Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Äthiopien: Seifenopern auf der Überholspur

Kana TV ist rasch zum populärsten Sender aufgestiegen

Von James Jeffrey | 11.01.2018

Addis Abeba (IPS/afr). In einem Khat-Haus in der Hauptstadt Addis Abeba kaut eine Gruppe von Männern und Frauen die leicht narkotisierende Pflanze. Ihr Blick ist wie hypnotisiert auf den Fernseher gerichtet, wo gerade ein halbbekleideter südkoreanischer Soldat auf Amharisch einer jungen Dame seine Liebe gesteht.

Afrika: Durchschnittsalter von Bauern liegt bereits bei 60 Jahren

Filmschaffende sollen Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern

Von Friday Phiri | 29.06.2017

Ahmedabad (IPS/afr). Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Afrika gilt als tickende Zeitbombe. Die Zunahme von Unruhen und politischer Instabilität werden befürchtet. Gleichzeitig leidet die Landwirtschaft unter einem Imageproblem: Jugendliche wollen nicht in einem Sektor arbeiten, den sie mit Armut verbinden.

Südafrika: Engagierte Regisseurinnen vor den Vorhang

Erstes Frauenfilmfestival in Afrika ging in Johannesburg über die Bühne

Von Mark Olalde | 09.11.2016

Johannesburg (IPS). Im Kino The Bioscope im angesagten Stadtteil Maboneng in Johannesburg fand am 28. und 29. Oktober 2016 das erste Frauenfilmfestival des Kontinents statt. Beim HER AFRICA Film Festival standen Produktionen von Filmemacherinnen aus verschiedenen Ländern des Kontinents und der afrikanischen Diaspora im Fokus.

Kenia: Regierung verbietet Musikvideo gegen Homophobie

Remix von 'Same Love' wird durch Zensur erst recht zum viralen Hit

Von Lydia Matata | 28.04.2016

Nairobi. In Kenia ist ein Video des Musikers 'Art Attack' verboten worden. In dem Clip werden gleichgeschlechtliche Paare beim Händehalten und Küssen sowie in Schlafzimmerszenen gezeigt. Am Ende begeht ein junger Mann Selbstmord, weil er mit dem gesellschaftlichen Druck nach seinem Coming Out nicht mehr fertig wird. "Ich wünschte, ich wäre nicht so geboren", steht in seinem Abschiedsbrief.

Senegal: Günstiger Solarstrom für alle

Rapper Akon lässt in Dörfern das Licht angehen

Von Inter Press Service | 21.10.2015

Berlin. Wenn der US-amerikanische Rapper Akon nachts durch hell erleuchtete Großstädte zieht, denkt er oft an seine Kindheit im Senegal zurück. Er wuchs in der Stadt Kaolack südöstlich von Dakar auf. Dort war es abends immer stockdunkel, weil es keinen Strom gab. Auch heute noch bleiben viele Häuser nach Sonnenuntergang finster: Etwa 600 Millionen Afrikaner müssen ohne Elektrizität auskommen.

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