Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Mehr als die Hälfte des Agrarlands unbrauchbar

Wissenschaftler fordern verantwortungsbewussten Umgang mit Böden

Von Busani Bafana | 16.01.2015

Distrikt Ntungamo, Uganda. In Afrika sind etwa 65 Prozent des urbaren Landes zu stark geschädigt, um noch für die Nahrungsproduktion genutzt zu werden. In einem neuen Bericht schildert das 'Montpellier Panel' in London, wie die Dreifachbelastung aus Bodendegradation, schlechten Ernten und Bevölkerungswachstum den Kontinent unter Druck setzt.

Uganda: Die Natur am Mount Elgon schlägt zurück

Waldzerstörung führt immer häufiger zu Erdrutschen

Von Prossy Nandudu | 28.11.2014

Kampala. Allen Nambozo ist Gemüsebäuerin. Doch der heftige Regen, der im Oktober über dem Mount Elgon im ostugandischen Bezirk Bulambuli niederging und mehrere Wochen anhielt, riss ihren Salat, ihre Möhren und Bananenstauden in die Tiefe. "Wir müssen von vorn beginnen", sagt Nambozo im IPS-Gespräch. Ihre Heimat will sie aber nicht verlassen.

Kenia: Wirtschaftlich auf einem guten Weg

Terroranschläge, Arbeitslosigkeit und Klimawandel verlangsamen aber das Wachstum

Von Miriam Gathigah | 17.11.2014

Nairobi. Jedes Jahr im Dezember besteigen Lucy Mwende und ihre beiden Kinder den Nachtbus, um sich zu Kenias weißen Sandstränden am Indischen Ozean transportieren zu lassen. Doch diesmal bleibt die Familie zu Hause in der Hauptstadt Nairobi. "Denn überall dort, wo viele Menschen sind, könnten Terroranschläge stattfinden", begründet Mwende die Entscheidung.

Afrika: Den Klimawandel als Entwicklungsmotor nützen

Experten drängen auf neue Technologien in der Landwirtschaft

Von Busani Bafana | 07.11.2014

Marrakesch. Afrika wäre in der Lage, sich schneller und nachhaltiger zu entwickeln, würde es die Erkenntnisse der Klimaforschung beherzigen. Diese Meinung vertreten Experten, die den Ländern der Region empfehlen, sich den Klimaveränderungen mit verbesserten Agrartechnologien und einer effizienteren Verwendung von Energie und Wasser anzupassen.

Kenia: Dürren werden immer häufiger

Katastrophale Aussichten für Hirtenvölker

Von Miriam Gathigah | 29.10.2014

Nairobi. Auf dem Viehmarkt im nordkenianischen Garissa können Hirten in einer guten Saison bis zu 5.000 Tiere die Woche verkaufen. Das sei an und für sich ein glänzendes Geschäft, sagen sie. So berichtet Seif Hassan, dass er, wenn alles gut geht, einen Ochsen für rund 1.000 US-Dollar verkaufen kann. Für eine Kuh erhält er 560 Dollar und für ein Kamel sogar 3.400 Dollar.

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