Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Bauern müssen nach Ernteverlusten umdenken

Nationales Klimawandelgesetz nimmt Gestalt an

Von Miriam Gathigah | 11.06.2014

Nairobi. Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, steht vor einer schweren Entscheidung. Entweder er baut weiter Tee an, der unter den Folgen des Klimawandels leidet, oder aber er sattelt um auf klimaresilientere Agrarprodukte. "Tee reagiert sehr sensibel auf jede noch so kleine Wetteranomalie", berichtet er.

Südafrika: CO2-Emissionssteuer geplant

Handel mit Klimazertifikaten soll Industrie entgegenkommen

Von Brendon Bosworth | 04.06.2014

Kapstadt. Um den Ausstoß von Klimagasen zu drosseln, will die Regierung Klimaverschmutzer künftig mit einer CO2-Emissionssteuer belegen. Auf diese Weise soll das Land, das auf der internationalen Skala der gewichtigsten Emittenten auf Platz zwölf liegt, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Volkswirtschaft vollziehen. Doch die Einführung der Steuer lässt auf sich warten.

Kenia: Mit grünem Daumen gegen Klimawandel und Konflikte

Hirtengemeinschaften satteln um

Von Noor Ali | 23.04.2014

Isiolo. Vor mehr als einem Jahrzehnt ist Dima Wario aus Rupa, einem Dorf des Bezirks Merti im Norden Kenias, nur knapp dem Tod entkommen. Allerdings musste er hilflos mitansehen, wie Freunde und Nachbarn von anderen Hirtengemeinschaften im Kampf um Wasser und Weideland getötet wurden.

Tansania: Starke Regenfälle in mehreren Landesteilen

Klimawandel erhöht Risiken für Epidemien

Von Kizito Makoye | 24.02.2014

Dar es Salaam. Anhaltende heftige Regenfälle in Tansania bringen die Bewohner tief gelegener Viertel der größten Stadt Dar es Salaam in erhöhte Gefahr, sich mit durch Wasser übertragenen Krankheitserregern zu infizieren. Durch die hohen Niederschlagsmengen breitet sich vor allem die Cholera stark aus. Die Regierung ist gefordert, das Trinkwassersystem zu verbessern.

Ägypten: Nildelta versinkt im Meer

Wirksame Schutzmaßnahmen gelten als zu teuer

Von Cam McGrath | 05.02.2014

El Rashid. "Schon eine dünne Lage Meerwasser reicht aus, um das Land unfruchtbar zu machen", sagt Mohamed Saeed. Seit Jahren beobachtet der Bauer, wie sich die See immer weiter auf seine zwei Hektar große Parzelle zubewegt. Nur noch 400 Meter trennen sein Kleefeld von Ägyptens Nordküste. In weniger als zehn Jahren, da ist er sich ganz sicher, wird sein Land verschwunden sein.

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