Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Zeitungsleser in Stonetown, Sansibar

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Äthiopien: "Wir können nicht protestieren, also beten wir"

Trotz Ausnahmezustand rumort es in der Region Amhara weiter

Von James Jeffrey | 11.05.2017

Bahir Dar (IPS/afr). Nach den Unruhen im August 2016 hat die Regierung in der Region Amhara den Ausnahmezustand verhängt. Das Alltagsleben scheint wieder in geordneten Bahnen zu laufen. Doch Gespräche mit Bewohnern in Bahir Dar und Gonder machen deutlich, dass der Frust weiter wächst.

Nigeria: "Holt endlich unsere Schulkolleginnen zurück"

Nach drei Jahren werden immer noch 195 Chibok-Mädchen vermisst

Von Busani Bafana | 22.03.2017

Dubai (IPS/afr). In der Nacht vom 14. auf 15. April 2014 entführte die islamistische Terrorgruppe Boko Haram 276 Mädchen der Government Girls Secondary School (GGSS) in Chibok im nordöstlichen Nigeria. Zwei Frauen, denen die Flucht gelang, traten jetzt in Dubai an die Öffentlichkeit.

Nigeria: Boko Haram rekrutiert im persönlichen Umfeld

Großteil der Kämpfer wurde von Familie und Freunden angeworben

Von Rose Delaney und Martin Sturmer | 19.10.2016

London/Salzburg (IPS). Eine neue Studie räumt mit der Vorstellung auf, dass die Religion bei der Rekrutierung von Mitgliedern für radikal-islamische Gruppierungen die Hauptrolle spielt. Die Studienautoren Anneli Botha und Mahdi Abile zeigen am Beispiel von Boko Haram in Nigeria, dass der Anwerbungsprozess bei weitem komplexer ist.

Südsudan: Regierung setzt auf Landwirtschaft

Eigene Argarproduktion soll Abhängigkeit von Importen und Erdöl reduzieren

Von Moyiga Nduru und Martin Sturmer | 03.06.2016

Juba/Salzburg. Laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das Bruttoinlandsprodukt des Südsudan dieses Jahr um 7,8 Prozent schrumpfen. Die Hauptschuld an der ökonomischen Misere tragen der blutige Bürgerkrieg und die hohe Abhängigkeit von Erdöl. Die Regierung hat nun die zwölf Millionen Einwohner aufgerufen, verstärkt Landwirtschaft zu betreiben.

Kamerun: Ernährungskrise wegen Boko Haram

70.000 Menschen sind vor dem Terror in Nigeria ins Nachbarland geflüchtet

Von Mbom Sixtus-Yaounde | 22.03.2016

Yaounde. John Guige ist dem Terror von Boko Haram entkommen. In Flüchtlingslager Minawao in der Region Extrême-Nord in Kamerun unterrichtet er nun als Grundschullehrer. Die Versorgungslage bezeichnet er als schwierig: "Die Nahrungsmittel wurden reduziert, aber wir schaffen das. Wir sind Flüchtlinge und haben ohnehin keine Wahl. Alles was wir zu essen bekommen sind Reis und ein paar Sojabohnen."

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