Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Äthiopien: Verhandlungen mit Ogaden-Rebellen stagnieren

Vermittler Kenia hat kaum Einfluss

Von William Lloyd George | 22.11.2012

Addis Abeba. Die Hoffnungen waren groß, dass die jüngsten Gespräche zwischen der äthiopischen Regierung und den Ogaden-Rebellen zu einem Ende des nunmehr 18-jährigen Konflikts führen würden. Doch seit der letzten Verhandlungsrunde ist klar: Ein Frieden ist vorläufig nicht in Sicht. Die kenianische Regierung, die im Konflikt vermitteln soll, ist offiziellen Kreisen zufolge frustriert. 

Mali: Interims-Regierungschef will Präsident werden

Ankündigung löst Kontroverse aus

Von Soumaila T. Diarra | 21.11.2012

Bamako. Westafrikanische Staatspräsidenten haben erneut ihre Entschlossenheit bekräftigt, keinem Mitglied der malischen Übergangsregierung zu erlauben, für die kommenden Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. Seitdem wird im Lande selbst eine heftige Debatte darüber geführt, wer sich für das höchste Amt im Staate bewerben soll.

Kenia: Erstmals kandidiert ein homosexueller Politiker für Senatssitz

Weitverbreitete Schwulenfeindlichkeit als größte Hürde für David Kuria Mbote

Von Mike Elkin | 09.11.2012

Nairobi. David Kuria Mbote hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Der bekennende Schwule will sich einen Sitz im Senat von Kiambu County im Norden Kenias erkämpfen. So wie in vielen afrikanischen Ländern gilt auch in Kenia Homosexualität als abscheulich und 'unafrikanisch'. Somit wird sich Kuria im kommenden März nicht nur gegen seine beiden Herausforderer behaupten müssen.

Swasiland: Misstrauensvotum löst Verfassungskrise aus

König Mswati III. gerät immer stärker unter Druck

Von Mantoe Phakathi | 17.10.2012

Mbabane. In Swasiland gerät König Mswati III. in den Sog der Verfassungskrise, die durch die Weigerung des Kabinetts ausgelöst wurde, nach einem Misstrauensvotum des Unterhauses das Feld zu räumen. Politischen Analysten zufolge wird sich der Monarch entscheiden müssen, ob er den Interessen des Volkes oder seiner handverlesenen Minister dienen will.

Sudan: Pressezensur macht 200 Journalisten arbeitslos

Beschwerde beim UN-Menschenrechtsrat in Genf geplant

Von Zeinab Mohammed Salih | 24.09.2012

Khartum. Im Presseviertel im Osten der sudanesischen Hauptstadt Khartum sitzen Dutzende Menschen unter Bäumen und trinken Tee. Die meisten von ihnen sind Journalisten: Sie haben früher für Zeitungen gearbeitet, die in Folge von repressiven Maßnahmen durch die Regierung in der Zwischenzeit vom Markt verschwunden sind.

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