Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Sambia: Bargeldprogramme gegen den Klimawandel

Staatliche Unterstützungen sollen Anpassungsmaßnahmen finanzieren

Von Friday Phiri | 03.09.2014

Bezirk Pemba. "In der letzten Saison habe ich wegen der lang anhaltenden Dürre auf einem ganzen Hektar Land meine Erdnussernte verloren", erzählt Josephine Chaaba aus dem Bezirk Pemba im Süden Sambias. "Mein Einkommen hängt von Erdnüssen ab." Die Bargeld-Transfer-Programme der Regierung könnten Abhilfe schaffen und für Klimanpassungsmaßnahmen eingesetzt werden.

Kenia: Wälder als Entwicklungschance

UN-Initiative REDD+ sorgt für Aufschwung im Süden

Von Peter Kahare | 01.09.2014

Kasigau. Als Mercy Ngaruiya vor zehn Jahren nach Kasigau im Südosten Kenias zog, war von den Wäldern nicht viel übrig geblieben. Der Einschlag von Büschen und Bäumen hatte die Region zu einem Trockengebiet gemacht. "Bei meiner Ankunft wuchs auf meiner Farm kein einziger Baum", erinnert sie sich.

Kamerun: Tourismus versinkt im Meer

Klimawandel macht auch der Landwirtschaft zu schaffen

Von Monde Kingsley Nfor | 06.08.2014

Kribi. Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste pro Woche ein. "Jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.

Liberia: Wenn das Meer kommt

Slumbewohner brauchen eine neue Bleibe

Von Wade C. L. Williams | 09.07.2014

Monrovia. Mary B. (Name von der Redaktion geändert) besaß einst einen Laden in West Point, einem dichtbesiedelten Elendsviertel in Liberias Hauptstadt Monrovia. Nicht weit vom Meer entfernt verkaufte sie dort alkoholische Getränke. Doch weil im Mai der immer zudringlicher werdende Atlantik die Küstenregion des westafrikanischen Landes überspülte, ist sie nun mittel- und obdachlos.

Simbabwe: 18.000 Zwangsevakuierte leben in überfülltem Lager

Beobachter warnen vor einer humanitären Katastrophe

Von Davison Mudzingwa und Francis Hweshe | 04.07.2014

Masvingo. Der Mond scheint schwach, während eine Gruppe von Menschen um ein Lagerfeuer hockt und sich erzählt, wie alles begann. Als der alte Mann die Stimme erhebt, hören alle zu. "Das war damals das erste Mal, dass ich in einem Hubschrauber mitgeflogen bin", sagt John Moyo. "Wir alle wurden von Soldaten mit Gewehren gezwungen, mitzukommen."

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