Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Niedriger Ölpreis setzt der Wirtschaft zu

Preisverfall offenbart ökonomische Schwächen der Förderländer

Von Thalif Deen | 07.01.2015

New York. Der Niedergang der internationalen Erdölpreise gefährdet die fragilen Volkswirtschaften einer Reihe afrikanischer Staaten, deren Wachstum vom Öl abhängt. Dazu zählen Angola, Äquatorialguinea, Gabun, Nigeria und der Sudan sowie Ägypten, Algerien und Libyen. Diese Länder waren auf den Einkommensverlust nur mangelhaft vorbereitet.

Afrika: AIDS Todessuche Nr. 1 bei Teenagern

Gesellschaftliche Ausgrenzung verhindert Zugang zu Therapien

Von Sam Olukoya | 03.12.2014

Lagos. Vor zwei Jahren musste Shola* das Haus seiner Familie verlassen, nachdem der damals 13-jährige Nigerianer positiv auf HIV getestet worden war. Der Teenager lebte mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und deren sieben Kindern in Abeokuta im Südwesten des afrikanischen Landes zusammen. Shola ist kein Einzelfall: In Nigeria werden AIDS-Kranke häufig stigmatisiert.

Afrika: Keine Toleranz für Schwule und Lesben

Aktivisten berichten von brutalen Übergriffen

Von Joel Jaeger | 22.09.2014

New York. Die 18-jährige Gift Makau hatte an ihrem Wohnort in der südafrikanischen Nordwestprovinz Fußball gespielt und bei Wettkämpfen als Schiedsrichterin fungiert. Das sei nie ein Problem gewesen, meint ein Cousin. Am 15. August wurde sie von ihrer Mutter in einer Seitenstraße ermordet aufgefunden. Zuvor war die junge Frau vergewaltigt und gefoltert worden.

Nigeria: Schicksal enführter Schülerinnen weiter unklar

Regierung und Militär uneins über Befreiungsstrategie

Von Ini Ekott | 23.06.2014

Abuja. Die Suche nach den fast 300 Schülerinnen, die von der radikalen Islamistengruppe 'Boko Haram' in Nigeria entführt worden sind, wird durch das Fehlen einer klaren Handlungsstrategie und Meinungsverschiedenheiten zwischen Staatspräsident Goodluck Jonathan und Militärchef Alex Badeh behindert. In der Zwischenzeit hat Boko Haram weitere Mädchen verschleppt.

Nigeria: Extremisten rüsten auf

Moderne Waffensysteme aus Konfliktstaaten ins Land geschmuggelt

Von Sam Olukoya | 30.04.2014

Lagos. In Nigeria sitzt der Schock der Erkenntnis tief, dass die Bevölkerung jederzeit Opfer eines terroristischen Anschlags werden kann. Denn für Selbstmordattentäter und Terroristen ist es ein Leichtes, moderne Waffen über die poröse Landesgrenze zu schmuggeln. Dazu kommt, dass die Sicherheitskräfte den Anschlägen praktisch machtlos gegenüber stehen. 

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