Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ägypten: Mit Mursi ist nicht zu spaßen

Verleumdungsklagen sollen Kritiker zum Schweigen bringen

Von Cam McGrath | 25.01.2013

Kairo. Ägypter lachen gern und sind für einen guten Witz stets zu haben. Sie lassen keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen, um sich, die Gesellschaft und – wenn sie besonders mutig sind – die Herrschenden aufs Korn zu nehmen. Doch unter der Regierung von Staatschef Mohammed Mursi ist vielen das Lachen vergangen.

Guinea-Bissau: Von Putsch zu Putsch

Düstere Bilanz nach 40 Jahren Unabhängigkeit

Von Mario Queiroz | 24.01.2013

Lissabon. Guinea-Bissau begeht in diesem Jahr seine 40-jährige Unabhängigkeit von Portugal. Doch politische Instabilität, extreme Armut, Drogenhandel und Korruption haben das westafrikanische Land fest im Griff. Seit der Unabhängigkeit im September 1973 ist der 1,5 Millionen Einwohner zählende Staat kaum zur Ruhe gekommen.

Kenia: Slumbewohner sollen 'Blutgeld' der Politiker ablehnen

Neue Initiative vor den Wahlen am 4. März

Von Miriam Gathigah | 17.01.2013

Nairobi. In Kenia finden am 4. März Wahlen statt, und die Gefahr eines neuerlichen Blutbads wie jenes nach dem letzten Urnengang vor fünf Jahren besteht. Politiker sind bereits eifrig dabei, junge Leute aus den städtischen Slums mit Geld zu ködern, damit sie gegen diejenigen gewaltsam vorgehen, die sie nicht unterstützen.

Äthiopien: Anti-Terror-Gesetz knebelt Opposition

Kritische Äußerungen und friedliche Proteste werden strafrechtlich verfolgt

Von Blain Biset | 14.12.2012

Addis Abeba. In Äthiopien ist das Anti-Terror-Gesetz von 2009 im Zusammenhang mit einem spektakulären Gerichtsverfahren gegen 29 Muslime erneut in die Kritik geraten. Das Urteil soll nun am 17. Dezember vorliegen, nachdem der erste Termin am 6. Dezember vom zuständigen Bundesgericht verschoben wurde. 

Uganda: Angst vor Anti-Schwulen-Gesetz

Aktivisten erwägen Verfassungsbeschwerde

Von Henry Wasswa | 12.12.2012

Kampala. Über seine Arbeit spricht er nur noch mit seinen Mitstreitern. Allerdings traut er sich kaum noch auf die Straße, um sich mit anderen Homosexuellen zu treffen. "Die Angst vor gewaltsamen Übergriffen ist allgegenwärtig", sagt der ugandische Schwulenaktivist Gerald Ssentongo. "Wir müssen jederzeit mit Übergriffen rechnen."

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