Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kamerun: Tourismus versinkt im Meer

Klimawandel macht auch der Landwirtschaft zu schaffen

Von Monde Kingsley Nfor | 06.08.2014

Kribi. Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste pro Woche ein. "Jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.

Liberia: Wenn das Meer kommt

Slumbewohner brauchen eine neue Bleibe

Von Wade C. L. Williams | 09.07.2014

Monrovia. Mary B. (Name von der Redaktion geändert) besaß einst einen Laden in West Point, einem dichtbesiedelten Elendsviertel in Liberias Hauptstadt Monrovia. Nicht weit vom Meer entfernt verkaufte sie dort alkoholische Getränke. Doch weil im Mai der immer zudringlicher werdende Atlantik die Küstenregion des westafrikanischen Landes überspülte, ist sie nun mittel- und obdachlos.

Simbabwe: 18.000 Zwangsevakuierte leben in überfülltem Lager

Beobachter warnen vor einer humanitären Katastrophe

Von Davison Mudzingwa und Francis Hweshe | 04.07.2014

Masvingo. Der Mond scheint schwach, während eine Gruppe von Menschen um ein Lagerfeuer hockt und sich erzählt, wie alles begann. Als der alte Mann die Stimme erhebt, hören alle zu. "Das war damals das erste Mal, dass ich in einem Hubschrauber mitgeflogen bin", sagt John Moyo. "Wir alle wurden von Soldaten mit Gewehren gezwungen, mitzukommen."

Kenia: Bauern müssen nach Ernteverlusten umdenken

Nationales Klimawandelgesetz nimmt Gestalt an

Von Miriam Gathigah | 11.06.2014

Nairobi. Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, steht vor einer schweren Entscheidung. Entweder er baut weiter Tee an, der unter den Folgen des Klimawandels leidet, oder aber er sattelt um auf klimaresilientere Agrarprodukte. "Tee reagiert sehr sensibel auf jede noch so kleine Wetteranomalie", berichtet er.

Südafrika: CO2-Emissionssteuer geplant

Handel mit Klimazertifikaten soll Industrie entgegenkommen

Von Brendon Bosworth | 04.06.2014

Kapstadt. Um den Ausstoß von Klimagasen zu drosseln, will die Regierung Klimaverschmutzer künftig mit einer CO2-Emissionssteuer belegen. Auf diese Weise soll das Land, das auf der internationalen Skala der gewichtigsten Emittenten auf Platz zwölf liegt, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Volkswirtschaft vollziehen. Doch die Einführung der Steuer lässt auf sich warten.

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