Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Côte d'Ivoire: Erneut Gbagbo-Getreue festgenommen

Menschenrechtler warnen vor Siegerjustiz

Von Robbie Corey-Boulet | 18.02.2013

Abidjan. Die Auslieferung hochrangiger Verbündeter des früheren ivorischen Präsidenten Laurent Gbagbo aus Ghana stellt die ivorische Gerichtsbarkeit erneut auf den Prüfstand. Politische Beobachter kritisieren, dass seit dem Amtsantritt von Alassane Ouattara eine Siegerjustiz gegen die Anhänger des ehemaligen Staatschefs praktiziert werde.

Liberia: Entwicklung geht an Bevölkerung vorbei

Proteste gegen UN-Treffen in Monrovia

Von Wade C. L. Williams | 06.02.2013

Monrovia. Fatou Nernee durchwühlt die Trümmer ihres Hauses, das die Behörden in Monrovia mit Bulldozern niederwalzen ließen. Sie will einige persönliche Dinge zum Andenken an ihr Heim retten, in dem sie 20 Jahre lang gewohnt hatte. "Gestern haben sie mein Haus abgerissen", klagt Nernee. "Die Polizei hat meinen Bruder festgenommen und auf die Wache mitgenommen."

Kenia: Vorurteile und horrende Kosten

Wahlämter für Frauen meist unerreichbar

Von Miriam Gathigah | 01.02.2013

Nairobi. Nur wenige Frauen in Kenia machen sich die Illusion, in der Politik Fuß fassen zu können. Eklatante Diskriminierungen, Drohungen und Einschüchterungen, ungleiche Chancen und eine weitgehend verständnislose Öffentlichkeit machen Wahlkampagnen zu einem Minenfeld für Kandidatinnen, die hohe Regierungsämter anstreben.

Malawi: Präsidentin verliert an Popularität

IWF-Reformen kontrovers diskutiert

Von Mabvuto Banda | 28.01.2013

Lilongwe. Sie hat ihre eigenen Bezüge gekürzt, Reformen angeleiert, die internationalen Geber beschwichtigt und den Privatjet ihres Amtsvorgängers in den Verkauf gegeben. Die malawische Staatspräsidentin Joyce Banda scheint alles richtig zu machen, um sich die Zuneigung und Anerkennung der Bevölkerung zu sichern.

Ägypten: Mit Mursi ist nicht zu spaßen

Verleumdungsklagen sollen Kritiker zum Schweigen bringen

Von Cam McGrath | 25.01.2013

Kairo. Ägypter lachen gern und sind für einen guten Witz stets zu haben. Sie lassen keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen, um sich, die Gesellschaft und – wenn sie besonders mutig sind – die Herrschenden aufs Korn zu nehmen. Doch unter der Regierung von Staatschef Mohammed Mursi ist vielen das Lachen vergangen.

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