Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Sambia: Selbst Mais wird knapp

Klimawandel verschärft Problem der Unterernährung

Von Friday Phiri | 04.11.2015

Pemba. Es ist kurz nach zehn Uhr am Morgen, und Felix Muchimba hat gerade zu Ende gefrühstückt. Der 48-Jährige, der in dem Dorf Siamuleya im Süden Sambias lebt, mixt sich morgens aus Maismehl und Grieß das traditionelle Getränk 'Chibwantu', das ihm Energie für die Arbeit auf dem Feld gibt. Viele Nährstoffe enthält es allerdings nicht.

Klima: Afrikanische Staaten suchen Unterstützung von Juristen

Bei der UN-Klimakonferenz sollen Verhandlungsfehler vermieden werden

Von Isaiah Esipisu | 28.09.2015

Dar es Salaam. In Afrika arbeiten Klimaexperten, politische Entscheidungsträger und Vertreter der Zivilgesellschaft im Hinblick auf die Weltklimakonferenz in Paris (COP 21, 30. November bis 11. Dezember 2015) an einer Strategie, die der Region helfen soll, Verhandlungsfehler zu vermeiden. Im Fall des Kyoto-Protokolls hatten sich Verhandlungsfehler negativ auf den Kontinent ausgewirkt.

Uganda: Klimawandel bringt kleinere Fische

Seespiegel sinken trotz größerer Regenmengen

Von Wambi Michael | 26.08.2015

Kampala. Die Fische in Ugandas Seen wachsen nicht mehr wie gewohnt. Schuld ist einer aktuellen Studie zufolge der Klimawandel, der die Wassertemperaturen in den ostafrikanischen Seen steigen lässt. Das ist ein Problem für Millionen von Menschen, die in dem ostafrikanischen Land und seinen Nachbarstaaten für ihren Lebensunterhalt auf den Fischfang angewiesen sind.

Kenia: Samburu setzen auf Waldgärten und Nahrungswälder

Aufforstung soll vor den Folgen des Klimawandels schützen

Von Robert Kibet | 05.08.2015

Samburu. Sipian Lesan beugt sich über den kleinen Mispelbaum mit dem wissenschaftlichen Namen Vangueria infausta. Während er die Zweige richtet, achtet er penibel darauf, keine der Blüten der dürreresistenten Pflanze zu beschädigen. "Überall hier herrscht große Trockenheit", berichtet der 51-jährige Halbnomade vom Volk der Samburu.

Sambia: Versichern gegen den Klimawandel

Kleinbauern brauchen Zugang zu Finanzdienstleistungen

Von Friday Phiri | 29.07.2015

Moyo. In Zeiten des Klimawandels wird die von Niederschlägen abhängige kleinbäuerliche Landwirtschaft zu einem immer riskanteren Geschäft. Experten zufolge ist der Zugang zu Finanzdienstleistungen ein absolutes Muss, um Kleinbauern wie Neva Hamalengo die Existenz zu sichern. Der 40-Jährige bewirtschaftet einen kleinen Hof in Moyo im Bezirk Pemba im Süden Sambias.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.