Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Mosambik: Kampf für Frauenrechte

Rapperinen preschen nach vorn

Von Thembi Mutch | 06.06.2013

Maputo. In Mosambik sind sie der ganze Stolz des Landes: die beiden Rapperinnen Yveth 'Vauvita' Matunza und Dama Do Bling. Während die eine hauptberuflich als Anwältin für die Mosambikanische Menschenrechtsliga arbeitet und ihren Master macht, ist die andere Vollzeitmusikerin und Mutter. Wie viele Musiker in dem ostafrikanischen Land nutzen sie ihre Kunst zur Kritik an den Mächtigen.

Mosambik: Zwischen Mangel und Überfluss

Nachhaltiges Wassermanagement gefordert

Von William Mapote | 14.03.2013

Maputo. Die schlimmsten Überschwemmungen der letzten zwölf Jahre in Mosambik haben den Ruf nach einer landesweiten Debatte über die künftige Wasserpolitik des Landes laut werden lassen. Experten zufolge sind ein effektiver Katastrophenschutz und eine nachhaltige Entwicklung ohne ein bestandsfähiges Wassermanagement nicht möglich.

Mosambik: Viel Land für ausländische Investoren

Bauernverbände schlagen Alarm

Von William Mapote | 05.03.2013

Maputo. Bauernverbände in Mosambik haben der Regierung vorgeworfen, den Ausverkauf des Landes an ausländische Agrarinvestoren zu betreiben. Dabei seien die Investoren vor allem an bereits landwirtschaftlich genutzten Böden interessiert. Tausenden lokalen Gemeinschaften und Kleinbauern, die über keine offiziellen Landtitel verfügen, droht die Vertreibung.

Mosambik: Ältere Menschen leben in Armut

Experten fordern höhere Renten

Von Jinty Jackson | 02.10.2012

Maputo. Unermüdlich bearbeitet Carolina Poalo die ausgetrocknete Erde mit ihrer Hacke. Die Bäuerin aus Mosambik will unbedingt anfangen zu pflanzen, denn in der langen Trockenperiode konnten sie und ihre beiden Enkel fast nur Cassava-Blätter essen. In einem Alter, in dem die durchschnittliche Lebenserwartung 50 Jahre beträgt, gilt die 65-Jährige als sehr alt.

Mosambik: Unbeglichene Rechnungen

'Madgermanes' fordern ihre in der DDR verdienten Löhne

Von Louise Sherwood | 19.07.2012

Maputo. Die 'Madgermanes', wie man in Mosambik die 16.000 bis 20.000 Menschen nennt, die vor Jahrzehnten in der damaligen DDR gearbeitet, studiert oder einen Beruf erlernt hatten, geben nicht auf. Seit 22 Jahren fordern sie den Anteil ihres Verdienstes, den die DDR-Regierung damals direkt an die Regierung in Maputo überwiesen hatte.