Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Senegal: Günstiger Solarstrom für alle

Rapper Akon lässt in Dörfern das Licht angehen

Von Inter Press Service | 21.10.2015

Berlin. Wenn der US-amerikanische Rapper Akon nachts durch hell erleuchtete Großstädte zieht, denkt er oft an seine Kindheit im Senegal zurück. Er wuchs in der Stadt Kaolack südöstlich von Dakar auf. Dort war es abends immer stockdunkel, weil es keinen Strom gab. Auch heute noch bleiben viele Häuser nach Sonnenuntergang finster: Etwa 600 Millionen Afrikaner müssen ohne Elektrizität auskommen.

Uganda: Klimawandel bringt kleinere Fische

Seespiegel sinken trotz größerer Regenmengen

Von Wambi Michael | 26.08.2015

Kampala. Die Fische in Ugandas Seen wachsen nicht mehr wie gewohnt. Schuld ist einer aktuellen Studie zufolge der Klimawandel, der die Wassertemperaturen in den ostafrikanischen Seen steigen lässt. Das ist ein Problem für Millionen von Menschen, die in dem ostafrikanischen Land und seinen Nachbarstaaten für ihren Lebensunterhalt auf den Fischfang angewiesen sind.

Kamerun: Nachhaltigkeit durch Permakultur

Erstes Ökodorf setzt auf organischen Anbau

Von Mbom Sixtus | 19.08.2015

Yaoundé. Der Kameruner Joshua Konkankoh hat eine Vision. Er will beweisen, dass nachhaltige Anbaumethoden sehr wohl für Ernährungssicherheit sorgen können. Mit diesem Ziel vor Augen gab er seine Arbeitsstelle bei der Regierung auf, wurde Bauer und gründete 'Better World Cameroon'. Die Initiative gründete mit Ndanifor das erste Ökodorf Kameruns.

Südsudan: 'Hart arbeiten'

Hip-Hop-Musiker werben für Versöhnung und Frieden durch Landwirtschaft

Von Adam Bemma | 08.09.2014

Juba. "Was hilft es, wenn Kinder vor Hunger weinen und die Menschen sterben? Tränen sind überflüssig, wenn die Möglichkeit besteht, den Boden zu beackern", singt die Band 'Jay Family' aus Juba, der Hauptstadt des Südsudans. Und auf Englisch reimt sich das sogar. Die Musiker wollen mit ihren Songs Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern.

Tansania: Hip-Hop auf Swahili

Musikförderung in Arusha zieht junge Künstler an

Von Adam Bemma | 25.06.2014

Arusha. In einem düsteren, engen Aufnahmestudio im Elendsviertel Kijenge Juu in der Stadt Arusha hämmern Hip-Hop-Beats durch den fensterlosen Raum. Der 26-jährige 'Raf MC' tritt ans Mikrofon und schaut kurz auf den Zettel in seiner Hand. Er holt tief Atem und fängt an auf Swahili zu singen, der gemeinsamen Sprache der 47 Millionen Einwohner des ostafrikanischen Landes.