Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Simbabwe: Traditionelles Saatgut trotzt dem Klimawandel

Weltklimarat rechnet mit Halbierung der Ernteerträge bis 2020

Von Locadia Mavhudzi | 14.01.2016

Harare. Auf dem Saatgut-Markt in der Kleinstadt Chiredzi im südöstlichen Simbabwe steht Bertha Chibhememe und präsentiert ihren Mais. 'Nzara Yapera' ist eine traditionelle Sorte, die vor allem von Shangani angebaut wird. Übersetzt heißt der Name der Pflanze so viel wie 'Der Hunger ist fort'. "Nzara Yapera wächst hier in der trockenen Gegend besser als andere Sorten", sagt Chibhememe.

Botswana: Wachstumsmotor Landwirtschaft

Vereinte Nationen orten enormes Potenzial im Agribusiness

Von Ngala Killian Chimtom | 23.12.2015

Durban. Beauty Manake zeigt ihr strahlendstes Lächeln. Die 31-Jährige aus Botswana züchtet auf eigenen Farmen Gemüse und Vieh und leitet eine Beratungsfirma für Agrarunternehmer. Dabei hatte sie gar nicht geplant, Bäuerin zu werden. Ihr Optimismus wird von der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA) geteilt, die den Agrarsektor als Wachstumsmotor des Kontinents sieht.

Südliches Afrika: Wachsende Gefahr durch Aflatoxine

Hohe Verluste für Landwirtschaft durch krebserregende Pilzgifte

Von Busani Bafana | 02.12.2015

Bulawayo. Durch krebserregende Aflatoxine kontaminierte Lebensmittel sind laut neueren Forschungen eine wachsende Gefahr für den Handel, die Ernährung und die Gesundheit in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Kleinbauern stehen unter dem Druck, sichere Nahrungsmittel zu produzieren und sich zugleich den Folgen des Klimawandels anzupassen.

Kenia: Schwierige Zeiten in Makomboki

Produzenten in weltbekannter Teeregion rüsten sich gegen Klimawandel

Von Diana Omondi | 25.11.2015

Nairobi. Joseph Mwangi und seiner Frau Alice Muthoni bereitet es in letzter Zeit große Mühe, frühmorgens Tee zu pflücken. "Die Blätter sind mit Reif überzogen, und die Kälte schmerzt an den Händen." Das Ehepaar, das keine andere Einnahmequelle hat, kann inzwischen erst zwei Stunden später als üblich mit der Arbeit anfangen.

Afrika: Mit sterilisierten Mücken gegen Malaria

Rasante Zunahme von Erkrankungen im ostafrikanischen Hochland

Von Mzizi Kabiba | 11.11.2015

Kampala. Tropenmediziner warnen vor einer Ausbreitung von Malaria in Teilen Subsahara-Afrikas. Klimawandel, landwirtschaftliche Praktiken und Migrationsbewegungen tragen dazu bei, dass die Krankheit bislang wenig betroffene Regionen erreicht. Insgesamt werden sich Ende des Jahres 214 Millionen Menschen mit Malaria infiziert haben. Fast 500.000 werden daran sterben.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.