast ebenso lange ist es her, dass die Familie seines Nachbarn Augustin Kabogo, einem Tutsi, abgeschlachtet wurde. Heute sind beide Männer Partner, die im Bezirk Kirehe im Südosten des Landes eng zusammenarbeiten.

Ruanda: 20 Jahre nach dem Völkermord

Überlebende wollen mit der Vergangenheit abschließen

Von Adam Bemma | 06.12.2013

Kigali. "Es gibt in Ruanda ein Sprichwort, an das wir alle glauben: Du kannst nicht vergeben, wenn du vergisst. Doch wenn du dich erinnerst und die Quelle deines Leids kennst, kannst du vergeben und vorwärts gehen", meint Honoré Gatera, der Chefführer des 'Kigali Genocide Memorial Centre' in der ruandischen Hauptstadt Kigali.

Ruanda: Afrikas Chic für die ganze Welt

Junge Modedesignerinnen stellen sich vor

Von Amy Fallon | 20.11.2013

Kigali. Als die Ruanderin Colombe Ituze Ndutiye sechs Jahre alt war, wollte sie noch Comiczeichnerin werden. Doch ihr Weg führte in eine andere Richtung. Mit 25 ist sie die erste Frau ihres Landes, die ein eigenes Modelabel gegründet hat. Gemeinsam mit neun weiteren Designerinnen aus Ruanda zeigte Ndutiye ihre Kreationen am 8. November auf der zweiten 'Kigali Fashion Week'.