Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Uganda: Angst vor Anti-Schwulen-Gesetz

Aktivisten erwägen Verfassungsbeschwerde

Von Henry Wasswa | 12.12.2012

Kampala. Über seine Arbeit spricht er nur noch mit seinen Mitstreitern. Allerdings traut er sich kaum noch auf die Straße, um sich mit anderen Homosexuellen zu treffen. "Die Angst vor gewaltsamen Übergriffen ist allgegenwärtig", sagt der ugandische Schwulenaktivist Gerald Ssentongo. "Wir müssen jederzeit mit Übergriffen rechnen."

Somaliland: Friede und Stabilität

Selbst ernannter Staat erntet die Früchte

Von Matthew Newsome | 07.12.2012

Hargeisa. Während sich Somalia nur langsam aus dem Sumpf von Instabilität und Chaos herauszieht, ist der selbst ernannte Staat Somaliland dabei, die Früchte von 20 Jahren Stabilität und Frieden zu ernten. Im November unterzeichnete die seit 1991 abtrünnige Provinz im Norden Somalias ihr erstes Erdölförderabkommen.

Kenia: Online-Kriegserklärung gegen Korruption

Neue Website findet breites Publikum

Von Mike Elkin | 29.11.2012

Nairobi. In Kenia ist eine Gruppe politischer Provokateure mit einer Webseite online gegangen, die korrupte Politiker bloßstellt. MaVulture.com steht für 'many vultures' – 'viele Aasgeier' – und zählt bereits nach wenigen Wochen zu den meist besuchten Internetplattformen des Landes. Im Netz ist MaVulture.com seit dem 13. November.

Somalia: Außenministerium erstmals von einer Frau geführt

'Eiserne Lady' vor großen Herausforderungen

Von Abdurrahman Warsameh | 28.11.2012

Mogadischu. In Somalia leitet erstmals eine Frau das Außenministerium. Fauzia Yusuf Haji Adan stammt aus der selbst ernannten Republik Somaliland und wird ihrem Land nun auch als Vizeministerpräsidentin dienen. Auf sie warten große außenpolitische Herausforderungen: Die Bewältigung der Spannungen mit Somaliland und Kenia gelten als erste Bewährungsprobe.

Äthiopien: Verhandlungen mit Ogaden-Rebellen stagnieren

Vermittler Kenia hat kaum Einfluss

Von William Lloyd George | 22.11.2012

Addis Abeba. Die Hoffnungen waren groß, dass die jüngsten Gespräche zwischen der äthiopischen Regierung und den Ogaden-Rebellen zu einem Ende des nunmehr 18-jährigen Konflikts führen würden. Doch seit der letzten Verhandlungsrunde ist klar: Ein Frieden ist vorläufig nicht in Sicht. Die kenianische Regierung, die im Konflikt vermitteln soll, ist offiziellen Kreisen zufolge frustriert. 

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