Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Somalia: Wichtigste Lebensader gekappt

Keine Geldüberweisungen mehr aus dem Ausland möglich

Von Lisa Vives | 11.03.2015

New York. Der Goodwill-Botschafter der kenianischen Hilfsorganisation 'Adeso', der Schauspieler Barkhad Abdi, hatte in der vorletzten Februarwoche zum ersten Mal seit vielen Jahren sein ehemaliges Heimatland Somalia besucht. Anlass war nicht der Selbstmordanschlag auf ein Hotel in Mogadischu mit 25 Toten und 40 Verletzten. Sondern: Abdi wollte auf die Einstellung von Geldtransfers aus dem Ausland hinweisen.

Mali: Tuareg wollen einen demokratischen, säkularen und multiethnischen Staat

MNLA-Sprecher Moussa Ag Assarid im IPS-Interview

Von Karlos Zurutuza | 04.08.2014

Lekorne, Frankreich. Die Regierung von Mali und Tuareg-Rebellen von Azawad, einem Gebiet im Norden des westafrikanischen Landes, haben in Algier erneut Friedensgespräche geführt. Über die politischen Ziele der Tuareg-Rebellen sprach IPS exklusiv mit Moussa Ag Assarid, Sprecher der Nationalen Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA).

Äthiopien: Wo der Lehrer zu den Schülern kommt

Mobile Dienste für Nomaden in der Somali-Region

Von William Lloyd-George | 25.07.2014

Somali-Region. Als kleiner Junge wusste Abdi, dass es Schulen gibt, in denen Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Doch weil er einer Nomadenfamilie entstammt, konnte er sich lange nicht vorstellen, in den Genuss einer regulären Schulausbildung zu kommen. Heute ist er 20 Jahre alt und weiß es besser.

Kenia: Massenabschiebung somalischer Flüchtlinge

Experten warnen vor Destabilisierung der gesamten Region

Von Muhyadin Ahmed Roble | 02.06.2014

Nairobi. Die Massenabschiebung somalischer Flüchtlinge aus Kenia gefährdet nicht nur die hart erkämpften Erfolge Somalias im Kampf gegen die Al-Shabaab-Extremisten, sondern auch die politische Stabilität in ganz Ostafrika. Wie der somalische Innenminister Mohamud Moalim Yahye erklärte, schüren die ungeplanten und unkoordinierten Abschiebungen Chaos und Anarchie.

Uganda: Kurztrips nach Somalia boomen

Rückkehr ist für viele Flüchtlinge aber kein Thema

Von Amy Fallon | 11.04.2014

Kampala. An einem Freitagnachmittag steigen mehrere Männer in ihren langen, weißen Kamis – traditionellen Gewändern – die Stiegen zum Büro von 'Somcity Travel' hinauf. Das kleine Reisebüro liegt in Kisenyi in der Hauptstadt Kampala. Der Familienbetrieb brüstet sich damit, "in die ganze Welt zu fliegen", doch tatsächlich bedient sie vor allem ein Ziel: Somalia.

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