Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Libyen: Ein afrikanischer Traum namens Lampedusa

Tripolis ist ein Transpitpunkt für Flüchtlinge

Von Karlos Zurutuza | 16.12.2013

Tripolis. Der Nigerianer Youssef hat die Sahara mit einer zusammengefalteten Europa-Landkarte durchquert. Von Libyen aus will er nach Europa aufbrechen. "Können Sie mir bitten zeigen, wo Lampedusa liegt?", fragt er in Tripolis. "Ich kann es auf der Karte nicht finden." Die kleine italienische Insel im Mittelmeer liegt 600 Kilometer von der libyschen Hauptstadt entfernt.

Libyen: Verprügelt, gefoltert und beraubt

Milizen machen Jagd auf Schwarzafrikaner

Von Mel Frykberg | 05.10.2012

Tripolis. Farrah Hamary hat Angst, seinen richtigen Namen zu nennen. Er will sich auch nicht fotografieren lassen. Sein Rücken ist mit Narben bedeckt, auf seinen Armen sieht man Brandmale durch ausgedrückte Zigaretten. Die Knochen seiner linken Hand sind nicht mehr richtig zusammengewachsen, nachdem sie ihm von Milizionären gebrochen wurden.

Gambia: Reisanbau statt Flucht nach Europa

Junge Bauern profitieren von Förderung

Von Saloum Sheriff Janko | 04.09.2012

Banjul. Mohamed Ceesay, ein 20-jähriger Bauer aus der Zentralen Flussregion in Gambia, hat keinen höheren Schulabschluss. Dank der Initiative 'Operation No Back Way to Europe', die junge Leute von der Auswanderung nach Europa abhalten soll, verdient er aber mit seiner Reisernte inzwischen mehr als halb so viel wie ein Minister in der Regierung.

Mali: Missbrauch von Hilfsgütern

Islamisten rekrutieren Kindersoldaten mit Lebensmitteln

Von Soumaila T. Diarra | 31.07.2012

Bamako. Im von islamistischen Kämpfern beherrschten Norden Malis missbrauchen die Milizen die für Binnenflüchtlinge bestimmten Hilfsgüter aus dem Süden, um zwölf- bis 15-jährige Jungen als Kindersoldaten anzuwerben. Vertreter von Malis Zivilsgesellschaft fordern die Einstellung der Hilfslieferungen für den Norden. 

Mosambik: Unbeglichene Rechnungen

'Madgermanes' fordern ihre in der DDR verdienten Löhne

Von Louise Sherwood | 19.07.2012

Maputo. Die 'Madgermanes', wie man in Mosambik die 16.000 bis 20.000 Menschen nennt, die vor Jahrzehnten in der damaligen DDR gearbeitet, studiert oder einen Beruf erlernt hatten, geben nicht auf. Seit 22 Jahren fordern sie den Anteil ihres Verdienstes, den die DDR-Regierung damals direkt an die Regierung in Maputo überwiesen hatte.