Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Online-Kriegserklärung gegen Korruption

Neue Website findet breites Publikum

Von Mike Elkin | 29.11.2012

Nairobi. In Kenia ist eine Gruppe politischer Provokateure mit einer Webseite online gegangen, die korrupte Politiker bloßstellt. MaVulture.com steht für 'many vultures' – 'viele Aasgeier' – und zählt bereits nach wenigen Wochen zu den meist besuchten Internetplattformen des Landes. Im Netz ist MaVulture.com seit dem 13. November.

Somalia: Außenministerium erstmals von einer Frau geführt

'Eiserne Lady' vor großen Herausforderungen

Von Abdurrahman Warsameh | 28.11.2012

Mogadischu. In Somalia leitet erstmals eine Frau das Außenministerium. Fauzia Yusuf Haji Adan stammt aus der selbst ernannten Republik Somaliland und wird ihrem Land nun auch als Vizeministerpräsidentin dienen. Auf sie warten große außenpolitische Herausforderungen: Die Bewältigung der Spannungen mit Somaliland und Kenia gelten als erste Bewährungsprobe.

Äthiopien: Verhandlungen mit Ogaden-Rebellen stagnieren

Vermittler Kenia hat kaum Einfluss

Von William Lloyd George | 22.11.2012

Addis Abeba. Die Hoffnungen waren groß, dass die jüngsten Gespräche zwischen der äthiopischen Regierung und den Ogaden-Rebellen zu einem Ende des nunmehr 18-jährigen Konflikts führen würden. Doch seit der letzten Verhandlungsrunde ist klar: Ein Frieden ist vorläufig nicht in Sicht. Die kenianische Regierung, die im Konflikt vermitteln soll, ist offiziellen Kreisen zufolge frustriert. 

Mali: Interims-Regierungschef will Präsident werden

Ankündigung löst Kontroverse aus

Von Soumaila T. Diarra | 21.11.2012

Bamako. Westafrikanische Staatspräsidenten haben erneut ihre Entschlossenheit bekräftigt, keinem Mitglied der malischen Übergangsregierung zu erlauben, für die kommenden Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. Seitdem wird im Lande selbst eine heftige Debatte darüber geführt, wer sich für das höchste Amt im Staate bewerben soll.

Kenia: Erstmals kandidiert ein homosexueller Politiker für Senatssitz

Weitverbreitete Schwulenfeindlichkeit als größte Hürde für David Kuria Mbote

Von Mike Elkin | 09.11.2012

Nairobi. David Kuria Mbote hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Der bekennende Schwule will sich einen Sitz im Senat von Kiambu County im Norden Kenias erkämpfen. So wie in vielen afrikanischen Ländern gilt auch in Kenia Homosexualität als abscheulich und 'unafrikanisch'. Somit wird sich Kuria im kommenden März nicht nur gegen seine beiden Herausforderer behaupten müssen.

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