Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Zeitungsleser in Stonetown, Sansibar

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Simbabwe: "Sie tragen eine Brille, aber können nicht sehen"

Social Media werden für Präsident Robert Mugabe zum Albtraum

Von Dominique Von Rohr | 03.11.2016

Rom (IPS). Ein WhatsApp-Video wurde in Simbabwe im September zum viralen Hit. In dem Video gibt ein Mann mittleren Alters Präsident Robert Mugabe die Schuld daran, dass 90 Prozent seiner Landsleute arbeitslos seien und nichts zur Wirtschaft des Landes beitragen würden, weil Mugabe keine Arbeitsplätze schaffen könne.

Kenia: Verhört wegen einem Retweet

Einschränkung der Pressefreiheit nimmt zu

Von Miriam Gathigah | 10.05.2016

Nairobi. Ein besonders krasser Fall für einen Einschüchterungsversuch gegen Medien hat sich in Kenia ereignet. Anfang Jänner wurde Judith Akolo, Journalistin bei der Kenya Broadcasting Corporation, vom Direktorat für Kriminalfälle (Directorate of Criminal Investigations, DCI) einvernommen. Grund für die Befragung war, dass Akolo einen Tweet zitiert hatte, der das DCI in ein schlechtes Licht rückte.

Uganda: Brutale Übergriffe gegen Journalisten vor den Wahlen

Vor allem Medien in den ländlichen Regionen sind betroffen

Von Amy Fallon | 15.02.2016

Kampala. Yoweri Museveni und sein 'National Resistance Movement' (NRM) reagieren in Uganda seit 30 Jahren. Am Donnerstag, 18. Februar 2016, finden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Museveni muss sich dabei ernstzunehmenden Herausforderern stellen. In der Regierungspartei herrscht Nervosität, brutale Übergriffe gegen Journalisten häufen sich.

Ägypten: Auch Militärregime beschneidet Pressefreiheit

Muslim-Bruderschaft ein Tabuthema

Von Jonathan Rozen | 03.03.2014

New York. Drei prominente Journalisten des englischen Dienstes von Al Jazeera müssen sich in Ägypten vor Gericht verantworten. Die Berichterstatter waren Ende des vergangenen Jahres - wenige Wochen vor dem dritten Jahrestag des Beginns der ägyptischen Revolution - in ihrem Hotel in Kairo festgenommen worden. Der nächste Gerichtstermin ist für den 5. März anberaumt. 

Kenia: Chinesen beherrschen digitale Übertragungstechnik

Sorge um Pressefreiheit

Von Miriam Gathigah | 20.01.2014

Nairobi. In Kenia geht die Sorge um, dass die Umstellung von der analogen zur digitalen Fernsehtechnik ('digitale Migration') zur Unterdrückung der Pressefreiheit missbraucht werden könnte. Die Internationale Telekommunikationsbehörde hat dem ostafrikanischen Land für den Wechsel bis 2015 eine Frist gesetzt. Dann ist mit der analogen Signalübertragung Schluss.

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